Beschreibung
Venus und die drei Grazien beschenken eine junge Frau ist ein Fresko von Sandro Botticelli aus der Zeit um 1483–1485: Von links treten Venus und die drei Grazien in langen Gewändern in Pastellfarben heran, rechts erwartet sie eine junge Frau in dunkelrotem Kleid, die ein weißes Tuch ausbreitet, um ihre Gabe zu empfangen. Das Original, 211 x 283 cm groß, schmückte einst eine Wand der Villa Lemmi bei Florenz und befindet sich heute im Louvre in Paris. Unser Maler fertigt es von Hand in Öl auf Leinwand an, in 8 Querformaten von 40 x 30 bis 200 x 148 cm oder nach Maß. Bevor Ihr Gemälde verschickt wird, erhalten Sie ein Foto davon.
| Titel: | Venus und die drei Grazien beschenken eine junge Frau |
| Weitere Titel: | Venere e le tre Grazie offrono doni a una giovane (italienischer Titel) · Venera in tri gracije obdarujejo mlado žensko (slowenischer Titel) |
| Maler: | Sandro Botticelli (um 1445–1510) |
| Entstehungsjahr: | um 1483–1485 |
| Originalgröße: | 211 cm x 283 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Fresko, auf Leinwand übertragen |
| Malstil: | Frührenaissance |
| Standort: | Louvre, Paris, Frankreich (Inv.-Nr. RF 321) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Venus und die drei Grazien beschenken eine junge Frau – Sandro Botticelli
Was zeigt das Fresko?
Vor einer hellen Wand begegnen sich auf einem dunklen Bodenstreifen fünf Frauen. Vier kommen von links in weiten, wehenden Gewändern in Violett und Grün, Weiß, Lachsrosa und Safrangelb. Es sind Venus, die Göttin der Liebe, und ihre Begleiterinnen, die drei Grazien.
Rechts steht die junge Frau, allein und aufrecht. Sie trägt das dunkelrote Kleid einer Florentiner Dame, einen dünnen Schleier und eine Kette mit Anhänger und hält mit beiden Händen ein weißes Tuch geöffnet. Venus an der Spitze der Gruppe greift in das Tuch; nach den Beschreibungen des Freskos legt sie Rosen hinein, Blumen der Schönheit und der Liebe.
Unten rechts geht Amor, ein kleines geflügeltes Kind in gelber Tunika, mit gesenktem Kopf davon. Große Teile des Putzes fehlen: Ein heller Streifen läuft mitten durch die Szene, ein viereckiger Fleck verdeckt die Füße der Grazien, und feine Risse überziehen die Wand.
Wer ist die junge Frau, und was bedeutet die Szene?
Auftraggeber war Giovanni Tornabuoni, Onkel von Lorenzo de’ Medici und Leiter der römischen Filiale der Medici-Bank, dem die Villa bei Florenz gehörte. Wahrscheinlich ließ er das Fresko zur Hochzeit seines Sohnes Lorenzo Tornabuoni mit Giovanna degli Albizzi im Jahr 1486 malen.
Deshalb wird die junge Frau oft als Giovanna selbst gedeutet, die zur Hochzeit die Gaben der Liebesgöttin empfängt. Sicher ist das nicht; manche Quellen denken an eine frühere Heirat zwischen beiden Familien im Jahr 1483.
Meist wird die Szene so gelesen: Venus und die Grazien bringen der Braut Schönheit, Liebe und Anmut, und das weiße Tuch steht bereit, sie aufzunehmen. Forscher verbinden sie oft mit den neuplatonischen Ideen, die damals in Florenz diskutiert wurden; das bleibt aber eine Deutung, kein Beleg.
Das Gegenstück zeigt einen jungen Mann, in dem man gewöhnlich den Bräutigam Lorenzo sieht, vor den sieben freien Künsten.
Warum wird das Fresko so geschätzt?
Botticelli stellt hier eine wirkliche Florentiner Braut seiner Zeit den Göttinnen seiner Mythologien direkt gegenüber. Venus trägt fast dasselbe Kleid wie in der Primavera; neben der Geburt der Venus ist diese Tafel sein bekanntestes Werk.
Getragen wird das Fresko von der Zeichnung. Lange, geschmeidige Umrisse, die er bei seinem Lehrer Filippo Lippi gelernt hatte, formen die geblähten Gewänder und das offene Haar, und die klaren, hellen Farben des Freskos füllen die Figuren mit Licht.
Risse und kahle Stellen erinnern daran, dass dies einst die lebendige Wand einer Familienvilla war. Mehr zu seiner Geschichte steht im Artikel der englischen Wikipedia über das Fresko, der auf Englisch geschrieben ist.
Wo befindet sich das Original heute, und wie kam es in den Louvre?
Das Fresko hängt im Pariser Louvre unter der Inventarnummer RF 321, neben seinem Gegenstück.
Die Villa gehörte bis ins 16. Jahrhundert den Tornabuoni und ging später an die Familie Lemmi über. 1873 wurden beide Fresken unter einer Kalktünche entdeckt; die Kunsthistoriker Crowe und Cavalcaselle gehörten zu den Ersten, die sie sahen, und schrieben sie Botticelli zu.
Danach wurden die Fresken von der Wand abgenommen, auf Leinwand übertragen und zum Verkauf angeboten; 1882 erwarb sie der Louvre.
Botticelli wurde um 1445 in Florenz geboren, lernte bei Filippo Lippi und arbeitete für die Medici und ihren Kreis. Die 1480er-Jahre, in denen dieses Fresko entstand, waren sein erfolgreichstes Jahrzehnt; kurz zuvor, 1481–82, hatte er in der Sixtinischen Kapelle in Rom gearbeitet. Nach seinem Tod 1510 verblasste sein Ruhm, bis ihn im späten 19. Jahrhundert die Präraffaeliten wiederentdeckten, genau in den Jahren, in denen dieses Fresko ans Licht kam.
Dieses Fresko oder ein anderer Botticelli?
Dies ist ein Kunstgemälde für einen ruhigen, hellen Raum: eine Reihe anmutiger Figuren in sanften Pastelltönen vor hellem Grund, dahinter eine Geschichte von Liebe und Ehe. Es passt ins Schlafzimmer, in einen langen Flur oder ins Esszimmer.
Für eine weitere Mythologie sehen Sie sich Venus und Mars an, wo die Göttin über den schlafenden Kriegsgott wacht. Eine einzelne Florentinerin im Profil zeigt das Porträt einer jungen Frau, und für ein Andachtswerk in Gold und Blau wählen Sie die runde Madonna des Magnificat.
Unter Sandro Botticelli sehen Sie, welches Sandro Botticelli Gemälde wir sonst noch auf Bestellung malen.
Wie malen wir ein Fresko in Öl auf Leinwand?
Botticellis Original ist ein Fresko, direkt auf den Putz einer Wand der Villa gemalt. Unser Gemälde ist kein Fresko und nicht auf Putz gemalt. Es ist eine handgemalte Reproduktion, die der Maler in Öl auf Leinwand Schicht für Schicht in der von Ihnen gewählten Größe aufbaut; Sie erhalten es gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt.
Zuerst zeichnet er die langen Umrisse der fünf Frauen und des Amor, dann legt er die helle Wand und den dunklen Boden an. Die Gewänder folgen in dünnen, hellen Schichten in Rosa, Safran, Violett, Grün und Weiß, damit die Farben so leicht bleiben wie im Fresko; Gesichter und Falten des Tuchs kommen zuletzt.
Wir malen das Fresko so, wie es heute aussieht, mit Rissen und fehlenden Putzstellen, denn sie gehören zu seiner Geschichte. Wünschen Sie die beschädigten Stellen anders, sagen Sie es uns bei der Bestellung.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: die kleinen Formate für Schreibtisch, Flur oder eine schmale Wand, die mittleren über einer Kommode oder einem Bett, die größten für eine lange Wand über dem Sofa oder im Esszimmer.
Wir malen das Fresko in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 30, 53 x 38, 65 x 50, 87 x 62, 98 x 70, 120 x 90, 160 x 115 und 200 x 148 cm. Das Original misst 283 x 211 cm (Breite x Höhe); jedes unserer Formate ist also kleiner, das größte, 200 x 148 cm, erreicht etwa 70 % seiner Breite.
Von 40 x 30 bis 65 x 50 cm wirkt die Szene auf einem Regal, neben dem Schreibtisch oder zwischen zwei Türen, von 87 x 62 bis 120 x 90 cm über einem Bett, einem Sideboard oder einem kleineren Sofa. Als Gemälde fürs Wohnzimmer kommt es mit 160 x 115 oder 200 x 148 cm am besten zur Geltung.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bestellen?
Ja. Bei einem anderen Seitenverhältnis bleiben alle sechs Figuren vollständig; wir passen nur die Wand und den Boden an. Auch in einem anderen Format zeigt dieses Ölgemälde die ganze Szene. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß; wir antworten mit Preis und Liefertermin.
Ihr Gemälde kommt gerollt in einer Röhre, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; das übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sorgfältig verpackt. In unserer 3D-App wählen Sie nur die Rahmenleiste; die Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Wann ist das Gemälde bei Ihnen?
Zwischen Auftragsbestätigung und Versand liegen 15 bis 45 Werktage. Ist die Leinwand fertig, schicken wir Ihnen ein Foto davon, und gewünschte Änderungen nehmen wir noch vor dem Verpacken vor.
Innerhalb der EU zahlen Sie keinen Zoll, und unsere Rückgaberegelung gilt für jede Bestellung.
Da das Fresko wohl für eine Hochzeit entstand, ist eine handgemalte Kopie davon ein schönes Geschenk für ein Brautpaar. Sie wissen nicht, welche Größe dem Paar gefällt? Mit einem Geschenkgutschein wählen die beiden selbst.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Louvre in Paris, wo es die Inventarnummer RF 321 trägt.
Wer ist die Frau im roten Kleid?
Sie wird oft als Giovanna degli Albizzi gedeutet, die Braut von Lorenzo Tornabuoni; sicher ist das nicht.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Exemplar malt unser Maler von Hand, mit Pinsel und Ölfarben auf Leinwand.
Wie groß ist das Original?
211 x 283 cm (Höhe x Breite); unser größtes Format, 200 x 148 cm, erreicht etwa 70 % seiner Breite.
Sind die Risse und Fehlstellen auch auf meinem Gemälde?
Ja, wir malen das Fresko so, wie es heute aussieht. Wünschen Sie es anders, sagen Sie es uns bei der Bestellung.
Bekomme ich auch ein Format, das hier fehlt?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe, dann erhalten Sie ein Angebot.
Wie viel Zeit vergeht bis zur Lieferung?
Bis zum Versand vergehen 15 bis 45 Werktage, und vorher erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
Passt das Motiv als Geschenk zur Hochzeit?
Ja. Das Fresko entstand vermutlich zu einer Hochzeit und passt gut ins Schlafzimmer oder ins Wohnzimmer.
- Motiv: Venus und die drei Grazien bringen einer jungen Frau im roten Kleid, die ein weißes Tuch hält, ihre Gaben.
- Original: Fresko, auf Leinwand übertragen, um 1483–1485, 211 x 283 cm, Louvre, Paris.
- Unser Gemälde: in Öl auf Leinwand von Hand gemalt, in 8 Formaten von 40 x 30 bis 200 x 148 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Fresko lag bis 1873 unter Kalktünche verborgen und entstand wahrscheinlich für eine Florentiner Hochzeit von 1486.









































