Beschreibung
Barbaren-Opfer ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1932: Tausende winziger Punkte in dichten Reihen, rosa, grau, blau und ocker, bedecken das ganze Blatt, und unter drei gerundeten Bögen, die an Kuppeln erinnern, stehen Masken und Gefäße – ein runder, grinsender Kopf, ein tropfenförmiges Gesicht mit schmalen Augen, ein dunkler Pfosten und ein kleines rundes Gesicht mit einem Auge wie eine Mondsichel. Das Original ist ein Aquarell auf Papier, 62,9 x 48 cm groß, und gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Unser Maler malt das Werk von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 4 Hochformaten von 77 x 100 bis 156 x 200 cm oder nach Maß. Bevor es auf die Reise geht, schicken wir Ihnen ein Foto der fertigen Arbeit.
| Titel: | Barbaren-Opfer |
| Weitere Titel: | Barbarian Sacrifice (englischer Titel) · Barbarska žrtev (slowenischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1932 |
| Originalgröße: | 62,9 cm x 48 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Aquarell auf Papier |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 4 Formate oder nach Maß |
Barbaren-Opfer – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Barbaren-Opfer?
Zuerst fallen die Punkte auf. Klee hat das ganze Blatt damit gefüllt, vom oberen bis zum unteren Rand, und sie in dichten waagrechten Reihen aufgefädelt, wie eine Stickerei oder ein Mosaik aus winzigen Steinchen. Oben wechseln die Reihen in Streifen: dunkelgrau, rosarot, gräulich, und quer durch die Mitte läuft ein einziger Streifen zartblauer Punkte.
Unter den Streifen erhebt sich eine große Form, mit einer dünnen rotbraunen Linie umrissen. Oben schließt sie mit drei gerundeten Bögen ab, wie drei Kuppeln oder die Spitzen dreier Fenster. Innerhalb dieser Form hat Klee Figuren verteilt, die an Masken und Gefäße erinnern.
Links schwebt ein runder grauer Kopf mit breitem Grinsen und senkrechten Strichen als Zähne; ein Auge ist ein schwarzer Punkt, das andere ein weißes Plättchen. Rechts hängt ein tropfenförmiges Gesicht mit schmalen, halb geschlossenen Augen. Dazwischen steht ein dunkler Pfosten mit einer roten Form obenauf, und unten in der Mitte blickt aus einem rosa Kreis ein kleines Gesicht mit einem schwarzen Sichelauge.
Ganz unten liegen zwei breite Formen, die an Boote oder Schalen denken lassen; die rechte ist grau und mit weißen Rauten verziert. Rechts unten steht Klees Signatur.
Was bedeutet der Titel Barbaren-Opfer?
Der Titel stammt von Klee, doch das Gemälde zeigt keinerlei Gewalt. Nichts deutet auf ein Ritual oder eine Opferhandlung hin: Auf dem Blatt sind nur Masken, Gesichter und Gefäße unter drei Bögen zu sehen.
Was Klee mit diesen Worten meinte, ist nicht überliefert, darum erfinden wir keine Deutung. Sie können den Titel als Ausgangspunkt nehmen oder einfach die Formen betrachten, die Sie vor sich haben.
Die Gesichter wirken nicht bedrohlich. Der Kopf links grinst beinahe gutmütig, das Tropfengesicht hat halb geschlossene Augen, und das kleine runde Gesicht unten schaut seitwärts. Gerade der Gegensatz zwischen den ernsten Worten des Titels und den verspielten Masken gibt dem Werk seine eigene Spannung.
Warum fesselt dieses Punktgemälde den Blick?
Barbaren-Opfer gehört zu Klees Punktwerken der Jahre 1931 und 1932, zu denen auch sein großes Gemälde Ad Parnassum zählt. Damals baute er die Fläche aus unzähligen kleinen Farbzeichen auf, die aus der Ferne zu weichen Feldern verschmelzen und aus der Nähe jedes für sich stehen.
Die Punkte geben dem Blatt einen gleichmäßigen Puls, fast wie einen Rhythmus in der Musik. Klee spielte seit seiner Kindheit Geige, auch im Orchester, und der Dichter Rilke schrieb, seine Zeichnungen wirkten wie Übertragungen von Musik.
Über den Maler, nicht über dieses Werk, informiert der Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst; einen eigenen Artikel zu diesem Gemälde gibt es dort nicht.
Wo ist das Original, und wie entstand es?
Das Original besitzt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, wo es unter der Inventarnummer 69.1893 geführt wird. Es ist ein Aquarell auf Papier und misst 62,9 x 48 cm (Höhe x Breite).
Klee malte es 1932 in seinen Düsseldorfer Jahren, als er von 1931 bis 1933 an der dortigen Kunstakademie lehrte. Davor hatte er von 1921 bis 1931 am Bauhaus unterrichtet, an der Seite von Wassily Kandinsky.
Dasselbe New Yorker Museum besitzt zwei weitere Werke aus unserem Regal: In Engelshut von 1931, einen Engel, mit dünner farbiger Linie gezeichnet, und Felsen in der Nacht von 1939, eine Steinlandschaft in tiefem Blau.
Barbaren-Opfer oder ein anderer Klee?
Barbaren-Opfer ist ein Kunstgemälde für Menschen, die gern vor einer Fläche verweilen: Aus der Ferne sehen sie Masken und Bögen, aus der Nähe Reihen von Punkten in warmen und kühlen Tönen.
Reizen Sie Klees späte, dunklere Züge, sehen Sie sich Erzengel von 1938 an, ein Gesicht aus dicken schwarzen Bögen auf weichem farbigem Grund. Für ein humorvolles Motiv gibt es Fast getroffen, einen Kopf mit Hut, über den ein Pfeil hinwegsaust.
Wer die Punkttechnik in noch größerem Maßstab sucht, findet Ad Parnassum; jedes Paul Klee Gemälde, das wir auf Bestellung malen, steht auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Barbaren-Opfer von Hand auf Leinwand?
Offen gesagt: Klees Original ist kein Ölgemälde, sondern ein Aquarell auf Papier. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand, die der Maler in Öl oder Acryl ausführt, Schicht um Schicht, in der Größe Ihrer Wahl, sodass sie an der Wand wie ein echtes gemaltes Werk wirkt.
Zuerst legt er die Umrisse an: drei Bögen, Masken, Pfosten und Gefäße, die genau dort stehen müssen, wo sie im Original sitzen. Danach legt er darunter dünne Farbflächen in Grau, Rosa und Ocker.
Dann folgt der längste Teil: Mit der Pinselspitze setzt er Punkt neben Punkt, Reihe für Reihe, und achtet darauf, dass die Farbstreifen gleichmäßig bleiben. Es sind mehrere tausend Punkte, also eine Arbeit für eine geduldige Hand.
Welche Größe wählen Sie für Ihre Wand?
Kurz gesagt: 77 x 100 cm über eine Kommode oder ein Bett, 95 x 128 cm über ein Sofa, 124 x 157 cm an eine große leere Wand und 156 x 200 cm an eine hohe Wand im Treppenhaus oder in einem weiten Wohnraum.
Wir malen Barbaren-Opfer in 4 Hochformaten (Breite x Höhe): 77 x 100, 95 x 128, 124 x 157 und 156 x 200 cm. Kleinere bieten wir bewusst nicht an: Auf kleiner Fläche würden die dichten Punktreihen zu trübem Grau verschwimmen, und die Masken verlören ihr Gesicht.
Das Originalblatt ist 48 cm breit und 62,9 cm hoch, schon unser kleinstes Format vergrößert das Werk also um mehr als die Hälfte, und bei 156 x 200 cm ist es über dreimal so breit.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer kommt es dort am besten zur Geltung, wo Sie es von Weitem sehen und auch nah herantreten können. Vom Sofa aus lesen Sie die drei Bögen und die Gesichter, direkt an der Wand das bunte Netz der Punkte.
Gibt es ein Sondermaß oder einen Rahmen?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Verhältnis, passen wir die Komposition so an, dass Bögen, Masken und Gefäße vollständig bleiben, und verbreitern oder verschmälern nur den getupften Grund. Bei dieser Dichte raten wir, die kürzere Seite nicht unter 77 cm zu wählen. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß; Preis und Termin für Barbaren-Opfer kommen dann von uns.
Geliefert wird das Gemälde nach Ihrer Wahl gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt.Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch sorgfältig für den Versand schützt. In unserer 3D-Anwendung suchen Sie nur die Rahmenleiste aus; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein separater Service.
Zu den Rosa- und Grautönen passt ein schmaler Rahmen aus warmem Holz oder ein schlichtes dunkles Profil.
Wann kommt das Gemälde, und wie wird es geliefert?
Der Maler beginnt, sobald Sie bestätigen; versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Verpacken erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, erledigen wir das.
Sendungen nach Deutschland, Österreich und in die übrigen EU-Länder reisen ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Das Werk ist ein schönes Geschenk für Freunde moderner Kunst, von Masken oder von Musik. Kennen Sie die Wand der beschenkten Person nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, damit sie die Größe selbst wählt.
Häufige Fragen
In welchem Museum ist das Original?
Im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, unter der Inventarnummer 69.1893.
Was ist darauf gemalt?
Tausende kleiner Punkte in Reihen, drei gerundete Bögen sowie Masken und Gefäße, darunter ein runder grinsender Kopf.
Ist das ein Druck?
Nein, es ist eine handgemalte Kopie: Jeden Punkt und jede Linie setzt unser Maler mit dem Pinsel, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
Es misst 62,9 x 48 cm (Höhe x Breite); unsere Formate reichen von 77 x 100 bis 156 x 200 cm.
Warum gibt es kein Format unter 77 x 100 cm?
Weil die dichten Punkte Raum brauchen; auf kleinerer Fläche würden sie verschwimmen und die Masken undeutlich werden.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Es dauert 15 bis 45 Werktage; bevor Barbaren-Opfer verpackt wird, sehen Sie es auf einem Foto.
Eignet sich Barbaren-Opfer fürs Schlafzimmer oder zum Schenken?
Ja, die ruhigen Rosa- und Grautöne wirken gut im Schlafzimmer, und als Geschenk freut es Freunde moderner Kunst.
Heißt der Titel, dass Gewalt zu sehen ist?
Nein. Der Titel stammt von Klee, auf dem Blatt gibt es aber keine Gewaltszene, nur Masken, Gesichter und Gefäße.
- Motiv: Tausende Punkte in Reihen, drei gerundete Bögen sowie Masken und Gefäße, darunter ein runder grinsender Kopf.
- Original: Aquarell auf Papier, 1932, 62,9 x 48 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 4 Hochformate von 77 x 100 bis 156 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die dichten Punkte brauchen Raum, darum beginnt es bei 77 x 100 cm; das Werk gehört zu Klees Punktarbeiten der Düsseldorfer Jahre.









































