Giuseppe Arcimboldo – Rudolf II. (Heiliger Römischer Kaiser) als Vertumnus

ab 350,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Rudolf II. (Heiliger Römischer Kaiser) als Vertumnus ist Giuseppe Arcimboldos Porträt des Habsburgerkaisers als römischer Gott des Wechsels der Jahreszeiten, zusammengesetzt aus Obst, Gemüse und Blumen: Eine Birne ist die Nase, Äpfel sind die Wangen, ein Maiskolben ist das Ohr, und ein Band aus Blumen zieht sich über die Brust. Das Original, datiert 1591 und in Öl auf eine Holztafel gemalt, bewahrt Schloss Skokloster in Schweden unter der Objektnummer 11615_SKO, und das Museum gibt es mit 70 cm Höhe und 58 cm Breite an. Bei uns entsteht das Gemälde als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in fünfzehn Größen oder in Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes zur Freigabe.

Titel:Rudolf II. (Heiliger Römischer Kaiser) als Vertumnus
Weitere Titel:Vertumnus · Rudolf II. kot Vertumno · Rudolf II. kao Vertumno · Rodolfo II come Vertunno · II. Rudolf mint Vertumnus · Rudolf II as Vertumnus
Maler:Giuseppe Arcimboldo (1527–1593)
Entstehungsjahr:1591, wie das Museum es datiert; gemalt in Prag
Originalgröße:70 cm hoch und 58 cm breit, wie das Museum sie angibt
Originaltechnik:Öl auf Holztafel
Malstil:Manierismus
Standort:Schloss Skokloster, Schweden (Objekt-Nr. 11615_SKO)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, fünfzehn Größen von 30 x 40 bis 130 x 155 cm, Sondermaß auf Wunsch

 

Rudolf II. (Heiliger Römischer Kaiser) als Vertumnus – Giuseppe Arcimboldo

Was zeigt das Gemälde?

Das Brustporträt eines Mannes, fast von vorn gesehen, auf dunklem Grund, ganz aus Obst, Gemüse und Blumen zusammengesetzt. Das Museum beschreibt es als Brustporträt, zusammengesetzt aus Früchten, Gemüse und Blumen. Der Mann ist der Habsburgerkaiser Rudolf II., der in Prag lebte, und er ist als Vertumnus dargestellt, den das Museum den römischen Gott der Jahreszeiten, des Wachstums, der Pflanzen und der Früchte nennt. Das Gemälde ist also zugleich das Porträt eines wirklichen Herrschers und die Gestalt eines Gottes, und jeder Teil des Gesichts ist etwas, das wächst.

Woraus ist das Gesicht zusammengesetzt?

Die Stirn ist ein großer, gerippter grüner Kürbis. Über dem einen Auge liegt eine Erbsenschote, über dem anderen einige Weizenähren. Die Nase ist eine Birne, die Wangen sind zwei runde rote Äpfel. Zwei blasse Samenrispen ergeben den Schnurrbart, zwei Kirschen die Lippen. Der Bart ist eine rotbraune Masse winziger Körner, am Kinn sitzt eine stachelige Kastanienschale. Das Ohr ist ein halb aus den Hüllblättern geschälter Maiskolben, darunter hängt eine Feige. Der Scheitel ist beladen mit grünen und schwarzen Trauben, Birnen, Pflaumen und Kirschen, oben links sitzt ein Granatapfel, oben rechts ein Büschel kleiner roter Beeren, links kleine grüne Oliven, und ringsum stehen Weizenähren ab. Die Kehle ist eine blasse Wurzel mit feinen Wurzelfasern. Die Brust ist ein großer blassgrüner Kürbis, rechts sitzen Zwiebeln, weißer Lauch und eine Artischocke, auf der linken Schulter breite Kohlblätter. Von dieser Schulter zieht sich ein Band aus Blumen über die Brust: eine weiße Lilie, rosa und weiße Rosen und rote Nelken, dazwischen Weizenähren und zwei rote Paprikaschoten.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Weil der Maler hier seine Methode auf den Kaiser selbst anwandte. Das Museum nennt das Porträt eine Huldigung an Rudolf II. und eine kaiserliche Allegorie, die Arcimboldos Serie der Jahreszeiten entspricht, wobei der Kaiser als Herrscher über sie alle erscheint; nach den Worten des Museums stammen die Blumen und Früchte aus allen Jahreszeiten. Es entstand zudem viel später als der Bibliothekar im selben Schloss: Das Museum datiert den Vertumnus auf 1591, den Bibliothekar mit Fragezeichen auf 1562–1566 und zählt ihn zu den frühen Werken, entstanden bald nach Arcimboldos Ankunft am Habsburgerhof in Prag. Wie der Maler seine Köpfe zusammensetzte, beschreiben wir in unserem Artikel über Arcimboldo.

Was bedeutet das Gemälde?

Das Museum gibt die Deutung unmittelbar: Die Vielfalt der Blumen und Früchte aus allen Jahreszeiten bedeutet, dass unter der Herrschaft des Kaisers ein goldenes Zeitalter zurückgekehrt ist, und der Kaiser erscheint in der Gestalt des Vertumnus als Herrscher über alle Jahreszeiten. Das ist die Deutung des Museums; darüber hinaus deuten wir nichts.

Von Prag nach Skokloster

Der Eintrag des Museums zeichnet den Weg des Gemäldes nach. Es entstand in Prag und ist 1591 datiert. Nach dem Tod des Kaisers 1612 blieb es in Prag, wo es in den Inventaren der kaiserlichen Sammlungen von 1621 und 1635 verzeichnet ist. 1648 nahm und plünderte die schwedische Armee in einem Überraschungsangriff die Prager Kleinseite, und dieses Gemälde fiel mit Hunderten anderer als Kriegsbeute in schwedische Hände. Der Eintrag nennt Hans Christoffer von Königsmarck als früheren Besitzer und vermerkt, dass das Gemälde in Skokloster erstmals 1845 nachweisbar ist. Außerdem verzeichnet er eine Inschrift, N 51, ohne sie zu erklären.

Weitere Werke des Malers

Skokloster besitzt auch Arcimboldos Bibliothekar, der auf demselben Weg aus Prag kam: einen Mann ganz aus Büchern, den das Museum mit Fragezeichen auf 1562–1566 datiert und in dem es am ehesten Wolfgang Lazius dargestellt sieht. Auch Arcimboldos Serie der Jahreszeiten, der der Vertumnus nach dem Museum entspricht, führen wir: Der Frühling, Der Sommer, Der Herbst und Der Winter. Alle unsere Arcimboldo-Gemälde finden Sie auf der Seite Giuseppe Arcimboldo.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jedes Kunstgemälde, das wir anfertigen, wird von Hand auf Leinwand gemalt; keines ist gedruckt. Der Vertumnus ist anspruchsvoll, weil fast jeder Teil eine andere Oberfläche hat: die wachsige Haut von Birne und Äpfeln, der matte Reif der Trauben, die papierenen Hüllblätter des Maises, die Blütenblätter von Lilie und Rosen. Unser Maler legt zuerst den dunklen Grund und den Umriss der Büste an, dann die großen Formen, den Kürbis der Stirn, den Kürbis der Brust und die Wangen, und erst danach die kleinen Dinge, die Beeren der Trauben, die Körner des Bartes und die Ähren. Die Blumen kommen zuletzt, weil sie über allem anderen liegen. Das Original ist auf eine Holztafel gemalt, unsere Fassung entsteht auf Leinwand, wie es für solche Arbeiten üblich ist. Die Pinselstriche bleiben aus der Nähe sichtbar, und keine zwei Kopien sind je ganz gleich.

Welche Größe für welche Wand?

Für die meisten Wohnzimmer passt 50 x 60 cm oder 57 x 70 cm. Unsere Größe 57 x 70 cm ist 1 cm schmaler als die Tafel, die das Museum mit 58 cm Breite angibt, und genau gleich hoch, 70 cm, zeigt das Gemälde also fast in seiner eigenen Größe. Die kleineren Größen, 30 x 40 cm und 40 x 50 cm, gehören in eine Küche, einen Flur oder über einen Schreibtisch, wo man die Früchte aus der Nähe sieht. 70 x 90 cm und 80 x 100 cm passen an eine Wand über dem Sofa, und 100 x 120 cm braucht eine freie Wand mit Platz, um zurückzutreten. Die acht größten Größen, zwischen 119 und 130 cm breit und 150 bis 160 cm hoch, unterscheiden sich untereinander um höchstens 11 cm in der Breite und 10 cm in der Höhe. In den kleineren Größen liest man zuerst das Gesicht; in den größeren lässt sich jede Beere, jedes Korn und jedes Blütenblatt einzeln verfolgen.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der fünfzehn Größen passt, malen wir in dem Maß, das Sie wünschen; senden Sie Breite und Höhe über die Seite Gemälde nach Wunsch, und wir erstellen ein Angebot. Geliefert wird das Gemälde auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite: Der 3D-Rahmenkonfigurator bietet 62 Profile, und das Gemälde lässt sich auch ohne Rahmen bestellen.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung, darum dauert die Anfertigung einige Wochen, je nach Größe und Auslastung der Werkstatt. Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; ist etwas nicht so, wie Sie es erwartet haben, korrigieren wir es, bevor das Gemälde die Werkstatt verlässt, ohne Aufpreis.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

Auf Schloss Skokloster in Schweden, Objektnummer 11615_SKO. Jahr, Größe, Material und Geschichte auf dieser Seite stammen aus dem öffentlichen Eintrag des Museums.

Wer ist dargestellt?

Kaiser Rudolf II., dargestellt als Vertumnus, der römische Gott der Jahreszeiten. Das Museum nennt ihn in seinem Eintrag und bezeichnet das Porträt als Huldigung an ihn.

Warum Früchte und Blumen aus allen Jahreszeiten?

Nach den Worten von Schloss Skokloster, das das Gemälde bewahrt, bedeutet die Vielfalt der Blumen und Früchte aus allen Jahreszeiten, dass unter der Herrschaft Kaiser Rudolfs II. ein goldenes Zeitalter zurückgekehrt ist.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Kopie ist von Hand gemalt, in Öl auf Leinwand.

Welche Größe soll ich wählen?

Wenn Sie unschlüssig sind, nehmen Sie 57 x 70 cm, das der Größe der Originaltafel nahekommt. Für eine große freie Wand 100 x 120 cm oder größer.

Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?

Ja. Wir malen in jedem Maß; senden Sie Breite und Höhe über die Seite für Maßanfertigungen.

Wie wird geliefert?

Auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle.

Wie kam das Gemälde nach Schweden?

Als Kriegsbeute: Das Museum verzeichnet, dass die schwedische Armee es 1648 aus Prag mitnahm.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich: Es gehört zur Sammlung von Schloss Skokloster. Einen Wert nennen wir nicht, weil der Eintrag des Museums keinen enthält.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte des Gemäldes etwa 145 cm über dem Boden; hängt es über Möbeln, die Unterkante 20 bis 30 cm darüber.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie die Größe nicht kennen, können Sie einen Geschenkgutschein verschenken und die Wahl dem Beschenkten überlassen.

  • Motiv: Kaiser Rudolf II. als Vertumnus, eine Büste aus Obst, Gemüse und Blumen, mit einer Birne als Nase, Äpfeln als Wangen und einem Maiskolben als Ohr.
  • Original: Öl auf Holztafel, 70 cm hoch und 58 cm breit nach Angabe des Museums, datiert 1591, Schloss Skokloster, Schweden (Objekt-Nr. 11615_SKO).
  • Bei uns: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, in fünfzehn Größen oder in Ihrem Maß, mit einem Foto zur Freigabe vor dem Versand. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite, oder Sie bestellen das Gemälde ohne.
  • Gut zu wissen: Das Gemälde blieb nach dem Tod des Kaisers in Prag und fiel 1648 als Kriegsbeute an die schwedische Armee.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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