Wassily Kandinsky – Fuge

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Fuge ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1914: eine quadratische Leinwand, auf der sich über hellem, gelblich weißem Grund farbige Bögen, Flecken, gestreifte Bänder und ein weißes Netz über einer dunkelgrauen Form in der Mitte verdichten. Das Original bewahrt die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Fuge
Weitere Titel:Fuga · Fugue
Maler:Wassily Kandinsky (1866–1944)
Entstehungsjahr:1914
Originalgröße:129,5 cm x 129,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Abstrakte Kunst
Standort:Fondation Beyeler, Riehen bei Basel (Inv.-Nr. 90.4)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 60 cm bis 180 x 180 cm, auf Wunsch nach Maß

Fuge – Wassily Kandinsky

Wie ist das Gemälde aufgebaut?

Von der Mitte nach außen. Fast alles, was auf der Leinwand geschieht, sammelt sich in einem großen Wirbel von Formen, der den oberen und mittleren Teil einnimmt; zu den Rändern hin lichtet sich das Gemälde und öffnet sich in einen hellen, gelblichen, stellenweise grünlichen oder bläulichen Grund. Die Formen haben keine scharfen Grenzen: Die Farbe ist in kurzen, weichen Strichen aufgetragen, die an den Rändern wie Federn ausfransen, sodass die Flecken ineinanderfließen. Da die Leinwand quadratisch ist, überwiegt keine Richtung; das Auge kreist von der dunklen Mitte zu den farbigen Bögen oben links, von dort die Regenbogenbänder hinab und zurück. Als abstraktes Gemälde hat es kein Motiv, das man erkennen müsste, wohl aber eine klare Spannung zwischen dem dichten, dunklen Kern und dem leichten, hellen Raum um ihn herum.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Mitte nimmt eine breite dunkelgraue, fast schwarze Form ein, die an einen Berg oder einen Bootsrumpf erinnert; über sie ist ein weißes Netz aus dünnen, gekreuzten Linien gespannt. Aus ihr steigt senkrecht eine schmale schwarze Spitze auf, die fast bis zum oberen Rand reicht, und um sie herum streuen sich wie ein Strauß kleine rote, gelbe, grüne und blaue Formen. Oben links spannt sich ein großer rosaroter Bogen über die Leinwand, darunter liegen kleinere rote Sicheln mit gezacktem Rand; in der oberen linken Ecke stehen blaue und gelbe Dreiecke. Am linken Rand liegt ein dunkelbraunes Oval, das einem Auge ähnelt, weiter unten links von der Mitte ein weiterer dunkler Ring. Von links zur Mitte senken sich gebogene Regenbogenbänder in Rot, Blau, Grün und Gelb. Am rechten Rand oben liegt eine tiefblaue Fläche, darunter eine dunkelviolette, pilzartige Form. In der unteren Hälfte laufen gestreifte, leiterartige Bänder in Gelb, Blau und Rot nach unten, zwischen ihnen ein blasser, bläulicher Keil, der nach rechts unten zeigt. In der unteren linken Ecke steht ein feines Netz aus roten und blauen Linien, in der unteren rechten liegen grüne und braune Striche und ein kleiner roter Tropfen.

Warum heißt es Fuge?

Das Museum führt das Gemälde unter dem Titel Fuga, eine Deutung des Titels veröffentlicht es nicht. Das Wort bezeichnet eine musikalische Form, in der dasselbe Thema nacheinander in mehreren Stimmen einsetzt und diese Stimmen sich verflechten. Der Titel kommt also aus der Musik; was Kandinsky bei diesem Gemälde genau leitete, lässt sich dem Eintrag des Museums aber nicht entnehmen, und deshalb behaupten auch wir es nicht. In seiner Ausstellungsgeschichte nennt das Museum die Ausstellung Farben-Klänge, die die Fondation Beyeler 1998 Kandinsky und dem Komponisten Arnold Schönberg widmete und in der auch die Fuge zu sehen war.

Wann ist es entstanden und wo wurde es zuerst gezeigt?

Das Museum datiert das Gemälde auf 1914. In seiner Ausstellungsgeschichte steht an erster Stelle die Ausstellung Kandinsky. Gemälde und Aquarelle in der Galerie Der Sturm in Berlin im Jahr 1916. Die Galerie leitete Herwarth Walden, der das Werk laut dem Eintrag des Museums direkt vom Künstler erwarb und spätestens seit 1916 besaß. Später war die Fuge auf mehreren großen Überblicksausstellungen zu Kandinsky zu sehen, unter anderem 1963 im Solomon R. Guggenheim Museum in New York und im Musée National d’Art Moderne in Paris sowie 1970 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

Wem hat das Gemälde gehört?

Das Museum veröffentlicht die gesamte Provenienz. Zuerst besaß es der Berliner Galerist Herwarth Walden, spätestens seit 1930 die Galerie Ferdinand Möller in Berlin. 1936 erwarb es der amerikanische Sammler Solomon R. Guggenheim, der es 1937 seinem Museum in New York schenkte. Das Solomon R. Guggenheim Museum versteigerte es am 17. Mai 1990 bei Sotheby’s in New York, wo die Fuge Los 40 war. Im selben Jahr kam es in die Sammlung Beyeler in Basel, seit 1993 gehört es der Beyeler-Stiftung. Heute bewahrt es die Fondation Beyeler in Riehen unter der Inventarnummer 90.4. Dasselbe Museum besitzt auch Improvisation 10, ein Werk Kandinskys in Öl auf Leinwand von 1910.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Vorlage und baut das Gemälde in Schichten auf, mit Pinsel und Ölfarben. Bei diesem Motiv kommt es vor allem auf den weichen, fedrigen Strich an: Die Ränder der Flecken dürfen sich nicht zu harten Umrissen schließen, und das weiße Netz über der dunklen Mitte muss dünn und durchscheinend bleiben, damit das Grau darunter atmet. Der helle Grund ist keine einheitliche Fläche, sondern ein Mosaik aus gelblichen, grünlichen und bläulichen Strichen, das der Maler langsam aufbaut. Ein Ölgemälde behält seine Farben über viele Jahre, denn Öl verblasst nicht wie ein Druck. Da jede handgemalte Kopie einzeln entsteht, gleichen sich zwei Exemplare nie bis ins Letzte; gleich bleiben Motiv, Proportionen und Farben.

Welches Maß für welche Wand?

Das Original misst 129,5 x 129,5 cm; unser Maß 130 x 130 cm ist 5 mm breiter und 5 mm höher. Da das Gemälde voller kleiner Formen ist, zeigt es sie am besten in 100 x 100 oder 110 x 110 cm, als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa oder an einer eigenen Wand. Die Maße 60 x 60 und 70 x 70 cm passen über einen Schreibtisch oder in den Flur, 90 x 90 cm ins Schlafzimmer, 150 x 150 und 180 x 180 cm an große Wände und in hohe Räume. Das quadratische Format wirkt auch über einer Kommode oder zwischen zwei Fenstern schön, wo es in der Breite so viel Platz hat wie in der Höhe.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Maße zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Maß. Da das Original quadratisch ist, sagen wir Ihnen bei einem rechteckigen Maß, wie sich der Wirbel der Formen auf der länglichen Leinwand verteilt. Jede Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt. Ein Rahmen ist nicht verpflichtend und im Grundpreis nicht enthalten.

Lieferung und Gewährleistung

Da jedes Gemälde auf Leinwand bei uns erst nach der Bestellung in unserem Atelier in Slowenien entsteht, rechnen Sie je nach Maß mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden geschützt, versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Stimmt beim Empfang etwas nicht, melden Sie sich, und wir regeln es. Alle unsere Kandinsky-Reproduktionen versammelt die Galerie Wassily Kandinsky; den Maler stellt unser Artikel über Wassily Kandinsky vor. Verwandte Werke finden Sie bei uns außerdem unter Improvisation. Schlucht, Komposition VII und Moskau I.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

Es wird in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel in der Schweiz bewahrt, wo es zur Sammlung Beyeler gehört, Inventarnummer 90.4. Der Katalogeintrag des Museums ist auf der Seite der Fondation Beyeler zu finden.

Wie groß ist das Original?

Es misst 129,5 x 129,5 cm und ist damit genau quadratisch. Unser Maß 130 x 130 cm ist 5 mm breiter und 5 mm höher.

Wann ist das Werk entstanden?

1914. Laut dem Museum wurde es zuerst 1916 in der Berliner Galerie Der Sturm gezeigt.

Was ist auf dem Gemälde dargestellt?

Nichts Gegenständliches: farbige Bögen, Flecken, Regenbogen- und Streifenbänder und ein weißes Netz über einer dunkelgrauen Form, zu einem Wirbel auf hellem Grund versammelt.

Ist das ein Druck?

Nein. Dies ist ein Kunstgemälde, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind im Streiflicht sichtbar und lassen sich ertasten.

Welches Maß soll ich wählen?

Für ein Wohnzimmer eignen sich 100 x 100 und 110 x 110 cm am besten, für Schreibtisch oder Flur 60 x 60 oder 70 x 70 cm. Kleben Sie vor der Entscheidung ein Papier in der gewählten Größe an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?

Ja. Wir malen auch Maße, die nicht in der Liste stehen, auch rechteckige, und sagen Ihnen, wie sich die Formen verteilen.

Wie wird geliefert?

Versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Gemäldes zur Freigabe.

Wurde das Gemälde je versteigert?

Ja. Laut dem Eintrag des Museums versteigerte das Solomon R. Guggenheim Museum es am 17. Mai 1990 bei Sotheby’s in New York; seitdem gehört es zur Sammlung Beyeler.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Es ist nicht verkäuflich und hat deshalb keinen Marktpreis. Es gehört einer Museumssammlung und bleibt dort; was wir anbieten, ist eine von Hand gemalte Kopie, nicht das Original, und das eine verwechseln wir nie mit dem anderen.

Eignet sich das Gemälde als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der Musik und kräftige Farben mag. Sind Sie bei Motiv oder Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, und die Entscheidung bleibt der beschenkten Person.

  • Motiv: farbige Bögen, Flecken, Regenbogenbänder und ein weißes Netz über einer dunkelgrauen Form, zu einem Wirbel auf hellem Grund versammelt
  • Original: Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, Inv.-Nr. 90.4, 1914, 129,5 x 129,5 cm
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße von 60 x 60 bis 180 x 180 cm, auf Keilrahmen, auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: bis 1990 im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, dann bei Sotheby’s versteigert

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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