Gustav Klimt – Tod und Leben

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Tod und Leben ist Klimts große Allegorie des menschlichen Lebenskreises: links der Tod in einem dunklen Gewand voller Kreuze, rechts ein Strom schlafender Menschen, vom Säugling bis zur Greisin, eingehüllt in bunte Decken und Blumen. Das Original, Öl auf Leinwand, gehört dem Leopold Museum in Wien. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in zehn Formaten oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Tod und Leben
Weitere Titel:Death and Life · Morte e vita · Leben und Tod
Maler:Gustav Klimt (1862–1918)
Entstehungsjahr:1910/11, überarbeitet 1915/16
Originalgröße:180,8 cm x 200,6 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Wiener Secession, Spätwerk
Standort:Leopold Museum, Wien
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, zehn Formate oder nach Maß

Tod und Leben – Gustav Klimt

Was zeigt das Gemälde?

Links steht der Tod, allein vor einem dunklen, grünlich-grauen Grund. Aus einem langen dunkelblauen Gewand, übersät mit Kreuzen und Kreisen, grinst ein Totenschädel. In der endgültigen Fassung gab Klimt ihm eine kleine rote Keule in die Hand, die er erhebt, als warte er auf den richtigen Augenblick. Zwischen ihm und den Menschen klafft ein leerer, dunkler Raum.

Rechts liegt ein Knäuel menschlicher Körper, die meisten schlafen oder träumen: ein Säugling, junge Frauen, eine Mutter mit ihrem Kind, eine Greisin mit grauem Haar, ein Mann, der eine Frau umarmt. Sie sind in Decken mit bunten Mustern gehüllt, Kreise, Quadrate und Blumen, in Rot, Rosa, Blau, Gelb und Grün. Fast alle haben die Augen geschlossen, niemand blickt zum Tod hinüber. Gerade diese Stille zwischen den beiden Hälften macht das Gemälde so stark.

Warum gibt es in Tod und Leben kein Gold?

Einst hatte es einen goldenen Hintergrund. Klimt begann das Gemälde 1910 in Öl, nach ersten Skizzen von 1908. Als es 1911 auf der Internationalen Kunstausstellung in Rom zum ersten Mal gezeigt wurde, erhielt er dafür die Goldmedaille. Danach kehrte er noch zweimal zur Leinwand zurück, 1912/13 und 1915/16.

Im Jahr 1915 arbeitete er es, wie das Leopold Museum schreibt, grundlegend um: Den Goldgrund übermalte er in Grau, und den Tod machte er zu einer kraftvollen Gestalt in einem blauen Ornamentmantel, die eine kleine rote Keule erhebt. Das Leben auf der rechten Seite leuchtet nun in kräftigen Farben, Figuren und Ornamenten. Damit ist es eines der wenigen großen Gemälde Klimts, auf denen das Gold, das wir mit seinem Namen verbinden, gar nicht mehr zu sehen ist.

Was bedeutet das Gemälde?

Das Leopold Museum zählt es zu Klimts zentralen Werken und zu seinen größten Allegorien über den Kreislauf des menschlichen Lebens. Auf der einen Seite stehen alle seine Stationen: Geburt, Mutterschaft, Liebe und Alter. Auf der anderen Seite steht der Tod, dem niemand entgeht. Die meisten Deutungen betonen, dass die Menschen den Tod nicht sehen: Sie schlafen, träumen und umarmen sich, während er direkt neben ihnen steht.

Das Gemälde ist darum nicht so düster, wie der Titel vermuten lässt. Die linke Seite ist dunkel und fast einfarbig, die rechte voller Farbe, Blumen und warmer Körper. Klimt zeigt keinen Kampf zwischen Leben und Tod, sondern ihr Nebeneinander. Viele finden darin Trost: Das Leben geht von Generation zu Generation weiter, vom Säugling bis zur Großmutter, wer auch immer am Rand steht.

Wie ist Tod und Leben entstanden?

Die ersten Skizzen stammen von 1908, in Öl begann Klimt 1910. Auf der Internationalen Kunstausstellung in Rom 1911 wurde das Gemälde erstmals öffentlich gezeigt, und Klimt erhielt dafür die Goldmedaille. Das hielt ihn nicht auf: 1912/13 kehrte er zur Leinwand zurück und noch einmal 1915/16, als er den Hintergrund und die Gestalt des Todes veränderte.

Das Gemälde, das wir heute sehen, ist also Klimts späte Fassung, vollendet nur wenige Jahre vor seinem Tod 1918. Es gehört dem Leopold Museum in Wien. Ältere Beschreibungen, auch eine frühere Fassung dieser Seite, nannten einen Privatsammler als Eigentümer; richtig ist, dass das Museum das Gemälde besitzt.

Welche Werke Klimts handeln von Leben und Tod?

Klimt kehrte immer wieder zum Kreislauf des Lebens zurück. 1905 malte er Die drei Lebensalter der Frau, auf dem Kind, Mutter und Greisin nebeneinander stehen. In Hoffnung I stehen hinter einer Schwangeren dunkle Gestalten, die an den Tod erinnern. Tod und Leben vereint diese Themen auf einer einzigen großen Leinwand.

Wenn Sie ein helleres Motiv Klimts über Liebe und Leben suchen, malen wir auch Der Kuss und Der Lebensbaum. Wählen Sie Tod und Leben, wenn Sie ein Gemälde mit einer Geschichte möchten, vor dem Gäste stehen bleiben.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Der Maler zeichnet zuerst beide Gruppen mit feinen Linien an: die einsame Gestalt des Todes links und das Knäuel der Körper rechts, mit dem richtigen Abstand dazwischen. Dann legt er den dunklen Grund und das Gewand des Todes an und malt erst danach die Körper, weich und in mehreren Schichten, damit die Haut Wärme bekommt. Zuletzt folgen die Muster: Kreuze und Kreise auf dem Gewand, bunte Quadrate, Ringe und Blüten auf den Decken.

Gerade die Muster brauchen die meiste Zeit, denn auf der rechten Hälfte sind es Hunderte, und jedes wird einzeln mit dem Pinsel gemalt. Auf dem Original gibt es kein Gold, deshalb auch nicht auf unserem: Die Farben folgen Klimts später Fassung.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz. Ein Kunstdruck kann das Relief der Pinselstriche und die Tiefe der Farben nicht wiedergeben, die Sie auf der Leinwand sehen und fühlen.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 120 x 110 cm für die meisten Wohnzimmerwände, 160 x 140 oder 180 x 160 cm für eine große freie Wand, 80 x 70 oder 90 x 80 cm für eine kleinere Wand, ein Schlafzimmer oder ein Arbeitszimmer. Es gibt zehn Formate: 60 x 55, 80 x 70, 90 x 80, 100 x 90, 120 x 110, 140 x 130, 160 x 140, 180 x 160, 198 x 178 und 250 x 225 cm.

Alle sind etwas breiter als hoch, genau wie das Original. Das Format 198 x 178 cm entspricht fast genau der Größe des Originals, 250 x 225 cm ist für wirklich große Wände gedacht. Im kleinsten Format werden die Muster sehr fein, daher empfehlen wir es nur für eine kleine Ecke. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.

Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden auf, über einer Kommode oder einem Sofa mit 20 bis 30 cm Abstand.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn Sie ein anderes Format brauchen, etwa für eine ganz bestimmte Wand, malen wir das Gemälde nach Maß. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum dunklen Grund passt ein dunkler Holz- oder ein schwarzer Rahmen.

Lieferung und Gewährleistung

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag mit zehn Fakten über Klimt. Wenn Sie das Gemälde verschenken und beim Format unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo befindet sich Tod und Leben heute?

Tod und Leben befindet sich im Leopold Museum in Wien, im MuseumsQuartier. Das Museum zählt das Werk zu Klimts zentralen Arbeiten. Ältere Beschreibungen nannten einen Privatsammler als Eigentümer, richtig ist aber, dass das Leopold Museum es besitzt. Bei einem Besuch in Wien können Sie es im Original sehen, zusammen mit weiteren Werken der Wiener Moderne.

Was bedeutet Tod und Leben von Klimt?

Tod und Leben ist eine Allegorie des Lebenskreislaufs. Rechts stehen alle seine Stationen, vom Säugling und der Mutter bis zum Liebespaar und zur Greisin, links wartet der Tod. Die meisten Deutungen betonen, dass die Menschen ihn nicht sehen: Sie schlafen und träumen, und das Leben geht weiter. Mehr dazu in der englischen Wikipedia.

Warum übermalte Klimt das Gold in Tod und Leben?

Klimt übermalte den Goldgrund 1915, als er das Gemälde grundlegend umarbeitete. Das Leopold Museum schreibt, dass der Hintergrund von Gold zu Grau wurde und der Tod zu einer kraftvollen Gestalt in einem blauen Ornamentmantel mit kleiner roter Keule. Die Wirkung ist deutlich: Die Farben des Lebens rechts leuchten stärker, seit kein Gold mehr mit ihnen konkurriert.

Wann entstand Tod und Leben?

Tod und Leben entstand über mehrere Jahre. Die ersten Skizzen stammen von 1908, das Ölgemälde begann Klimt 1910, überarbeitet hat er es 1912/13 und noch einmal 1915/16. Deshalb wird es auf 1910/11 und 1915/16 datiert. Was wir heute sehen, ist Klimts späte Fassung, vollendet nur wenige Jahre vor seinem Tod 1918.

Hat Tod und Leben einen Preis gewonnen?

Ja, Tod und Leben brachte Klimt eine Goldmedaille ein. Er erhielt sie 1911 auf der Internationalen Kunstausstellung in Rom, wo das Gemälde zum ersten Mal gezeigt wurde. Damals hatte es noch seinen goldenen Hintergrund. Der Preis hielt ihn nicht auf: Nach der Ausstellung kehrte er noch zweimal zur Leinwand zurück und arbeitete sie 1915 grundlegend um.

Wer sind die Menschen auf Tod und Leben?

Die Menschen auf Tod und Leben sind keine bestimmten Personen, sondern Stationen des Lebens. Das Leopold Museum nennt eine Mutter mit Kind, eine alte Frau und ein Liebespaar, dazwischen gibt es einen Säugling und junge Frauen. Die meisten schlafen oder träumen. Links steht der Tod mit Totenschädel, in einem dunkelblauen Gewand mit Kreuzen, als einsame Gestalt gemalt.

In welchen Formaten kann ich Tod und Leben bestellen?

Tod und Leben können Sie in zehn Formaten bestellen, von 60 x 55 bis 250 x 225 cm, alle etwas breiter als hoch, wie das Original. Das Format 198 x 178 cm kommt der Größe des Originals am nächsten. Wenn Sie ein Format für eine bestimmte Wand brauchen, malen wir es nach Maß und nennen Ihnen Preis und Lieferzeit im Voraus.

Eignet sich Tod und Leben für die eigene Wohnung?

Ja. Trotz des ernsten Titels ist Tod und Leben auf der rechten Hälfte voller Farbe, Blumen und warmer Körper. Als Kunstgemälde wirkt es am besten im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer oder in einem großen Flur, wo man es mit etwas Abstand betrachtet. Die dunkle linke Seite braucht gutes Licht, hängen Sie es also nicht in die dunkelste Ecke des Raums.

Tod und Leben oder Die drei Lebensalter der Frau – was soll ich wählen?

Wählen Sie Tod und Leben, wenn Sie den ganzen Lebenskreis und einen dramatischen Kontrast zwischen dem dunklen Tod und dem bunten Leben möchten. Die drei Lebensalter der Frau ist ruhiger: Kind, Mutter und Greisin stehen nebeneinander, mit goldenem Ornament. Beide malen wir von Hand in Öl auf Leinwand, doch Tod und Leben braucht mehr Platz an der Wand.

  • Motiv: der Tod in einem dunklen Gewand mit Kreuzen und eine bunte Gruppe schlafender Menschen, vom Säugling bis zur Greisin.
  • Original: 1910/11, überarbeitet 1915/16, 180,8 x 200,6 cm, Leopold Museum, Wien.
  • Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in zehn Formaten oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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