Beschreibung
George Moore im Café ist eine unvollendete Ölskizze von Édouard Manet aus dem Jahr 1878 oder 1879: Der irische Schriftsteller George Moore sitzt mit Melone an einem Cafétisch, stützt den Kopf in die Hand, und neben ihm steht ein hohes Stielglas. Alles ist nur mit dünnen dunklen Pinsellinien auf die nackte, beige Leinwand gezeichnet; Farbe zeigt sich allein im Bart und an der Hand. Das Original misst 65,4 x 81,3 cm und gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York. Unser Maler malt es von Hand in Öl auf Leinwand so, wie es ist: als Skizze, nicht als fertiges Farbgemälde. Sie wählen aus 8 Querformaten von 40 x 31 bis 140 x 111 cm oder einem Maß nach Wunsch, und vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des Gemäldes.
| Titel: | George Moore im Café |
| Weitere Titel: | Au café, ébauche (französischer Titel von 1884) · George Moore (1852–1933) at the Café (englischer Museumstitel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1878 oder 1879 |
| Originalgröße: | 65,4 cm x 81,3 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Metropolitan Museum of Art, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
George Moore im Café – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde George Moore im Café?
In der Mitte sitzt ein Mann mit rötlichem Bart und Schnurrbart, eine Melone auf dem Kopf. Den Ellbogen auf den Tisch gestützt, lehnt er den Kopf in die Hand und schaut nach rechts an uns vorbei, in Gedanken versunken. Die andere Hand liegt auf der Tischkante, rechts steht ein hohes, schmales Stielglas.
Fertig ist hier nichts. Manet hat Figur, Hut, Jacke und Tisch mit wenigen dunklen Linien aus verdünnter blauschwarzer Farbe umrissen und alles ringsum als nackte, hellbeige Leinwand stehen lassen. Nur Bart und Haar tragen ein paar warme rotbraune Striche, die Hand auf dem Tisch etwas Rosa, und an der Krawatte blitzen einige grünliche Pinselzüge auf.
Unten markiert eine lange Linie die Tischkante, ein dunkler Fleck darunter deutet ein Stuhl- oder Tischbein an, und einen Hintergrund gibt es nicht.
Wer war George Moore, und wo lernte er Manet kennen?
George Moore (1852–1933) war ein irischer Romancier und Kritiker, der in den 1870er-Jahren in Paris lebte. Nach Angaben des Metropolitan Museum lernten er und Manet sich wahrscheinlich im Café de la Nouvelle-Athènes an der Place Pigalle kennen, einem Treffpunkt von Künstlern und Schriftstellern. Dort spielt auch diese Szene.
Manet hat Moore dreimal porträtiert. Gillet nannte diese Leinwand 1929 das früheste der drei Porträts; ein Pastell Manets mit Moore von 1879 besitzt ebenfalls das Metropolitan Museum.
Anne Coffin Hanson bemerkte, dass Manet Moore hier weniger als offizielles Porträtmodell zeigt denn als Figur des modernen Lebens.
Warum wird die unvollendete Skizze so geschätzt?
Laut Moreau-Nélaton, der 1926 darüber schrieb, war Manet mit der Skizze unzufrieden und gab sie auf. In der Nachlassversteigerung von 1884 wurde sie als „ébauche“ geführt, also als erste Anlage.
Gerade das macht sie wertvoll. Hanson beschrieb sie als das am dünnsten gemalte unter Manets unvollendeten Werken auf Leinwand, das dennoch als eigenständiges Kunstwerk besteht, und schätzte sie als Zeugnis seiner Arbeitsweise. Boime brachte die Technik mit Manets Lehrer Thomas Couture in Verbindung.
Ausgestellt wurde sie in Paris 1905 und 1932, in der großen Retrospektive in Paris und New York 1983, im Met Breuer 2016 und in der Ausstellung Manet / Degas 2023 und 2024.
Édouard Manet (1832–1883) gehörte zu den ersten Malern, die das moderne Leben darstellten, und gilt als Schlüsselfigur beim Übergang vom Realismus zum Impressionismus. Mehr über ihn erzählt der Artikel über den Maler in der englischen Wikipedia, verfasst auf Englisch; einen eigenen Artikel zu diesem Werk gibt es nicht.
Wo ist das Original, und wem gehörte es?
Das Original, Öl auf Leinwand, 65,4 x 81,3 cm (Höhe x Breite), gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 55.193; das Museum verleiht es nicht und zeigt es nicht ständig.
Nach Manets Tod wurde die Leinwand 1884 versteigert und kam an den Komponisten Emmanuel Chabrier; später besaßen sie Paul A. Chéramy, Ambroise Vollard, Albert S. Henraux und Walter Feilchenfeldt. Über Knoedler erhielt sie 1954 Mary Elizabeth Borden Hines, die sie 1955 dem Metropolitan Museum schenkte.
George Moore im Café oder ein anderer Manet?
George Moore im Café ist ein Kunstgemälde für Liebhaber der Zeichnung, für alle, die sehen wollen, wie Manet ein Werk begann, und für ruhige, schlichte Räume, in denen eine einzige Linie auf hellem Grund genügt. Es passt gut ins Arbeitszimmer, in die Hausbibliothek oder zur Leseecke.
Wer Farbe und Licht sucht, findet sie in Seine-Ufer bei Argenteuil, wo eine Frau mit Kind auf Segelboote am Fluss blickt, oder in Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil mit Camille und Sohn Jean auf dem Rasen und Monet an seinem Blumenbeet. Ruhiger ist das Porträt Madame Manet im Wintergarten, Manets Frau im grauen Seidenkleid vor einer Wand aus Grün, ganz anders und dramatisch dagegen Die Erschießung Kaiser Maximilians, ein Erschießungskommando vor einer hohen grauen Mauer.
Auf der Seite Édouard Manet sind alle Édouard Manet Gemälde versammelt, die wir auf Bestellung malen.
Wie malen wir George Moore im Café von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde fast ohne Farbe: Den größten Teil nimmt die nackte Leinwand ein. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in der Größe Ihrer Wahl, mit genau diesem Charakter. Wir vollenden es nicht und malen es nicht farbig aus, denn dann ginge verloren, was es besonders macht.
Den hellbeigen Ton der nackten Leinwand gibt der Maler so wieder, wie er am Original erscheint. Dann zieht er mit verdünnter dunkler Farbe die Umrisse von Hut, Gesicht, Jacke, Tisch und Glas: Die breiten, raschen Züge an der Jacke bleiben breit, die feinen, weichen Striche im Gesicht bleiben fein. Zuletzt setzt er die wenigen warmen Töne in Bart und Hand.
Welches Format passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 40 x 31 oder 50 x 40 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 55 x 46 und 69 x 58 cm über einen Schreibtisch oder in den Flur, 80 x 63 und 100 x 79 cm über eine Kommode oder ein Sofa, 110 x 90 und 140 x 111 cm für eine große, leere Wand.
Wir malen das Werk in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 31, 50 x 40, 55 x 46, 69 x 58, 80 x 63, 100 x 79, 110 x 90 und 140 x 111 cm. Das Original misst 81,3 x 65,4 cm (Breite x Höhe): Alle fünf Formate bis 80 x 63 cm sind kleiner, wobei 80 x 63 cm fast gleich groß ist, während 100 x 79, 110 x 90 und 140 x 111 cm das Original übertreffen.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 100 x 79 oder 110 x 90 cm über dem Sofa am besten, wo der helle Grund die Wand beruhigt.
Gibt es ein anderes Maß oder einen Rahmen?
Ja. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, lassen wir Figur, Hut und Glas vollständig und passen nur die leere Leinwand ringsum an, von der diese Skizze reichlich hat. Für die Skizze in einem anderen Format nennen Sie uns Ihr Wunschmaß; Sie bekommen dann Preis und Liefertermin.
Die Skizze reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand für den Versand vorbereitet. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur zur Rahmenwahl gedacht ist; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein eigener Service.
Zur Skizze passt eine schmale helle Holzleiste oder ein schlichter schwarzer Rahmen; ein schwerer Goldrahmen würde sie erdrücken.
Wann kommt das Gemälde an?
Mit der Skizze beginnt der Maler, sobald Sie bestellt haben, und nach 15 bis 45 Werktagen ist sie versandbereit. Bevor wir sie verpacken, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks und ändern gern, was Sie sich noch wünschen.
Das Paket mit der Skizze reist innerhalb der EU, auch nach Deutschland und Österreich, ohne Zoll, und unsere Rückgaberegelung gilt für jede Bestellung.
Die Skizze eines Schriftstellers im Café ist ein schönes Geschenk für Menschen, die Bücher, Zeichnungen oder Paris lieben. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und der Beschenkte wählt selbst.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 55.193; es hängt dort nicht immer.
Wen zeigt die Skizze?
Den irischen Schriftsteller und Kritiker George Moore, der in den 1870er-Jahren in Paris lebte.
Ist das ein Druck?
Nein. Jede Linie zieht unser Maler mit dem Pinsel, es ist also eine handgemalte Kopie in Öl auf Leinwand.
Wird mein Gemälde fertig ausgemalt?
Nein. Wir bewahren den Charakter des Originals: dunkle Linien auf hellem Grund und nur wenige warme Akzente.
Warum hat Manet das Werk nicht vollendet?
Nach Moreau-Nélaton war er mit der Skizze unzufrieden und ließ sie liegen.
Wie groß ist das Original?
Es misst 65,4 x 81,3 cm (Höhe x Breite); unsere Formate 100 x 79, 110 x 90 und 140 x 111 cm sind größer.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Zwischen 15 und 45 Werktagen; vor dem Versand sehen Sie die Skizze auf einem Foto.
Eignet sich die Skizze fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, die ruhige Skizze auf hellem Grund drängt sich mit keiner Farbe auf, passt ins Schlaf- oder Arbeitszimmer und freut als Geschenk jeden Bücherfreund.
- Motiv: George Moore mit Melone an einem Cafétisch, den Kopf in die Hand gestützt, neben sich ein hohes Glas.
- Original: unvollendete Ölskizze auf Leinwand, 1878 oder 1879, 65,4 x 81,3 cm, Metropolitan Museum of Art, New York.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand als Skizze gemalt, 8 Formate von 40 x 31 bis 140 x 111 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: nach Manets Tod gehörte die Leinwand zuerst dem Komponisten Emmanuel Chabrier.









































