Beschreibung
Häuser auf dem Klosterneuburger Rathausplatz ist eine kleine Ölskizze Egon Schieles von 1908: eine Häuserreihe am Rathausplatz in Klosterneuburg, der Stadt nördlich von Wien, in der Schiele aufwuchs. Gemalt ist sie in Ölfarben auf Karton. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer LM 4140 auf; es misst 21,8 x 19,2 cm. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand, in einer von sechs Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Häuser auf dem Klosterneuburger Rathausplatz |
| Weitere Titel: | das Museum führt denselben Titel |
| Maler: | Egon Schiele (1890–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1908 |
| Originalgröße (Breite × Höhe): | 21,8 cm x 19,2 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Karton |
| Malstil: | Expressionismus |
| Standort: | Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. LM 4140) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Größen von 40 x 35 cm bis 170 x 150 cm oder ein Maß nach Wunsch |
Häuser auf dem Klosterneuburger Rathausplatz – Egon Schiele
Was zeigt das Gemälde?
Dem Museumstext zufolge zeigt das Gemälde eine Häuserreihe auf dem Klosterneuburger Rathausplatz, also am zentralen Platz der Stadt. Entstanden ist es in nächster Nähe des Stifts Klosterneuburg, wo sich Schiele von Mitte Mai bis Ende Juni 1908 mit zehn Ölgemälden erstmals an einer Ausstellung beteiligte. Es handelt sich somit um eine kleine, vor Ort gemalte Ölskizze und nicht um ein großes Atelierwerk. Das Format ist nahezu quadratisch, etwas breiter als hoch. Der Museumseintrag beschreibt die Farben dieser Skizze nicht, deshalb zählen wir sie auch nicht auf.
Warum mögen es die Menschen?
Weil es eine Szene ist, die man heute noch besuchen kann: Den Rathausplatz in Klosterneuburg gibt es, und die Häuser stehen. Das Werk hat außerdem ein schönes Datum – es entstand in den Wochen, in denen der achtzehnjährige Schiele zum ersten Mal ausstellte. Das nahezu quadratische Format ist angenehm: Es trägt allein an einer kleineren Wand und noch besser im Paar oder in einer Gruppe, weil quadratische Gemälde sich untereinander leichter abstimmen lassen als lang gestreckte. Und weil es eine Skizze ist, bleibt das Gemälde locker – solche Arbeiten tragen in einer Wohnung meist besser als sehr durchgearbeitete.
Wo steht es unter Schieles Arbeiten?
Unter Schieles frühen Klosterneuburger Szenen. Schiele zog 1902 nach Klosterneuburg, 1904 kam die übrige Familie nach, und im Herbst 1906 wurde er an der Akademie der bildenden Künste in Wien aufgenommen; dieses Gemälde stammt von 1908, aus der Zeit, in der er in die Stadt seiner Jugend noch zurückkehrte. Häuser und Dächer blieben sein Motiv bis zuletzt; spätere Beispiele aus unserer Auswahl sind Krumau an der Moldau („Die kleine Stadt“ IV), Häuser am Fluss (Die alte Stadt) und Hauswand am Fluss. Der Provenienz im Museumseintrag zufolge ging das Werk durch mehrere Auktionen und Privatsammlungen, 1984 erwarb es Rudolf Leopold, 1994 kam es an das Leopold Museum. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Leinwand malt bei uns ein Maler von Hand in Ölfarben, Strich für Strich: ein handgemaltes Gemälde eigens für Ihre Bestellung, kein Maschinendruck. Schwierig ist hier die Lockerheit. Eine Ölskizze ist schnell gemalt, und Schnelligkeit ist das, was beim Kopieren zuerst verloren geht: Überlegt der Maler jeden Strich zu lange, wird aus der Skizze ein geglättetes Gemälde und verliert gerade das Beste an sich. Das zweite ist der Maßstab – das Original ist handtellergroß, unsere Größen sind erheblich größer, deshalb müssen die Striche auf der größeren Leinwand neu gesetzt werden. Das Original ist Öl auf Karton; unsere Kopie ist Öl auf Leinwand. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe; erst dann geht es auf den Weg. In unserer Werkstatt wurde dieses Werk noch nicht fotografiert, daher gibt es hier noch keine Werkstattfotos.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original ist klein, 21,8 cm breit und 19,2 cm hoch, und fast quadratisch. Auf eine kleine Wand, in eine Nische oder als Teil einer Werkgruppe passen 40 x 35 cm, mit 131 EUR die günstigste Wahl; über den Schreibtisch, in den Flur oder in die Küche 85 x 75 cm; über Sofa oder Kommode im Wohnzimmer 120 x 105 cm oder 130 x 115 cm; auf eine große freie Wand 155 x 135 cm; in einen hohen oder offenen Raum 170 x 150 cm. Die Preise reichen von 131 EUR für 40 x 35 cm bis 864 EUR für 170 x 150 cm. Nahezu quadratische Gemälde brauchen ringsum ungefähr gleich viel Platz; hängen Sie mehrere zusammen, halten Sie 5-8 cm Abstand zwischen den Rahmen. Die Mitte gehört auf Augenhöhe, etwa 145-150 cm über dem Boden.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine unserer Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Keilrahmen „JA“, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.
Lieferung und Garantie
Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Gemälde kommt geschützt verpackt und, wenn Sie beim Keilrahmen „JA“ gewählt haben, auf den Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.
Häufige Fragen
Welcher Platz ist dargestellt?
Der Rathausplatz in Klosterneuburg, der Stadt unmittelbar nördlich von Wien. Der Museumstext nennt eine Häuserreihe an diesem Platz als Motiv. Den Platz gibt es noch heute, deshalb ist das Werk auch als Erinnerung an einen Ort interessant.
Wann und unter welchen Umständen entstand es?
1908. Dem Museumstext zufolge in nächster Nähe des Stifts Klosterneuburg, wo sich Schiele von Mitte Mai bis Ende Juni 1908 mit zehn Ölgemälden erstmals an einer Ausstellung beteiligte. Er war damals achtzehn Jahre alt.
Ist das Gemälde signiert?
Der Museumseintrag nennt bei diesem Werk keine Signatur. Die Datierung auf 1908 stammt aus dem Museumseintrag. Bei kleinen Ölskizzen dieser Zeit ist eine fehlende Signatur üblich.
Was bedeutet es, dass dies eine Ölskizze ist?
Dass sie schnell und auf einem kleinen Malgrund gemalt wurde, hier auf Karton, in der Regel vor dem Motiv und nicht im Atelier. Eine Skizze ist nicht weniger wert als ein ausgeführtes Gemälde; sie ist nur unmittelbarer, und genau deshalb mögen viele sie lieber.
Eignet sich das Gemälde für eine Galeriewand?
Sehr gut. Ein nahezu quadratisches Format verträgt sich leicht mit anderen Formaten, deshalb sind 40 x 35 cm oder 85 x 75 cm eine praktische Wahl für eine Gruppe. Halten Sie zwischen allen Gemälden denselben Abstand, 5-8 cm.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.









































