Beschreibung
Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet, ist ein Werk von Frida Kahlo aus dem Jahr 1937: Die Malerin steht auf einer Bühne zwischen zwei weißen Vorhängen, die von Quastenkordeln gehalten werden, und hält einen kleinen Blumenstrauß und einen Brief mit Widmung. Sie trägt die Tracht der Frauen vom Isthmus von Tehuantepec. Das Original, Öl auf Hartfaserplatte, ist 76,2 cm hoch und 61 cm breit und gehört dem National Museum of Women in the Arts in Washington. Für Sie überträgt unser Maler es von Hand mit Ölfarben auf Leinwand, in einem von 8 Hochformaten zwischen 40 x 49 und 102 x 125 cm oder nach Maß; bevor es auf die Reise geht, erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet |
| Weitere Titel: | Between the Curtains · Self-Portrait Dedicated to Leon Trotsky |
| Maler: | Frida Kahlo (1907–1954) |
| Entstehungsjahr: | 1937 |
| Originalgröße: | 76,2 cm x 61 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Hartfaserplatte |
| Malstil: | Mexikanische Moderne |
| Standort: | National Museum of Women in the Arts, Washington, D.C. |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet – Frida Kahlo
Was zeigt das Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet?
Frida Kahlo hat sich in ganzer Figur gemalt, aufrecht und gefasst, wie eine Schauspielerin, die gerade vor ihr Publikum getreten ist. Sie steht auf einem rötlichen Holzboden, hinter ihr liegt eine glatte, olivgelbe Wand ohne jeden Schmuck. Links und rechts hängen schwere weiße Vorhänge, gehalten von dicken Kordeln mit Quasten.
Ihre Kleidung stammt aus der Tracht der zapotekischen Frauen vom Isthmus von Tehuantepec im Süden Mexikos. Die rote Bluse, ein Huipil, hat einen grünen Saum und einen verzierten Anhänger auf der Brust; den größten Teil des Oberkörpers verdeckt aber ein beiger Rebozo, ein langes Tuch mit geflochtenem Muster und Fransen. Darunter weitet sich ein korallenrosa Rock mit weißen Blüten, der in einem breiten weißen Rüschensaum endet.
Im geflochtenen Haar stecken eine rosa Blüte und ein rotes Band, an den Ohren hängen goldene Ohrringe, die Lippen sind leuchtend rot. Ihr Blick ist ernst und geradeaus auf uns gerichtet.
Mit beiden Händen hält sie vor dem Körper einen kleinen bunten Strauß und ein Blatt Papier. Darauf steht eine handschriftliche spanische Widmung, sinngemäß: „Leo Trotzki widme ich mit großer Zuneigung dieses Gemälde, am 7. November 1937. Frida Kahlo. In San Ángel. Mexiko.“
Warum ist das Gemälde Trotzki gewidmet?
Der russische Revolutionär Leo Trotzki kam nach Jahren im Exil am 9. Januar 1937 mit seiner Frau Natalja Sedowa im mexikanischen Hafen Tampico an. Frida Kahlo und ihr Mann, der Wandmaler Diego Rivera, hatten zuvor Präsident Lázaro Cárdenas dazu bewegt, ihn ins Land zu lassen.
Das Ehepaar zog in das Blaue Haus (La Casa Azul) in Coyoacán und wohnte dort bis April 1939. Zwischen Kahlo und Trotzki entstand bald eine kurze Affäre, die spätestens im Juli 1937 beendet war.
Einige Monate später schenkte sie ihm dieses Selbstporträt. Das Datum auf dem Brief, der 7. November, war sein Geburtstag und zugleich der 20. Jahrestag der Oktoberrevolution. Trotzki hängte das Gemälde in seinem Arbeitszimmer auf.
Die Inszenierung ist von Retablos angeregt, mexikanischen Andachtstafeln mit Heiligen, und wirkt tatsächlich wie eine kleine Bühne: Die Vorhänge sind geöffnet, als begänne gleich die Vorstellung. Daher kommt auch der zweite Titel, Zwischen den Vorhängen.
Wodurch wurde dieses Selbstporträt so bekannt?
Weil Frida Kahlo später alle anderen Spuren dieser Beziehung vernichtete, ist das Gemälde ihr einziger greifbarer Beleg. Entsprechend verschieden wird es gedeutet: Die Historikerin Hayden Herrera meint, Kahlo habe Trotzki damit necken wollen, während Robin Richmond in der eher zurückhaltenden Kleidung ein Werben um seine Aufmerksamkeit erkennt.
Als Trotzki 1940 ermordet wurde, war Kahlo erschüttert und wollte das Gemälde zerstören; ihre Freundin Clare Boothe Luce, die gerade bei ihr zu Besuch war, brachte sie davon ab und nahm es an sich.
Kahlo malte sich oft in der Tracht der Tehuana, doch hier gilt die Kleidung als schlichter als auf anderen Selbstporträts. Hintergrund und Deutungen schildert ausführlicher der Wikipedia-Artikel (auf Englisch).
Wo ist das Original heute und wie kam es dorthin?
Das Original hängt in Washington, im National Museum of Women in the Arts. Clare Boothe Luce schenkte es 1988 Wilhelmina Holladay, der Mitgründerin des Museums, und seitdem zählt es zu den beliebtesten Werken der Sammlung. Es ist außerdem das einzige Werk von Kahlo in der ständigen Sammlung eines Museums in Washington.
Ausgeliehen wurde es für Ausstellungen in Australien und Kanada, und während der Renovierung des Museums Anfang der 2020er-Jahre war es in der National Gallery of Art zu Gast. Als das Museum im Oktober 2023 wieder öffnete, kehrte es als Mittelpunkt der Sammlung zurück.
Dieses Selbstporträt oder ein anderes Werk von Kahlo?
Dieses Kunstgemälde im Hochformat ist hell und ruhig und passt gut in einen Flur, an eine schmale Wand zwischen zwei Türen oder ins Arbeitszimmer, wo es einst auch bei Trotzki hing.
Wenn Ihnen Kahlo in der Tracht von Tehuantepec gefällt, sehen Sie sich auch Diego in meinen Gedanken an, sechs Jahre später entstanden und fast genau so groß. Zwei Figuren mit sichtbaren, durch eine Ader verbundenen Herzen zeigt Die zwei Fridas, und das Doppelporträt, das als Hochzeitsporträt gilt, heißt Frida und Diego Rivera.
Ein frontales Selbstporträt mit schwarzer Katze und Affe an den Schultern finden Sie unter Selbstporträt mit Dornenhalsband und Kolibri. Jedes Frida Kahlo Gemälde, das wir malen, ist auf der Seite Frida Kahlo versammelt.
Wie malt unser Maler Ihr Selbstporträt?
Frida Kahlo arbeitete mit flächigen, klaren Farben und deutlichen Konturen, die Oberfläche bleibt glatt und fast ohne sichtbare Pinselspuren. Unser Maler bewahrt diesen Charakter, malt aber nicht auf Hartfaserplatte, sondern mit Ölfarben auf Leinwand, die sich rollen oder aufspannen lässt.
Zuerst legt er in einigen dünnen Schichten die olivfarbene Wand, den rötlichen Boden und die Umrisse der Vorhänge an, dann setzt er die Figur. Danach folgen die Falten der weißen Vorhänge und der Korallenrock mit seinen weißen Blüten.
Die feinste Arbeit folgt am Schluss: Muster und Fransen des Tuchs, die goldenen Ohrringe, die Blüte im Haar, die kleinen Blumen im Strauß und die Zeilen auf dem Brief. So entsteht eine handgemalte Reproduktion, bei der die Farbe in echten Schichten aufliegt, was kein Druck leisten kann. Wie jedes Ölgemälde wirkt es in Ihrem Raum morgens ein wenig anders als am Abend.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: für eine schmale Wand oder den Flur 40 x 49 oder 46 x 55 cm, über Kommode oder Schreibtisch 50 x 64 oder 58 x 70 cm, über Bett oder Sofa 64 x 80 oder 81 x 100 cm, für eine große Wand oder das Treppenhaus 89 x 114 oder 102 x 125 cm.
Wir malen das Selbstporträt in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 40 x 49, 46 x 55, 50 x 64, 58 x 70, 64 x 80, 81 x 100, 89 x 114 und 102 x 125 cm. Dem Original am nächsten kommt 64 x 80 cm, das 3 cm breiter und 3,8 cm höher ist.
Da Kahlo in ganzer Figur dasteht, füllt das Hochformat den Platz zwischen zwei Türen oder neben einem Fenster besonders gut. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa bewähren sich 81 x 100 oder 89 x 114 cm; die Unterkante sollte 20 bis 25 cm über der Lehne liegen.
Gibt es andere Maße und einen Rahmen?
Das Original hat ein Seitenverhältnis von etwa 4 : 5, daher malen wir es problemlos auch in einem Maß, das nicht in der Liste steht, ohne die Vorhänge oder den Rocksaum anzuschneiden. Schicken Sie uns über die Seite für Gemälde nach Wunsch die gewünschte Breite und Höhe, und wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Wir versenden das Gemälde auf Leinwand gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien. In unserer 3D-Anwendung wählen Sie ausschließlich den Rahmen; wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, zeigt ein gesonderter Service.
Wann kommt das Gemälde bei mir an?
Nach Ihrer Bestätigung beginnen wir zu malen, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Selbstporträt reisefertig. Vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Für Lieferungen innerhalb der EU, ob nach Deutschland, Österreich oder Slowenien, fällt kein Zoll an; für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Das Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet, entstand als Geschenk und eignet sich daher gut für einen geliebten Menschen oder für Freunde mexikanischer Kunst. Darf die beschenkte Person das Format lieber selbst bestimmen, passt ein Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
Im National Museum of Women in the Arts in Washington, wo es zu den beliebtesten Werken zählt.
Was hält Frida Kahlo in den Händen?
Einen kleinen Blumenstrauß und einen Brief mit ihrer Widmung an Trotzki vom 7. November 1937.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Exemplar ist eine handgemalte Kopie, die der Maler mit Pinsel und Ölfarbe auf Leinwand ausführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 76,2 cm hoch und 61 cm breit; unser nächstes Format ist 64 x 80 cm.
Kann ich es in einer anderen Größe bestellen?
Ja, wir malen es in der Breite und Höhe, die Sie angeben, und nennen Ihnen den Preis vorab.
Wie lange muss ich warten?
Das Malen dauert 15 bis 45 Werktage, danach versenden wir, innerhalb der EU ohne Zoll.
Ist es als Geschenk geeignet?
Sehr, denn schon das Original entstand als Geburtstagsgeschenk; wer beim Format unsicher ist, greift zum Gutschein.
Was bedeutet das Gemälde?
Es war ein persönliches Geschenk an Trotzki; Historiker sehen darin Neckerei, Werben oder Überlebenswillen, eine einzige Antwort gibt es nicht.
- Motiv: Frida Kahlo in Tehuana-Tracht steht zwischen zwei weißen Vorhängen, mit Blumenstrauß und Brief für Trotzki.
- Original: 1937, Öl auf Hartfaserplatte, 76,2 x 61 cm, National Museum of Women in the Arts, Washington.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, nach Ihrer Bestellung, in 8 Hochformaten (40 x 49 bis 102 x 125 cm) oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Trotzki hatte das Gemälde im Arbeitszimmer; 1940 bewahrte Clare Boothe Luce es vor der Zerstörung.









































