Beschreibung
Erzengel ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1938: Dicke schwarze Bögen, Haken und Balken, wie große geschriebene Buchstaben, fügen sich zu einem hohen, schmalen Gesicht mit langer Nase, kleinem Mund und flammenartiger Krone, auf einem weichen Grund aus Rosa, Ocker, Lavendel, Türkis und Blau. Das Original, in Öl und für Klee ungewöhnlich groß, misst 100 x 65 cm und gehört der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 hochformatigen Größen von 29 x 46 bis 128 x 191 cm oder nach Maß. Bevor wir den Erzengel verpacken, erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Erzengel |
| Weitere Titel: | Archangel (englischer Titel) · Arcangelo (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1938 |
| Originalgröße: | 100 cm x 65 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Erzengel – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Erzengel?
In der Mitte steht ein Gesicht, das nicht von einer Umrisslinie, sondern von wenigen dicken schwarzen Strichen getragen wird. Ein langer senkrechter Strich ist die Nase, darunter liegt eine kleine dunkle Raute als Mund, und von unten umfasst ein breites U das ganze Antlitz. Links der Nase hängt ein kleiner Haken mit einem Punkt am Ende, ähnlich einer Note, den man als geschlossenes Auge lesen kann.
Über dem Kopf steigt eine schwarze Tropfenform mit Stiel und Punkt auf, wie eine Flamme oder eine Krone. Links davon spannt sich ein großer Bogen, rechts biegt sich ein dünner Stab zu einer Spirale. Eine zweite Spirale sitzt unten links, über zwei waagrechten Balken, die unter dem Gesicht liegen wie Schultern oder ausgebreitete Arme.
Dahinter breitet sich ein Mosaik weicher Farbfelder aus: Rosa, Ocker, Lavendel, Türkis und Blau gehen ohne harte Grenzen ineinander über. Durch die Farbe schimmert eine körnige, gewebeartige Struktur. Das Ganze wirkt ruhig und monumental.
Wie lassen sich diese schwarzen Zeichen lesen?
Der Titel sagt, dass wir einen Erzengel vor uns haben, doch es gibt weder Flügel noch Heiligenschein. Der Engel besteht aus wenigen Zeichen, die sich wie eine Schrift lesen, und so bleibt die Bedeutung offen: Man erkennt Gesicht, Krone und Arme, den Rest ergänzt der Betrachter.
Die englische Wikipedia berichtet, dass Klee ab 1938 verstärkt mit hieroglyphenartigen Elementen arbeitete und dass seine späten Werke schwerere Linien, geometrische Formen und weniger, dafür größere Farbflächen zeigen. Dieses Gemälde ist ein deutliches Beispiel dieser späten Handschrift.
Engel kehrten in Klees Werk bis zuletzt wieder. In seinen letzten Jahren malte und zeichnete er viele Engel, allein in den letzten Lebensmonaten fünfzig Engelzeichnungen.
Warum zieht dieser Engel die Blicke an?
Zuerst durch seine Einfachheit. Mit ein paar Strichen, die man mit einer breiten Feder schreiben könnte, baut Klee ein Gesicht, das jeder erkennt, vom Kind bis zum Kenner moderner Kunst.
Dann durch die Farbe. Unter den strengen schwarzen Zeichen liegt ein zarter, fast pastelliger Grund, deshalb wirkt das Werk trotz der dicken Linien nicht schwer.
Und schließlich durch Klee selbst. Der in der Schweiz geborene deutsche Künstler spielte seit seiner Kindheit Geige, auch im Orchester, und Rilke schrieb, seine Zeichnungen seien wie Übertragungen von Musik.
Mehr über den Maler, sein Leben und seinen späten Stil erzählt der Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst; einen eigenen Artikel zu diesem Werk gibt es dort nicht.
Wo hängt das Original, und wie ist es entstanden?
Das Original gehört der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München und ist dort unter der Inventarnummer AK 9 verzeichnet. Klee malte es 1938 in Bern, wohin er Ende 1933 mit seiner Familie gezogen war, nachdem die Nazis ihn von der Düsseldorfer Akademie entlassen hatten.
Mit 100 x 65 cm (Höhe x Breite) ist es für Klee ein großes Format, denn die meisten seiner Arbeiten sind klein und auf Papier, Gaze oder Karton entstanden.
1938 war für ihn ein sehr fruchtbares Jahr: Laut der englischen Wikipedia entstanden 489 Werke, im Jahr darauf über zwölfhundert. Einfachere und größere Kompositionen erlaubten ihm, trotz seiner Krankheit weiterzuarbeiten.
Der Engel begleitete ihn schon früher. 1931, in den Düsseldorfer Jahren, entstand In Engelshut, wo eine einzige dünne farbige Linie einen großen Engel mit ausgebreiteten Flügeln über einer kleineren Gestalt zeichnet. Aus der feinen, verschlungenen Linie ist sieben Jahre später ein dickes, feierliches Zeichen geworden.
Erzengel oder ein anderer Klee?
Erzengel ist ein Kunstgemälde für alle, die an der Wand eine einzige ruhige, aufrechte Gestalt mit klarem Umriss möchten.
Gefällt Ihnen die Kraft der dicken schwarzen Striche, Sie hätten aber lieber eine Landschaft, dann sehen Sie sich Felsen in der Nacht von 1939 an, wo kantige Steine in tiefen Blautönen wie ein Mosaik ineinandergreifen. Masken und Gefäße zwischen Tausenden Pünktchen finden Sie in Barbaren-Opfer. Und für ein witziges Gesicht gibt es Fast getroffen, einen Kopf mit Hut, über den knapp ein Pfeil hinwegfliegt.
Jedes Paul Klee Gemälde unseres Angebots, von kleinen Aquarellen bis zu großen Ölwerken, finden Sie versammelt auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir den Erzengel von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein Ölgemälde von 100 x 65 cm. Unser Erzengel ist eine handgemalte Reproduktion auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der Größe, die Sie wählen, und baut sie Schicht um Schicht auf.
Zuerst legt er den farbigen Grund an, Feld für Feld, und lässt die Farben weich ineinanderlaufen. Ist der Grund getrocknet, zieht er einen fast trockenen Pinsel darüber, damit die körnige Struktur des Originals lebendig wird.
Zuletzt kommt die schwarze Zeichnung. Jeder Bogen, jeder Haken und jede Spirale braucht die richtige Stärke und ein gerundetes Ende, deshalb zieht der Maler sie mit breitem Pinsel und ruhiger Hand, ohne Schablone.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 29 x 46 oder 40 x 60 cm für eine schmale Wand, einen Flur oder neben die Tür, 48 x 75 und 55 x 85 cm über eine Kommode, neben das Bett oder zwischen zwei Fenster, 70 x 110 und 81 x 120 cm fürs Wohnzimmer, 100 x 155 und 128 x 191 cm für hohe Wände und Treppenhäuser.
Der Erzengel ist hoch und schlank, deshalb malen wir ihn in 8 Größen (Breite x Höhe): 29 x 46, 40 x 60, 48 x 75, 55 x 85, 70 x 110, 81 x 120, 100 x 155 und 128 x 191 cm. Das Original misst 65 x 100 cm (Breite x Höhe) und ist für Klee schon groß. Ab 70 x 110 cm sind unsere Gemälde größer als das Museumsstück, bei 128 x 191 cm fast doppelt so hoch.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am besten in 81 x 120 oder 100 x 155 cm, allein an der Wand neben dem Sofa oder über einem niedrigen Sideboard.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bestellen?
Ja. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, bleibt das Gesicht mit Krone und Spiralen ganz, und wir verbreitern oder kürzen nur den farbigen Grund. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß für diese Wand, und wir nennen Preis und Lieferzeit.
Wir liefern den Erzengel gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt. Das Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch reisefertig macht. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient; den Erzengel an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist ein getrennter Service.
Zu den weichen Farben passt ein schmaler schwarzer oder dunkelgrauer Rahmen, der die Farbe der Zeichen aufnimmt.
Wann kommt der Erzengel bei Ihnen an?
Nach Ihrer Bestätigung beginnt der Maler, und der Erzengel ist in 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Vor dem Verpacken schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Erzengels; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Innerhalb Sloweniens und in alle anderen EU-Länder, auch nach Deutschland und Österreich, reist die Sendung ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Der ruhige Engel mit der Krone ist ein schönes Geschenk zum Einzug, zum Geburtstag oder für Freunde moderner Kunst. Wissen Sie nicht, welche Wand ihn erwartet, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und der Beschenkte wählt die Größe selbst.
Häufige Fragen
In welchem Museum ist das Original?
In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, unter der Inventarnummer AK 9.
Was ist auf dem Gemälde dargestellt?
Ein hohes Gesicht aus dicken schwarzen Bögen und Haken, mit Krone und Spiralen, auf weichem, vielfarbigem Grund.
Ist der Erzengel gedruckt oder gemalt?
Ein echtes Gemälde: Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit dem Pinsel auf Leinwand ausführt, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
Es misst 100 x 65 cm (Höhe x Breite), für Klee ungewöhnlich viel; unsere Größen reichen bis 128 x 191 cm.
Bekomme ich auch eine breitere oder niedrigere Fassung?
Ja, schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage; vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Werks.
Passt der Erzengel ins Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, die ruhigen Farben passen ins Schlafzimmer, und als Geschenk ist er eine gute Wahl für Liebhaber moderner Kunst.
Was bedeuten die schwarzen Zeichen?
Eine verbindliche Deutung gibt es nicht; die Zeichen lesen sich wie eine Schrift, aus der Gesicht, Krone und Arme entstehen.
- Motiv: hohes Gesicht aus dicken schwarzen Bögen, Haken und Spiralen mit flammenartiger Krone auf rosa, ockerfarbenem, türkisem und blauem Grund.
- Original: Öl, 1938, 100 x 65 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 hochformatige Größen von 29 x 46 bis 128 x 191 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: entstanden in Klees späten Berner Jahren, als er mit dicken schwarzen Zeichen malte und immer wieder Engel darstellte.









































