Egon Schiele – Mutter mit zwei Kindern II

ab 132,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1787__ Kategorie:

Beschreibung

Mutter mit zwei Kindern II ist ein großformatiges Gemälde Egon Schieles von 1915: eine sitzende Mutter mit zwei Kindern, in ein grünes Textil gehüllt, vor einem monochrom braungelben Grund. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer LM 457 auf; es misst 160 x 149,5 cm. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand, in einer von sechs Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Mutter mit zwei Kindern II
Weitere Titel:das Museum führt denselben Titel
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1915
Originalgröße (Breite × Höhe):160 cm x 149,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. LM 457)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Größen von 65 x 60 cm bis 165 x 155 cm oder ein Maß nach Wunsch

Mutter mit zwei Kindern II – Egon Schiele

Was zeigt das Gemälde?

Die Mutter sitzt in der Bildmitte und nimmt beinahe die ganze Höhe ein. Bis auf das bloß liegende Gesicht und die Füße ist ihr Körper vollständig in ein grünes Textil gehüllt, das nach der Lesart des Museums einen koloristischen Ausgleich zum monochrom braungelben Grund schafft, die Figur dem Grund aber zugleich in beunruhigender Körperlosigkeit annähert. Der Kopf ist bleich, die Augenhöhlen sind kreisrund, der Mund ist nur ein schwarzer Strich; der Museumstext spricht vom Eindruck eines Totenschädels. Im Schoß schläft ein Kind, zur Linken der Mutter steht ein zweites aufrecht und wirkt seltsam schwebend; sein buntgestreiftes Gewand ist die einzige lebhafte Farbfläche des Bildes. Nach der Lesart des Museums greift Schiele das klassische Kompositionsschema einer Pietà auf, das gerade durch dieses aufrechte Kind aufgebrochen wird.

Warum mögen es die Menschen?

Weil es eines jener großen Figurenbilder Schieles ist, die man in einem Raum nicht übersieht. Die große grüne Fläche vor dem warmen braungelben Grund wirkt beinahe wie eine moderne Grafik, deshalb verträgt sich das Kunstgemälde auch mit einem ruhigen, hellen Zimmer und mit heutigen Möbeln. Das Format ist nahezu quadratisch, was selten ist und eine breite Wand über dem Sofa oder über einem niedrigen Sideboard gut ausfüllt. Und das Motiv ist menschlich: eine Mutter und zwei Kinder, ohne jede Süßlichkeit, weshalb das Bild auch nach Jahren noch etwas hergibt.

Wo steht es unter Schieles Arbeiten?

Unter Schieles Mutter-Kind-Darstellungen. Der Museumstext reiht das Werk in jene Tradition verstörender Mutter-Kind-Bilder Schieles ein, die mit der Vorstellung eines von zärtlicher Fürsorge getragenen Verhältnisses brechen, und nennt es ein Jahr nach seiner Blinden Mutter entstanden. 1915 war Schiele 25 Jahre alt; drei Jahre später starb er. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt bei uns ein Maler von Hand in Ölfarben, Strich für Strich: ein handgemaltes Gemälde eigens für Ihre Bestellung, kein Maschinendruck. Zwei Dinge sind hier schwierig. Das erste ist das grüne Textil: Es ist eine einzige große Fläche, in der sich die Farbe dennoch fortwährend verändert, und malt man sie zu gleichmäßig, sackt die Figur zu einem flachen Ausschnitt zusammen. Das zweite ist das Gesicht, das bleich und stilisiert bleiben muss, ohne zur Karikatur zu werden; an diesem Maß entscheidet sich, ob das Bild ernst wirkt. Das Original ist Öl auf Leinwand, und so ist auch unsere Kopie Öl auf Leinwand, in derselben Technik. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe; erst dann geht es auf den Weg. In unserer Werkstatt wurde dieses Werk noch nicht fotografiert, daher gibt es hier noch keine Werkstattfotos.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original ist groß, 160 cm breit und 149,5 cm hoch, und unsere nächstgelegene Größe ist 165 x 155 cm. Über ein Sofa oder ein großes Sideboard im Wohnzimmer passen 135 x 125 cm oder 150 x 140 cm; an eine große freie Wand oder in einen hohen Raum 165 x 155 cm; über einen Schreibtisch oder in ein kleineres Zimmer 95 x 90 cm oder 80 x 75 cm; in einen Flur oder eine schmale Nische 65 x 60 cm. Die Preise reichen von 132 EUR für 65 x 60 cm bis 864 EUR für 165 x 155 cm. Da das Format nahezu quadratisch ist, braucht es eine Wand, die ungefähr so hoch wie breit ist, und etwas Luft an den Seiten. Die Mitte gehört auf Augenhöhe, etwa 145-150 cm über dem Boden.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine unserer Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Keilrahmen „JA“, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Gemälde kommt geschützt verpackt und, wenn Sie beim Keilrahmen „JA“ gewählt haben, auf den Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Wer ist auf dem Bild dargestellt?

Eine Mutter mit zwei Kindern, ohne Namen. Der Titel ist allgemein gehalten, und der Museumseintrag nennt keine konkreten Personen, deshalb ist das Werk nicht als Porträt einer bestimmten Familie zu lesen. Es handelt sich um ein Motiv, zu dem Schiele in mehreren Bildern zurückkehrte.

Warum wirkt das Gesicht der Mutter wie ein Totenschädel?

Nach der Lesart des Museums ist der Kopf so stark stilisiert – bleich, mit kreisrunden Augenhöhlen und nur einem schwarzen Strich als Mund -, dass sich der Eindruck eines Totenschädels aufdrängt. Das Museum verbindet diesen Eindruck mit einem Ausdruck der Abwesenheit, den auch das im Schoß schlafende Kind aufnimmt.

Ist das eine Pietà?

Das Museum nennt das klassische Kompositionsschema einer Pietà, also eine sitzende Figur mit einem Kind im Schoß. Das Schema wird von dem zweiten, aufrecht zur Linken stehenden Kind aufgebrochen. Es geht also um einen kompositorischen Bezug, nicht um ein religiöses Bild.

Wann ist das Gemälde entstanden?

1915. Dem Museumstext zufolge ein Jahr nach Schieles Blinder Mutter. Schiele war damals 25 Jahre alt und starb 1918, es gehört also zu den Arbeiten seiner letzten Jahre.

Wo ist das Original, und verkaufen Sie es?

Das Original hängt im Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer LM 457, es ist Öl auf Leinwand und misst 160 x 149,5 cm. Wir verkaufen das Original nicht; wir malen für Sie eine handgemalte Kopie in Ölfarben auf Leinwand, in der Größe Ihrer Wahl.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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