Paul Gauguin – Te nave nave fenua (Liebliches Land)

ab 124,00 

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Beschreibung

Te nave nave fenua (Liebliches Land) – das geflügelte Tier an ihrem Ohr

Die Mitte der Leinwand nimmt eine stehende nackte Gestalt ein, mit goldbrauner Haut und langem dunklem Haar. Mit der Rechten greift sie nach oben zu einer roten Blüte an einem Strauch, den linken Arm hält sie am Körper. Sie steht auf braunrotem Boden, ihre Füße sind ungewöhnlich groß und fest gesetzt gemalt. Unten links wachsen große Blüten mit runden gemusterten Mitten. Dahinter steigt dunkles blaugrünes Laub auf, und rechts, an der Schulter der Gestalt, sitzt ein kleines dunkles, eidechsenartiges Tier mit auffallend roten Flügeln. Unten ist über den Boden der Titel Te nave nave fenua gemalt, daneben die Signatur mit der Jahreszahl. Das Werk bewahrt das Ohara-Kunstmuseum in Japan.

Das Tier, das der Museumseintrag nicht nennt

Das geflügelte Tier am Ohr ist die ungewöhnlichste Einzelheit der Leinwand, und doch steht im Museumseintrag, den wir lesen konnten, kein Wort darüber. Der Eintrag nennt Titel, Maler, Jahr, Technik und Maß, sonst nichts. Deshalb beschreiben wir es hier und deuten es nicht: wir sehen einen dunklen Körper, kurze Beine und zwei rote Flügel, und was es bedeuten soll, behaupten wir nicht.

Der Arm, der nach der Blüte greift

Die ganze Gestalt ist um eine einzige Bewegung gebaut: um die erhobene Rechte, die sich zur roten Blüte streckt. Der Körper dreht sich dabei leicht, die Schulter hebt sich, die Hüften bleiben ruhig. Weil die Bewegung unmittelbar vor der Berührung festgehalten ist, ist die Szene weder Ruhe noch Handlung, sondern der Augenblick davor.

Ein Boden, der nicht grün ist

Der Grund unter der Gestalt ist nicht grasig, sondern braunrot und stellenweise violett, in große Farbflicken geteilt. Dieser warme Boden hebt die goldene Haut der Gestalt und trennt sie vom kühlen blaugrünen Laub dahinter. Die Farbe beschreibt hier nicht die Erde: sie stellt die Gestalt in den Raum.

Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht

Eine Ölgemälde-Reproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, auf Leinwand, Strich für Strich. Bei diesem Motiv ist die Haut das Schwierigste: das Goldbraun muss über den ganzen Körper gleichmäßig bleiben, sonst zerfällt die Gestalt in helle und dunkle Teile. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.

  • Motiv: eine stehende Gestalt, die nach einer roten Blüte greift, an der Schulter ein kleines geflügeltes Tier.
  • Technik: Öl auf Leinwand, warmer rotbrauner Boden und kühles dunkles Laub.
  • Größen: Hochformat, von 40 x 50 cm bis 160 x 200 cm; häufig gewählt werden 72 x 90 cm und 87 x 110 cm.
  • Wissenswertes: der Titel ist ins Bild selbst gemalt, entlang des unteren Randes.

Wenn Sie dieselbe Zeit interessiert, sehen Sie auch Mahana no atua (Der Tag des Gottes), Te arii vahine (Die Frau des Königs) und Fatata te Miti (Am Meer). Der Museumseintrag gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 91,3 x 72,1 cm.

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