Beschreibung
Der Lautenspieler ist ein frühes Werk Caravaggios und entstand um 1596: Ein junger Musiker im weißen Hemd sitzt hinter einem Steintisch, spielt die Laute und singt; vor ihm liegt ein aufgeschlagenes Notenbuch, daneben eine Geige, eine Vase mit Blumen und Obst. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 94 cm hoch und 119 cm breit und gehört der Staatlichen Eremitage in Sankt Petersburg. Unser Maler malt es Ihnen von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 50 x 39 bis 200 x 159 cm oder nach Maß, und vor dem Versand sehen Sie das fertige Gemälde auf einem Foto.
| Titel: | Der Lautenspieler |
| Weitere Titel: | Il suonatore di liuto · The Lute Player |
| Maler: | Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) |
| Entstehungsjahr: | um 1596 |
| Originalgröße: | 94 cm x 119 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Tenebrismus |
| Standort: | The State Hermitage Museum, Sankt Petersburg, Russland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der Lautenspieler – Caravaggio
Was zeigt das Gemälde Der Lautenspieler?
Hinter einem Tisch mit nackter Marmorplatte sitzt ein Jüngling mit weichen Gesichtszügen und dichtem braunem Haar. Er trägt ein weites weißes Hemd, hält die Laute im Schoß und spielt, die Lippen leicht geöffnet, weil er zugleich singt.
Auf dem Tisch vor ihm liegt ein aufgeschlagenes Stimmbuch, in dem die Noten deutlich zu erkennen sind. Auf der einen Seite liegt eine Geige, auf der anderen steht eine Vase mit Blumen, davor ausgebreitet Früchte.
Das Licht fällt von links ein. Es erfasst zuerst das Gesicht des jungen Mannes und das Weiß der Ärmel, gleitet dann über den gewölbten Korpus der Laute und bleibt an Blüten und Früchten hängen.
Was singt der junge Mann, und wer stand Modell?
Der junge Mann begleitet sich selbst auf der Laute, während er ein Liebesmadrigal singt. Im Buch vor ihm stehen Madrigale von Jacques Arcadelt (1515–1568), und ein Teil des Textes ist lesbar: „Vous savez que je vous aime et vous adore … Je fus vôtre“, auf Deutsch etwa „Ihr wisst, dass ich Euch liebe und verehre … Ich war Euer“.
Die Blumen, das angeschlagene Obst und der gesprungene Korpus der Laute deuten auf Vergänglichkeit. Die Liebe, von der er singt, ist wie alles auf der Welt flüchtig und sterblich.
Für das Modell mit den etwas mädchenhaften Zügen werden mehrere Namen genannt. Es könnte Pedro Montoya sein, ein Kastrat aus dem Haushalt des Kardinals Francesco Maria del Monte, der damals in der Sixtinischen Kapelle sang. Der Caravaggio-Biograf Peter Robb erkennt darin dagegen Mario Minniti, den Gefährten des Malers, der auch für eine der beiden Fassungen von Die Wahrsagerin Modell stand.
Warum wird Der Lautenspieler so geschätzt?
Caravaggios früher Biograf Giovanni Baglione beschreibt einen Jüngling mit Laute, den der Maler für Kardinal del Monte schuf und der ganz lebendig wirkte. Laut Baglione nannte Caravaggio dieses Werk das schönste Stück, das er je gemalt habe.
Die Stilllebenpartien sind von außerordentlicher Qualität. Die Anfangsnoten der Madrigale sind so genau übertragen, dass sich bestimmen lässt, welche Lieder der Jüngling singt. Die Instrumente waren kostbar und stammten wohl aus der persönlichen Sammlung des Kardinals, denn del Monte förderte die Musik ebenso wie die Malerei.
Neu war auch das Licht. Der Maler Giulio Mancini hielt fest, dass Caravaggio mit starkem Licht von oben arbeitete, mit einem einzigen Fenster und schwarz gestrichenen Wänden, damit die Lichter hell und die Schatten dunkel blieben. Mehr zur Geschichte des Werks steht im Artikel der englischsprachigen Wikipedia.
Wo befindet sich das Original, und woher kam es?
Das Original bewahrt die Staatliche Eremitage in Sankt Petersburg unter der Inventarnummer ГЭ-45 auf. Zuvor gehörte es zur Sammlung des Marchese Vincenzo Giustiniani, des Freundes und Nachbarn von Kardinal del Monte und damals Caravaggios zweiten wichtigen Förderers.
1808 erwarb Zar Alexander I. von Russland das Gemälde auf einer Pariser Auktion über seinen Kunstberater Wassili Rudanowski; unterstützt wurde der Kauf von Vivant Denon. Seither befindet es sich in Russland.
Von der Komposition gibt es zwei anerkannte Fassungen: die der Eremitage und die aus der Sammlung Wildenstein, die viele Jahre im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen war. Eine dritte aus Badminton House wurde vorgeschlagen; 2020 zeigte die Galleria Borghese in Rom sie gemeinsam mit dem Gemälde aus Sankt Petersburg.
In der Fassung der Eremitage sind kleine anatomische Unstimmigkeiten der beiden anderen behoben, etwa die leicht verschobenen Augen und der zögernde Umriss der Hand. Die Gewänder sind hier flüchtiger gemalt, in der Vase fehlen die Spiegelungen des Fensters, und der linke Rand der Leinwand schneidet die Blumen und die Schnecke der Geige an.
Der Lautenspieler oder ein anderer Caravaggio?
Der Lautenspieler ist ein Kunstgemälde für Musikliebhaber und für alle, die den frühen, hellen Caravaggio mit einer einzigen ruhigen Figur bevorzugen. Gut aufgehoben ist es im Musikzimmer, neben dem Klavier oder in der Bibliothek.
Aus denselben römischen Jahren stammt Die Falschspieler, wo ein Kartenspiel am Tisch zum Betrug wird. Auch Die heilige Katharina von Alexandrien gehörte zur Sammlung des Kardinals del Monte: Die Heilige kniet neben dem zerbrochenen Stachelrad und blickt uns ruhig an.
Wer Obst und Blumen vom Tisch des Musikers am meisten schätzt, sollte sich Stillleben mit Früchten auf einer Steinplatte ansehen, das Caravaggio zugeschrieben wird. Auf der Seite Caravaggio steht jedes Caravaggio Gemälde beisammen, das wir auf Bestellung malen.
Wie malt unser Maler den Lautenspieler?
Jeden Lautenspieler beginnen wir erst nach Ihrer Bestellung, in Öl auf Leinwand und Schicht für Schicht. Der Maler zeichnet zunächst mit feinem Pinsel den Jüngling, den Umriss der Laute und die Tischkante vor, danach legt er den dunklen Grund und die ruhigen Flächen des Marmors an.
Dann baut er die Haut auf: warme Übergänge auf den Wangen, den Schatten unter dem Kinn, das Licht auf den Fingern an den Saiten.
Zum Schluss malt er mit den feinsten Pinseln die Noten im Buch, Blüte um Blüte in der Vase und das Obst auf dem Tisch. Eine handgemalte Reproduktion trägt so fühlbare Pinselspuren, die kein Druck nachahmen kann. Dieses Ölgemälde wirkt bei Tag gelassen, am Abend unter der Lampe leuchten das weiße Hemd und die Blumen aus dem Dunkel.
Welches Format passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 50 x 39 oder 65 x 49 cm für eine schmale Wand oder eine Musikecke, 70 x 57 oder 90 x 70 cm für Schlaf- und Arbeitszimmer, 110 x 90 oder 140 x 111 cm über Sofa oder Klavier, 160 x 123 oder 200 x 159 cm für eine große freie Wand.
Wir malen den Lautenspieler in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 50 x 39, 65 x 49, 70 x 57, 90 x 70, 110 x 90, 140 x 111, 160 x 123 und 200 x 159 cm. Dem Original am nächsten kommt 110 x 90 cm, das 9 cm schmaler und 4 cm niedriger ist.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer macht es sich in 140 x 111 cm über dem Sofa gut. Hängen Sie das Gesicht des Musikers ungefähr auf Augenhöhe.
Kann ich ein anderes Format und einen Rahmen wählen?
Ja. Die Blumen links und die Geige auf der anderen Seite reichen fast bis an die Ränder, deshalb passen wir die Komposition bei einem anderen Seitenverhältnis so an, dass beide vollständig bleiben. Schreiben Sie uns, welche Breite und Höhe zu Ihrem Raum passen, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit.
Den Lautenspieler versenden wir gerollt in einer Röhre, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, wo wir jedes Gemälde auf Leinwand für die Reise vorbereiten. Für die Rahmenwahl steht unsere 3D-Anwendung bereit, und mehr als den Rahmen zeigt sie nicht; wie der Lautenspieler an Ihrer eigenen Wand aussieht, zeigen wir in einem gesonderten Service.
Wann und wie kommt Ihr Lautenspieler an?
Mit dem Lautenspieler beginnen wir, sobald Sie die Bestellung bestätigen, und nach 15 bis 45 Werktagen geht er auf die Reise. Vorher erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor dem Versand vor. Innerhalb der EU, also auch nach Deutschland und Österreich, fällt kein Zoll an; für den Lautenspieler gilt wie für jede Bestellung unsere Rückgaberegelung.
Der Lautenspieler ist ein schönes Geschenk für Musiker, Musiklehrerinnen oder jemanden, der selbst Gitarre oder Laute spielt. Wer das Format lieber dem Musiker selbst überlässt, verschenkt einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original des Lautenspielers?
In der Staatlichen Eremitage in Sankt Petersburg, seit Zar Alexander I. es 1808 erwarb.
Was singt der Jüngling auf dem Gemälde?
Ein Liebesmadrigal; im Buch vor ihm stehen Madrigale von Jacques Arcadelt.
Erhalte ich einen Druck?
Nein. Jeder unserer Lautenspieler ist eine handgemalte Kopie, mit Pinsel und Ölfarben auf Leinwand ausgeführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 94 cm hoch und 119 cm breit; unser nächstes Format ist 110 x 90 cm.
Gibt es mehrere Fassungen dieser Komposition?
Ja, offiziell zwei, in der Eremitage und in der Sammlung Wildenstein; eine dritte wurde vorgeschlagen.
Passt es auch ins Schlafzimmer?
Ja. Die ruhige Szene mit einem einzigen Musiker passt ins Schlafzimmer ebenso wie ins Wohn- oder Musikzimmer.
Malen Sie es in einem Maß, das nicht aufgeführt ist?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe, dann antworten wir mit Preis und Termin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage, und das Foto des fertigen Gemäldes erhalten Sie noch vor dem Versand.
- Motiv: ein Jüngling im weißen Hemd spielt die Laute und singt; auf dem Tisch liegen Notenbuch, Geige, Blumen und Obst.
- Original: um 1596, Öl auf Leinwand, 94 x 119 cm, Staatliche Eremitage, Sankt Petersburg.
- Unsere Fassung: von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt, in 8 Querformaten von 50 x 39 bis 200 x 159 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die Noten im Buch sind lesbar, es sind Madrigale von Jacques Arcadelt; eine zweite Fassung gehört der Sammlung Wildenstein.









































