Beschreibung
Ad Parnassum ist ein großes Gemälde, das Paul Klee 1932 schuf: Über einem Raster aus weichen blauen, grauen, ockerfarbenen und rosa Feldern liegen Tausende winziger Farbtupfen, und quer darüber spannt sich ein großes, schwarz umrissenes Dreieck, das man als Pyramide, Dach oder Berg lesen kann. Oben rechts leuchtet eine orange Sonne, unten links öffnet sich ein Torbogen. Das Original ist Tempera auf Leinwand, 100 x 126 cm groß, und gehört dem Kunstmuseum Bern. Unser Maler malt es Ihnen von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand, in 4 Querformaten von 95 x 75 bis 190 x 150 cm oder nach Maß; bevor es auf die Reise geht, bekommen Sie ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Ad Parnassum |
| Weitere Titel: | Ad Parnassum (lateinisch) · Zum Parnass (wörtliche Übersetzung) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1932 |
| Originalgröße: | 100 cm x 126 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Tempera auf Leinwand |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Kunstmuseum Bern, Bern, Schweiz |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 4 Formate oder nach Maß |
Ad Parnassum – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Ad Parnassum?
Auf den ersten Blick sieht man eine Fläche voller kleiner Farbtupfen, die in Reihen stehen wie Steinchen in einem Mosaik. Darunter hat Klee größere rechteckige Felder in Blau, Grau, Grünlich, Ocker und Rosa verteilt, sodass die Oberfläche beim Hinsehen leicht flimmert.
Über dieses Raster zieht sich ein großes Dreieck mit dünner schwarzer Kontur. Es beginnt am linken Rand, steigt fast bis zur oberen Kante und fällt nach rechts wieder ab. Die obere Hälfte ist kühler, in Blau- und Grautönen, die untere wärmer, in Orange, Ziegelrot und Braun.
Oben rechts steht eine volle orange Scheibe, daneben läuft ein schmaler rötlicher Keil zum Rand. Durch die Mitte zieht sich ein heller, fast weißer Streifen, der nach rechts spitz zuläuft. Unten links zeichnet eine schwarze Linie einen Bogen, der wie eine Tür wirkt; neben ihm fällt eine schräge Linie ab und schließt mit der Tür ein schmales Dreieck ein.
Was bedeuten das Dreieck und die orange Scheibe?
Klee hat nicht festgehalten, was er genau gemalt hat, deshalb bleiben die Deutungen offen. Die große Kontur lässt sich als Pyramide, als Hausdach oder als Berg lesen. Die englische Wikipedia nennt als wahrscheinliche Anregungen die ägyptischen Pyramiden, den Niesen über dem Thunersee in Klees Schweizer Heimat und den Parnass, den Berg aus dem Titel.
Der lateinische Titel Ad Parnassum heißt »zum Parnass« und meint den Aufstieg, nicht den Gipfel selbst. Die orange Scheibe rechts über der Pyramide gilt als Sonne. Für den hellen Streifen und die Tür gibt es keine feste Erklärung; jeder darf sie auf seine Weise sehen.
Gerade diese Offenheit macht einen Teil des Reizes aus. Das Gemälde ist zugleich Landschaft, Bauwerk und Muster, je nachdem, ob Sie nah davorstehen oder vom anderen Ende des Raums schauen.
Warum gilt Ad Parnassum als Meisterwerk?
Es gilt als Meisterwerk von Klees pointillistischer Phase, in der er seine Werke aus unzähligen kleinen Farbzeichen aufbaute. Es entstand an einem Wendepunkt seines Stils und wird deshalb oft zu seinen Schlüsselwerken gezählt.
Das Zentrum Paul Klee in Bern widmete ihm sogar eine eigene Ausstellung, die von Juni 2007 bis Mai 2008 lief. So viel Aufmerksamkeit erhalten nur wenige einzelne Gemälde.
Einen kurzen Überblick über Entstehung und Deutungen gibt der englischsprachige Wikipedia-Artikel zu Ad Parnassum, der allein diesem Werk gewidmet ist.
Wo hängt das Original, und wie entstand es?
Das Original besitzt das Kunstmuseum Bern, Inventarnummer G 1427. Klee wurde 1879 in Münchenbuchsee bei Bern geboren, das Gemälde ist also gewissermaßen zu Hause.
Er malte es 1932, als er an der Kunstakademie Düsseldorf lehrte, drei Jahre nach seiner Reise nach Ägypten. Zuvor hatte er von 1921 bis 1931 am Bauhaus unterrichtet, neben Wassily Kandinsky.
Das Vorgehen war durchdacht. Zuerst trug er auf die ungrundierte Leinwand große Quadrate in gedämpften Farben auf, dann stempelte er kleine Quadrate darüber, erst weiße, danach andere verdünnte Farben. Die Technik ist Tempera auf Leinwand, das Original misst 100 x 126 cm.
Nur fünf Jahre später, 1937, galt Klee den Nationalsozialisten als »entartet«: Siebzehn Werke von ihm hingen in der Schmähausstellung, 102 wurden aus Museen beschlagnahmt. Er starb 1940.
Ad Parnassum oder ein anderer Klee?
Ad Parnassum ist ein Kunstgemälde für alle, die an der Wand eine farbige Fläche suchen, über die das Auge lange wandern kann. Aus der Ferne sehen Sie Pyramide und Sonne, aus der Nähe Tausende Tupfen in allen Nuancen.
Nach der Ägyptenreise entstand auch Hauptweg und Nebenwege, wo sich die Landschaft in waagrechte Streifen teilt. Wer einen dunkleren Grund mit märchenhaften Motiven mag, wählt Fischzauber. Mögen Sie es verspielter und schlichter, passen Senecio, ein Gesicht aus farbigen Quadraten, und Roter Ballon.
Alle Paul Klee Gemälde, die unsere Maler auf Bestellung malen, stehen auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Ad Parnassum von Hand?
Vorweg: Klees Original ist kein Ölgemälde, sondern Tempera auf Leinwand, auf die er kleine Quadrate stempelte. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion, die der Maler in Öl oder Acryl ausführt, Schicht um Schicht.
Die Arbeit folgt Klees Reihenfolge. Zuerst teilt der Maler die Leinwand in große Felder in ruhigen Farben, dann setzt er mit der Pinselspitze winzige Tupfen, Reihe für Reihe, zuerst helle, später farbige. Zuletzt zieht er die schwarzen Konturen von Dreieck und Tür und malt die orange Sonne.
Weil es Tausende Tupfen sind, verlangt dieses Motiv unserem Maler besonders viel Geduld ab. Jeder Tupfen ist von Hand gesetzt, daher weicht Ihr Gemälde aus der Nähe leicht vom Original ab, aus der Ferne wirkt es ebenso ruhig und hell.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 95 x 75 cm über eine Kommode oder an den Arbeitsplatz, 120 x 95 cm über Sofa oder Bett, 150 x 120 cm an eine große freie Wand und 190 x 150 cm in einen weiten Wohnbereich oder ein Foyer.
Wir malen das Motiv in 4 Querformaten (Breite x Höhe): 95 x 75, 120 x 95, 150 x 120 und 190 x 150 cm. Kleinere Formate bieten wir bewusst nicht an: Die getupfte Fläche braucht Raum, sonst verschwimmen die winzigen Zeichen zu grauem Nebel. Das Original ist 126 cm breit und 100 cm hoch, unser größtes Format ist also rund anderthalbmal so groß.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am schönsten dort, wo Sie herantreten und zurückgehen können: von nah sehen Sie einzelne Tupfen, vom Sofa aus Pyramide und Sonne. Hängen Sie die Unterkante 20 bis 30 cm über die Lehne und wählen Sie eine Breite von etwa zwei Dritteln des Möbels darunter.
Gibt es ein Sondermaß oder einen Rahmen?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Seitenverhältnis, passen wir die Komposition behutsam an, damit Pyramide, Sonne und Tür vollständig bleiben. Bei so dichter Oberfläche raten wir aber, die kürzere Seite nicht unter 75 cm zu wählen. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß, dann nennen wir Preis und Termin.
Geliefert wird es nach Wahl gerollt, fertig gespannt oder samt Rahmen. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, wo jedes Gemälde auf Leinwand unserer Maler reisefertig gemacht wird. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die ausschließlich der Rahmenwahl dient; eine Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Zu den kühlen Blau- und warmen Orangetönen passt eine schlichte Naturholzleiste oder ein schmales dunkles Profil. Ein breiter, verzierter Rahmen würde mit den Tupfen konkurrieren.
Wie schnell kommt das Gemälde, und wie wird es geliefert?
Der Maler beginnt, sobald Sie bestellen. Die dichte Oberfläche braucht Zeit, versandt wird dennoch innerhalb von 15 bis 45 Werktagen. Noch vor dem Verpacken schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes und ändern auf Wunsch, was Sie möchten.
Für Sendungen nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder fallen keine Zölle an; jede Bestellung schützt unsere Rückgaberegelung.
Ad Parnassum ist ein schönes Geschenk für Menschen, die Berge, Reisen oder Musik lieben; Klee spielte seit seiner Kindheit Geige. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Motiv und Größe selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Kunstmuseum Bern in der Schweiz, wo es unter der Inventarnummer G 1427 geführt wird.
Ist das Dreieck eine Pyramide oder ein Berg?
Beides ist möglich: Gedeutet wird es als ägyptische Pyramide, als Niesen oder als Parnass, aber auch als Hausdach.
Ist das ein Druck?
Nein. Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit dem Pinsel in Öl oder Acryl ausführt.
Warum gibt es kein Format unter 95 x 75 cm?
Weil die winzigen Tupfen auf kleiner Fläche verschwimmen; deshalb bieten wir es erst ab 95 x 75 cm an.
Gibt es Ad Parnassum auch in einem Maß jenseits der Liste?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe, und Sie bekommen ein Angebot mit Preis und Fertigstellungstermin.
Wie lange dauert die Herstellung?
In 15 bis 45 Werktagen ist es fertig, und vor dem Versand sehen Sie es auf einem Foto.
Eignet sich Ad Parnassum fürs Schlafzimmer oder zum Verschenken?
Ja, die ruhigen Blautöne wirken gut über dem Bett, und als Geschenk freut es alle, die Berge und Reisen lieben.
Wie groß ist das Original?
Es misst 100 x 126 cm (Höhe x Breite) und ist damit größer als die meisten Werke Klees, die oft kleine Arbeiten auf Papier sind.
- Motiv: großes, schwarz umrissenes Dreieck über einem Raster aus Farbtupfen, orange Sonne oben rechts, Torbogen unten links.
- Original: Tempera auf Leinwand von 1932, 100 x 126 cm, Kunstmuseum Bern.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 4 Querformate von 95 x 75 bis 190 x 150 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die dichte, getupfte Fläche braucht Raum, darum gibt es kein Format unter 95 x 75 cm.









































