Beschreibung
Paul Gauguin – Die Marktgärten von Vaugirard – handgemaltes Leinwandgemälde
Paris, nicht Tahiti. Diese Leinwand entstand 1879 – vierzehn Jahre vor Gauguins erster Fahrt nach Tahiti und fast ein Jahrzehnt vor Pont-Aven. Öl auf Leinwand, 66 × 100,3 cm (Höhe × Breite, also Querformat), heute im Smith College Museum of Art in Northampton, Massachusetts. Bei uns entsteht die Szene neu unter dem Pinsel: ein handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, niemals ein Druck. Im Museum trägt das Werk die Inventarnummer 1953:55.
Früher Gauguin, bevor er Gauguin wurde
1879 war Gauguin noch nicht der Maler, als den wir ihn kennen. Bis in die Bretagne war es fast ein Jahrzehnt, bis Tahiti vierzehn Jahre. Die Marktgärten von Vaugirard sind deshalb eine impressionistische Landschaft: ein bewölkter Himmel ohne Sonne, weiche Übergänge, dicht gesetzte Pinselstriche, die die Gemüsebeete klar von Mauer und Dächern trennen. Keine flächige Farbe, keine symbolistische Vereinfachung – die kommen erst nach 1887, als sich seine Malweise vom Impressionismus zu lösen beginnt.
Ein Viertel mitten im Umbruch
Vaugirard war eine eigenständige Gemeinde vor den Toren von Paris, bis die Stadt sie 1860 eingemeindete; heute gehört sie zum 15. Arrondissement. Als Gauguin diese Szene malte, hatte sich das Viertel noch nicht entschieden. Zwischen den Häusern lagen weiterhin ausgedehnte Marktgärten, die Paris mit Gemüse versorgten, während ringsum bereits neu gebaut wurde. Genau dieser Zwischenzustand ist das Motiv – weder Land noch Stadt, sondern die wenigen Jahre, bevor es sich entscheidet.
Der Blick aus dem eigenen Atelier und die seltsamen Nachkommastellen
Gauguin lebte seit 1877 in eben diesem Viertel, in der Rue Carcel 8, wo er seine erste Wohnung mit Atelier hatte; das Museumsschild zum Bild beschreibt die Szene als den Blick aus Gauguins Atelier am Rand von Paris. Das Smith College Museum of Art gibt die Maße in Zoll an, wie in den Vereinigten Staaten üblich: 26 × 39,5 Zoll (Höhe × Breite). Da ein Zoll genau 2,54 cm misst, ergibt das 66,04 × 100,33 cm – daher die seltsamen Nachkommastellen. Sie sind kein Fehler und keine Rundung, sondern die exakte Umrechnung des Museumsmaßes. Die Inventarnummer lautet SC 1953.55, das Bild wurde angekauft.
Ein handgemaltes Leinwandgemälde für Ihr Zuhause
Das Grün, die Ziegeldächer und der graue Himmel machen dieses Bild ruhig – es wirkt im Arbeitszimmer, im Flur oder über einer Kommode, wo eine laute Farbe stören würde, und das Querformat passt an eine breite Wand. Das Original misst 100,33 × 66,04 cm; wir malen es in acht Größen, die Sie im Auswahlfeld über diesem Text bestimmen. Aus den späteren Jahren stammt die Winterlandschaft – wieder eine Landschaft, aber bretonisch und unter Schnee; Tanzende bretonische Mädchen, Pont-Aven zeigen die Malweise, nachdem sie sich vom Impressionismus entfernt hatte, und wohin dieser Weg führte, erzählt Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? aus Tahiti.
- Motiv: Die Marktgärten von Vaugirard, Paul Gauguin, 1879, Paris
- Technik: handgemaltes Bild auf Leinwand, Öl auf Leinwand, eine Reproduktion – niemals ein Druck
- Original: Öl auf Leinwand, 100,33 × 66,04 cm, Smith College Museum of Art, Northampton, Massachusetts, Inv.-Nr. SC 1953.55
- Wissenswert: Das Museum misst in Zoll – 26 × 39,5 Zoll – und die Nachkommastellen 66,04 und 100,33 sind die exakte Umrechnung dieses Maßes









































