Egon Schiele – Liegende Frau

ab 160,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_17 Kategorie:

Beschreibung

Liegende Frau ist ein Werk Egon Schieles von 1917: ein weiblicher Akt auf zerwühlten weißen Laken, von oben gesehen, vor einem glatten goldgelben Grund. Das Original befindet sich im Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer 626 und ist laut Museumseintrag im Geschoss OG3 ausgestellt; es misst 96 x 171 cm und ist damit fast doppelt so breit wie hoch. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Liegende Frau
Weitere Titel:Reclining Woman · Ležeča ženska
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1917; signiert und datiert rechts in der unteren Hälfte „EGON SCHIELE 1917“
Originalgröße:96 cm x 171 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv. 626), ausgestellt in OG3
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 13 Größen von 70 x 40 cm bis 210 x 120 cm oder ein Maß nach Wunsch

Liegende Frau – Egon Schiele

Was zeigt das Werk?

Eine Frau, die auf zerwühlten weißen Laken liegt, von oben gesehen. Der Körper verläuft diagonal über eine sehr breite Leinwand: der Kopf rechts, die Füße links. Das Haar ist dunkel, dicht und gelockt und breitet sich über dem Stoff aus; das Gesicht ist geradewegs dem Betrachter zugewandt, die Lippen rot, der Blick ruhig. Ein Arm ist über den Kopf gehoben, die Finger gespreizt, der andere liegt neben dem Körper, ebenfalls mit gespreizten Fingern. Die Haut ist blass, fast grau, von einer dünnen dunkelblauen Linie umrissen, die ohne Unterbrechung läuft; Rot findet sich nur an wenigen kleinen Stellen. Über die Hüften ist ein Laken gezogen. Jenseits der Wäsche ist der Grund glatt und goldgelb, ohne Gegenstände.

Wer hat für dieses Werk Modell gesessen?

Laut Museumseintrag höchstwahrscheinlich Edith, die Frau des Malers. Das Museum schließt das aus einer Zeichnung von 1916, die als Studie zu dieser Leinwand entstand, und fügt hinzu, dass der Kopf später verändert wurde. Der Eintrag behauptet es also nicht als gesichert: Er nennt eine Vermutung und den Grund dafür, und so geben wir es hier wieder. Wie Schiele Edith ein Jahr später malte, sitzend, bekleidet und still, zeigt das Porträt der Frau des Künstlers, Edith Schiele von 1918.

Warum ist der Hintergrund leer?

Weil nichts darin die Szene erklärt. Die Museumsbeschreibung sagt es unmissverständlich: Weder der amorphe goldgelbe Grund noch das weiße, bauschige Laken bietet einen erzählerischen Zusammenhang. Kein Raum, keine Möbel, kein Fenster — nur ein Körper auf Stoff und eine Farbfläche darum herum. Genau deshalb hängt das Werk so sehr an der Zeichnung.

Wie ist die Komposition gebaut?

Symmetrischer, als es auf den ersten Blick wirkt. Die Museumsbeschreibung spricht von einer Aufsicht, in der sich die Haltung der weit gespreizten Beine in den Armen neben dem Kopf spiegelt, sodass die Szene in zwei gegenläufige, annähernd gleiche Hälften zerfällt. Ist das einmal gesehen, liest sich die Arbeit anders: Sie ist um ihre eigene Mitte gebaut, dort, wo der Stoff über dem Körper liegt — und der Eintrag fügt hinzu, dass gerade dieser Stoff die Aufmerksamkeit noch steigert, statt sie zu beruhigen.

Wo steht die Signatur?

Rechts, in der unteren Hälfte der Leinwand. Der Museumseintrag verzeichnet sie als dort signiert und datiert, „EGON SCHIELE 1917“. Auf der Leinwand steht sie in einem kleinen rechteckigen Ockerfeld, wie es der Maler als Zeichen verwendete: also nicht über die Farbe geschrieben, sondern in ein Kästchen am unteren Rand geschlossen, wo man sie auf den ersten Blick leicht übersieht.

Ist das Format hoch oder quer?

Quer, und ausgeprägt. Der Eintrag nennt 96 x 171 cm, und die Museumsbeschreibung sagt, der Maler habe für dieses Motiv ein Querformat gewählt und es über die ganze Länge genutzt. Unsere Stufen folgen dem: Jede ist breiter als hoch, von 70 x 40 cm bis 210 x 120 cm. Für die Wand heißt das, dass die Arbeit Länge sucht und nicht Höhe.

Kann ich das Werk in der Größe des Originals bekommen?

Ja, und auf Wunsch auch größer. Das Original misst 96 x 171 cm; unsere Stufe 170 x 95 cm ist davon in jede Richtung einen Zentimeter entfernt und damit die nächste Entsprechung der ganzen Leiter. Bei diesem Werk ist das Original weder zu klein noch zu groß für unser Angebot: Über dieser Stufe liegen noch 180 x 102 cm, 190 x 110 cm und 210 x 120 cm, es lässt sich also auch größer bestellen, als das Original ist. Das Original ist laut Eintrag mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; unsere Reproduktion entsteht ebenfalls mit Ölfarben auf Leinwand.

Woher kommt das Werk und wo ist es heute?

Die Provenienznotiz, die diese Seite bereits trug, folgt unmittelbar darunter und bleibt wortgetreu und unverändert erhalten. Sie deckt die Mitte der Kette ab: Bruno Grimschitz zwischen 1939 und 1948 und die Restitution an Frederik Knize im Jahr 1948. Das Museum veröffentlicht eine längere Kette. Vor Grimschitz nennt es Karl Grünwald und Richard Lanyi (beide Wien), Otto Kranz (Wien, vor 1925) und Friedrich (Fritz) Wolff (Wien und New York, vor 1928 bis 1939). Ab 1949 war das Werk bei Annie Knize in New York, und hier verzeichnet das Museum etwas, das unsere übernommene Notiz nicht hat: Eine Ausfuhrgenehmigung wurde vom Bundesdenkmalamt und vom Bundesministerium für Unterricht nicht erteilt. Es folgen Fritz Kamm aus Zug und die Wiener Galerie Würthle, dann Rudolf Leopold (Wien, vor 1959 bis 1994) und 1994 die Leopold Museum-Privatstiftung. Zu den angeführten Quellen zählen Nirensteins Katalog von 1930 und ein Dossier von Sonja Niederacher vom 16. Mai 2011. Das Werk ist heute im Leopold Museum unter der Inventarnummer 626 und laut Eintrag ausgestellt; der gesamte Schiele-Bestand des Hauses ist auf der Egon-Schiele-Seite des Leopold Museums vorgestellt.

Provenienz und Restitution

Zwischen 1939 und 1948 – also während der NS-Zeit – befand sich das Gemälde beim Wiener Kunsthistoriker Bruno Grimschitz. 1948 wurde es an Frederik Knize in New York restituiert und später verkauft; heute befindet es sich im Leopold Museum in Wien.

Wo steht dieses Werk in Schieles Werk?

Unter den späten, großen Leinwänden: 1917, zwei Jahre nach Hauswand am Fluss und Levitation (Die Blinden II), sechs Jahre nach dem Lyriker, alle drei aus derselben Sammlung. Im Frühjahr 1918 war es in der 49. Ausstellung der Wiener Secession zu sehen, für die Schiele auch das bekannte Blatt mit dem runden Tisch entwarf; gerade diese Ausstellung brachte ihm den ersten größeren finanziellen Erfolg in der Stadt, und wenige Monate später starb er. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Egon Schiele, mehr zum Leben des Malers im Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst dieser Jahre wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Als expressionistisches Gemälde ist dies eine seiner größten und bekanntesten Leinwände.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler mit Ölfarben, Strich für Strich; es ist kein maschineller Abzug — unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt. Bei diesem Motiv sind drei Stellen die schwierigsten. Die erste ist die Bettwäsche: eine große weiße Fläche, die weiß bleiben und doch gegliedert bleiben muss, sonst sackt die Mitte zu einem gleichmäßigen hellen Fleck zusammen. Die zweite ist der Umriss des Körpers, eine einzige dunkle Linie von den Füßen bis zum Kopf; stockt sie oder verdoppelt sie sich, verliert die Arbeit ihren Halt. Die dritte ist der goldgelbe Grund, gleichmäßig, aber nicht glatt wie Lack. Ist die Arbeit fertig, fotografieren wir sie und senden Ihnen die Fotografie zur Freigabe, erst dann geht sie in den Versand. Für diese Werkfamilie haben wir keine Atelierfotografien — die Arbeit wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wenn sie das nächste Mal gemalt wird, wird sie fotografiert und die Aufnahmen kommen auf diese Seite. Als Reproduktion auf Leinwand ist sie auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: Dieses Motiv braucht Länge, nicht Höhe. Über einem Sofa oder einem Bett wirken 150 x 85 cm und 170 x 95 cm, für eine kleinere Wand genügen 90 x 50 cm oder 100 x 55 cm, für einen großen Raum stehen 190 x 110 cm und 210 x 120 cm bereit. Unsere kleinste Größe ist 70 x 40 cm. Als Kunstgemälde in großem Maßstab braucht die Arbeit Abstand: Die Falten und der Umriss des Körpers fügen sich erst aus einigen Metern zusammen.

Wie bestelle ich ein Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Wenn keine der dreizehn Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihrem Maß. Die Leinwand kommt auf einen Holzkeilrahmen gespannt; unsere 3D-Anwendung dient allein der Rahmenwahl, nicht der Ansicht an Ihrer eigenen Wand. Der Rahmen wird gesondert gewählt und muss nicht Teil der Bestellung sein.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie zur Freigabe; sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Da jede Arbeit einzeln entsteht, richtet sich die Fertigungszeit nach der Größe und nach der aktuellen Auslastung des Ateliers.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Im Leopold Museum in Wien, Inventarnummer 626; laut Museumseintrag ausgestellt in OG3.

Wer war das Modell?

Laut Museumseintrag höchstwahrscheinlich Edith Schiele; der Kopf wurde später verändert.

Wie ist die Arbeit bezeichnet?

Rechts in der unteren Hälfte, mit Signatur und Jahr „EGON SCHIELE 1917“.

Wie groß ist die originale Leinwand?

96 x 171 cm, also fast doppelt so breit wie hoch.

Welche Ihrer Größen kommt dem Original am nächsten?

170 x 95 cm; sie ist in jede Richtung einen Zentimeter vom Original entfernt.

Kann ich die Arbeit größer als das Original bekommen?

Ja; die größte Stufe ist 210 x 120 cm.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand malt ein Künstler von Hand mit Ölfarben.

Wann ist die Arbeit entstanden?

1917, ein Jahr vor dem Tod des Malers.

Wie wird geliefert?

Auf einen Holzkeilrahmen gespannt und geschützt verpackt; der Rahmen ist optional.

Ist das Original zu verkaufen?

Es ist nicht zu verkaufen; es gehört zur Sammlung des Leopold Museums und ist nicht auf dem Markt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie unsicher sind, welche Größe die richtige ist, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein weiblicher Akt auf weißen Laken, von oben gesehen, vor glattem goldgelbem Grund.
  • Original: 1917, Öl auf Leinwand, 96 x 171 cm, signiert rechts in der unteren Hälfte, Leopold Museum, Wien, Inv. 626.
  • Unseres: handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, 13 Größen oder ein Maß nach Wunsch.
  • Gut zu wissen: Unsere Stufe 170 x 95 cm ist in jede Richtung einen Zentimeter vom Original entfernt.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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