Beschreibung
Die Erschießung Kaiser Maximilians ist die letzte Fassung von Manets Serie über den Tod des mexikanischen Kaisers, gemalt 1868–1869: Vor einer hohen grauen Mauer schießt ein Erschießungskommando in dunklen Uniformen mit weißen Koppeln aus nächster Nähe auf drei Verurteilte, die links halb im Pulverrauch verschwinden. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 252 x 302 cm und eines der größten Werke Manets, besitzt die Kunsthalle Mannheim. Unser Maler setzt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand um, in 8 Querformaten von 40 x 32 bis 190 x 151 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Die Erschießung Kaiser Maximilians |
| Weitere Titel: | L’Exécution de Maximilien (französischer Titel) · The Execution of Emperor Maximilian (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1868–1869 |
| Originalgröße: | 252 cm x 302 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Kunsthalle Mannheim, Mannheim, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Die Erschießung Kaiser Maximilians – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Die Erschießung Kaiser Maximilians?
Die Szene spielt auf sandigem Boden vor einer hohen Mauer aus grauem Stein. Rechts steht eine Gruppe Soldaten in dunkelblauen Uniformen, mit weißen Koppeln, weißen Gamaschen und Säbeln an der Hüfte. Sie halten die Gewehre waagerecht und schießen fast ohne Abstand; aus den Läufen quillt weißer Rauch.
Links stehen die drei Verurteilten. Der mittlere trägt einen breiten hellen Sombrero, sein Nachbar rechts hat dunkles Haar und einen Schnurrbart, und der dritte ganz links, in weißem Hemd und blauer Hose, blickt nach oben. Der Rauch verdeckt sie zum Teil, zwei von ihnen halten sich an den Händen.
Ganz rechts steht ein Sergeant mit roter Mütze, der mit gesenktem Blick sein Gewehr vorbereitet. Über die Mauer beugen sich Zuschauer, manche mit den Händen am Kopf; dahinter steigen grüne Hügel mit Menschengruppen an, dazu dunkle Zypressen und ein Stück blauer Himmel. Unten links stehen Manets Signatur und das Datum 19. Juni 1867.
Wer war Maximilian, und was geschah in Mexiko?
Maximilian kam 1832 als zweiter Sohn von Erzherzog Franz Karl aus dem Haus Habsburg zur Welt. Nach einer Laufbahn in der österreichischen Marine ermutigte ihn Napoleon III. nach der französischen Intervention in Mexiko, dort Kaiser zu werden, und im Mai 1864 traf er im Land ein.
Anhänger des abgesetzten Präsidenten Benito Juárez bekämpften ihn während seiner ganzen Herrschaft, und als Napoleon 1866 seine Truppen abzog, brach das Kaiserreich zusammen. Im Mai 1867 auf dem Cerro de las Campanas gefangen genommen und von einem Kriegsgericht verurteilt, wurde Maximilian am 19. Juni 1867 mit den Generälen Miguel Miramón und Tomás Mejía erschossen.
Manet stand auf der Seite der Republikaner, besonders Léon Gambettas, und die Nachricht bewog ihn zu einem großen Gemälde; als Vorlage diente ihm Goyas Erschießung der Aufständischen vom 3. Mai 1808.
In der letzten Fassung tragen die Soldaten Uniformen, die den französischen fast gleichen, und der Mann, der den Gnadenschuss vorbereitet, hat die auffälligen Züge Napoleons III. Man verstand das als Anklage gegen den französischen Kaiser, und so durfte das Gemälde unter seiner Herrschaft in Paris nicht öffentlich gezeigt werden.
Warum ist dieses Werk so bedeutend?
Édouard Manet (1832–1883) gehörte zu den ersten Malern des neunzehnten Jahrhunderts, die das moderne Leben malten, und gilt als Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Hier griff er ein Ereignis auf, das erst wenige Monate zurücklag, und brachte es auf eine mehr als drei Meter breite Leinwand.
Zwischen 1867 und 1869 entstand eine ganze Serie: drei große Ölgemälde, eine kleinere Ölskizze und eine Lithografie. Die Mannheimer Leinwand ist die letzte, abschließende Fassung.
Alle fünf Werke waren 1992–1993 erstmals gemeinsam in London und Mannheim zu sehen und 2006 erneut im Museum of Modern Art in New York. Mehr bietet der Artikel in der englischen Wikipedia, auf Englisch.
Wo hängt das Original, und wie kam es nach Mannheim?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 252 x 302 cm (Höhe x Breite), gehört der Kunsthalle Mannheim und trägt die Inventarnummer M281. Manet signierte es unten links und setzte das Datum der Hinrichtung dazu, den 19. Juni 1867, obwohl er das Werk erst 1868–1869 vollendete.
Weil es in Paris nicht gezeigt werden durfte, brachte Manets Freundin, die Opernsängerin Émilie Ambre, das Gemälde 1879–1880 nach New York und Boston. 1905 hingen die Mannheimer und die Bostoner Fassung zusammen im Salon d’Automne; 1910 kaufte die Kunsthalle Mannheim das Werk nach einer Ausstellung der Berliner Secession.
Bruchstücke einer früheren, noch größeren Fassung, von Edgar Degas zusammengetragen, vereint heute eine Leinwand in der National Gallery in London. Eine dritte, unvollendete Fassung besitzt das Museum of Fine Arts in Boston.
Die Erschießung Kaiser Maximilians oder ein anderer Manet?
Die Erschießung Kaiser Maximilians ist ein ernstes Kunstgemälde für alle, die sich für die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts interessieren.
In dieselbe politische Welt führt Porträt Henri Rochefort: der Journalist und Politiker, ein Gegner Napoleons III., im schwarzen Anzug mit verschränkten Armen. Einen hellen, ganz anderen Manet zeigen Der Canal Grande in Venedig mit einer schwarzen Gondel zwischen blau-weißen Pfählen und Seine-Ufer bei Argenteuil, wo eine Frau mit Kind auf Segelboote am Fluss blickt. Eine unvollendete Ölskizze eines Schriftstellers am Cafétisch ist George Moore im Café.
Alle Édouard Manet Gemälde unseres Sortiments, jedes von Hand nach Bestellung gemalt, versammelt die Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Die Erschießung Kaiser Maximilians von Hand?
Manets Original ist ein Werk in Öl auf Leinwand von über drei Metern Breite. Unser Gemälde ist eine handgemalte Reproduktion: Der Maler setzt die Szene in Öl auf Leinwand neu um, im Format Ihrer Wahl und Schicht um Schicht.
Zuerst legt er die Mauerkante und die Stellung der beiden Gruppen an, denn ihr geringer Abstand trägt die Spannung. Dann folgen das Grau der Mauer, das Blau der Uniformen und der gelbliche Boden, zuletzt das Weiß der Koppeln, der Rauch und die Gesichter über der Mauer.
Rauch und Hintergrund malte Manet breit und locker, die Uniformen fast als flache dunkle Flächen. Unser Maler bewahrt dieses Verhältnis, damit das Gemälde auch im kleineren Format klar und ruhig bleibt.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 40 x 32 oder 50 x 42 cm für ein Bücherregal oder eine schmale Wand, 65 x 52 und 74 x 59 cm über einen Schreibtisch, 90 x 78 und 115 x 96 cm für Arbeitszimmer oder Bibliothek, 150 x 120 und 190 x 151 cm für eine große Wand, die das Werk beherrschen soll.
Wir malen es in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 32, 50 x 42, 65 x 52, 74 x 59, 90 x 78, 115 x 96, 150 x 120 und 190 x 151 cm. Das Original misst 302 x 252 cm (Breite x Höhe); jede unserer Größen ist also deutlich kleiner, und selbst die größte, 190 x 151 cm, erreicht nur etwa zwei Drittel seiner Breite.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer ist es eine bewusste Wahl: Die ernste Szene gehört eher in 150 x 120 cm über ein Sofa als ins Schlafzimmer.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Verhältnis, lassen wir beide Gruppen und die Mauer vollständig und passen nur den Streifen Boden oder Himmel am Rand an. Nennen Sie uns Ihr Wunschmaß für die Wand, an die das Werk kommt, und Sie erhalten Preis und Termin.
Wir versenden das Werk gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand transportsicher vorbereitet. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient; das Werk an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist ein eigener Service.
Eine schlichte dunkle Leiste passt zu den Uniformen und zum ernsten Ton, ein schmaler Goldrahmen hebt den hellen Himmel und die Hügel hervor.
Wie schnell kommt das Gemälde an?
Mit Mauer und Erschießungskommando beginnt der Maler gleich nach Ihrer Bestätigung, versandfertig ist das Werk nach 15 bis 45 Werktagen. Bevor wir es verpacken, schicken wir Ihnen ein Foto und korrigieren auf Wunsch noch Einzelheiten.
Dieses Historiengemälde reist zollfrei nach Deutschland, Österreich und in jedes andere EU-Land, und unsere Rückgaberegelung gilt für die gesamte Bestellung.
Ein fröhliches Geschenk ist dieses Werk nicht; es passt zu Menschen, die Geschichte lieben, zu Sammlern von Historienmalerei und in ein Arbeitszimmer oder eine Bibliothek. Sind Sie bei der Größe unsicher, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und lassen Sie die beschenkte Person wählen.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
In der Kunsthalle Mannheim, unter der Inventarnummer M281.
Wer sind die drei Männer an der Mauer?
Kaiser Maximilian und die Generäle Miguel Miramón und Tomás Mejía, erschossen am 19. Juni 1867.
Ist das ein Druck?
Nein, Sie bekommen eine handgemalte Kopie, die mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand entsteht.
Wie groß ist das Original?
Es misst 252 x 302 cm (Höhe x Breite); jede unserer Größen ist deutlich kleiner.
Malen Sie das Werk auch in einem Format außerhalb der Liste?
Ja, schreiben Sie uns Breite und Höhe, und Sie erhalten ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Zwischen 15 und 45 Werktagen; bevor die Szene an der Mauer verschickt wird, zeigen wir sie Ihnen auf einem Foto.
Gehört diese Hinrichtungsszene ins Schlafzimmer oder taugt sie als Präsent?
Fürs Schlafzimmer raten wir ab; verschenken Sie sie eher an Liebhaber von Geschichte und Historienmalerei.
Was bedeutet die Ähnlichkeit des Sergeanten mit Napoleon III.?
Die französischen Uniformen und seine Züge verstand man als Vorwurf, der französische Kaiser trage Mitschuld an Maximilians Tod.
- Motiv: ein Erschießungskommando vor einer hohen grauen Mauer, links drei Verurteilte im Rauch, über der Mauer Zuschauer.
- Original: Öl auf Leinwand, 1868–1869, 252 x 302 cm, Kunsthalle Mannheim.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 32 bis 190 x 151 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: die letzte Fassung der Serie, die unter Napoleon III. in Paris nicht gezeigt werden durfte.









































