Beschreibung
Amalie Zuckerkandl gehört zu Klimts letzten Porträts und blieb bei seinem Tod 1918 unvollendet: Das Gesicht ist ganz ausgeführt, mit rosigen Wangen, dunklem Haar und weißer Halskrause, während das weite Kleid nur aus Bleistiftlinien auf einem blassen Ockergrund vor einem leuchtend grün-türkisen Hintergrund besteht. Das Original misst 128 mal 128 cm und hängt im Oberen Belvedere in Wien. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, die unvollendeten Linien eingeschlossen, in acht quadratischen Formaten von 60 x 60 bis 150 x 150 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Amalie Zuckerkandl |
| Weitere Titel: | Portrait of Amalie Zuckerkandl · Ritratto di Amalie Zuckerkandl · Portret Amalie Zuckerkandl |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1917–1918, unvollendet (Auftrag 1913/14) |
| Originalgröße: | 128 cm x 128 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand, unvollendet |
| Malstil: | Wiener Secession, Spätwerk |
| Standort: | Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 7700) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, acht quadratische Formate oder nach Maß |
Amalie Zuckerkandl – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Amalie Zuckerkandl sitzt uns zugewandt in der Mitte einer großen, quadratischen Leinwand. Ihr Gesicht ist vollendet: dunkles Haar, rosige Wangen, rote Lippen und ein ruhiger, direkter Blick. Ein schwarzes Band und eine weiße Halskrause schließen sich um ihren Hals, die Schultern sind frei. Darunter verändert sich das Gemälde völlig. Das weite Kleid ist nur gezeichnet – Bleistiftlinien auf einem blassen Ockergrund und ein paar Tupfer Rosa, Blau und Grün, wo Klimt schon begonnen hatte, Farbe aufzutragen.
Um sie herum leuchtet der Hintergrund in einem hellen, fast strahlenden Grün-Türkis, gemalt mit lockeren, lebendigen Strichen. Gerade der Kontrast fällt zuerst auf: ein fertiges Gesicht, ein Körper noch in der Zeichnung und kräftige Farbe hinter beidem. Gold gibt es nirgends; das ist der farbige späte Klimt, nicht der goldene.
Warum ist das Porträt unvollendet?
Den Auftrag für dieses Porträt erhielt Klimt 1913 oder 1914. Die Arbeit ruhte, als die Familie Zuckerkandl umzog, und 1917 nahm er das Porträt wieder auf. Er arbeitete noch daran, als er Anfang 1918 plötzlich starb, und so blieb die Leinwand genau so, wie er sie verlassen hatte.
Deshalb sieht das Gemälde so aus, wie es aussieht. Es ist keine Skizze und keine Studie für ein anderes Werk, sondern ein großes Auftragsporträt, das auf halbem Weg stehen blieb. Das Belvedere beschreibt es als Werk, das deutlich zeigt, wie Klimt seine späten Porträts anging – und genau das macht es für die eigene Wand so reizvoll.
Was verrät das unvollendete Porträt?
In seinen späten Porträts begann Klimt mit dem Gesicht. Er malte es zuerst sorgfältig aus und deutete Körper und Kleidung nur mit raschen, skizzenhaften Strichen an, die er später ausarbeiten wollte. Diese Reihenfolge sehen Sie hier auf der Leinwand selbst: Das Gesicht ist fertig, das Kleid ist noch Zeichnung, und die ersten Farbflecken zeigen, wo das Muster des Kleides hingekommen wäre.
Für viele Menschen liegt gerade darin der Reiz. Das Porträt wirkt offen und modern, Zeichnung und Malerei in einem, und der helle Hintergrund hält es leicht. Es zeigt eine Wienerin in den Jahren des Ersten Weltkriegs, die Sie direkt ansieht, ohne das Gold, das die Dargestellten seiner berühmten Porträts umgibt.
Wer war Amalie Zuckerkandl, und wo ist das Original?
Amalie Zuckerkandl war die Frau des Chirurgen Otto Zuckerkandl und die Schwägerin der Schriftstellerin Berta Zuckerkandl. Klimt malte sie in seinen letzten Lebensjahren, und bei seinem Tod blieb das Porträt unvollendet.
Heute gehört das Original dem Belvedere in Wien und hängt im Oberen Belvedere unter der Inventarnummer 7700. Es kam 1988 als Widmung von Vita und Gustav Künstler ins Museum. Es ist groß, 128 mal 128 cm, in Öl auf Leinwand gemalt. Mehr über das Leben des Malers finden Sie in der Wikipedia. Unsere Fassung ist kein Druck, sondern wird für Sie gemalt, von Hand und in dem Format, das Sie wählen.
Amalie Zuckerkandl unter Klimts Werken
Amalie Zuckerkandl gehört in Klimts letzte Jahre, und in unserer Galerie sehen Sie, woher es kommt. Das Porträt Sonja Knips, um 1898 gemalt, war sein erstes großes Porträt im quadratischen Format – dasselbe Quadrat wählte er zwanzig Jahre später noch immer. Adele Bloch-Bauer II von 1912 zeigt bereits den farbigen Stil ohne Gold, den Sie auch hier sehen. Die Italienische Gartenlandschaft von 1913 trägt dieselbe helle Palette in eine Landschaft, und Sappho führt zurück zu den akademischen Anfängen.
Wählen Sie Amalie Zuckerkandl, wenn Sie ein Porträt mögen, das zugleich unvollendet und lebendig wirkt, mit kräftigem Grün und ruhigem Gesicht. Bevorzugen Sie ein vollendetes, farbenreiches Porträt, liegt Ihnen Adele Bloch-Bauer II näher; für ein zartes, helles quadratisches Porträt Sonja Knips.
Wie malen wir Amalie Zuckerkandl von Hand?
Der Maler beginnt mit dem blassen Ockergrund, der den größten Teil des Originals bedeckt, und mit dem grün-türkisen Hintergrund, aufgetragen in lockeren, sichtbaren Strichen. Dann baut er das Gesicht in dünnen Schichten auf – die Haut, die rosigen Wangen, das dunkle Haar, die weiße Krause und das schwarze Band –, bis es dieselbe stille Präsenz hat wie im Original.
Am meisten Sorgfalt verlangt das Kleid. Das Kleid, das Klimt nie gemalt hat, erfinden wir nicht: Seine Linien zeichnen wir so auf den Ockergrund, wie sie im Original stehen, und farbig ergänzen wir nur die wenigen Tupfer Rosa, Blau und Grün. Das Ergebnis ist das Porträt, wie Klimt es hinterließ, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt. Ein Kunstdruck verwischt den Unterschied zwischen gezeichneter Linie und gemalter Fläche; von Hand bleibt er sichtbar. Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über Sofa oder Bett 100 x 100 oder 110 x 110 cm, für Arbeitszimmer, Flur oder eine schmale Wand 60 x 60 oder 70 x 70 cm, für eine große Wand 120 x 120 oder 150 x 150 cm. Das Original misst 128 mal 128 cm, deshalb kommen unsere beiden größten Formate seiner tatsächlichen Wirkung am nächsten.
Es gibt acht quadratische Formate: 60 x 60, 70 x 70, 80 x 80, 90 x 90, 100 x 100, 110 x 110, 120 x 120 und 150 x 150 cm. Weil das Original quadratisch ist, bewahrt jedes Format die Komposition genau so, wie sie ist – das Gesicht in der oberen Hälfte, das gezeichnete Kleid darunter, das Grün ringsum. Ein kleineres Ölgemälde passt schön ins Arbeitszimmer oder in den Flur. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; über einem 160 cm breiten Sofa sind das 100 x 100 oder 110 x 110 cm. Das ruhige Gesicht und das frische Grün passen auch ins Schlafzimmer oder Esszimmer.
Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden auf, über einem Sofa oder Kopfteil mit 20 bis 30 cm Abstand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Maß; lassen Sie es quadratisch, damit das Porträt nicht gedehnt wird. Senden Sie uns das gewünschte Maß, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Ein schmaler weißer oder heller Holzrahmen hält das Porträt frisch; ein dunkler Rahmen lässt das Grün stärker leuchten.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein. Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag 10 interessante Fakten über Gustav Klimt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original von Klimts Amalie Zuckerkandl?
Das Original hängt im Oberen Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 7700. Es ist eine große Leinwand in Öl, 128 mal 128 cm, datiert 1917–1918. Das Belvedere erhielt es 1988 als Widmung von Vita und Gustav Künstler. Es gehört zu den letzten Porträts, an denen Klimt vor seinem Tod arbeitete.
Warum ist das Porträt Amalie Zuckerkandl unvollendet?
Weil Klimt starb, bevor er es vollenden konnte. Den Auftrag erhielt er 1913 oder 1914, er unterbrach die Arbeit, als die Familie Zuckerkandl umzog, und setzte sie 1917 fort. Als er Anfang 1918 plötzlich starb, war das Gesicht gemalt, das Kleid aber auf der Leinwand noch immer nur mit Bleistift gezeichnet.
Wer war Amalie Zuckerkandl?
Amalie Zuckerkandl war die Frau des Chirurgen Otto Zuckerkandl und die Schwägerin der Schriftstellerin Berta Zuckerkandl. Klimt malte sie in seinen letzten Jahren. Über diese Familienbande hinaus sagt der Museumseintrag wenig über ihr Leben, deshalb beschreiben wir nur, was das Porträt zeigt: eine ruhige, direkte Frau mit dunklem Haar und weißer Krause.
Was zeigt Klimts Amalie Zuckerkandl?
Es zeigt eine Frau, die uns zugewandt sitzt, mit dunklem Haar, rosigen Wangen, einem schwarzen Band und einer weißen Halskrause sowie freien Schultern. Ihr weites Kleid ist nur mit Bleistiftlinien auf einem blassen Ockergrund skizziert, mit ein paar Tupfern Rosa, Blau und Grün, vor einem leuchtend grün-türkisen Hintergrund.
Malen Sie das Porträt Zuckerkandl unvollendet, wie das Original?
Ja. Wir malen das Porträt so, wie Klimt es hinterließ: das fertige Gesicht, die gezeichneten Linien des Kleides auf dem Ockergrund und die ersten Farbtupfer. Würden wir das fehlende Kleid erfinden, entstünde ein anderes Gemälde. Wenn Sie sich etwas anderes wünschen, fragen Sie uns vor der Bestellung, und wir sagen Ihnen offen, was möglich ist.
Wie groß ist das Original des Porträts Zuckerkandl, und welches Format soll ich wählen?
Das Original misst 128 mal 128 cm, ein großes Quadrat. Über Sofa oder Bett ist 100 x 100 oder 110 x 110 cm die übliche Wahl. Für Arbeitszimmer oder eine schmale Wand genügt 60 x 60 oder 70 x 70 cm, und 120 x 120 oder 150 x 150 cm kommt der Wirkung des Originals am nächsten.
In welchen Raum passt das Porträt Amalie Zuckerkandl?
Es passt ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer oder Arbeitszimmer. Das helle Grün-Türkis harmoniert mit Weiß, Grau und Naturholz, und das unvollendete Kleid gibt dem Raum eine moderne, luftige Note. Weil es kein Gold enthält, passt ein Kunstgemälde wie dieses auch in zeitgemäße Räume, denen Der Kuss zu prunkvoll wäre.
Ist das Porträt Zuckerkandl ein gutes Geschenk?
Ja, besonders für Menschen, die das Wien um 1900, Porträts oder Zeichnung lieben und Klimts goldene Gemälde schon kennen. Es ist ein weniger bekannter Klimt mit einer Geschichte: ein Auftragsporträt, das bei seinem Tod unvollendet blieb. Wenn Sie das Format nicht kennen, wählen Sie 80 x 80 cm oder verschenken Sie einen Gutschein.
Was unterscheidet Amalie Zuckerkandl von Klimts goldenen Porträts?
Die goldenen Porträts wie Adele Bloch-Bauer I bedecken Kleid und Hintergrund mit Gold und Ornament. Amalie Zuckerkandl stammt aus Klimts letzten Jahren: kein Gold, ein heller grüner Hintergrund, ein vollständig gemaltes Gesicht und ein Kleid, das noch Zeichnung ist. Wählen Sie es, wenn Sie für Ihre Wand ein leichteres, moderneres Klimt-Porträt suchen.
- Motiv: Amalie Zuckerkandl, uns zugewandt sitzend: ein fertiges Gesicht, ein Kleid noch in Bleistiftlinien, ein leuchtend grün-türkiser Hintergrund.
- Original: 1917–1918, unvollendet, Öl auf Leinwand, 128 x 128 cm, Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 7700).
- Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht quadratischen Formaten oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































