Beschreibung
Inschrift ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1926: Ein warmes, braun-ockerfarbenes Blatt ist von feinen waagrechten Linien durchzogen, wie die Maserung von Holz oder die Zeilen eines Schulhefts, und an ihnen entlang stehen kleine Zeichen, die an die Schrift einer unbekannten Sprache erinnern. Das Original ist ein kleines Aquarell mit Tusche auf Papier, auf Karton aufgezogen, samt Untersatz etwa 31 x 22 cm groß, und gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Auf Ihre Bestellung überträgt unser Maler es von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 hochformatigen Größen von 29 x 46 bis 110 x 185 cm oder nach Maß. Noch bevor wir das Paket schließen, schicken wir Ihnen ein Foto der fertigen Arbeit.
| Titel: | Inschrift |
| Weitere Titel: | Inscription (englischer Titel) · Iscrizione (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1926 |
| Originalgröße: | 31,1 cm x 22,2 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Aquarell und Tusche auf Papier, auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Inschrift – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Inschrift?
Das hochformatige Blatt ist in warmem Braun und Ocker getönt, am oberen Rand am dunkelsten, zur Mitte hin heller bis zu einem sandigen Ton. Die Farbe hat sich auf dem Papier zu winzigen Sprenkeln und Körnern gesammelt, sodass das Blatt wie altes Pergament oder Holz wirkt.
Über die ganze Höhe laufen dünne Tuschelinien, fast waagrecht, aber nie ganz gerade. Manche biegen sich leicht, andere berühren sich oder laufen auseinander wie Jahresringe in einem Brett oder Zeilen in einem Heft. Oben verdichten sie sich zu einem Band aus kurzen senkrechten Strichen und treppenartigen Quadraten, das an eine Zierleiste erinnert.
Zwischen den Linien stehen Zeichen: ein V mit Punkt, eine kleine Leiter aus kurzen Strichen und ein umgedrehtes V, ebenfalls mit Punkt, weiter oben ein verflochtener Knoten aus gekreuzten Linien, weiter unten eine gestufte Form mit einem Kreis und ganz unten kräftigere senkrechte Häkchen zwischen Stufen, die an Mauersteine denken lassen. Das Ganze liest sich wie ein Text in einer Schrift, die niemand kennt.
Was bedeuten die Zeichen?
Der Titel sagt, dass es eine Aufschrift ist, lesen können wir sie aber nicht: Die Zeichen ähneln Buchstaben, ergeben jedoch kein Wort eines bekannten Alphabets, deshalb betrachtet man sie am besten als Rhythmus.
Der englische Wikipedia-Artikel über Klee berichtet, dass er oft Buchstaben, Zahlen und Raster in seine Werke einfügte. Bei Arbeiten mit Bändern aus eingeritzter, urtümlicher Schrift, wie sie in jenen Jahren mehrfach entstanden, liege die Bedeutung in den Rhythmen, die der Betrachter selbst in Gang setzt, wenn er das Blatt zugleich lesen und anschauen will.
Die Inschrift lädt genau dazu ein. Das Auge gleitet von Zeile zu Zeile, hält am Knoten inne, springt über die Leiter und sinkt zu den dichten Häkchen am Fuß, und jeder sieht in den Zeichen etwas anderes: ein Siegel, eine alte Tafel, ein Notenblatt.
Warum mögen so viele dieses stille Blatt?
Die Inschrift ist leise. Eine warme Farbe und dünne schwarze Linien genügen ihr, und doch hält sie den Blick, weil man immer noch ein Zeichen entdeckt. Sie wirkt ruhig und meditativ, wie geschaffen für einen Raum, in dem man Stille sucht.
Klees Vater war deutscher Musiklehrer, seine Mutter Schweizer Sängerin, und er selbst spielte von Kindheit an Geige, auch im Orchester; Rilke schrieb, seine Zeichnungen wirkten oft wie Übertragungen von Musik. Die Zeilen dieses Blattes erinnern tatsächlich an Notenlinien, die Zeichen an Noten, die niemand spielt.
Ganz so still war Klee nicht immer. Seinen trockenen Humor zeigt etwa Fast getroffen, ein Werk von völlig anderem Charakter.
Mehr über den Maler, sein Leben und sein Schaffen bietet der Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch geschrieben und handelt vom Maler, nicht von diesem Gemälde.
Wo ist das Original, und wie groß ist es?
Das Original gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York und ist dort unter der Inventarnummer 41.343 verzeichnet. Klee schuf es 1926 mit Aquarell und Tusche auf Papier, das auf Karton aufgezogen ist.
Das Blatt ist klein: Das Museum gibt 31,1 x 22,2 cm (Höhe x Breite) an, mit dem Untersatz also rund 31 x 22 cm, nur wenig mehr als ein DIN-A4-Blatt.
Damals lehrte Klee am Bauhaus, wo er von Januar 1921 bis April 1931 neben Wassily Kandinsky unterrichtete, bevor er an die Düsseldorfer Akademie wechselte.
Inschrift oder ein anderer Klee?
Die Inschrift ist ein Kunstgemälde für Menschen, die Stille, Papier, Schrift und warme Erdtöne lieben. Das schmale Hochformat passt an die Wand zwischen zwei Fenstern, neben ein Bücherregal oder in einen Flur, wo ein breites Gemälde keinen Platz hätte.
Wenn Sie Klees Linien und Zeichen mögen, sehen Sie sich auch Zwei Gänge an. Wer eine nächtliche Stimmung sucht, wählt vielleicht Felsen in der Nacht, und wer lieber einen Engel betrachtet, In Engelshut.
Die ganze Auswahl aus unserem Angebot, jedes Paul Klee Gemälde mit Größen und Rahmen, finden Sie gesammelt auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir die Inschrift von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein kleines Aquarell mit Tusche auf Papier, auf Karton aufgezogen. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der Größe, die Sie wählen, sodass sie an der Wand hängt wie jedes andere Werk auf Keilrahmen.
Zuerst legt er den braun-ockerfarbenen Grund in dünnen Schichten an, am oberen Rand dunkler, und tupft ihn mit trockenem Pinsel, bis die körnige, gesprenkelte Fläche entsteht, die dem Blatt seine Wärme gibt.
Danach zieht er mit feinem Pinsel Linie um Linie, mit ihrem leichten Zittern, und setzt die Zeichen zuletzt. In großen Formaten werden die Linien länger, nicht dicker, damit das Blatt leicht bleibt. Fertig ist ein Ölgemälde oder ein Acrylwerk auf Leinwand.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz: 29 x 46 oder 40 x 62 cm neben die Tür oder in den Flur, 48 x 75 und 55 x 85 cm über den Schreibtisch, 60 x 100 und 77 x 129 cm über das Sofa, und 90 x 140 oder 110 x 185 cm an eine hohe Wand im Treppenhaus.
Wir malen die Inschrift in 8 hochformatigen Größen (Breite x Höhe): 29 x 46, 40 x 62, 48 x 75, 55 x 85, 60 x 100, 77 x 129, 90 x 140 und 110 x 185 cm. Das Original misst nur 22,2 x 31,1 cm (Breite x Höhe), alle unsere Größen vergrößern das Blatt also; bei 110 x 185 cm ist es fast sechsmal so hoch wie in New York. Feine Linien und einfache Zeichen vertragen die Vergrößerung gut und wirken auf großer Leinwand noch ruhiger.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer kommt es in 77 x 129 oder 90 x 140 cm neben dem Sofa oder zwischen zwei Fenstern am schönsten zur Geltung; die kleineren Größen passen ins Arbeits- oder Schlafzimmer.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Für ein anderes Seitenverhältnis ergänzen oder kürzen wir etwas vom leeren Linienfeld, während die Zeichen vollständig und an ihrem Platz bleiben. Nennen Sie uns das Maß, das Sie brauchen, und wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Wir liefern es gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt und bereit zum Aufhängen; Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch für die Reise verpackt. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Wahl der Leiste dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service.
Zum warmen Braun passen dunkles oder naturbelassenes Holz oder eine schmale schwarze Leiste.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Sobald Sie die Bestellung bestätigen, ist die Inschrift nach 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Noch vor dem Verpacken bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes, und wünschen Sie eine Änderung, setzen wir sie um.
Innerhalb Sloweniens und in alle anderen EU-Länder reist das Gemälde ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Inschrift ist ein stilles Geschenk für alle, die gern lesen, schreiben oder alte Handschriften mögen. Sie kennen die Wand nicht? Mit einem Geschenkgutschein wählt der Beschenkte die Größe selbst.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
Im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, unter der Inventarnummer 41.343.
Was ist auf dem Gemälde zu erkennen?
Ein braun-ockerfarbenes Blatt mit feinen waagrechten Linien und kleinen Zeichen, die an eine unbekannte Schrift erinnern.
Ist das ein Druck?
Nein. Auf der Leinwand ist eine handgemalte Kopie, jeden Strich setzt der Maler mit dem Pinsel, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
31,1 x 22,2 cm (Höhe x Breite) mit Untersatz; unsere Größen reichen bis 110 x 185 cm.
Gibt es auch Größen außerhalb der Liste?
Ja, schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und Sie erhalten ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange muss ich warten?
Zwischen 15 und 45 Werktagen; das Foto des fertigen Gemäldes sehen Sie, bevor es verschickt wird.
Eignet sich die Inschrift fürs Arbeitszimmer oder als Geschenk?
Ja, die ruhigen Brauntöne und Zeichen passen gut in ein Arbeitszimmer, eine Bibliothek oder ein Schlafzimmer, und als Geschenk freuen sie jeden, der Schrift liebt.
Kann man die Zeichen lesen?
Nein, sie ähneln Buchstaben, ergeben aber kein bekanntes Wort; der Titel sagt nur, dass es sich um eine Aufschrift handelt.
- Motiv: warmes, braun-ockerfarbenes Blatt mit feinen waagrechten Linien und Zeichen einer unbekannten Schrift: V, Leiter, umgedrehtes V, Knoten und Häkchen.
- Original: Aquarell und Tusche auf Papier, auf Karton, 1926, 31,1 x 22,2 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 hochformatige Größen von 29 x 46 bis 110 x 185 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Klee schuf das Blatt in seinen Bauhaus-Jahren; Buchstaben, Zahlen und Zeichen tauchen in vielen seiner Werke auf.









































