Edgar Degas – Die Tanzklasse

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Die Tanzklasse zeigt einen Übungssaal, in dem ein Geiger neben dem Klavier sitzt, und vor ihm tritt eine Tänzerin in Hellblau nach vorn, mit schwarzem Band um den Hals und rosa Schuhen; rechts üben andere an der Stange, links spiegeln sich in einem hohen Spiegel mit rundem Abschluss eine weitere Gruppe und ein Fenster. Als Kunstgemälde ist das eine Unterrichtsstunde, keine Vorstellung. Das Original verwahrt das Metropolitan Museum of Art in New York unter der Inventarnummer 29.100.184, und es ist klein – kleiner als ein Blatt Papier. Bei uns entsteht es in Größen von 27 x 20 bis 150 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Die Tanzklasse
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1870
Originalgröße:19,7 cm x 27 cm
Originaltechnik:Öl auf Holz
Malstil:Impressionismus
Standort:The Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 29.100.184), Saal 815
In der Sammlung seit:1929, Sammlung H. O. Havemeyer, Vermächtnis von Mrs. H. O. Havemeyer
Unsere Reproduktion:handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, 8 Größen von 27 x 20 cm bis 150 x 110 cm, Sondermaße auf Anfrage

Die Tanzklasse – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Tänzerinnen bei der Probe und ein Geiger, der ihnen aufspielt. Namen gibt es nicht; Degas nannte seine Modelle fast nie. Die Rollen sind dennoch klar: der Mann in Schwarz sitzt neben dem Klavier, die Geige unter dem Kinn, zu seinen Füßen liegen ein Zylinder und ein offener Geigenkasten, und links am Klavier sitzen und warten zwei Frauen. Die Mitte hält eine Tänzerin in Hellblau, die nach vorn tritt; um den Hals trägt sie ein schwarzes Band, an den Füßen rosa Schuhe. Rechts üben drei weitere an der Stange.

Was ist auf der Leinwand?

Die Szene liegt quer und ist verhältnismäßig leer: ein großer Teil der Fläche ist blanker Holzboden in warmem Ocker. Links steht ein hoher aufrechter Spiegel mit rundem Abschluss, in dem sich eine weitere Gruppe Tänzerinnen und ein helles Fenster zeigen – der Betrachter sieht so einen Teil des Saals, der sonst außerhalb der Arbeit läge. Am linken Rand hängt ein kleines gerahmtes Blatt an der Wand. Rechts steht eine geschlossene braune Tür, daneben beugt sich eine Tänzerin zur Stange. Unten links steht eine grüne Gießkanne, wie sie in Übungssälen benutzt wurde, um den Staub auf dem Boden zu binden. Die Farben sind blass: weiße und hellblaue Röcke, ockerfarbene Wand, braunes Holz. Unten rechts steht in Rot die Signatur.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie eine der ersten ist. Sie entstand um 1870, also ganz am Anfang von Degas’ Ballettserie, die er danach fast dreißig Jahre lang weiterführte. Alles, was er später wiederholen wird, steht schon hier: die Probe statt des Auftritts, der Musiker am Rand, der Spiegel als Mittel, den Raum zu verdoppeln, und der leere Boden, der mehr Platz einnimmt als die Figuren. Überraschend ist vor allem, wie klein die Arbeit ist – sie misst knapp 19,7 x 27 cm, also weniger als ein Blatt Schreibpapier, und trägt dennoch einen ganzen Saal.

Was bedeutet die Szene?

Arbeit vor der Arbeit. Niemand tritt auf; eine Tänzerin übt einen Schritt, die anderen warten, der Geiger hält den Takt. Gerade wegen dieses zurückhaltenden Tons ist das eine der Arbeiten, die an der Wand nicht ermüden. Als impressionistisches Gemälde erkennt man sie am Licht, das von links durch das Fenster fällt und vom Boden zurückgeworfen wird, doch nichts daran ist hastig: Impressionismus zeigt sich hier in Farbe und Licht, während die Zeichnung noch ganz fest und genau ist, was bei einer so frühen Arbeit zu erwarten war.

Das Motiv unter Degas’ Werken

Das ist der Anfang einer Serie, die in unserem Angebot mehrfach vertreten ist. Am nächsten stehen Vier Tänzerinnen, die dieselbe Welt dreißig Jahre später und fast ohne Zeichnung zeigen, Tänzerinnen in Rosa, wo eine einzige Farbe die Gruppe trägt, und Sitzende Tänzerin beim Anpassen ihrer Schuhe, wo dieselbe Übung auf eine Gestalt zusammengezogen ist. Wer sehen möchte, wohin die Serie führte, kann Ballett-Tänzerinnen in der Londoner National Gallery ansehen, ein spätes Öl aus den neunziger Jahren, und Ballett an der Pariser Oper im Art Institute of Chicago, wo er denselben Stoff mit Pastell löste.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker, und hier gibt es einen Unterschied, den man geradeheraus sagen sollte. Das Original ist nicht auf Leinwand gemalt, sondern auf eine Holztafel – der Eintrag des Museums nennt Öl auf Holz – und genau deshalb ist die Oberfläche glatt, ohne Gewebe unter der Farbe. Unsere Fassung ist ein Ölgemälde auf Leinwand, deshalb trägt der Maler die Farbe dünn und glatt auf, damit sich die Struktur des Gewebes nicht vordrängt. Das Zweite, was Aufmerksamkeit verlangt, ist der Spiegel: was in ihm steht, muss weicher und blasser bleiben als das davor, sonst bricht der Raum zusammen. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei Exemplare sind nie ganz gleich; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Familie haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, weil die Arbeit seit Einführung unserer Atelieraufnahmen noch nicht gemalt wurde – deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine Aufnahme. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welche: 80 x 60 cm. Das Format liegt quer und die Szene ist kleinteilig, deshalb verlieren Sie bei den kleinsten Maßen genau das, was sie interessant macht – die Gießkanne, den Kasten, die Spiegelung. Das Maß 27 x 20 cm entspricht genau der Größe des Originals und ist für den gedacht, der eben das will: die Arbeit in wahrer Größe, auf einem Regal oder in einer Gruppe kleiner Arbeiten. Die Maße 50 x 40 und 60 x 45 cm sind für einen Flur oder eine schmalere Wand; 70 x 50 und 80 x 60 cm gehen über eine Kommode und werden am häufigsten gewählt; 100 x 75 und 120 x 90 cm sind die Maße über dem Sofa. Das Maß 150 x 110 cm ist für eine große Wand – dort sind die Tänzerinnen beinahe lebensgroß, also deutlich größer als im Original. Messen Sie das gewählte Maß lieber mit einem Papierzuschnitt an der Wand ab. Keine Größe liegt als fertiges Stück auf Lager: Wer hier ein Gemälde kaufen möchte, bestellt eine Arbeit, die erst danach entsteht.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit der leere Boden seinen Anteil behält und der Saal nicht eng wird; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie jedes Profil, das wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst zur Einfügung in den Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen je nach gewählter Größe; beim größten Maß liegt die Frist in der Regel am oberen Rand. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht im Saal?

Eine Probe. Eine Tänzerin tritt in einem Schritt nach vorn, andere üben an der Stange oder warten, und der Geiger hält den Takt.

Was ist der Gegenstand unten links?

Eine grüne Gießkanne. In Übungssälen wurde mit Wasser der Staub auf dem Holzboden gebunden, damit er nicht aufstieg.

Warum ist der Spiegel so groß?

Weil er Degas den Raum verdoppelt: in ihm sind eine weitere Gruppe Tänzerinnen und ein Fenster zu sehen, also ein Teil des Saals, den man sonst nicht sähe.

Wie groß ist das Original?

Sehr klein: 19,7 x 27 cm, also weniger als ein Blatt Schreibpapier. Unser kleinstes Maß 27 x 20 cm entspricht ihm so gut wie genau.

Warum ist das Original auf Holz und nicht auf Leinwand?

Weil Degas es auf eine Holztafel malte; der Eintrag des Museums nennt Öl auf Holz. Bei einem so kleinen Format war die Tafel der übliche Träger.

Ist unsere Fassung auf Holz?

Nein. Bei uns ist es Öl auf Leinwand, auf einen Keilrahmen gespannt; Komposition, Farben und Verhältnisse folgen dem Original.

Wo ist das Original, und ist es ausgestellt?

Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.184. Laut Eintrag des Museums hängt es in Saal 815.

Wann ist es entstanden?

Um 1870. Der Eintrag führt die Jahreszahl mit dem Zusatz um, deshalb nennen wir sie ebenso.

Ist das ein Druck?

Nein. Das ist eine von Hand mit Ölfarbe gemalte Arbeit; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer meist 80 x 60 cm, für eine kleinere Wand 60 x 45 cm. Die Größentabelle steht oben.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der tanzt oder getanzt hat. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit mit ein; wenn Sie die Wahl lieber der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Wertgutschein.

  • Motiv: ein Übungssaal mit Geiger am Klavier, einer Tänzerin in Hellblau und einem hohen Spiegel, der den Raum verdoppelt
  • Original: Edgar Degas, um 1870, Öl auf Holz, 19,7 x 27 cm, Metropolitan Museum of Art in New York (29.100.184)
  • Unsere Ausführung: von Hand gemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 27 x 20 bis 150 x 110 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: unser kleinstes Maß 27 x 20 cm entspricht so gut wie der Größe des Originals – die einzige Arbeit dieser Reihe, bei der das kleinste Maß zugleich das treueste ist

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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