Beschreibung
Hauptweg und Nebenwege malte Paul Klee im Januar 1929, kurz nach seiner zweiten Reise nach Ägypten: Durch die Mitte der Leinwand steigt ein gerader Hauptweg aus Dutzenden farbiger Bänder zu einem blauen Horizont auf, links und rechts winden sich unregelmäßige Nebenwege, von denen manche im Nichts enden. Das Original, Öl auf gipsgrundierter Leinwand, misst 83,5 x 67,5 cm und hängt im Museum Ludwig in Köln. Wir malen es für Sie von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand, in vier größeren Hochformaten von 80 x 96 bis 164 x 200 cm oder nach Maß; bevor es auf die Reise geht, bekommen Sie ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Hauptweg und Nebenwege |
| Weitere Titel: | Highways and Byways · Strada principale e strade secondarie |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1929 |
| Originalgröße: | 83,5 cm x 67,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Museum Ludwig, Köln, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 4 Formate oder nach Maß |
Hauptweg und Nebenwege – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Hauptweg und Nebenwege?
Auf den ersten Blick sieht man ein hohes Feld aus lauter waagerechten Streifen und kleinen Rechtecken. Die Farben sind hell und weich: Hellblau, Orange, Ocker, Gelb, ein blasses Grün und Rosa, stellenweise ein graues Violett.
Vom unteren Rand steigt in der Mitte ein breites Band nach oben, der Hauptweg. Seine Ränder sind fast gerade und laufen nach oben leicht zusammen, sodass er wie eine Straße wirkt, die sich zum Horizont entfernt. Er ist in viele Querschichten geteilt, in denen sich Blau und Orange sowie Rot und Grün abwechseln.
Links und rechts davon verlaufen schmalere Nebenwege. Sie sind unruhiger: Sie knicken ab, biegen aus und brechen mitten im Feld plötzlich ab. Andere reichen bis in den oberen Teil, wo ein breiter, streifiger Horizont in Blau und Violett liegt. Aus der Nähe erkennt man kleine dunkle Flecken und feine eingeritzte Linien, die der Oberfläche etwas Raues, fast Erdiges geben.
Was bedeuten Hauptweg und Nebenwege?
Der Titel entspricht genau dem Aufbau: ein Weg gerade und geordnet, die anderen krumm und ungewiss. Eine Erklärung hat Klee nicht hinterlassen; es bleiben Beschreibungen und Deutungen, die die englische Wikipedia wiedergibt.
Danach ist der Hauptweg zugleich ein Streifen von Feldern, der bis zur hohen Zone aus streifigem Blau und Violett 45-mal quer geteilt ist, und erinnert eher an die himmeltragende Treppe einer Stufenpyramide als an eine Straße. Entstanden ist das Werk im Januar 1929, kurz nachdem Klee zum zweiten Mal Ägypten besucht hatte.
Die Nebenwege sind weniger sicher. Einige enden im Nichts, andere führen zum selben blaugrauen Horizont, der auch dem Hauptweg sein klares Ziel zu geben scheint.
Warum ist Hauptweg und Nebenwege so bekannt?
Klee malte viele Schicht- und Streifenwerke, doch dieses gilt als Schlüsselwerk der Gruppe. Das liegt auch an der Technik: Öl auf einer gipsgrundierten, auf Keilrahmen gespannten Leinwand verwendete er bis 1929 nur in wenigen Fällen und auch später nicht oft.
Horst Keller, Direktor des Wallraf-Richartz-Museums, nannte es ein unbeschreiblich magisches Werk. Er sah darin eine unermessliche Landschaft, die nicht von einem Menschen erdacht und nicht von einem Pinsel in der Hand niedergeschrieben zu sein scheine.
Auch Musiker hat das Gemälde angeregt. Der Schweizer Komponist Christian Henking schrieb danach 1992 das Gitarrensolo Sillis, und Michael Denhoff komponierte 1998 ein fast dreistündiges Klavierquintett, das den Titel des Gemäldes übernimmt. Klee selbst spielte seit seiner Kindheit Geige, und auch Die Zwitscher-Maschine hat mehrere Komponisten inspiriert. Mehr zu Technik und Wirkung steht im englischsprachigen Wikipedia-Artikel über das Werk.
Wo hängt das Original, und wie kam es dorthin?
Heute hängt es im Museum Ludwig in Köln. Zum ersten Mal ausgestellt wurde es ebenfalls in Köln, im Wallraf-Richartz-Museum, als Leihgabe des Sammlers Werner Vowinckel.
Klee malte es im Januar 1929, als er noch am Bauhaus lehrte, wo er von 1921 bis 1931 neben Wassily Kandinsky unterrichtete. Die Leinwand misst 83,5 x 67,5 cm (Höhe x Breite) und ist damit für Klee recht groß, denn viele seiner Werke sind kleine Arbeiten auf Papier.
Die meisten Linien ritzte er in den frischen Gipsgrund. Die beiden Ränder des Hauptwegs zog er mit einem spitzen Griffel am Lineal, fast alle übrigen freihändig mit einem gröberen Werkzeug, das im Grund stellenweise Wülste und Furchen hinterließ.
Hauptweg und Nebenwege oder ein anderer Klee?
Hauptweg und Nebenwege ist ein Kunstgemälde für alle, die Ordnung und Farbe zugleich mögen.
Wenn Sie Ägypten und Pyramiden reizen, sehen Sie sich Ad Parnassum von 1932 an, wo über einem Feld aus Tausenden Punkten ein großes Dreieck thront. Ein ähnliches Ritzen, nur auf dunklem Grund, zeigt Fischzauber, in dem Fische aus dem Schwarz leuchten. Für eine kleinere Wand und eine verspieltere Stimmung passt Senecio, ein runder Kopf aus farbigen Quadraten.
Jedes Paul Klee Gemälde, das unsere Maler auf Bestellung ausführen, finden Sie auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Hauptweg und Nebenwege von Hand?
Anders als viele Arbeiten Klees auf Papier ist dieses Original ein Ölgemälde, allerdings auf einer Leinwand mit Gipsgrund und eingeritzten Linien. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht auf Leinwand in Öl oder Acryl, Schicht um Schicht, in der Größe, die Sie wählen.
Zuerst zieht der Maler die geraden Ränder des Hauptwegs und teilt das Feld in Streifen, sodass sich das Band nach oben genauso verjüngt wie bei Klee. Danach legt er die Farben von hell nach warm an: Hellblau, Rosa und blasses Grün, dann die orangefarbenen und gelben Rechtecke. Die Nebenwege malt er freihändig, denn sie müssen unruhig bleiben.
Den rauen Gipsgrund ahmt er mit dichterer Farbe und feinen Linien nach, die er mit der Pinselspitze oder dem Pinselstiel zieht. So entsteht ein Gemälde mit echter, fühlbarer Oberfläche statt eines bedruckten Papiers.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 80 x 96 cm über eine Kommode oder ein Bett, 99 x 125 cm über ein Sofa, 129 x 160 und 164 x 200 cm für eine große Wand im Wohnzimmer, im Treppenhaus oder in einem offenen Wohnbereich, in dem Küche, Essplatz und Sofaecke ineinander übergehen.
Wir malen es in 4 Hochformaten (Breite x Höhe): 80 x 96, 99 x 125, 129 x 160 und 164 x 200 cm. Seine vielen feinen Streifen brauchen Platz, damit jeder einzelne klar zu sehen bleibt, deshalb beginnen wir bei 80 x 96 cm. Alle Formate bewahren das hohe Format des Originals, sodass der Hauptweg in der Mitte und der Horizont oben bleiben. Das Original misst 67,5 x 83,5 cm (Breite x Höhe); jedes unserer Formate ist größer, das kleinste nur knapp, das größte mehr als doppelt so hoch.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am besten an einer hohen Wand über niedrigen Möbeln oder neben einem Fenster, wo das Tageslicht die Streifen betont. Ein hohes Format braucht Luft nach oben, prüfen Sie bei Formaten über 125 cm daher die Raumhöhe.
Gibt es ein Wunschmaß oder einen Rahmen?
Ja. Brauchen Sie eine andere Breite oder Höhe, ordnen wir die Streifen so an, dass der Hauptweg in der Mitte und der Horizont vollständig bleibt. Das Verhältnis ändert sich dann etwas, die Komposition bleibt erkennbar. Teilen Sie uns Ihr gewünschtes Maß mit; Sie erhalten von uns Preis und Termin.
Geliefert wird es gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, durch die jedes Gemälde auf Leinwand geht, das wir verkaufen. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; eine Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Zu den hellen Pastelltönen passt ein schmaler Rahmen aus natürlicher Eiche oder ein weißer Holzrahmen.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Der Maler beginnt, sobald Sie Ihre Bestellung bestätigen, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Vor dem Verpacken senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes; wünschen Sie eine Korrektur, führen wir sie aus.
Innerhalb der EU, auch nach Deutschland und Österreich, fallen keine Zölle an, und jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung geschützt.
Ein helles Gemälde über Wege ist ein schönes Geschenk zum Studienabschluss, zur neuen Stelle oder zum Umzug. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und die beschenkte Person wählt selbst.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Museum Ludwig in Köln; zuvor hing es als Leihgabe im Kölner Wallraf-Richartz-Museum.
Was ist darauf zu sehen?
Ein gerader, in Farbstreifen geteilter Weg führt durch ein Feld zu einem blauen Horizont, daneben winden sich schmale Nebenwege.
Ist das ein Druck?
Nein. Sie bekommen eine handgemalte Kopie auf Leinwand, in Öl oder Acryl, ohne gedruckte Vorlage.
Wie groß ist das Original?
83,5 x 67,5 cm (Höhe x Breite); alle unsere Formate sind größer, von knapp darüber bis mehr als doppelt so hoch.
Malen Sie auch Maße, die Ihre Liste nicht enthält?
Ja, nennen Sie uns die Maße Ihrer Wand, und wir schicken ein Angebot mit Preis und Liefertermin.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Zwischen 15 und 45 Werktagen; ehe es verschickt wird, sehen Sie das fertige Gemälde auf einem Foto.
Passt es ins Kinderzimmer, ins Büro oder als Geschenk?
Ja, die hellen Farben ermüden nicht, und das Motiv des Weges passt gut zu einem Neuanfang, etwa nach dem Studium.
Was wollte Klee damit sagen?
Er hat es nicht aufgeschrieben. Beschreibungen sprechen von einem 45-mal geteilten Feld und von den Stufen einer Pyramide zum Himmel.
- Motiv: ein gerader Hauptweg aus Farbstreifen führt zu einem blauen Horizont, daneben winden sich Nebenwege.
- Original: Öl auf gipsgrundierter Leinwand von 1929, 83,5 x 67,5 cm, Museum Ludwig in Köln.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 4 Hochformate von 80 x 96 bis 164 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die meisten Linien ritzte Klee in den Gipsgrund; Horst Keller nannte das Werk unbeschreiblich magisch.









































