Beschreibung




Der Olivenhain ist das Gemälde von drei Frauen, die von einer Holzleiter aus zwischen silbergrünen Bäumen Oliven pflücken; Vincent van Gogh malte es 1889 in Saint-Rémy-de-Provence. Das Original misst 73 x 92 cm und gehört der National Gallery of Art in Washington. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 160 x 125 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
| Titel: | Der Olivenhain |
| Weitere Titel: | The Olive Orchard · Olivenpflücker · The Olive Garden · La Cueillette des olives · Olive Pickers |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | Dezember 1889, Saint-Rémy-de-Provence |
| Originalgröße: | 73 cm x 92 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Postimpressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington (Inv.-Nr. 1963.10.152) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 17 Formate oder nach Maß |
Der Olivenhain – Vincent van Gogh
Was zeigt das Gemälde Der Olivenhain?
Das Gemälde zeigt einen Olivenhain in der Provence zur Erntezeit. Etwas links der Mitte lehnt eine Holzleiter in einem Baum. Eine Frau steht darauf, Ihnen zugewandt, und greift in die Zweige, eine zweite lehnt an der rechten Seite der Leiter, mit dem Rücken zu Ihnen und einem Tuch über dem Haar, und eine dritte steht am Fuß der Leiter und wendet sich nach rechts. Alle drei tragen lange Röcke, mit dunkelbraunen Linien umrissen.
Um sie herum winden sich die Olivenbäume aus dem Boden: niedrige, knorrige Stämme mit braunen Konturen und Kronen aus kurzen Strichen in Kieferngrün, Hellgrün und etwas Silberblau. Der Horizont liegt etwa auf einem Drittel der Höhe, darüber ist der Himmel in einzelnen Strichen aus Elfenbein und blassem Mintgrün gesetzt, mit ein paar Tupfern Muschelrosa. Der Boden ist salbeigrün, schieferblau und braun.
Wer sind die Frauen, die auf dem Gemälde Oliven pflücken?
Es sind Frauen bei der Olivenernte nahe der Heilanstalt Saint-Paul in Saint-Rémy-de-Provence, wo Van Gogh auf eigenen Wunsch von Mai 1889 bis Mai 1890 lebte. Laut Wikipedia malte er dort 1889 mindestens fünfzehn Olivenhaine und im Dezember drei Fassungen von Frauen beim Olivenpflücken.
Die Ernte wählte er bewusst. Als Paul Gauguin und Émile Bernard jeweils einen Christus im Ölgarten malten, fand Van Gogh, auf ihren Gemälden sei nichts beobachtet, und schrieb, er werde keinen Christus im Ölgarten malen, sondern die Olivenernte, wie man sie heute sehen könne.
Was bedeutet Der Olivenhain?
Wikipedia liest Van Goghs Gemälde der Olivenpflückerinnen als Werke über die Beziehung zwischen Mensch und Natur: Sie zeigen einen der Kreisläufe des Lebens, die Ernte, und ein Beispiel dafür, wie Menschen durch den Kontakt mit der Natur mit dem Göttlichen in Verbindung treten können. Wie die Bäume die Frauen beinahe umarmen, sodass Gestalten und Landschaft fast eins werden, deutet auf eine Bindung zwischen Natur und Menschen.
Die Farben sagen dasselbe: Das Hellbraun und Blassgrün der Kleider kehrt in den Stämmen und im Laub wieder. Van Gogh beschrieb diese Leinwand in einem Brief, den Wikipedia zitiert, als in einer sehr zurückhaltenden Farbskala gemalt.
Wo hängt das Original, und wie kam es dorthin?
Das Original gehört der National Gallery of Art in Washington, D.C., unter der Inventarnummer 1963.10.152, als Teil der Chester Dale Collection. Das Museum führt es als The Olive Orchard, 1889, Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm, und Wikipedia gibt ihm im Werkverzeichnis Van Goghs die Nummer F656.
Die vom Museum verzeichnete Herkunft beginnt bei Jo van Gogh-Bonger, der Schwägerin des Malers, in Amsterdam. 1905 verkaufte sie es an den Kunsthändler Paul Cassirer in Berlin, als eine von acht Leinwänden für zusammen 8.259,50 Gulden, und im selben Jahr ging es an den Berliner Sammler Julius Stern. Nach der Versteigerung seines Nachlasses 1916 wechselte es mehrmals den Besitzer, und am 23. Mai 1931 kaufte es Chester Dale aus New York über den Pariser Händler Étienne Bignou. 1963 vermachte er es der National Gallery of Art.
Der Olivenhain oder ein anderes Olivengemälde – welches wählen?
Unter den Olivengemälden in unserem Sortiment hat dieses Gestalten und die sanftesten Farben: Grün, Hellbraun und Elfenbein unter einem blassen Himmel. Olivenbäume mit gelbem Himmel und Sonne, im November 1889 in Saint-Rémy gemalt, ist das wärmste, mit oranger Erde und einer großen, blassen Sonne. Olivenbäume mit den Alpilles im Hintergrund, ebenfalls 1889 in Saint-Rémy entstanden, ist kühler: grüne Bäume, ein blauer Himmel mit einer großen hellen Wolke und dunkelblaue, felsige Berge.
Wenn Sie Blumen lieber mögen als Bäume, entstanden auch die Schwertlilien in Saint-Rémy, und die Straße mit Zypresse und Stern setzt eine dunkle Zypresse, eine Straße und einen Stern in den Abendhimmel. Wählen Sie Der Olivenhain für eine ruhige Szene mit Gestalten, die Fassung mit gelbem Himmel für Wärme und die Fassung mit den Alpilles für Blau und Grün.
Die beiden anderen Fassungen der Olivenpflückerinnen befinden sich in Athen und, mit rosa Himmel, im Metropolitan Museum of Art in New York; unsere folgt der Leinwand in Washington.
Wie entsteht unser handgemalter Der Olivenhain?
Der Maler legt zuerst den Horizont, die Leiter, die drei Gestalten und die Stämme an, dann den blassen Himmel in kurzen, getrennten Strichen, den grünen und blauen Boden, die Baumkronen und zuletzt die dunklen Umrisse der Frauen und der Äste. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Die erste Aufnahme zeigt unser fertiges Gemälde von vorn, auf einer Staffelei in unserem Atelier, gespannt und ungerahmt. Die zweite Aufnahme zeigt dasselbe Gemälde schräg von rechts, wo Sie die bemalte Kante der Leinwand sehen, und die dritte Aufnahme zeigt es von links, neben einer Wand mit Musterecken von Rahmenleisten. Die vierte Aufnahme ist eine Nahaufnahme der Frauen an der Leiter und des knorrigen Stamms daneben, auf der die dicke, erhabene Farbe gut zu sehen ist.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Welches Format von Der Olivenhain für welche Wand?
Kurz gesagt: 70 x 55 oder 75 x 60 cm über einer Kommode, einem Schreibtisch oder einem Bett in einem kleineren Raum, 120 x 100 oder 130 x 105 cm über einem Sofa oder Sideboard und 160 x 125 cm für eine große freie Wand. Das Querformat passt gut in ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, einen Flur oder ein Schlafzimmer.
Es gibt 17 Formate: 50 x 40, 60 x 50, 70 x 55, 75 x 60, 80 x 65, 85 x 70, 92 x 73, 100 x 80, 105 x 85, 110 x 90, 115 x 93, 120 x 100, 130 x 105, 140 x 110, 145 x 119, 150 x 124 und 160 x 125 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 92 cm breit und 73 cm hoch, unser Format 92 x 73 cm ist also genauso groß wie die Leinwand in Washington. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 40 oder 60 x 50 cm passt gut in eine Küche oder ein Arbeitszimmer. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen. Die sanften Grüntöne und das Elfenbein wirken gut an einer weißen, cremefarbenen, hellgrauen oder salbeigrünen Wand.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 17 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Bleiben Sie nah am Seitenverhältnis des Originals, sonst werden die Leiter und die Frauen gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Rahmen aus hellem Naturholz oder blassem Gold nimmt das Hellbraun der Kleider und der Erde auf, ein weißer oder silberner Rahmen hält die Grüntöne kühl. Zur Pflege hängen Sie es nicht in direkte Sonne oder über eine Heizung und entstauben es ab und zu mit einem weichen, trockenen Pinsel.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original von Der Olivenhain heute?
In der National Gallery of Art in Washington, D.C. Das Museum führt es als The Olive Orchard, 1889, Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm, Inventarnummer 1963.10.152, in der Chester Dale Collection. Chester Dale kaufte es 1931 und vermachte es dem Museum 1963. Wikipedia gibt ihm im Werkverzeichnis Van Goghs die Nummer F656.
Wann und wo malte Van Gogh Der Olivenhain?
1889 in Saint-Rémy-de-Provence in Südfrankreich, als er auf eigenen Wunsch in der Heilanstalt Saint-Paul lebte. Die National Gallery of Art nennt das Jahr 1889; Wikipedia datiert es auf Dezember 1889 und schreibt, er habe es in seinem Atelier gemalt, nach einer ersten Fassung, die direkt vor Ort im Hain entstand.
Was bedeutet Van Goghs Gemälde Der Olivenhain?
Man liest es meist als Gemälde über Mensch und Natur. Wikipedia schreibt, seine Olivenpflückerinnen zeigten einen der Kreisläufe des Lebens, die Ernte, und wie Menschen durch den Kontakt mit der Natur dem Göttlichen nahekommen können. Hier umarmen die Bäume die Frauen beinahe, und ihre Kleider tragen die Farben des Hains. Van Gogh malte statt einer biblischen Szene die wirkliche Olivenernte.
Wie viele Fassungen von Der Olivenhain malte Van Gogh?
Laut Wikipedia drei Fassungen von Frauen beim Olivenpflücken, alle vom Dezember 1889: eine erste Studie, vor Ort in tieferen Tönen gemalt, heute in Athen; eine zweite, die ausgereifteste und am stärksten stilisierte, für seine Mutter und Schwester, heute im Metropolitan Museum of Art; und diese dritte in Washington. Mehr über die Serie steht in der englischen Wikipedia.
Worin unterscheidet sich Der Olivenhain von Women Picking Olives im Met?
Beide zeigen dieselbe Szene: drei Frauen und eine Leiter in einem Olivenhain. Die Fassung Women Picking Olives im Met hat einen rosa Himmel mit kräftigen, gewundenen Strichen und war für die Mutter und Schwester des Malers bestimmt. Die Leinwand in Washington hat einen elfenbeinfarbenen und blassgrünen Himmel mit nur wenig Rosa, und Van Gogh beschrieb sie als in einer sehr zurückhaltenden Farbskala gemalt. Unser Gemälde folgt der Fassung in Washington.
Wie groß ist das Original von Der Olivenhain?
Das Original ist 73 cm hoch und 92 cm breit, ein Querformat, das gut über einem Sofa, einem Sideboard oder einem Esstisch wirkt. Unser Format 92 x 73 cm entspricht ihm, das Gemälde an Ihrer Wand ist also so groß wie das in Washington. Dazu gibt es kleinere und größere Formate von 50 x 40 bis 160 x 125 cm sowie Anfertigungen nach Maß.
Eignet sich Der Olivenhain als Geschenk?
Es ist ein ruhiges, sanftes Geschenk, das zu vielen Wohnungen passt: zu einem Schlafzimmer, einer Leseecke, einem Esszimmer, einem Haus auf dem Land, zu jemandem, der selbst Oliven anbaut oder Ferien in der Provence verbracht hat, und als stilles Kunstgemälde mit Menschen bei der Arbeit in der Natur. Sind Sie beim Format unsicher, wählt die beschenkte Person mit einem Gutschein selbst.
Hat Ihr Gemälde Der Olivenhain die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unsere Kopie in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in den kurzen Strichen des Laubs und den Umrissen der Frauen, wie auf der vierten Aufnahme, und in den blassen Strichen des Himmels. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.
- Motiv: drei Frauen pflücken Oliven von einer Holzleiter aus zwischen knorrigen, silbergrünen Olivenbäumen unter einem blassen Himmel in Elfenbein und Mint.
- Original: Dezember 1889, Saint-Rémy-de-Provence, 73 x 92 cm, National Gallery of Art, Washington.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 160 x 125 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































