Beschreibung
Ecke eines Café-Concert zeigt eine Kellnerin der Pariser Brasserie de Reichshoffen, gemalt von Édouard Manet um 1878–1880: In dunklem Kleid mit weißem Rüschenkragen trägt sie zwei Gläser Bier und blickt über den Saal, vor ihr raucht ein Arbeiter im blauen Kittel Pfeife, und hinten tritt eine Tänzerin auf einer kleinen Bühne auf. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 97,1 cm hoch und 77,5 cm breit und gehört der National Gallery in London. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 33 x 42 bis 150 x 195 cm oder nach Maß. Bevor es verschickt wird, erhalten Sie ein Foto davon.
| Titel: | Ecke eines Café-Concert |
| Weitere Titel: | Corner of a Café-Concert (englischer Titel) · Coin de café-concert (französischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1879 (um 1878–1880) |
| Originalgröße: | 97,1 cm x 77,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | National Gallery, London, Vereinigtes Königreich |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Ecke eines Café-Concert – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Ecke eines Café-Concert?
Rechts der Mitte steht die Kellnerin in einem dunklen Kleid mit gerüschtem weißem Kragen und hellgrauer Schürze, das dunkle Haar hoch aufgesteckt. In der ausgestreckten Hand hält sie zwei schäumende Biergläser. Sie sieht keinen der Gäste an, ihr ernster, konzentrierter Blick geht quer durch den Raum.
Im Vordergrund sitzt ein Arbeiter in blauem Kittel und dunkler Mütze und führt eine weiße Tonpfeife zum Mund. Neben ihm sitzt, von hinten gesehen, ein Mann mit grauer Melone, weiter hinten erscheint das Profil einer Frau mit Blumen im Haar. Links auf dem Marmortisch stehen ein Glas dunkles Bier, ein Glas helles und eine Karaffe.
Hinter einem Gitter erhebt sich eine kleine Bühne, auf der eine Tänzerin im hellen Tutu die Arme ausbreitet. Am rechten Rand ragen der Hals eines Kontrabasses und sein Musiker aus dem Orchester, links blitzen Teile einer Posaune und eines Geigenbogens auf.
Wer ist die Kellnerin, und warum malte Manet sie?
Die Szene spielt in der Brasserie de Reichshoffen, einer Bierhalle in Paris. Manet bewunderte dort das Geschick der Kellnerinnen, die einem Gast ein Bier hinstellten, ohne einen Tropfen aus den Gläsern zu verschütten, die sie in der anderen Hand trugen.
Für Szenen an öffentlichen Orten wollte er ein lebendes Modell und bat die geschickteste Kellnerin des Lokals, ihm Modell zu stehen. Sie willigte nur ein, wenn ihr Freund mitkommen durfte, und genau er ist der Mann in Blau mit der Pfeife.
Das Reichshoffen war eine brasserie à femmes, ein neuer Typ Bierlokal der späten 1860er-Jahre, in dem Frauen bedienten, und solche Kellnerinnen brachte man damals oft mit Prostitution in Verbindung. Manet zeigt seine beim Bringen des Biers, nicht beim Anwerben von Gästen. Zwischen zwei Bestellungen, keinem Gast zugewandt, bleibt ihr Beruf bewusst offen; manche lesen darin Manets Blick auf den sozialen Wandel seiner Zeit.
Warum wird dieses Werk so geschätzt?
Édouard Manet (1832–1883), Sohn einer wohlhabenden Pariser Familie, gehörte zu den ersten Malern des neunzehnten Jahrhunderts, die das moderne Leben malten, und gilt als Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus.
Auf dieser Leinwand sieht man gut, wie er eine Komposition aufbaut. Der Kopf der Kellnerin formt mit den Köpfen der beiden Männer eine Pyramide, und die erhobene Hand des Mannes in Blau hält den Biergläsern in ihrer Hand die Waage. Vorder- und Hintergrund rückte Manet eng zusammen, damit die Szene für jede beliebige Brasserie stehen kann.
Die Künstler auf der Bühne sind nicht das Hauptthema; im Mittelpunkt steht die Kellnerin, deren hell beleuchtetes Gesicht sich von der Menge abhebt. Mehr über die Brasserie, das Modell und die geteilte Leinwand lesen Sie in einem englischsprachigen Wikipedia-Artikel.
Wo hängt das Original, und wie entstand es aus einer größeren Leinwand?
Das Original, Öl auf Leinwand, 97,1 x 77,5 cm (Höhe x Breite), gehört der National Gallery in London und trägt dort die Inventarnummer NG3858.
Im August 1878 begann Manet ein größeres Werk, Café-Concert de Reichshoffen, und schnitt es noch während der Arbeit in zwei Teile. Der linke, etwa zwei Drittel, wurde ein eigenes Werk, das Sie ebenfalls bei uns finden; aus dem rechten entstand dieses Gemälde. Rechts setzte Manet einen etwa 19 cm breiten Streifen an, um die Kellnerin zur Mitte zu rücken, und die senkrechte Linie auf dem Rücken des Kittels markiert bis heute die alte Kante, weil die dünnere Farbe auf dem Streifen schneller gealtert ist.
Weil Bühne, Tänzerin und Orchester hinzukamen, gilt diese Hälfte als stärker überarbeitet. Gezeigt wurde das Gemälde 1880 in Manets Einzelausstellung in der Galerie La Vie Moderne, 1883 in Lyon und 1884 an der École des Beaux-Arts, im Salon nie. Die wenigen Kritiker nannten es genau beobachtet, nahmen aber Anstoß an einer Kellnerin aus dem fragwürdigen Milieu der Bohème.
Ecke eines Café-Concert oder ein anderer Manet?
Ecke eines Café-Concert ist ein Kunstgemälde für alle, die Stadtleben, Bier und Musik mögen.
Dieselbe Bierhalle zeigt Im Café-Concert: einen graubärtigen Herrn mit schwarzem Zylinder, eine junge Frau neben ihm und eine Kellnerin, die aus einem Bierglas trinkt, dazu eine Sängerin auf der Bühne. Das Paris jenes Sommers, in dem Manet diese Leinwand begann, zeigt Die Rue Mosnier mit Fahnen, eine Straße voller Trikoloren zum Friedensfest Ende Juni 1878.
Wer eine dramatische Geschichte sucht, wählt Henri Rocheforts Flucht, ein Ruderboot auf dunkelblauem Nachtmeer; an eine ruhigere Wand passen Nelken und Clematis in einer Kristallvase aus Manets letzten Jahren. Sämtliche Édouard Manet Gemälde aus unserem Angebot, jedes auf Bestellung gemalt, versammelt die Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Ecke eines Café-Concert von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde von 97,1 cm Höhe. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in Ihrer gewählten Größe, Schicht um Schicht.
Er beginnt mit den großen Flächen, dem blauen Kittel, dem dunklen Kleid und der Kante des Marmortischs, denn sie tragen die Komposition. Dann folgen der grünlich blaue Hintergrund mit Bühne und Tänzerin, zuletzt Bierschaum, Lichter auf den Gläsern, der weiße Kragen und die Pfeife.
Den Hintergrund ließ Manet locker, die Kellnerin klarer; so bleibt die Bühne auch an Ihrer Wand fern und die Kellnerin nah.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 33 x 42 oder 43 x 53 cm für eine schmale Wand, 55 x 66 bis 78 x 95 cm über Kommode oder Sofa, ab 97 x 122 cm für eine große Wand in Wohnung oder Kneipe.
Wir malen das Werk in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 33 x 42, 43 x 53, 55 x 66, 60 x 78, 78 x 95, 97 x 122, 120 x 155 und 150 x 195 cm. Das Original misst 77,5 x 97,1 cm (Breite x Höhe): Die ersten vier Größen sind kleiner, 78 x 95 cm ist etwa gleich groß, 97 x 122, 120 x 155 und 150 x 195 cm sind größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 97 x 122 cm über dem Sofa am besten, wo jede Figur auch vom anderen Ende des Raums gut zu erkennen ist.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bekommen?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Verhältnis, lassen wir Kellnerin, Arbeiter und Bühne vollständig und passen nur den Tischrand oder den Hintergrund an. Für diese Bierhallen-Szene nennen Sie uns einfach Ihr Wunschmaß, und Sie erhalten Preis und Termin.
Die Kellnerin mit ihren Gläsern reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt zu Ihnen; Spannen, Rahmen und sorgfältiges Verpacken übernimmt für jedes Gemälde auf Leinwand unsere Werkstatt in Slowenien. Die Leiste suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient, während die Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ein gesonderter Service ist. Gold passt zum Bier, dunkles Holz zum blauen Kittel.
Wann kommt das Gemälde an?
Mit dem blauen Kittel und der Kellnerin beginnt der Maler gleich nach Ihrer Bestätigung, versandfertig ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Verpacken sehen Sie es auf einem Foto, und auf Wunsch bessern wir noch nach.
Zoll fällt innerhalb der EU nicht an, auch nicht nach Deutschland oder Österreich; für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Szene aus der Pariser Bierhalle freut Bierkenner, Musikliebhaber und Paris-Fans und passt auch zur Eröffnung eines Lokals. Wissen Sie nicht, wo sie hängen soll, verschenken Sie einen Geschenkgutschein; das Format sucht sich dann der Beschenkte aus.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
In der National Gallery in London, Inventarnummer NG3858.
Wer ist der Mann mit der Pfeife?
Der Freund der Kellnerin; sie stand Manet nur Modell, wenn er dabei sein durfte.
Ist das ein Druck?
Nein. Jeden Strich setzt unser Maler mit dem Pinsel, es ist eine handgemalte Kopie in Öl auf Leinwand.
Wie groß ist das Original?
97,1 cm hoch und 77,5 cm breit; unsere Größen 97 x 122, 120 x 155 und 150 x 195 cm sind größer.
Malen Sie die Ecke auch in einem Format außerhalb der Liste?
Gern. Schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, dann kommt ein Angebot mit Preis und Termin zurück.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage; vor dem Versand sehen Sie das fertige Gemälde auf einem Foto.
Passt es in Küche, Esszimmer oder als Geschenk?
Ja, die Szene mit Bier und Musik belebt Küche, Esszimmer oder Hausbar und freut als Geschenk jeden, der Paris mag.
War das Gemälde einmal Teil einer größeren Leinwand?
Ja, Manet zerschnitt ein größeres Werk; dies ist sein rechter Teil.
- Motiv: Kellnerin mit zwei Biergläsern, Arbeiter im blauen Kittel mit Pfeife, Tänzerin auf der Bühne einer Pariser Bierhalle.
- Original: Öl auf Leinwand, um 1878–1880, 97,1 x 77,5 cm, National Gallery, London.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf neuer Leinwand gemalt, in 8 Hochformaten von 33 x 42 bis 150 x 195 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: der rechte Teil eines größeren Gemäldes, das Manet in zwei Stücke schnitt.









































