Beschreibung
Architektur ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1923: Reihen weich begrenzter Rechtecke in Grau, Violett, Olivgrün und fast schwarzem Blau füllen die hochformatige Fläche, dazwischen leuchten einzelne kräftig gelbe Quadrate auf, und oben ragen zwei Türme mit dreieckigen Dächern heraus, ein gelber links und ein weißer rechts. Das Original ist in Öl auf Karton gemalt, 58 x 39 cm groß, und gehört der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Hochformaten von 30 x 45 bis 100 x 145 cm oder nach Maß. Bevor wir Ihre Architektur verpacken, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes zur Ansicht.
| Titel: | Architektur |
| Weitere Titel: | Architecture (englischer Titel) · Architettura (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1923 |
| Originalgröße: | 58 cm x 39 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Neue Nationalgalerie, Berlin, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Architektur – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Architektur?
Die ganze Fläche ist von einem Raster aus Rechtecken und Quadraten bedeckt, die in waagrechten Reihen liegen wie Ziegel oder Fenster. Die Kanten sind weich und leicht verwischt, und die Reihen sitzen nie ganz bündig, sodass das Raster eher an eine von Hand gesetzte Mauer erinnert als an eine Tabelle.
Die Farben sind gedämpft: Grautöne, helles und dunkles Violett, Olivgrün und ein beinahe schwarzes Blau. Dazwischen glüht hier und da ein zitronengelbes Quadrat, einige Blöcke sind hellgrau bis fast weiß, und nahe der Mitte liegen zwei tiefe, weinrote Felder. Am oberen Rand läuft ein schmaler dunkler Streifen, den man als Himmel über den Dächern lesen kann.
Oben wachsen zwei Türme aus dem Raster: links ein höherer mit steilem gelbem Dach, rechts ein kleinerer mit weißem Dach über einem blassgelben Rechteck. Durch sie verwandelt sich das ganze Raster mit einem Schlag in eine Stadt aus Farbquadraten.
Was hat ein magisches Quadrat mit diesem Gemälde zu tun?
Architektur gehört zu Klees Reihe der sogenannten magischen Quadrate. In diesen Werken untersuchte er, was geschieht, wenn dieselben Elemente, Rechtecke und Quadrate, immer wieder auftauchen, und zwar in einem weitgehend abstrakten Stil. Die Stadt ist deshalb nur angedeutet; die eigentliche Hauptrolle spielt der Rhythmus der Flächen.
Ein magisches Quadrat ist ein altes Zahlenrätsel: Zahlen stehen so in einem Gitter, dass jede Zeile und jede Spalte dieselbe Summe ergibt. Der Kunstkritiker und Kunsthistoriker Will Grohmann fand unter Klees Papieren einen Zettel mit dem Plan für eines seiner Werke, auf dem Zahlen in Quadrate geschrieben waren; addierte man sie waagrecht und senkrecht, stimmten die Summen überein.
Ob gerade dieses Werk nach einem solchen Zahlenplan entstand, sagen die Quellen nicht. Vermutet wurde auch, dass es und andere Arbeiten jener Zeit von der Zwölftontechnik beeinflusst waren, dem neuen, radikalen Musiksystem des österreichischen Komponisten Arnold Schönberg.
Warum fesselt dieses Raster aus Farbquadraten den Blick?
Klee malte das Werk 1923, als er am Bauhaus lehrte, einer Schule, an der die Architektur großes Gewicht hatte; die beiden Türme über dem abstrakten Raster passen gut zu der Annahme, dass dieser Schwerpunkt eingeflossen ist.
Das Werk verbindet drei Dinge, die Klee beschäftigten: Bauen, Musik und Zahlen. Von Kindheit an spielte er Geige, auch im Orchester, und Rilke meinte, seine Zeichnungen wirkten wie Übertragungen von Musik. In den Reihen gleich großer und doch nie gleicher Blöcke lässt sich tatsächlich so etwas wie ein Takt erahnen.
Ein kurzer Artikel über das Werk in der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst, fasst die Reihe der magischen Quadrate und Grohmanns Fund des Zettels mit Zahlen zusammen.
Wo befindet sich das Original, und welche Maße hat es?
Das Original gehört zur Sammlung der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Es ist ein Ölgemälde auf Karton und misst 58 x 39 cm (Höhe x Breite), ein eher intimes Format.
Klee malte gern auf einfache Träger wie Papier, Gaze oder Karton, und viele seiner Werke sind klein. Geboren 1879 in Münchenbuchsee bei Bern, lehrte er von Januar 1921 bis April 1931 am Bauhaus.
In der nationalsozialistischen Ausstellung „Entartete Kunst“ hingen 1937 siebzehn seiner Werke, und aus öffentlichen Sammlungen wurden 102 Arbeiten von ihm beschlagnahmt. Klee starb 1940.
Architektur oder ein anderes Werk von Klee?
Architektur ist ein Kunstgemälde für alle, die Ordnung und ruhige Farben lieben: Das Raster wirkt aufgeräumt, die gelben Blöcke geben ihm Wärme. Das Hochformat passt an eine schmale Wand zwischen zwei Fenstern, ins Treppenhaus oder über einen Schreibtisch.
Wenn Sie das Motiv des Hauses anspricht, sehen Sie sich Drehendes Haus an, wo das Thema schon im Titel steckt. Wer Wiederholung und Wandel von Formen mag, findet einen Verwandten in Variationen (progressives Motiv).
Lockt Sie statt einer Stadt eher ein Garten, dann wartet Orientalischer Lustgarten; und wer über die Ränder des Denkens nachsinnen möchte, wählt Grenzen des Verstandes.
Architektur und jedes weitere Paul Klee Gemälde, das wir auf Bestellung malen, finden Sie auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Architektur von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein kleines Werk in Öl auf Karton. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler arbeitet in Öl oder Acryl und in der Größe, die Sie wählen, sodass es an Ihrer Wand auf dem Keilrahmen hängt wie jedes gemalte Werk und nicht wie ein Blatt hinter Glas.
Zuerst teilt er die Leinwand mit feinen Linien in Reihen und Rechtecke auf und zeichnet die beiden Türme mit ihren Dächern vor. Dann setzt er Block für Block, damit Grau, Violett und Oliv ruhig bleiben und die gelben Quadrate dazwischen leuchten können.
Die Kanten der Blöcke hat Klee nicht mit dem Lineal gezogen; sie sind weich und voller Pinselspuren. Darum malt unser Maler sie frei Hand und baut das Gemälde Schicht um Schicht auf, damit die leicht unregelmäßige Oberfläche des Originals erhalten bleibt.
Welches Format passt zu welcher Wand?
Kurz: 30 x 45 oder 35 x 50 cm für ein Regal oder den Flur, 40 x 60 und 48 x 70 cm über Schreibtisch oder Nachttisch, 60 x 92 und 69 x 100 cm über Kommode oder Bett, 88 x 131 und 100 x 145 cm über das Sofa oder an eine große freie Wand.
Wir malen Architektur in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 30 x 45, 35 x 50, 40 x 60, 48 x 70, 60 x 92, 69 x 100, 88 x 131 und 100 x 145 cm. Das Original misst 39 x 58 cm (Breite x Höhe); ab 48 x 70 cm vergrößern unsere Formate das Werk also, und unsere größte Größe, 100 x 145 cm, ist rund zweieinhalbmal so breit wie der Karton in Berlin.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer kommt es mit 88 x 131 oder 100 x 145 cm am besten zur Geltung: Dann ist jedes Quadrat etwa handgroß, und die Farben lassen sich auch vom anderen Ende des Raums klar lesen.
Kann ich ein anderes Maß und einen Rahmen bekommen?
Ja. Brauchen Sie andere Proportionen, passen wir das Raster so an, dass beide Türme vollständig bleiben, und verbreitern oder kürzen nur die Blöcke am Rand. Schicken Sie uns für Architektur Ihr Wunschmaß, und wir antworten mit Preis und Termin.
Sie erhalten das Werk gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand für den Versand vorbereitet. Welche Leiste es sein soll, entscheiden Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein für die Rahmenwahl gedacht ist; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Zu den dunklen Grau- und Violetttönen passt ein schmaler schwarzer oder graphitgrauer Rahmen, der den dunklen Streifen am oberen Rand aufnimmt. Helles Naturholz lässt dagegen die gelben Quadrate noch heller strahlen.
Wann kommt Ihr Gemälde an?
Sobald Sie die Bestellung bestätigt haben, macht sich der Maler an Ihre Architektur; nach 15 bis 45 Werktagen ist sie versandbereit. Vor dem Verpacken erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit, und wenn Sie eine Änderung wünschen, nehmen wir sie vor.
Innerhalb Sloweniens sowie nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder reist die Sendung ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Eine Stadt aus Farbquadraten ist ein schönes Geschenk für Architektinnen und Architekten, zum Einzug in ein neues Zuhause oder für Menschen, die Musik und Zahlen lieben. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und lassen die Größe selbst wählen.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original von Architektur sehen?
In Berlin, in der Sammlung der Neuen Nationalgalerie.
Was ist darauf zu sehen?
Ein Raster aus grauen, violetten, olivgrünen und dunklen Rechtecken mit einigen gelben Quadraten und zwei Türmen mit Dreiecksdächern.
Bekomme ich einen Druck?
Nein: Unser Maler führt eine handgemalte Kopie mit dem Pinsel aus, in Öl oder Acryl auf echter Leinwand.
Wie groß ist das Original?
58 x 39 cm (Höhe x Breite); unsere größte Größe misst 100 x 145 cm (Breite x Höhe).
Gibt es Architektur auch in einer Größe außerhalb der Liste?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir senden ein Angebot mit Preis und Liefertermin.
Wie lange dauert es, und wie wird geliefert?
15 bis 45 Werktage; es kommt gerollt, gespannt oder gerahmt, vorher erhalten Sie ein Foto.
Passt es ins Büro oder in den Wohnbereich?
Ja, die ruhigen Töne und die geordneten Quadrate passen ins Büro, ins Wohnzimmer oder in die Diele.
Was ist ein magisches Quadrat?
Ein Zahlengitter, in dem jede Zeile und jede Spalte dieselbe Summe ergibt; einen solchen Zahlenplan fand Grohmann unter Klees Papieren.
- Motiv: Raster weicher Rechtecke in Grau, Violett, Oliv und Dunkelblau mit gelben Quadraten und zwei Türmen.
- Original: Öl auf Karton, 1923, 58 x 39 cm, Neue Nationalgalerie, Berlin.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 30 x 45 bis 100 x 145 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Werk gehört zu Klees Reihe der magischen Quadrate und entstand in seinen Jahren am Bauhaus.









































