Vincent van Gogh – Sternennacht

ab 158,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Beschreibung

Sternennacht ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im Juni 1889 in der Heilanstalt Saint-Paul-de-Mausole bei Saint-Rémy in der Provence malte: Über einem stillen Dorf wirbelt ein Himmel voller Sterne mit der Mondsichel, im Vordergrund ragt eine dunkle Zypresse wie eine Flamme auf. Das Original misst 73,7 x 92,1 cm und hängt seit 1941 im Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 15 Formaten von 50 x 40 bis 190 x 151 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Sternennacht
Weitere Titel:Die Sternennacht · The Starry Night · De sterrennacht · La Nuit étoilée
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:Juni 1889, Saint-Rémy-de-Provence
Originalgröße:73,7 cm x 92,1 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:The Museum of Modern Art (MoMA), New York (Inv.-Nr. 472.1941)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 15 Formate oder nach Maß

Sternennacht – Vincent van Gogh

Was zeigt die Sternennacht?

Der Blick geht über einen dunklen Vordergrund zu niedrigen Hügeln und einem Dorf unter dem Nachthimmel. Links steigt vom unteren Rand fast bis zur Oberkante eine hohe Zypresse auf, dunkelgrün und braun, mit flammenartig gewundenen Umrissen. Rechts davon liegt das Dorf: Häuser mit erleuchteten Fenstern, dazwischen eine Kirche, deren spitzer Turm über die Dächer ragt. Hinter dem Dorf ziehen sich die blauen Hügel der Alpilles in Wellen dahin.

Den größten Teil des Gemäldes nimmt der Himmel ein. Ein großer Wirbel zieht sich hindurch, um ihn winden sich Lichtbänder, Sterne mit gelben und weißen Ringen sind über das Blau verstreut, und oben rechts leuchtet die Mondsichel in einem großen gelben Schein. Alles ist mit kurzen, gebogenen Strichen gemalt, die in dieselbe Richtung laufen wie die Formen, deshalb scheint sich der Himmel zu bewegen. Die Farben beschränken sich auf Blau, Gelb, Weiß und dunkles Grün, und gerade diese einfache Palette macht die Wirkung so stark.

Wie entstand die Sternennacht in Saint-Rémy?

Am 8. Mai 1889 ließ sich Van Gogh freiwillig in die Heilanstalt Saint-Paul-de-Mausole aufnehmen, ein ehemaliges Kloster bei Saint-Rémy. Weil die Anstalt nur zur Hälfte belegt war, bekam er ein Schlafzimmer im ersten Stock und dazu einen Raum im Erdgeschoss, den er als Atelier nutzte. Das Fenster des Schlafzimmers ging nach Osten, auf ein ummauertes Weizenfeld und die Hügel dahinter, und diesen Blick malte er mehr als zwanzigmal, zu verschiedenen Tageszeiten und bei jedem Wetter.

Die Sternennacht ist das einzige Nachtstück dieser Reihe. Anfang Juni schrieb er seinem Bruder Theo, er habe am Morgen lange vor Sonnenaufgang aus dem Fenster geschaut, als nur der Morgenstern am Himmel stand. Gemalt hat er das Werk tagsüber im Atelier, denn im Schlafzimmer durfte er nicht malen, nur skizzieren. Um den 18. Juni meldete er Theo eine neue Studie eines Sternenhimmels. Das Dorf war vom Fenster aus nicht zu sehen: Er fügte es nach einer Zeichnung ein, die er am Hang über Saint-Rémy angefertigt hatte.

Was bedeuten Zypresse, Sterne und Wirbel?

Van Gogh hat über das Gemälde sehr wenig geschrieben, deshalb bleibt die Deutung offen. Im Süden Frankreichs ist die Zypresse ein Baum der Friedhöfe und der Trauer, und so wird sie oft als Brücke zwischen Erde und Himmel gelesen, zwischen Tod und Leben. Seine Briefe zeigen allerdings, dass er Zypressen vor allem wegen ihrer Form und Farbe bewunderte; hier hat er den Baum bewusst vergrößert und ganz nach vorn gerückt.

Der hellste Stern rechts der Zypresse ist die Venus, der Morgenstern, der in jenem Frühjahr über der Provence tatsächlich zu sehen war. Der Mond ist stilisiert und entspricht nicht dem damaligen Mond am Himmel. Die Wirbel bringen manche mit zeitgenössischen astronomischen Zeichnungen von Nebeln in Verbindung, andere sehen darin die Unruhe des Malers. Der spitze Kirchturm gleicht eher den Kirchen seiner niederländischen Heimat als denen der Provence und wird deshalb gern als Erinnerung an den Norden verstanden.

Wo hängt das Original und wie kam es nach New York?

Das Original hängt im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, das es unter der Inventarnummer 472.1941 führt. Das Museum erwarb es am 10. Juni 1941 aus dem Nachlass von Lillie P. Bliss, im Tausch, und verleiht es seither nur selten.

Nach Vincents Tod erbte es sein Bruder Theo, nach dessen Tod Theos Witwe Jo van Gogh-Bonger. Danach wechselte es mehrmals den Besitzer, zwischen 1906 und 1938 war es in Rotterdam, bevor der Kunsthändler Paul Rosenberg es kaufte und an das Museum verkaufte.

Sternennacht oder Sternennacht über der Rhône – welches wählen?

Wir malen zwei Nachthimmel von Van Gogh, die oft verwechselt werden. Diese Seite ist die Sternennacht von 1889: wirbelnder Himmel, Zypresse und Dorf, gemalt in Saint-Rémy, das Original in New York. Das andere Gemälde ist Sternennacht über der Rhône, gemalt im September 1888 in Arles: ein ruhiger Himmel mit dem Großen Wagen über dem Fluss, die Spiegelungen der Gaslaternen im Wasser und ein Paar am Ufer, das Original im Pariser Musée d’Orsay.

Wenn Sie einen dramatischen, bewegten Himmel möchten, den die ganze Welt kennt, wählen Sie dieses. Zieht Sie eine stille, romantische Nacht am Wasser mehr an, ist der Himmel über der Rhône die richtige Wahl. Aus demselben Jahr in Saint-Rémy stammen auch Zypressen und Schwertlilien, aus Arles die Nachtszene Caféterrasse am Abend.

In Saint-Rémy malte er im September 1889 auch das Gemälde Pietà (nach Delacroix), das wir ebenfalls von Hand malen.

Wie entsteht unsere handgemalte Sternennacht?

Der Maler zeichnet zuerst Zypresse, Hügel, Dorf, Sterne und Mond an. Dann legt er die dunklen und mittleren Blautöne des Himmels an, danach die helleren Bänder der Wirbel und zuletzt die gelben und weißen Ringe um die Sterne. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit pastosem Farbauftrag (Impasto): Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie im Original erhaben auf der Leinwand stehen – kurz, gebogen, dicht nebeneinander, und der Himmel fließt in dieselbe Richtung wie bei Van Gogh.

Die erste Aufnahme ist eine Visualisierung des Gemäldes im Wohnzimmer über einem blauen Sofa, als Hilfe bei der Wahl des Formats. Die zweite Aufnahme zeigt das fertige Gemälde in einem dunklen Rahmen mit goldener Innenkante auf der Staffelei in unserer Werkstatt, so wie Sie es erhalten. Auf der dritten Aufnahme sehen Sie die Mondsichel und einen der Sterne aus der Nähe, mit den gebogenen Strichen, die das Licht umkreisen. Die vierte Aufnahme geht noch näher an den blauen Himmel: Hier sieht man den pastosen Farbauftrag am besten, denn die dicken Striche stehen über der Leinwand, und dazwischen zeichnet sich ihr Gewebe ab. Die fünfte Aufnahme zeigt das Dorf mit Kirchturm und Häusern aus der Nähe.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, deshalb gleicht keines dem anderen ganz. Ein Kunstdruck zeigt nur eine glatte Fläche; die Pinselstriche und Farbschichten, die Sie auf der dritten und vierten Aufnahme sehen, sind bei unserem Gemälde echt.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 120 x 100 cm über einem Sofa oder Doppelbett, 70 x 60 oder 90 x 70 cm über einer Kommode oder in einem kleineren Zimmer und 150 x 120 cm für eine große freie Wand. Das Querformat der Sternennacht passt gut über lange Möbel, denn der Himmel braucht Breite.

Es gibt 15 Formate: 50 x 40, 55 x 45, 60 x 50, 70 x 60, 80 x 65, 90 x 70, 92 x 73, 100 x 80, 110 x 90, 120 x 100, 150 x 120, 160 x 127, 170 x 134, 180 x 142 und 190 x 151 cm. Das Format 92 x 73 cm entspricht praktisch dem Original mit 92,1 x 73,7 cm. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 40 oder 60 x 50 cm passt in den Flur, ins Arbeits- oder Kinderzimmer, die mittleren Formate über Möbel, die größten in einen großen Wohnraum oder ins Treppenhaus. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; bei einem 180 cm breiten Sofa sind das 120 cm.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie über Sofa oder Kopfteil 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 15 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst wird der Himmel gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum dunklen Nachthimmel passt ein dunkler Rahmen mit goldener Kante, wie auf der zweiten Aufnahme.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Hängt die Sternennacht von Van Gogh in Paris oder in Amsterdam?

Nein, das Original hängt im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, wo es seit 1941 ist. Im Pariser Musée d’Orsay hängt ein anderes Gemälde, die Sternennacht über der Rhône von 1888, deshalb werden die beiden oft verwechselt. Das Van Gogh Museum in Amsterdam besitzt viele Werke des Malers, die Sternennacht aber nicht.

Wann und wo hat Van Gogh die Sternennacht gemalt?

Im Juni 1889, in der Heilanstalt Saint-Paul-de-Mausole bei Saint-Rémy in der Provence, in die er sich einen Monat zuvor begeben hatte. Um den 18. Juni schrieb er seinem Bruder von einer neuen Studie eines Sternenhimmels. Gemalt hat er sie tagsüber im Atelier im Erdgeschoss, nach dem Blick aus seinem Schlafzimmerfenster.

Gibt es das Dorf auf der Sternennacht wirklich?

Nicht ganz. Aus seinem Schlafzimmerfenster sah Van Gogh ein Weizenfeld, eine Mauer und Hügel, aber kein Dorf. Er fügte es nach einer Zeichnung ein, die er oberhalb von Saint-Rémy gemacht hatte, und der spitze Kirchturm wirkt nach Ansicht von Fachleuten eher niederländisch als provenzalisch. Das Dorf ist also eine Mischung aus wirklichem Ort und Erinnerung.

Welcher ist der hellste Stern auf der Sternennacht?

Es ist die Venus, der Morgenstern, rechts von der Zypresse. Anfang Juni 1889 schrieb Van Gogh, er habe vor Sonnenaufgang aus dem Fenster nur den Morgenstern gesehen, der sehr groß wirkte. Forscher haben bestätigt, dass die Venus damals über der Provence tatsächlich sichtbar und nahezu so hell wie möglich war.

Was hielt Van Gogh selbst von der Sternennacht?

Er war nicht begeistert. Als er im Herbst 1889 Gemälde an seinen Bruder schickte, nannte er sie nur eine Nachtstudie und zählte sie nicht zu den guten, und in einem Brief Ende 1889 bezeichnete er sie als Misserfolg. Heute nennt man sie oft einen Prüfstein der modernen Kunst, einer der größeren Widersprüche der Kunstgeschichte.

Wie groß ist die originale Sternennacht?

Das Original misst 73,7 x 92,1 cm, und das ist nicht groß: Ein solches Format hängt schon über einer gewöhnlichen Kommode gut. Unser Format 92 x 73 cm entspricht praktisch dem Original, dazu gibt es kleinere und größere Formate bis 190 x 151 cm sowie Anfertigungen nach Maß für jede Wand.

Welche Farben verwendete Van Gogh für die Sternennacht?

Analysen haben Ultramarin und Kobaltblau für den Himmel sowie Indischgelb und Zinkgelb für Sterne und Mond nachgewiesen. Die Palette ist also sehr knapp, und die Wirkung entsteht aus dem Gegensatz der blauen und gelben Töne. Bei unserem Gemälde folgt der Maler genau diesen blauen und gelben Tönen.

Warum ist die Sternennacht so bekannt?

Sie wird als Prüfstein der modernen Kunst beschrieben und gilt als eines der bekanntesten Gemälde der westlichen Kunst. Der wirbelnde Himmel brachte Gefühl statt genauer Beschreibung ins Gemälde, und das Lied Vincent von Don McLean beginnt mit den Worten Starry, starry night. Mehr zur Geschichte des Gemäldes steht in der deutschen Wikipedia.

Ist die originale Sternennacht verkäuflich und was ist sie wert?

Nein, das Original ist nicht verkäuflich. Seit 1941 gehört es zur ständigen Sammlung des MoMA in New York, hat daher keinen Marktpreis, und das Museum verleiht es nur selten. Nennen können wir den Preis unserer handgemalten Fassung, der auf dieser Seite für das gewählte Format angezeigt wird.

Ist Ihre Sternennacht ein Druck?

Nein. Jedes Gemälde malt ein Maler von Hand in Öl auf Leinwand, mit dick aufgetragener Farbe, wie Van Gogh sie verwendete. Auf der dritten und vierten Aufnahme sehen Sie die Striche und das Gewebe der Leinwand aus der Nähe. So erhalten Sie ein echtes Kunstgemälde, das wir vor dem Versand fotografieren und Ihnen zur Freigabe schicken.

Hat Ihre Sternennacht die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen die Sternennacht mit pastosem Farbauftrag, sodass die Pinselstriche wie beim Original von Van Gogh über der Leinwand stehen. Am besten sehen Sie das auf der vierten Aufnahme, wo die dicken Striche des blauen Himmels das Licht einfangen. Ein Druck hat dieses Relief nicht, denn seine Oberfläche ist glatt.

  • Motiv: ein wirbelnder Nachthimmel mit Sternen und Mond über einem Dorf, mit einer dunklen Zypresse im Vordergrund.
  • Original: Juni 1889, 73,7 x 92,1 cm, MoMA, New York.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 15 Formaten von 50 x 40 bis 190 x 151 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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