Beschreibung
Tänzerinnen in Rosa zeigt vier Tänzerinnen in rosa Röcken, die kurz vor dem Auftritt in einer Reihe stehen, die Hände in den Hüften und orangerote Blüten im Haar; hinter ihnen steht eine gemalte Kulisse aus dichtem Grün, und links sind auf der dunklen Bühne noch zwei kleine Gestalten zu sehen. Als Kunstgemälde ist das eine Gruppe, die eine einzige Farbe zusammenhält. Das Original verwahrt das Hill-Stead Museum in Farmington, Connecticut. Bei uns entsteht es als handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, in Größen von 50 x 40 bis 150 x 130 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.
| Titel: | Tänzerinnen in Rosa |
| Motiv: | vier Tänzerinnen in rosa Röcken vor einer Kulisse aus Grün, links eine dunkle Bühne |
| Maler: | Edgar Degas (1834–1917) |
| Entstehungsjahr: | um 1876 |
| Originalgröße: | 59 cm x 74 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Impressionismus |
| Standort: | Hill-Stead Museum, Farmington, Connecticut |
| Unsere Reproduktion: | handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, 8 Größen von 50 x 40 cm bis 150 x 130 cm, Sondermaße auf Anfrage |
Tänzerinnen in Rosa – Edgar Degas
Wer ist zu sehen?
Vier Tänzerinnen, ohne Namen. Degas zeichnete jahrzehntelang hinter den Kulissen und nannte seine Modelle fast nie. Alle vier sind gleich gekleidet – rosa Rock, freier Rücken, orangerote Blüten im Haar und an den Trägern – und stehen dicht beieinander, in verschiedene Richtungen gewandt. Keine tanzt; zwei stützen die Hände in die Hüften, was eine Haltung des Wartens ist und keine des Auftritts. Links im Hintergrund stehen auf dem dunklen Teil der Bühne noch zwei kleine Gestalten, eine davon in Blaugrün.
Was ist auf der Leinwand?
Das Format liegt quer und ist durch eine Diagonale geteilt: die rechten zwei Drittel nimmt die Gruppe in Rosa ein, das linke Drittel eine leere, dunkle Bühne. Die Röcke sind als eine einzige breite Masse Rosa gemalt, die von unten nach oben heller wird und in der sich die einzelnen Gestalten kaum trennen; erst Gesichter, Schultern und dunkles Haar grenzen sie ab. Dahinter läuft eine Kulisse aus dichtem Grün – gemaltes Laub in Grün, Oliv und Gelb, ohne Himmel und ohne Tiefe. Das Licht kommt von unten und von vorn, wie von Bühnenlampen: Kinn und Hals sind stärker beleuchtet als die Stirn, weshalb die Gesichter ungewohnt wirken. Unten links steht die Signatur.
Warum ist gerade diese Szene wichtig?
Weil sie zeigt, wie Degas eine Gruppe aus Farbe baut und nicht aus Zeichnung. Statt vier getrennter Figuren malte er eine rosa Fläche und suchte erst darin die einzelnen Gestalten. Das ist ein völlig anderes Verfahren als bei den frühen Saalproben, wo jeder Umriss fest blieb. Auch die Anordnung ist ungewöhnlich: die Gruppe ist an den rechten Rand gedrängt, während das linke Drittel eine Leere einnimmt, die in der Szene nichts tut – und genau diese Unausgewogenheit gibt ihr Spannung.
Was bedeutet die Szene?
Warten im Kostüm. Die Tänzerinnen sind bereit, treten aber noch nicht auf; das Kostüm sitzt schon, die Bühne ist noch leer. Als impressionistisches Gemälde erkennt man sie daran, dass sie Licht als Stoff behandelt: das Rosa ist nicht die Farbe des Gewebes, sondern die Farbe des Lichts, das hindurchscheint. Impressionismus hieß bei Degas fast immer Kunstlicht und Innenraum, und hier ist das offensichtlich – natürliches Licht gibt es in der Szene nicht. Die Arbeit hängt deshalb gut dort, wo Sie eine warme, weiche Farbfläche wollen und kein scharfes Motiv.
Das Motiv unter Degas’ Werken
In unserem Angebot ist das eine von mehreren Tanzszenen. Am nächsten stehen Vier Tänzerinnen, wo derselbe Gedanke noch radikaler und in Orange-Grün durchgeführt ist, Die Tanzklasse, wo Degas dieselbe Welt noch mit fester Zeichnung malte, und Sitzende Tänzerin beim Anpassen ihrer Schuhe, wo die Gruppe auf eine Gestalt zusammengezogen ist. Wer sehen möchte, wie er denselben Gruppengedanken später und in anderer Farbe löste, kann Gelbe Tänzerinnen im Art Institute of Chicago ansehen, während Ballett-Tänzerinnen in der Londoner National Gallery zeigen, wohin das Motiv am Ende kam.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker. Das Schwerste an diesem Motiv ist das Rosa: es ist nicht eine Farbe, sondern Schicht über Schicht – kühler im Schatten, fast orange dort, wo Licht darauf fällt – und wenn es als einheitliche Fläche liegt, erstarrt die Gruppe und wird zum Plakat. Der Maler baut die Röcke deshalb in Schichten auf und sucht die Ränder der einzelnen Gestalten erst zuletzt. Dasselbe gilt für das Grün im Hintergrund: es muss unbestimmt bleiben, sonst wird aus der Kulisse ein wirklicher Garten. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei Exemplare sind nie ganz gleich; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Familie haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, weil die Arbeit seit Einführung unserer Atelieraufnahmen noch nicht gemalt wurde – deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine Aufnahme. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie nicht wissen, welche: 90 x 80 cm. Das Format liegt quer und die Farbe ist weich, deshalb trägt die Arbeit auch größere Maße, ohne aufdringlich zu werden. Die Maße 50 x 40 und 60 x 50 cm sind für einen Flur oder eine Gruppe kleinerer Arbeiten; 70 x 60 cm kommt der Größe des Originals am nächsten, das 59 x 74 cm misst; 80 x 70 und 90 x 80 cm gehen über eine Kommode oder ein Bett und werden am häufigsten gewählt; 100 x 80 und 120 x 100 cm sind die Maße über dem Sofa, wo ein Ölgemälde dieser Art erst zur Ruhe kommt. Das Maß 150 x 130 cm ist für eine große Wand, wo das Rosa ein Raum für sich wird. Messen Sie das gewählte Maß lieber mit einem Papierzuschnitt an der Wand ab. Keine Größe liegt als fertiges Stück auf Lager: Wer hier ein Gemälde kaufen möchte, bestellt eine Arbeit, die erst danach entsteht und ein Einzelstück bleibt.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit das leere linke Drittel nicht verschwindet und die Gruppe nicht in die Mitte rückt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie jedes Profil, das wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst zur Einfügung in den Raum.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen je nach gewählter Größe; beim größten Maß liegt die Frist in der Regel am oberen Rand. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.
Häufige Fragen
Wie viele Tänzerinnen sind zu sehen?
Vier im Vordergrund, in rosa Röcken. Links im Hintergrund stehen auf der dunklen Bühne noch zwei kleine Gestalten.
Was tun sie?
Sie warten. Zwei stützen die Hände in die Hüften, keine tanzt; die Kostüme sitzen schon, die Bühne ist noch leer.
Was ist der grüne Hintergrund?
Eine gemalte Bühnenkulisse mit Laub, kein wirklicher Garten. Deshalb gibt es darin weder Himmel noch Tiefe.
Warum wirken die Gesichter ungewohnt?
Weil das Licht von unten kommt, von den Bühnenlampen. Kinn und Hals sind deshalb stärker beleuchtet als die Stirn.
Wo ist das Original?
Im Hill-Stead Museum in Farmington, Connecticut. Es misst 59 x 74 cm und ist Öl auf Leinwand.
Warum nennen Sie keine Inventarnummer?
Weil der uns zugängliche Eintrag keine führt. Wir lassen das Feld lieber leer, als eine Nummer zu erfinden.
Wann ist die Arbeit entstanden?
Um 1876. Der Eintrag führt die Jahreszahl mit dem Zusatz um, deshalb nennen wir sie ebenso.
Ist das ein Druck?
Nein. Das ist eine von Hand mit Ölfarbe auf Leinwand gemalte Arbeit; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer meist 90 x 80 cm, für eine kleinere Wand 70 x 60 cm. Die Größentabelle steht oben.
Bekomme ich ein Maß, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.
Eignet sich die Arbeit als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der tanzt oder warme, weiche Farben mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit mit ein; wenn Sie die Wahl lieber der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Wertgutschein.
- Motiv: vier Tänzerinnen in Rosa vor einer Kulisse aus Grün, links eine leere dunkle Bühne mit zwei kleinen Gestalten
- Original: Edgar Degas, um 1876, Öltechnik auf Leinwand, 59 x 74 cm, Hill-Stead Museum in Farmington
- Unsere Ausführung: von Hand gemaltes Öl, acht Größen von 50 x 40 bis 150 x 130 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: die rosa Röcke sind als eine einzige Fläche gemalt – die einzelnen Tänzerinnen trennen sich erst über Gesichter und Haar, nicht über Umrisse









































