Beschreibung
Fast getroffen ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1928: Ein Kopf aus dünnen schwarzen Linien, mit Hut, zwei runden grünlichen Augen und einer dreieckigen Fliege, steht auf einem dünnen Stab inmitten eines gebürsteten Feldes aus Korallenrot, Rosa und Hellblau, und knapp über dem Hut saust ein grauer Pfeil vorbei. Das Original ist ein kleines Werk in Öl auf Karton, 50,8 x 39,4 cm, und gehört dem San Francisco Museum of Modern Art. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Hochformaten von 30 x 40 bis 156 x 200 cm oder nach Maß. Ein Foto des fertigen Gemäldes bekommen Sie, bevor es eingepackt wird.
| Titel: | Fast getroffen |
| Weitere Titel: | Nearly Hit (englischer Titel) · Quasi colpito (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1928 |
| Originalgröße: | 50,8 cm x 39,4 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA), San Francisco, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Fast getroffen – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Fast getroffen?
Mitten im Hochformat steht eine kleine Figur, die fast nur aus Kopf besteht. Klee hat sie mit wenigen dünnen schwarzen Linien gezeichnet: ein unten gerundetes Gesicht wie ein Kelch, eine kantige Nase, die in zwei Knicken zum Kinn hinabläuft, und drei kurze braune Striche auf der Wange. Die Augen sind zwei blasse grünliche Kreise mit senkrechter Pupille, von einem Schatten umrandet, sodass der Blick erschrocken wirkt.
Auf dem Kopf sitzt ein Hut mit Krempe, nur durch ein paar waagrechte braune und violette Striche angedeutet, die rechts über den Rand des Gesichts hinausragen. Unter dem Kinn hängt eine Fliege aus zwei Dreiecken, einem violetten und einem rosafarbenen, und darunter führt ein dünner rotbrauner Stab nach unten, der einzige Körper, den die Figur hat.
Der Grund ist mit dichten, federartigen Pinselstrichen in Korallenrot, Rosa, Weiß, Hellblau und Graulila gemalt. Die Striche laufen vom Kopf strahlenförmig nach außen, als würde die Luft um ihn herum zittern. Ein schmaler, rot gemalter Rand fasst das Ganze ein, und links unten steht Klees Signatur.
Was bedeutet der Titel Fast getroffen?
Der Schlüssel ist der graue Pfeil über dem Hut. Er ist breit, mit stumpfem Ende und scharfer Spitze, und fliegt von links nach rechts, nur ein kleines Stück über dem Kopf. Der Titel sagt, was wir sehen: Das Männchen wurde beinahe getroffen, der Pfeil hat es um Haaresbreite verfehlt.
Was Klee darüber hinaus meinte, wissen wir nicht. Das Gemälde verrät weder, wer geschossen hat und warum, noch ob der Mann die Gefahr überhaupt bemerkt hat. Die weit geöffneten Augen lassen beides zu: Vielleicht hat er eben den Luftzug über dem Kopf gespürt, vielleicht schaut er geradeaus und ahnt nichts. Manche sehen darin einen kleinen Witz über Glück im Unglück; keine Lesart ist die einzig richtige.
Warum ist dieses kleine Männchen so beliebt?
Die englische Wikipedia schreibt, Klees Werke spiegelten seinen trockenen Humor und seinen manchmal kindlichen Blick wider. Dieses Gemälde ist ein gutes Beispiel: Aus ein paar Linien, einem Dreieck und einem Pfeil entsteht eine ganze Geschichte, die zum Schmunzeln bringt.
Doch es bleibt nicht beim Scherz. Der weiche, beinahe flammende Grund gibt der Figur Raum und Wärme, der rote Rand fasst sie wie ein Fenster. Der Gegensatz zwischen strenger Linie und bewegter Farbe lässt den Blick immer wieder zurückkehren.
Klee, 1879 in Münchenbuchsee bei Bern geboren, spielte von Kindheit an Geige. Rilke schrieb, seine Zeichnungen wirkten wie Übertragungen von Musik; auch hier laufen die dünnen Linien des Gesichts wie eine Melodie über den farbigen Grund.
Wer mehr über den Maler wissen will, findet einen Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch verfasst und handelt vom Künstler, nicht von diesem Gemälde.
Wo ist das Original, und wie groß ist es?
Das Original gehört dem San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) in Kalifornien und trägt dort die Inventarnummer 44.2640. Es misst 50,8 x 39,4 cm (Höhe x Breite) und ist in Öl auf Karton gemalt, einem bescheidenen Träger, wie Klee ihn oft wählte.
Es entstand 1928, als Klee am Bauhaus lehrte, wo er von Januar 1921 bis April 1931 neben Wassily Kandinsky unterrichtete. Im selben Jahr reiste er auch nach Ägypten.
Aus den Bauhaus-Jahren stammt auch Inschrift von 1926, ein warmes braunes Blatt voller winziger Zeichen, die an eine unbekannte Schrift erinnern.
Fast getroffen oder ein anderer Klee?
Dieses Kunstgemälde ist für Menschen, die einen stillen Witz an der Wand mögen. Die aufrechte Figur mit dem Pfeil über dem Kopf macht sich gut neben einer Tür, über dem Schreibtisch oder im Flur, wo man ihr jeden Tag begegnet.
Wer reine Geometrie lieber hat, sollte sich Zwei Gänge ansehen, wo ebenfalls Pfeile vorkommen, aber inmitten grauer Rechtecke, die sich zum Licht öffnen. Wer ein größeres, ruhigeres Gesicht sucht, findet Erzengel von 1938 mit dicken schwarzen Zeichen auf weichem farbigem Grund, und für eine Wand voller Punkte gibt es Barbaren-Opfer, bedeckt mit Tausenden winziger Tupfen.
Jedes weitere Paul Klee Gemälde, das unsere Maler auf Bestellung ausführen, finden Sie auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Fast getroffen von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein Ölgemälde auf Karton, etwa 51 cm hoch. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der Größe, die Sie wählen, und spannt sie auf einen Keilrahmen, sodass sie an der Wand hängt wie jedes andere Gemälde.
Zuerst legt er einen Grund in Korallenrot und Rosa an, dann baut er mit schnellen, federnden Strichen den Hintergrund Schicht um Schicht auf, bis die Farbe um den Kopf flimmert. Erst wenn alles trocken ist, zieht er mit feinem Pinsel die schwarzen Linien von Gesicht, Hut und Fliege.
Zuletzt kommen die grünlichen Augen, der graue Pfeil und der rote Rand. Der Pfeil muss knapp über dem Hut bleiben, denn in diesem Abstand steckt der ganze Witz; deshalb setzt der Maler ihn genau dorthin, wo er im Original sitzt.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 30 x 40 oder 36 x 48 cm für Schreibtisch, Regal oder einen schmalen Flur, 48 x 60 und 60 x 81 cm über Kommode oder Bett, 77 x 100 und 97 x 127 cm über das Sofa, 124 x 157 und 156 x 200 cm für eine hohe Wand oder ein Treppenhaus.
Wir malen es in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 30 x 40, 36 x 48, 48 x 60, 60 x 81, 77 x 100, 97 x 127, 124 x 157 und 156 x 200 cm. Das Original misst 39,4 x 50,8 cm (Breite x Höhe): Die zwei kleinsten Formate sind etwas kleiner, alle anderen vergrößern es, bei 156 x 200 cm fast auf das Vierfache.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am schönsten in 77 x 100 oder 97 x 127 cm, wo das warme Rot den Raum belebt und die Figur groß genug bleibt, um sie vom Sofa aus zu sehen.
Gibt es auch ein anderes Maß oder einen Rahmen?
Gern. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, lassen wir die Figur mit dem Pfeil vollständig und unverändert und passen nur den gebürsteten Grund und den roten Rand an. Für Ihr Wunschmaß nennen wir Ihnen gern Preis und Liefertermin.
Zu Ihnen kommt es gerollt, auf den Keilrahmen gespannt oder schon im Rahmen. Das Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch sorgfältig verpackt. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-App, die allein der Wahl der Leiste dient; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Sobald Sie bestätigt haben, greift der Maler zum Pinsel; versandbereit ist das Männchen mit dem Pfeil nach 15 bis 45 Werktagen. Vorher senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Ob nach Deutschland, Österreich oder in ein anderes EU-Land: Zoll zahlen Sie keinen, und unsere Rückgaberegelung schützt jede Bestellung.
Das Männchen mit dem Pfeil über dem Hut ist ein witziges Geschenk für jemanden, der gerade knapp einem Missgeschick entkommen ist, zum Abschluss oder zur neuen Stelle. Sind Sie bei der Größe unsicher, verschenken Sie einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
Im San Francisco Museum of Modern Art in den USA, unter der Inventarnummer 44.2640.
Was ist darauf zu sehen?
Ein Kopf mit Hut, runden Augen und Fliege auf einem dünnen Stab, darüber ein grauer Pfeil, der ihn knapp verfehlt.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist eine handgemalte Kopie, Strich für Strich in Öl oder Acryl auf Leinwand ausgeführt.
Welche Maße hat das Original?
Es misst 50,8 x 39,4 cm (Höhe x Breite); unsere Formate reichen von 30 x 40 bis 156 x 200 cm.
Malen Sie auch Formate, die nicht in der Liste stehen?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir senden Ihnen ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange muss ich warten?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage, vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Werks.
Taugt das Männchen fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, das witzige Motiv erfreut als Geschenk, und die warmen, ruhigen Töne passen auch ins Schlafzimmer oder Arbeitszimmer.
Was bedeutet der Pfeil über dem Hut?
Er erklärt den Titel: Der Pfeil hätte den Mann beinahe getroffen; was Klee sonst noch meinte, bleibt offen.
- Motiv: ein Kopf mit Hut, grünlichen Augen und dreieckiger Fliege auf einem dünnen Stab, darüber ein grauer Pfeil.
- Original: Öl auf Karton, 1928, 50,8 x 39,4 cm, San Francisco Museum of Modern Art.
- Unsere Fassung: in Öl oder Acryl von Hand auf Leinwand gemalt, in 8 Hochformaten zwischen 30 x 40 und 156 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Klee malte es in seinen Bauhaus-Jahren; sein trockener Humor steckt hier in einem einzigen Pfeil.









































