Egon Schiele – Bildnis Paris von Gütersloh

ab 132,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_14 Kategorie:

Beschreibung

Bildnis Paris von Gütersloh ist ein Werk Egon Schieles von 1918: sein Freund Albert Paris von Gütersloh sitzt uns frontal gegenüber, im hellen Anzug mit blauer Krawatte, beide Hände erhoben und geöffnet, vor einem locker gemalten Grund in Orange und Rot. Die Originalleinwand misst 140,02 x 110,33 cm und wird vom Minneapolis Institute of Art unter der Inventarnummer 54.30 bewahrt. Wir malen es von Hand in Ölfarben, in der Größe Ihrer Wahl oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Bildnis Paris von Gütersloh
Weitere Titel:Portrait of Albert Paris von Gütersloh · Portrait of Paris von Gütersloh
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1918, signiert und datiert in roter Farbe „Egon / Schiele / 1918“
Originalgröße:140,02 cm x 110,33 cm (Leinwand; das Museum bezeichnet die Achsen nicht)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Minneapolis Institute of Art, Minneapolis (Inv.-Nr. 54.30)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, in der Größe Ihrer Wahl oder in einem Maß nach Wunsch

Bildnis Paris von Gütersloh – Egon Schiele

Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?

Albert Paris von Gütersloh (1887–1973), Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur und ein Freund Egon Schieles (1890–1918). Schiele porträtierte ihn 1918, im Jahr seines eigenen Todes: Er starb im Oktober 1918 an der Spanischen Grippe. Das Museum führt das Gemälde unter dem vollen Namen des Dargestellten, Portrait of Albert Paris von Gütersloh; unser Shop verwendet die kürzere Form.

Was zeigt die Leinwand?

Ein Mann sitzt uns gerade gegenüber, auf einem gelb-orangen Sessel, dessen Armlehnen zu beiden Seiten sichtbar sind. Er trägt einen hellen Anzug, in dicken Strichen aus Creme, Weiß, Ocker und Graugrün aufgetragen, ein weißes Hemd mit hohem Kragen und eine schmale blaue Krawatte, die mitten über die Brust läuft, als einziger kühler Farbstreifen im ganzen Werk. Beide Hände sind etwa bis auf Schulterhöhe erhoben, geöffnet und uns zugewandt, die Finger lang, gekrümmt und gespreizt; seine linke Hand, auf unserer rechten Seite, sitzt etwas tiefer als die andere. Dunkles, lockiges Haar rahmt das Gesicht; die Stirn ist gerunzelt, die Augen sind weit geöffnet und rund und blicken den Betrachter direkt an. Unten stehen braune Schuhe und dunkelrote Socken auf dem Boden. Eine dunkle Umrisslinie läuft um die ganze Figur, dahinter ist der Grund ein lockeres Geflecht aus Orange, Rot, Ocker und Braun, das in Höhe der Armlehnen von einer dünnen dunklen Linie durchquert wird. Die Farbe liegt dick auf dem Anzug und den Händen, dünner im Grund. Die Signatur steht in roter Farbe in drei Zeilen: Egon, Schiele, 1918.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Aus zwei Gründen, die sich auf die Fakten dieser Seite stützen. Es stammt aus dem letzten Lebensjahr Schieles: Es ist 1918 datiert, und er starb im Oktober desselben Jahres. Und es ist das Porträt eines Freundes, der selbst Künstler war; es zeigt also den Blick eines Künstlers auf einen anderen, nicht auf ein Modell. Für Käufer kommt ein dritter, praktischer Grund hinzu: Das Original ist eine große Leinwand, 140,02 x 110,33 cm, und die Figur füllt sie fast ganz aus.

Was bedeutet das Gemälde?

Der Museumseintrag bietet keine Deutung, und wir erfinden keine an seiner Stelle. Was jeder sehen kann, ist dies: Der Dargestellte legt die Hände nicht in den Schoß, sondern hebt sie, geöffnet, als wäre er mitten im Satz, während sein Gesicht ruhig und ernst bleibt. Das Werk lebt von diesem Gegensatz zwischen der ruhigen, frontalen Haltung und den unruhigen Händen, vor einem Grund, der sich nie auf eine Farbe festlegt. Sie können es als einen Mann lesen, der mitten im Gedanken innehält, als Geste der Überraschung oder einfach als Studie von Händen.

Woher kommt das Werk?

Das Minneapolis Institute of Art führt das Gemälde unter der Inventarnummer 54.30 und nennt seine Herkunft in der Erwerbungszeile: Gift of the P. D. McMillan Land Company, also eine Schenkung der P. D. McMillan Land Company. Der Online-Eintrag des Museums hat keinen eigenen Abschnitt zur Provenienz; deshalb nennt diese Seite keine früheren Besitzer und keine Daten, die sich an diesem Eintrag nicht überprüfen lassen. Wo sich das Gemälde heute befindet, steht im Hinweis darunter.

Standort

Das Gemälde befindet sich heute am Minneapolis Institute of Art, das es 1954 erwarb.

Wo steht dieses Werk unter Schieles Arbeiten?

Unter seinen Männerporträts. In unserem Sortiment finden Sie außerdem das Porträt Johann Harms, das Porträt Victor Ritter von Bauer und das Porträt Dr. Franz Martin Haberditzl. Wenn Sie zwischen ihnen wählen, öffnen Sie sie nebeneinander; in diesem Werk tragen die erhobenen Hände das Porträt. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler unserer Werkstatt in Ölfarben, Strich für Strich – kein Maschinendruck, sondern eine für Ihre Bestellung von Hand gemalte Kopie. Bei diesem Werk entscheiden drei Stellen über das Gelingen der Kopie. Die erste sind die Hände: lange, gekrümmte Finger, dunkel umrandet, mit Rosa, Gelb und Rot in den Handflächen; glättet man sie zu gewöhnlichen Händen, verliert das Porträt seinen Sinn. Die zweite ist der Anzug, der keine flache helle Fläche ist, sondern eine Kruste aus cremefarbenen, weißen, graugrünen und ockerfarbenen Strichen, mit dunklen Linien für die Falten; diese Textur muss erhalten bleiben. Die dritte ist der Grund, in dem Orange, Rot und Braun locker nebeneinanderliegen und nicht zu einer gleichmäßigen Farbe verschmelzen dürfen. Das Original ist Öl auf Leinwand, und unsere Kopie ist es auch: derselbe Träger, mit Strichen, die sich aus dem Gewebe heben und das Licht fangen. Ist das Gemälde fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; wir ergänzen die Aufnahmen auf dieser Seite, sobald wir sie haben. Wie jedes Kunstgemälde aus unserer Werkstatt kann es auf einen Keilrahmen gespannt geliefert werden; das wählen Sie bei der Option Podokvir.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: Lassen Sie die Wand und die Möbel entscheiden, nicht das Original. Das Original ist eine große Leinwand, doch für dieses Motiv brauchen Sie keinen großen Raum: Eine einzelne sitzende Figur mit klarem Umriss bleibt auch in bescheidener Größe gut lesbar. Messen Sie zuerst das Möbelstück, über dem es hängen soll. Über einem Sofa wählen Sie eine Breite von etwa zwei Dritteln der Sofalänge; schmaler wirkt das Werk verloren, breiter bedrängt es den Raum. Über einer Kommode, einem Sideboard oder einem Schreibtisch bleiben Sie etwas schmaler als das Möbel selbst. An einer freien Wand im Flur, an der man dicht vorbeigeht, wirkt eine kleinere Größe gut, weil man Gesicht und Hände aus ein, zwei Schritten liest. An einer großen leeren Wand, im Treppenhaus oder in einem Raum mit hoher Decke wählen Sie eine der größeren Größen und geben ihr Platz, mit freier Wand zu beiden Seiten. Ein Gemälde dieses Motivs braucht auch Abstand: Aus der Nähe zerfallen Anzug und Grund in einzelne Striche, die Figur setzt sich erst aus einigen Schritten zusammen – je größer das Format, desto weiter hinten liegt der beste Blick. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, schneiden Sie Papier in beiden Maßen zu, kleben Sie es an die Wand und leben Sie einen Tag damit. Die angebotenen Größen mit ihren Preisen finden Sie in der Größenauswahl dieses Produkts. Ein handgemaltes Gemälde hängt am besten mit der Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der angebotenen Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand; die Ansicht an Ihrer Wand ist ein eigener Service. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional. Zu diesem Motiv passt ein schlichter, schmaler Rahmen aus dunklem oder warmem Naturholz, der sich neben dem orangefarbenen Grund zurücknimmt; ein schwerer, verzierter Rahmen konkurriert mit den Händen um die Aufmerksamkeit.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Gemälde reist geschützt verpackt. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Wer war Albert Paris von Gütersloh?

Ein österreichischer Künstler und Schriftsteller (1887–1973), geboren als Albert Conrad Kiehtreiber, der malte, Romane schrieb, als Schauspieler und Regisseur arbeitete und Bühnen ausstattete. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterrichtete er Ernst Fuchs, Arik Brauer und Anton Lehmden und gilt als einer der stärksten Einflüsse auf die Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Das Minneapolis Institute of Art führt das Werk unter seinem vollen Namen, Portrait of Albert Paris von Gütersloh.

Woher kannten sich Paris von Gütersloh und Egon Schiele?

Sie waren seit Schieles frühen Wiener Jahren befreundet. 1911 schrieb Gütersloh „Egon Schiele. Versuch einer Vorrede“, den ersten Aufsatz über Schiele, erschienen zu dessen erster Einzelausstellung in der Wiener Galerie Miethke. Sieben Jahre später malte Schiele sein Porträt.

Wann malte Schiele das Bildnis Paris von Gütersloh?

Im Jahr 1918, dem letzten Jahr seines Lebens: Die Leinwand ist in roter Farbe mit „Egon / Schiele / 1918“ signiert und datiert. Schiele starb im Oktober desselben Jahres an der Spanischen Grippe, drei Tage nach seiner Frau Edith, im Alter von 28 Jahren.

Warum hebt Gütersloh auf dem Porträt die Hände?

Um genau diese Frage dreht sich das Werk. Oft zitierte Beschreibungen lesen die erhobenen, offenen Hände, den starren Blick und den angespannten Körper als Gütersloh im Moment der künstlerischen Eingebung, in einer Geste, die zugleich anzieht und abwehrt. Sie sagen auch, Schiele habe die geistige und künstlerische Begabung seines Freundes bewundert und ihn als schöpferischen Kopf zeigen wollen.

Wo befindet sich das Bildnis Paris von Gütersloh heute?

Im Minneapolis Institute of Art in den Vereinigten Staaten, unter der Zugangsnummer 54.30; das Museum erwarb es 1954, und in der Kreditzeile steht Gift of the P. D. McMillan Land Company. Die Leinwand ist groß, 140,02 x 110,33 cm, und die sitzende Figur füllt sie fast ganz aus.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: Albert Paris von Gütersloh, sitzend und uns zugewandt, heller Anzug, blaue Krawatte, beide Hände erhoben, Grund in Orange und Rot.
  • Original: 1918, Ölfarbe auf Leinwand, 140,02 x 110,33 cm, in roter Farbe signiert, Minneapolis Institute of Art, Inv.-Nr. 54.30.
  • Unsere Fassung: von Hand in Öl gemalt, in der Größe Ihrer Wahl oder nach Maß, auf Wunsch auf Keilrahmen gespannt (Podokvir: JA).
  • Wissenswert: 1918 datiert, im Todesjahr Schieles; der Museumstitel nennt auch den Vornamen des Dargestellten, Albert.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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