Beschreibung
Bar in den Folies-Bergère ist das letzte große Werk von Édouard Manet aus dem Jahr 1882: Eine junge Bardame in dunklem Samtmieder steht hinter einer Marmortheke mit Champagner- und Bierflaschen und einer Schale Orangen, und hinter ihr spiegelt ein riesiger Spiegel den hell erleuchteten, voll besetzten Saal. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 96 x 130 cm, gehört der Courtauld Gallery in London. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 40 x 30 bis 200 x 148 cm oder nach Maß. Bevor es auf die Reise geht, schicken wir Ihnen ein Foto davon.
| Titel: | Bar in den Folies-Bergère |
| Weitere Titel: | Un bar aux Folies Bergère (französischer Titel) · A Bar at the Folies-Bergère (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1882 |
| Originalgröße: | 96 cm x 130 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Courtauld Gallery, London, Vereinigtes Königreich |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Bar in den Folies-Bergère – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Bar in den Folies-Bergère?
In der Mitte steht eine junge Bardame mit hellem Haar und gerade geschnittenem Pony. Sie trägt ein dunkelblaues, fast schwarzes Samtmieder mit einer Reihe kleiner Knöpfe, einen breiten Spitzenkragen und Spitzenmanschetten. Um den Hals liegt ein schwarzes Band mit Anhänger, dazu Ohrringe, ein goldener Armreif am Unterarm und ein kleines Blumensträußchen im Ausschnitt. Sie stützt beide Hände auf die Kante der Marmortheke und blickt geradeaus, ruhig und ein wenig abwesend.
Auf der Theke stehen Champagnerflaschen mit Goldfolie, braune Bierflaschen mit einem roten Dreieck auf dem Etikett, eine rote und eine grüne Likörflasche, ein Glas mit zwei Rosen und eine Kristallschale, randvoll mit Orangen. Auf dem Etikett der Flasche ganz links hat Manet seinen Namen und die Jahreszahl 1882 notiert.
Alles hinter ihr füllt ein Spiegel mit Goldrahmen, der über die ganze Breite der Leinwand reicht. Darin sieht man einen dicht besetzten Rang mit einer Dame in gelben Handschuhen, runde weiße Lampen und einen Kronleuchter im graublauen Dunst. Oben links hängen zwei Füße in grünen Schuhen herab, die zu einem Trapezkünstler gehören. Rechts zeigt der Spiegel den Rücken der Bardame und einen Herrn mit Zylinder und Schnurrbart, der mit ihr zu sprechen scheint.
Was verbirgt der Spiegel hinter der Bardame?
Schon die ersten Kritiken warfen Manet vor, er beherrsche die Perspektive nicht, denn die Spiegelung passt nicht zur Szene vor der Theke: Die Bardame schaut uns direkt an, ihr Gegenstück rechts im Spiegel wendet sich jedoch einem Mann zu, der vorne gar nicht steht.
Im Jahr 2000 stellte der Kunsthistoriker Malcolm Park die Szene in einem echten Raum nach und bewies, dass dieser Blick physikalisch möglich ist. Nach seiner Rekonstruktion steht der Mann links außerhalb des Blickfelds des Malers und sieht die Bardame gar nicht an. Das Gespräch, das viele im Spiegel zu sehen glauben, ist also ein optischer Trick, und der Betrachter muss rechts und näher an der Theke stehen.
In einer Vorstudie stand die Bardame noch rechts; auf der fertigen Leinwand rückte Manet sie in die Mitte, ließ ihre Spiegelung aber rechts. Im Spiegel wirkt sie einem Kunden zugewandt, von vorn dagegen in sich gekehrt und fern. Der Spiegel verbindet das Werk zudem mit Las Meninas von Diego Velázquez, den Manet bewunderte.
Warum ist dieses Gemälde so berühmt?
Es ist das letzte große Werk von Édouard Manet (1832–1883), einem der ersten Maler des 19. Jahrhunderts, die das moderne Leben malten, und einer Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Er vollendete es 1882 und stellte es im selben Jahr im Pariser Salon aus, ein Jahr nach der Aufnahme in die Ehrenlegion.
Die Szene stammt aus dem Pariser Nachtleben, denn die Folies-Bergère waren ein berühmter Nachtclub in Paris. Das Bier mit dem roten Dreieck ist britisches Bass Pale Ale, und manche lesen in dieser Wahl statt eines deutschen Biers die antideutsche Stimmung in Frankreich nach dem Deutsch-Französischen Krieg.
1934 entstand nach dem Werk ein Ballett mit Choreografie von Ninette de Valois zur Musik von Chabrier. Mehr über Suzon, den Spiegel und den Salon bietet ein Artikel in der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst.
Wo hängt das Original, und wer war die Bardame?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 96 x 130 cm (Höhe x Breite), gehört der Courtauld Gallery in London und trägt dort die Inventarnummer P.1934.SC.234.
Erster Besitzer war der Komponist Emmanuel Chabrier, ein enger Freund Manets, der es über sein Klavier hängte.
Die Bardame ist keine Erfindung. Sie hieß Suzon und arbeitete Anfang der 1880er-Jahre in den Folies-Bergère; Modell stand sie Manet allerdings bei ihm, nicht im Lokal.
Bar in den Folies-Bergère oder ein anderer Manet?
Bar in den Folies-Bergère ist ein Kunstgemälde für alle, die das nächtliche Paris, glänzendes Glas und eine lebhafte Menge mögen, die ein einziges stilles Gesicht in der Mitte zur Ruhe bringt.
Wer Manets Blick auf das bürgerliche Leben schätzt, sollte sich Im Wintergarten ansehen, ein Ehepaar zwischen dem Grün eines Glashauses, oder Die Eisenbahn, eine junge Frau und ein Mädchen an einem Eisengitter, hinter dem Dampf aufsteigt. Zwei weitere Frauen, die den Blick des Betrachters erwidern, zeigen Nana und Olympia.
Weitere Édouard Manet Gemälde, die wir auf Bestellung malen, zeigt die Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Bar in den Folies-Bergère von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde von 130 cm Breite. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in der Größe, die Sie wählen, und baut sie Schicht für Schicht auf.
Zuerst legt er die Thekenkante, den goldenen Spiegelrahmen und die Gestalt der Bardame an, denn Anordnung und Spiegelung rechts tragen die ganze Szene. Danach malt er den kühlen graublauen Saal und den dunklen Samt des Kleides, zuletzt setzt er den Glanz der Flaschen, die Goldfolie, die Orangen, die Spitze und die runden Lichter. Die Menge im Spiegel bleibt locker hingestrichen wie bei Manet, das Stillleben vorn genauer.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 40 x 30 oder 50 x 36 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 63 x 48 und 87 x 62 cm über eine Kommode oder ins Esszimmer, 98 x 70 und 120 x 90 cm über ein Sofa, 160 x 115 und 200 x 148 cm für eine große Wand in Wohnung oder Lokal.
Wir malen das Werk in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 30, 50 x 36, 63 x 48, 87 x 62, 98 x 70, 120 x 90, 160 x 115 und 200 x 148 cm. Das Original misst 130 x 96 cm (Breite x Höhe); alle sechs Größen bis 120 x 90 cm sind also kleiner, 120 x 90 cm kommt ihm schon nahe, 160 x 115 und 200 x 148 cm sind größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 120 x 90 oder 160 x 115 cm über dem Sofa am stärksten, wo die Flaschen auf der Theke und die Menge im Spiegel gut zu erkennen sind.
Gibt es ein anderes Maß oder einen Rahmen?
Ja. Braucht Ihre Wand ein anderes Verhältnis, lassen wir Bardame, Theke und Spiegelung vollständig und passen nur den Rand des Saals im Spiegel an. Nennen Sie uns Ihr Wunschmaß für die Bar, und Sie bekommen Preis und Liefertermin von uns.
Wir versenden es gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sicher für den Transport vorbereitet. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist ein separater Service. Eine goldene Leiste greift den Spiegelrahmen auf, dunkles Holz betont den Samt.
Wann ist das Gemälde bei Ihnen?
Mit der Bardame und ihren Flaschen beginnt der Maler gleich nach Ihrer Bestätigung, versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Verpacken schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks und nehmen auf Wunsch Korrekturen vor.
Nach Deutschland, Österreich und in die übrigen EU-Länder liefern wir ohne Zoll, und jede Bestellung fällt unter unsere Rückgaberegelung.
Die Szene aus dem Pariser Nachtclub ist ein schönes Geschenk für Paris-Liebhaber, zum Einzug oder zur Eröffnung einer Bar. Wenn Sie die Wand des Beschenkten nicht kennen, schenken Sie einen Geschenkgutschein und lassen ihn die Größe selbst wählen.
Häufige Fragen
Wo ist das Original zu sehen?
In der Courtauld Gallery in London, unter der Inventarnummer P.1934.SC.234.
Wer ist die Frau hinter der Theke?
Eine echte Bardame namens Suzon, die Anfang der 1880er-Jahre in den Folies-Bergère arbeitete.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand ausführt.
Wie groß ist das Original?
Es misst 96 x 130 cm (Höhe x Breite); unsere Größen 160 x 115 und 200 x 148 cm sind größer.
Gibt es das Werk auch in einer Größe außerhalb der Liste?
Natürlich, schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, dann erstellen wir ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage; vor dem Versand bekommen Sie zudem ein Foto des fertigen Werks.
Eignet es sich als Geschenk oder fürs Esszimmer?
Ja, die lebhafte Szene mit Flaschen und Orangen belebt jedes Esszimmer und freut als Geschenk alle, die Paris lieben.
Warum passt die Spiegelung nicht zur Szene?
Weil der Mann links außerhalb des Blickfelds des Malers steht; das zeigte Malcolm Park im Jahr 2000 mit einer Rekonstruktion.
- Motiv: Bardame hinter einer Marmortheke mit Champagner, Bier und Orangen, dahinter ein Spiegel mit vollem Saal.
- Original: Öl auf Leinwand, 1882, 96 x 130 cm, Courtauld Gallery, London.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 30 bis 200 x 148 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Manets letztes großes Werk; erster Besitzer war der Komponist Emmanuel Chabrier.









































