Edgar Degas – David und Goliath

ab 124,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

David und Goliath ist eine frühe und absichtlich unvollendete Arbeit von Edgar Degas: ein nackter Jüngling im Vordergrund schwingt eine Schleuder über dem Kopf, eine dünne helle Schnur steigt zur oberen rechten Ecke, und links im Hintergrund beugt sich eine zweite, bekleidete Gestalt nach vorn. Als Kunstgemälde ist das der Schwung vor dem Treffer, nicht der Jubel danach. Das Original verwahrt das Fitzwilliam Museum in Cambridge unter der Inventarnummer PD.7-1966. Bei uns entsteht es als handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, in sechs Größen oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:David und Goliath
Weitere Titel:David et Goliath · David and Goliath
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1864, nach dem Etikett am Rahmen, das das Museum anführt
Originalgröße:80 cm x 63,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Französische Schule, Historienszene
Standort:The Fitzwilliam Museum, Cambridge (Inv.-Nr. PD.7-1966)
Unsere Reproduktion:handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, 6 Größen von 40 x 50 cm bis 150 x 200 cm, Sondermaße auf Anfrage

David und Goliath – Edgar Degas

Wer ist zu sehen?

Unter den Gegenständen, die diese Szene zeigt, führt der Eintrag des Fitzwilliam Museum zum Werk PD.7-1966 David, Goliath, Nacktheit und eine Schleuder auf. Wer von beiden wer ist, sagt der Eintrag nicht, die Arbeit selbst aber schon: die Schleuder schwingt der nackte Jüngling im Vordergrund, also David, während sich die zweite, bekleidete Gestalt von links nähert. Der Augenblick liegt vor dem Ausgang – der Stein ist noch nicht gelöst. Keine der Gestalten hat ein ausgeführtes Gesicht, deshalb stehen auch keine Namen auf der Leinwand; es bleibt allein die Handlung.

Was ist auf der Leinwand?

Das Format steht hochkant, die Szene ist durch eine Diagonale geteilt. Rechts der Mitte steht eine nackte männliche Gestalt, nach vorn geneigt, der Körper so gedreht, dass Rücken und Hüfte zugleich zu sehen sind; beide Arme hat sie über den Kopf gehoben und schwingt damit die Schleuder. Von den Händen steigt eine dünne helle Schnur zur oberen rechten Ecke – der einzige scharfe Zug auf der ganzen Leinwand. Der Kopf ist klein, dunkel und gesenkt, ein Gesicht gibt es nicht. Die Beine stehen im Schritt auseinander, die Füße lösen sich kaum vom Boden. Links im Mittelgrund steht eine kleinere Gestalt in rosarotem und blassem Gewand, nach vorn geneigt, die Arme vor dem Körper. Der Boden ist ein breiter, heller Ockerhang mit Kratzern in Weiß und Schwarz; der Himmel ist graublau und nach rechts dunkler, wie vor einem Gewitter. Die Farbe liegt dünn und geschrubbt, stellenweise scheint das Gewebe der Leinwand hindurch, und genau diese Unfertigkeit ist der Charakter der Arbeit.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie Degas mitten in einem Versuch zeigt, der nicht nach Plan verlief. In der ersten Hälfte der sechziger Jahre wollte er Historienmaler werden und nahm sich große biblische und antike Stoffe vor; diese Szene ist einer dieser Anfänge, der beim ersten Schwung geblieben ist. Genau darum ist sie interessant: große vollendete Arbeiten zeigen das Ergebnis, diese zeigt den Vorgang. Man sieht, wie der Maler zuerst die Bewegung des Körpers setzte und erst danach an die Umgebung dachte, die hier fast fehlt. Wer verstehen möchte, wie Degas eine Figur aufbaut, bekommt hier mehr als bei mancher fertigen Arbeit.

Was bedeutet die Szene?

Die Geschichte von David ist die Geschichte eines ungleichen Kampfes, und Degas erzählt sie ohne Waffen, Rüstung und Menge. Es bleiben ein Körper, der ausholt, und eine Schnur, die sich spannt. Das Museum ordnet die Arbeit der französischen Schule zu und nennt unter den Stoffen neben David und Goliath auch die Nacktheit – und tatsächlich ist der Akt hier so wichtig wie die Erzählung. Der Impressionismus ist in dieser Arbeit nirgends zu finden und war damals noch gar nicht da: die erste Impressionisten-Ausstellung fand erst zehn Jahre später statt. Ein impressionistisches Gemälde ist das also nicht, sondern ein früher Historienversuch eines Künstlers, der erst später das werden sollte, wofür wir ihn kennen. Daraus folgt auch sein heutiges Los: die Arbeit ist laut Eintrag des Museums im Depot verwahrt und nicht ständig zu sehen.

Das Motiv unter Degas’ Werken

Das ist kein einzelner Versuch. Aus denselben Jahren stammt Übende junge Spartaner, die zweite große Historienkomposition, die die Londoner National Gallery unter NG3860 verwahrt und die im Unterschied zu dieser vollendet ist. Bald danach wandte sich Degas von der Historie dem zeitgenössischen Paris zu, was Der Absinthtrinker am deutlichsten zeigt. Der nackte Körper hat ihn dagegen nie verlassen: der Eintrag des Museums führt unter der Literatur zu dieser Arbeit gerade das Buch über Degas’ Akte an, und die späten Akte vertritt in unserem Angebot Badende auf dem Boden ausgestreckt.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker. Dieses Motiv verlangt vom Maler mehr als eine fertige Szene, denn hier ist eine Skizze zu malen und keine ausgeführte Arbeit: die Züge müssen offen bleiben, der Grund stellenweise sichtbar, und was im Original unausgesprochen ist, muss unausgesprochen bleiben. Am leichtesten geht es schief, wenn das Gesicht ausgeführt oder die Schnur der Schleuder zu hart gezogen wird – beides machte aus der Arbeit etwas, das sie nicht ist. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, weil eine Hand denselben Zug nicht zweimal wiederholt; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Familie haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, weil die Arbeit seit Einführung unserer Atelieraufnahmen noch nicht gemalt wurde – deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine Aufnahme. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welche: 70 x 90 cm. Das Format steht hochkant, und das Verhältnis unserer Größen entspricht fast genau dem des Originals, sodass die Szene bei keiner Größe ihren Schwung verliert. Die Maße 40 x 50 und 50 x 70 cm sind für eine schmale Wand, einen Flur oder eine Gruppe kleinerer Arbeiten; 70 x 90 cm kommt der Größe des Originals am nächsten und ist zugleich das Maß, das die meisten wählen; 80 x 100 cm geht über eine Kommode oder ins Arbeitszimmer, wo ein Ölgemälde dieser Art nicht nötig, aber willkommen ist. Die Maße 120 x 160 und 150 x 200 cm gehören in einen hohen Raum mit Treppe oder an eine Wand, an der die Arbeit allein hängen soll – bei diesen beiden bekommt sie wirklich Luft, und der graue Himmel wird zu einer Fläche für sich. Messen Sie das gewählte Maß lieber mit einem Papierzuschnitt an der Wand ab. Keine Größe liegt als fertiges Stück auf Lager: Wer hier ein Gemälde kaufen möchte, bestellt eine Arbeit, die erst danach entsteht und ein Einzelstück bleibt.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der sechs Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir die Arbeit nach Ihren Maßen und behalten das Verhältnis der Szene bei, damit die Gestalt den Raum über dem Kopf nicht verliert, in dem die Schnur der Schleuder aufsteigt; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie jedes Profil, das wir führen, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst zur Einfügung in den Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen je nach gewählter Größe; bei den beiden größten Maßen liegt die Frist in der Regel am oberen Rand. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

David holt mit der Schleuder aus, bevor er den Stein löst. Goliath nähert sich von links, der Ausgang ist auf der Leinwand nicht gezeigt.

Warum wirkt die Arbeit unfertig?

Weil sie es ist. Es handelt sich um einen frühen Ansatz, den Degas nicht zu Ende führte, und genau darin liegt ihr Wert.

Was ist die helle Linie oben rechts?

Die Schnur der Schleuder. Sie ist der einzige scharfe Zug auf der Leinwand und zieht das Auge nach oben in den leeren Himmel.

Warum ist die Gestalt nackt?

Das Museum nennt unter den Stoffen dieser Arbeit neben David und Goliath auch die Nacktheit. Degas nutzte den Stoff als Gelegenheit zum Studium des Körpers in Bewegung.

Wann ist die Arbeit entstanden?

Um 1864. Die Jahreszahl stammt von einem Etikett am Rahmen, das das Museum anführt, nicht von einer Signatur des Malers.

Wo ist das Original?

Im Fitzwilliam Museum in Cambridge unter der Inventarnummer PD.7-1966. Laut Eintrag des Museums wird es im Depot verwahrt.

Wie kam es ins Museum?

1966 vermachte es Captain Stanley William Sykes. Zuvor war es 1956 in der Ausstellung Paris–Londres beim Händler Arthur Tooth & Sons in London.

Ist das ein Druck?

Nein. Das ist eine von Hand mit Ölfarbe auf Leinwand gemalte Arbeit; die Pinselzüge sind sichtbar und fühlbar.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer meist 70 x 90 cm, für eine schmale Wand 50 x 70 cm. Die Größentabelle steht oben.

Bekomme ich ein Maß, das nicht gelistet ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, den die Zeichnung und das Werden einer Arbeit mehr interessieren als glatte Ausführung. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit mit ein; wenn Sie die Wahl lieber der beschenkten Person überlassen, gibt es unseren Wertgutschein.

  • Motiv: David schwingt die Schleuder im Vordergrund, Goliath nähert sich von links, dazwischen ein leerer Hang und ein Gewitterhimmel
  • Original: Edgar Degas, um 1864, Öltechnik auf Leinwand, 80 x 63,8 cm, Fitzwilliam Museum in Cambridge (PD.7-1966)
  • Unsere Ausführung: von Hand gemaltes Öl, sechs Größen von 40 x 50 bis 150 x 200 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: die Schnur der Schleuder ist der einzige scharfe Zug – alles andere, auch die Gesichter beider Gestalten, blieb beim ersten Auftrag

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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