Beschreibung
Grenzen des Verstandes ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1927: Hoch oben in einem warmen orange-rosa Dunst schwebt eine dunkle rotbraune Kugel, und darunter führen eine dünne Linie und eine Leiter hinab zu einem dichten Geflecht feiner Linien, Flächen und Dreiecke am unteren Rand. Das Original ist in Tempera auf Leinwand gemalt, 56,3 x 41,5 cm groß, und gehört der Pinakothek der Moderne in München. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Hochformaten von 30 x 40 bis 151 x 200 cm oder nach Maß. Vor dem Verpacken senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Grenzen des Verstandes |
| Weitere Titel: | Limits of Reason (englischer Titel) · Limiti della ragione (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1927 |
| Originalgröße: | 56,3 cm x 41,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Tempera auf Leinwand |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Pinakothek der Moderne, München, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Grenzen des Verstandes – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Grenzen des Verstandes?
Der Grund ist ein weicher Dunst, oben warm in Orange und Rosa, zu den Rändern hin verblassend zu Creme und einem grauen Weiß. Es gibt weder Horizont noch messbaren Raum, deshalb scheint alles Gezeichnete in der Luft zu stehen. Feine Risse überziehen die Oberfläche; man sieht sie erst aus der Nähe.
Oben in der Mitte hängt eine vollkommen runde Kugel in dunklem Rotbraun, mit einer dünnen Linie umrandet. Direkt unter ihr breitet sich ein blaugrauer Schatten aus, als würfe die Kugel ihren Schatten auf den Nebel. Von ihrem unteren Rand fällt eine gerade, dünne Linie herab, und daneben knicken zwei schmale Leitern im Zickzack nach unten.
Die untere Hälfte nimmt ein großes Geflecht feiner Linien in Rotbraun, Violett und Grau ein. Daraus entstehen sich überlagernde Flächen, Stufen, Schraffuren und kleine Dreiecke, wie der Plan eines Hauses, das sich für keine Form entscheiden kann. In der Mitte sitzen zwei Punkte, die an Augen erinnern, verbunden durch schmale Strahlen. Oben rechts steht eine kleine handschriftliche Notiz mit Klees Namen und der Jahreszahl.
Was bedeutet der Titel dieses Gemäldes?
Das Gemälde sagt nicht direkt, was es meint, doch der Titel gibt einen Schlüssel. Oben steht eine einzige reine Form, vollkommen und reglos, unten eine Menge von Linien, die sich kreuzen, brechen und nirgends zu Ende kommen. Dazwischen klafft ein leerer Raum, den nur die dünne Linie mit den Leitern überbrückt.
Die englische Wikipedia beschreibt, wie die ruhige, vollkommene rote Kugel, die erstarrt im weißen oberen Teil zu schweben scheint, dem bewegten, verwickelten filigranen Liniengefüge des unteren Teils gegenübersteht. Veronique Greenwood deutete diesen Abstand in der Zeitschrift The Atlantic als Kluft zwischen dem, was der menschliche Verstand leisten kann, und dem Wunsch, alles ganz zu verstehen.
Wer will, sieht im unteren Geflecht einen Geist, der baut, rechnet und Pläne zeichnet, und in der Kugel ein Ziel, das unerreichbar bleibt. Die Leitern enden deutlich unter ihr. Was die Kugel genau bedeutet, verrät das Gemälde nicht, und so bleibt Raum für eine eigene Lesart.
Warum ist dieses Gemälde so bekannt?
Es entstand in Klees Bauhaus-Jahren, die die englische Wikipedia als seine produktivste Zeit als Lehrer bezeichnet. An dieser Schule unterrichtete Klee von Januar 1921 bis April 1931, neben Wassily Kandinsky.
In Farbe und Aufbau wurde es mit den Werken von Kasimir Malewitsch verglichen.
Klee wurde 1879 in Münchenbuchsee bei Bern geboren, als Sohn eines deutschen Musiklehrers und einer Schweizer Sängerin. Von Kindheit an spielte er Geige, auch im Orchester, und Rilke fand, seine Zeichnungen läsen sich wie Übertragungen von Musik.
Mehr über das Werk, seine Besitzer und seine Deutungen bietet der Artikel zu diesem Gemälde in der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst.
Wo hängt das Original, und wie kam es dorthin?
Das Original gehört der Pinakothek der Moderne in München, wo es zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zählt und die Inventarnummer 14234 trägt. Es ist eine Tempera auf Leinwand, 56,3 cm hoch und 41,5 cm breit.
Sein Weg ins Museum ist gut belegt. 1928 erwarb es der Kunsthändler Alfred Flechtheim für seine Privatsammlung, 1931 lieh er es dem Museum of Modern Art in New York. Spätestens 1958 besaßen es Theodor und Woty Werner, und 1971 kam es mit ihrem Nachlass in die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Im selben Jahr malte Klee auch Variationen (progressives Motiv), ein fast quadratisches Feld aus Bändern voller feiner paralleler Linien. Beide Werke zeigen, wie viel damals eine dünne Linie in seinen Gemälden zu tragen vermochte.
Grenzen des Verstandes oder lieber ein anderes Werk von Klee?
Grenzen des Verstandes ist ein Kunstgemälde für alle, die ruhige, luftige Wände lieben: viel warmer leerer Raum, eine einzige dunkle Kugel und eine feine Zeichnung, die sich erst aus der Nähe zeigt.
Mögen Sie es farbiger, sehen Sie sich Architektur von 1923 an, eine Stadt aus weichen farbigen Rechtecken. Wärmer und heiterer ist Orientalischer Lustgarten, übersät mit kleinen Blütentupfen auf blauviolettem Grund, und zart wirkt Engel, noch tastend von 1939.
Jedes Paul Klee Gemälde aus unserem Angebot finden Sie auf der Seite Paul Klee, wo Sie die Werke nebeneinander vergleichen können.
Wie malen wir Grenzen des Verstandes von Hand?
Das Original ist kein Ölgemälde, sondern Tempera auf Leinwand, etwa 56 x 42 cm groß. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf neuer Leinwand, ausgeführt in Öl oder Acryl in der Größe, die Sie wählen, sodass es an der Wand wie ein echtes gemaltes Werk hängt und nicht wie ein Poster.
Zuerst legt der Maler in dünnen, durchscheinenden Schichten den Dunst des Grundes an, damit Orange und Rosa weich in ein cremiges Weiß übergehen. Danach zeichnet und füllt er die Kugel und setzt darunter mit leichtem, verwischtem Auftrag den blaugrauen Schatten.
Am längsten dauert das untere Geflecht. Jede Linie zieht er mit einem feinen Pinsel, Lage für Lage, damit Schraffuren, Leitern und Dreiecke scharf und klar getrennt bleiben. So entsteht eine handgemalte Kopie, auf der die zarte Zeichnung auch im großen Format lesbar bleibt.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 30 x 40 oder 40 x 52 cm für eine schmale Wand oder ein Regal, 45 x 60 und 58 x 75 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 73 x 100 und 91 x 127 cm über ein Sofa oder ein Bett, 120 x 160 und 151 x 200 cm für eine hohe, leere Wand oder ein Treppenhaus.
Wir malen Grenzen des Verstandes in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 30 x 40, 40 x 52, 45 x 60, 58 x 75, 73 x 100, 91 x 127, 120 x 160 und 151 x 200 cm. Das Original misst 41,5 x 56,3 cm (Breite x Höhe); die zwei kleinsten Größen sind also etwas kleiner, alle anderen vergrößern es, und bei 151 x 200 cm ist das Gemälde mehr als dreieinhalbmal so breit wie in München.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am schönsten in 91 x 127 oder 120 x 160 cm, wo die Kugel hoch über dem Sofa hängt und das Liniengeflecht auf Augenhöhe liegt.
Gibt es das Gemälde nach Maß und mit Rahmen?
Ja. Der Grund ist ein weicher Dunst ohne Kanten, deshalb können wir ihn breiter oder schmaler malen, ohne Kugel, Leitern oder Liniengeflecht anzutasten. Nennen Sie uns Breite und Höhe nach Ihrem Wunsch, und Sie erhalten Preis und Liefertermin.
Geliefert wird es nach Wahl gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand vor dem Versand sorgfältig schützt. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-App, die nur dieser Wahl dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein eigener Service.
Zum warmen Dunst passt ein schmaler Rahmen aus Naturholz; da die Ränder hell sind, wirkt es aber auch ungerahmt.
Wie lange dauern Anfertigung und Lieferung?
Mit Ihrer Bestätigung der Bestellung beginnt die Arbeit, und innerhalb von 15 bis 45 Werktagen steht Grenzen des Verstandes zum Versand bereit. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, setzen wir es um.
Zoll zahlen Sie weder in Slowenien noch sonst in der EU, und jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung abgedeckt.
Grenzen des Verstandes ist ein nachdenkliches Geschenk für Menschen, die gern grübeln, für Lehrerinnen, Forscher oder zum bestandenen Examen. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und Werk und Größe werden selbst gewählt.
Häufige Fragen
In welchem Museum hängt das Original?
In der Pinakothek der Moderne in München, unter der Inventarnummer 14234.
Wofür steht die Kugel oben?
Das Gemälde sagt es nicht; Titel und Deutungen lesen sie als Ziel, das der Verstand mit seinen Plänen nie ganz erreicht.
Ist das ein gedrucktes Poster?
Nein, unser Maler malt es von Hand mit dem Pinsel auf Leinwand, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
Es misst 56,3 x 41,5 cm (Höhe x Breite); unsere Größen reichen bis 151 x 200 cm.
Kann ich eine Größe bestellen, die nicht aufgeführt ist?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir senden ein Angebot mit Liefertermin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage; vor dem Versand bekommen Sie ein Foto der fertigen Arbeit.
Passt es ins Büro oder ins Schlafzimmer?
Ja, die ruhigen warmen Töne und der viele leere Raum wirken beruhigend, gut für Arbeitsecke und Schlafzimmer.
Wem gehörte das Gemälde vor dem Museum?
Ab 1928 Alfred Flechtheim, später Theodor und Woty Werner, seit 1971 den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
- Motiv: dunkle rotbraune Kugel über warmem Dunst, darunter Leitern und ein dichtes Geflecht aus feinen Linien, Flächen und Dreiecken.
- Original: Tempera auf Leinwand, 1927, 56,3 x 41,5 cm, Pinakothek der Moderne, München.
- Unsere Fassung: in Öl oder Acryl handgemalt auf Leinwand, in 8 Größen von 30 x 40 bis 151 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: entstanden in Klees Bauhaus-Jahren; seit 1971 im Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.









































