Beschreibung
Straßenszene in Montmartre ist das Gemälde, das Vincent van Gogh zwischen Februar und April 1887 in Paris malte: eine helle, ungepflasterte Straße auf dem Hügel von Montmartre, auf der ein Paar spazieren geht, zwei Kinder am Zaun stehen und eine kleine Mühle auf Rädern steht, mit Trikoloren an hohen Masten und der dunklen Windmühle Moulin à Poivre dahinter. Das Original misst 35 x 65,5 cm und befindet sich im Van Gogh Museum in Amsterdam. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 18 Formaten von 50 x 30 bis 150 x 80 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Straßenszene in Montmartre |
| Weitere Titel: | Impasse des Deux Frères · Street Scene in Montmartre: Le Moulin a Poivre |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | Februar–April 1887, Paris |
| Originalgröße: | 35 cm x 65,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Postimpressionismus, Pariser Zeit |
| Standort: | Van Gogh Museum, Amsterdam (Inv.-Nr. s0014V1962) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 18 Formate oder nach Maß |
Straßenszene in Montmartre – Vincent van Gogh
Was zeigt die Straßenszene in Montmartre?
Die Leinwand ist fast doppelt so breit wie hoch, und den größten Teil der unteren Hälfte nimmt die Straße ein: eine helle Fläche in Rosa, Creme und Grau, schräg durchzogen von blauen Strichen. Links der Mitte gehen ein Mann in Schwarz mit Hut und eine Frau in einem langen, gesprenkelten grün-ockerfarbenen Mantel nebeneinander. Weiter hinten steht ein Mann in Schwarz allein, und ganz links sitzen zwei Gestalten auf einer Bank unter der Mauer eines Hauses mit Laternen.
Rechts der Mitte steht eine kleine hölzerne Mühle auf einem Karren mit zwei großen Rädern, mit rotem Dach und rot-weiß-blauen Flügeln. Zwei hohe Masten tragen französische Trikoloren, und kleinere Fähnchen wehen über den Eingängen weiter hinten, neben einem roten Wagen. Hinter dem Zaun erhebt sich die dunkelblaue Windmühle Moulin à Poivre. Rechts stehen an einem niedrigen Holzzaun aus blauen und grauen Latten zwei Kinder, eines in einem ockerfarbenen Mantel, ein größeres Mädchen in Blau. Dünne kahle Bäume verzweigen sich vor einem blassen, bedeckten Himmel, und die rote Signatur Vincent steht in der linken unteren Ecke.
Was ist die kleine Mühle auf Rädern?
Wahrscheinlich gar keine echte Mühle. Laut Van Gogh Museum war die Mühle auf Rädern vermutlich eine fahrbare Reklametafel: eine Windmühle im Kleinformat mit gemalten Flügeln, auf einen Karren gesetzt.
Die echte Windmühle ist die im Hintergrund. Das Museum bestimmt sie als die Moulin à Poivre, eine von mehreren Mühlen auf dem Hügel von Montmartre. Zu Van Goghs Zeit, so das Museum, mahlten diese Mühlen nicht mehr: Sie dienten als Vergnügungsstätte und Touristenattraktion, und ihre Eingänge waren mit Fahnen geschmückt, was die Trikoloren im Gemälde erklärt.
Was erzählt das Gemälde über Montmartre im Jahr 1887?
Das Museum beschreibt es als Szene einer Straße mitten im lebhaften Viertel Montmartre. Die Straße ist ungepflastert, und die blauen Streifen darüber sind nach der Lesart des Museums ihre steinernen Rinnsteine. Der Wikipedia-Artikel über Van Goghs Gemälde der Moulin de la Galette beschreibt Montmartre als Hügel über Paris, bekannt für seine Bars, Cafés und den Tanzsaal und am Übergang zum offenen Land gelegen.
Nach demselben Artikel war die Moulin à Poivre neben der Moulin de la Galette eine weitere Windmühle auf dem Hügel. Wikipedia hält auch fest, dass Van Gogh in Paris Maler wie Toulouse-Lautrec, Paul Signac und Paul Gauguin kennenlernte und dass ihn der Impressionismus zu helleren, farbigeren Werken führte. Die helle Straße und der offene Himmel dieser Leinwand gehören zu dieser helleren Palette.
Wo befindet sich das Original heute?
Das Original befindet sich im Van Gogh Museum in Amsterdam und gehört der Vincent van Gogh Foundation. Das Museum führt es als Impasse des Deux Frères, Paris, Februar–April 1887, Öl auf Leinwand, 35 x 65,5 cm, unter der Inventarnummer s0014V1962 (F347, JH1241).
Laut Museum blieb die Leinwand bei Theo in der Wohnung, die die Brüder in Paris teilten. Nach Theos Tod am 25. Januar 1891 erbten es seine Witwe Jo van Gogh-Bonger und ihr Sohn Vincent Willem van Gogh. Dieser übertrug es am 10. Juli 1962 der Vincent van Gogh Foundation. Wikipedia zufolge teilten sich Vincent und Theo von 1886 bis 1888 eine Wohnung in Montmartre, nahe der Moulin de la Galette.
Straßenszene in Montmartre oder ein anderes Pariser Werk – welches wählen?
Vier Gemälde in unserem Sortiment stammen aus denselben Pariser Jahren. Brücken über die Seine bei Asnières entstand 1887 in Asnières, an der Seine gleich vor Paris, und zeigt den Fluss mit seinen Brücken. Selbstporträt mit grauem Filzhut stammt aus dem Herbst 1887 und zeigt Van Gogh mit hellgrauem Hut vor einem blauen Grund aus kurzen Strichen. Porträt von Père Tanguy zeigt den Pariser Farbenhändler Julien Tanguy vor einer Wand mit japanischen Holzschnitten, und Ein Paar Schuhe ist ein Stillleben abgetragener Schuhe, 1886 in Paris gemalt.
Wählen Sie die Straßenszene in Montmartre für eine Szene im Freien mit Menschen, Fahnen und Mühlen in heller Palette und ein langes, niedriges Format; die Brücken für einen Blick auf den Fluss, eines der Porträts für ein Gesicht oder die Schuhe für ein dunkles Stillleben.
Wie entsteht unsere handgemalte Straßenszene in Montmartre?
Der Maler legt zuerst die Linie des Zauns, die Straße, die Masten und die beiden Mühlen an, dann setzt er die Figuren, den Karren und die Bäume. Es folgen die helle Straße und der Himmel in langen, lockeren Strichen, zuletzt die blauen Rinnsteine, Flügel und Fahnen, die dünnen Zweige und die kleinen Details. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Bei diesem Gemälde zeigt sich das Relief vor allem in den Streifen der Straße, im Himmel und in den Latten des Zauns. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 90 x 48 cm über einer Kommode oder einem Bett, 120 x 65 cm über einem Sofa und 150 x 80 cm für eine große Wand. Diese drei Formate bewahren die lange, niedrige Form des Originals am besten.
Es gibt 18 Formate, von 50 x 30 bis 150 x 80 cm (Breite x Höhe), darunter 65 x 35, 80 x 45, 110 x 62 und 125 x 75 cm. Das Original ist 65,5 cm breit und 35 cm hoch, unser Format 65 x 35 cm entspricht also praktisch genau seiner Größe und passt über einen Schreibtisch, eine Flurkonsole oder ein schmales Regal. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 30 cm passt über einen Nachttisch oder auf ein Bücherregal. Mit seinem blassen Rosa, Grau und Blau wirkt es an einer weißen, hellgrauen oder zartblauen Wand. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 18 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Bleiben Sie nah am Seitenverhältnis des Originals, sonst wird die Straße gestaucht oder der Himmel gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Ein weißer Rahmen oder einer aus hellem Holz bewahrt die helle Stimmung, ein schmaler Goldrahmen nimmt das Rosa der Straße auf.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie unter allen unseren Gemälden von Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original der Straßenszene in Montmartre heute?
Im Van Gogh Museum in Amsterdam; es gehört der Vincent van Gogh Foundation. Das Museum führt es als Impasse des Deux Frères, Paris, Februar–April 1887, Öl auf Leinwand, 35 x 65,5 cm, mit der Inventarnummer s0014V1962. Aus dem Besitz von Theos Familie ging es 1962 an die Stiftung über.
Wann und wo malte Van Gogh die Straßenszene in Montmartre?
In Paris, zwischen Februar und April 1887, wie das Van Gogh Museum es datiert. Die Straße liegt auf dem Hügel von Montmartre, in dem Viertel, in dem er laut Wikipedia von 1886 bis 1888 mit seinem Bruder Theo eine Wohnung teilte. Laut Museum blieb die Leinwand bei Theo in der gemeinsamen Wohnung.
Was ist die Mühle auf Rädern in der Straßenszene in Montmartre?
Laut Van Gogh Museum war sie vermutlich eine fahrbare Reklametafel. Sie sieht aus wie eine kleine Windmühle mit rotem Dach und rot-weiß-blauen Flügeln, steht aber auf einem Karren mit zwei großen Rädern. Die echte Windmühle im Gemälde ist die dunkle im Hintergrund, die das Museum als Moulin à Poivre bestimmt.
Welche Windmühle steht im Hintergrund der Straßenszene in Montmartre?
Die Moulin à Poivre, wie das Van Gogh Museum sie bestimmt. Wikipedia beschreibt sie neben der Moulin de la Galette als eine weitere Windmühle auf dem Hügel von Montmartre. Das Museum ergänzt, dass die Mühlen auf dem Hügel zu Van Goghs Zeit nicht mehr arbeiteten, sondern als Vergnügungsstätte und Touristenattraktion dienten, mit Fahnen an den Eingängen.
Warum heißt die Straßenszene in Montmartre auch Impasse des Deux Frères?
Weil das Van Gogh Museum ihr diesen Titel in seiner Sammlung gibt. Impasse ist das französische Wort für eine Sackgasse, der Titel nennt also eine Straße und nicht die Mühle. Wikipedia führt dieselbe Leinwand als Street Scene in Montmartre: Le Moulin a Poivre, mit der Katalognummer F347, beide Namen meinen also das Gemälde in Amsterdam.
Wie groß ist das Original der Straßenszene in Montmartre?
Das Original ist 35 cm hoch und 65,5 cm breit, ein langes, niedriges Querformat. Unser Format 65 x 35 cm entspricht praktisch genau seiner Größe, dazu gibt es kleinere und größere Formate von 50 x 30 bis 150 x 80 cm sowie Anfertigungen nach Maß. Über einem Sofa bewahrt 120 x 65 cm die Form des Originals, für eine Kommode passt 90 x 48 cm.
Hat Ihre Straßenszene in Montmartre die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unsere Kopie in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in den langen Strichen der hellen Straße, in den blauen Rinnsteinen, in den Latten des Zauns und im Himmel, wo das Relief das Licht fängt und sich verändert, wenn Sie am Gemälde vorbeigehen.
Eignet sich die Straßenszene in Montmartre als Geschenk?
Sie passt zu jemandem, den Paris, Montmartre und seine Mühlen oder Van Goghs hellere Pariser Jahre anziehen, und sie wirkt gut über einem Sofa, einem Bett oder einer langen Kommode. Als Kunstgemälde in blassem Rosa, Grau und Blau mit rot-weiß-blauen Akzenten bringt sie eine ruhige, luftige Straßenszene in den Raum, und mit einem Gutschein wählt die beschenkte Person das Format selbst.
- Motiv: eine helle, ungepflasterte Straße auf dem Hügel von Montmartre, mit einem Paar beim Spaziergang, zwei Kindern am Zaun, einer Mühle auf Rädern, Trikoloren und der Windmühle Moulin à Poivre dahinter.
- Original: Februar–April 1887, Paris, 35 x 65,5 cm, Van Gogh Museum, Amsterdam.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 18 Formaten von 50 x 30 bis 150 x 80 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: unser Format 65 x 35 cm entspricht praktisch genau der Größe des Originals in Amsterdam.









































