Beschreibung
Der Canal Grande in Venedig, auch unter dem Beinamen Blue Venice bekannt, ist Manets venezianische Szene von 1874 oder 1875: Eine schwarze Gondel mit Gondoliere gleitet zwischen hohen, blau-weiß gestreiften Anlegepfählen hindurch, dahinter reihen sich helle Paläste mit roten Dächern, und das Wasser zerfällt in unzählige blaue, weiße und goldene Pinselstriche. Das Original, Öl auf Leinwand im Format von etwa 58,7 x 71,4 cm, gehört dem Shelburne Museum im US-Bundesstaat Vermont. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 40 x 32 bis 170 x 134 cm oder nach Maß. Bevor die Gondel zu Ihnen reist, bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Der Canal Grande in Venedig |
| Weitere Titel: | Le Grand Canal à Venise (französischer Titel) · Blue Venice (englischer Beiname) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1874 oder 1875 |
| Originalgröße: | ca. 58,7 cm x 71,4 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Shelburne Museum, Shelburne, Vermont, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der Canal Grande in Venedig – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Der Canal Grande in Venedig?
Mitten auf der Leinwand fährt eine schwarze Gondel mit überdachter Kabine. Am Heck steht der Gondoliere mit Hut, hellblauem Hemd und dunkler Weste und treibt das Boot mit dem langen Ruder über den Kanal auf uns zu. Den schwarzen Rumpf hat Manet fast ohne Einzelheiten gemalt; nur ein paar blaue Reflexe und winzige gelbe Tupfer deuten den Schmuck an der Kabine an.
Gerahmt wird die Szene von hohen Anlegepfählen, zwei links und drei rechts. Eine blau-weiße Spirale windet sich um jeden von ihnen, mit breiten, schnellen Strichen aufgetragen, sodass die Pfähle im Licht zu flimmern scheinen.
Im Hintergrund erheben sich über dem Wasser Palastfassaden in Weiß, Rosa und Ocker, mit Reihen dunkler Fenster und roten Ziegeldächern; darüber bleibt nur ein schmaler Streifen blauer Himmel. Die untere Hälfte gehört dem Wasser: Blaue, weiße, grüne und goldene Flecken mischen sich mit den geschlängelten Spiegelungen der Pfähle und dem dunklen Schatten der Gondel.
Warum heißt das Gemälde Blue Venice?
Der Beiname stammt nicht von Manet. Die amerikanische Sammlerin Louisine Havemeyer, der das Werk gehörte, nannte es so, und der Name blieb, denn Blau beherrscht die Leinwand von den Pfählen bis zur letzten Welle.
Manet malte die Leinwand in Venedig. Laut dem Text des Shelburne Museum verglich er das Glitzern des Lichts auf dem Wasser mit kopfüber treibenden Champagnerflaschen, und genau diesen Glanz wollte er mit dem Pinsel festhalten. Daher die kurzen, getrennten Striche, die aus der Nähe in Flecken zerfallen und aus der Ferne zu einer bewegten Fläche verschmelzen.
Das Museum ordnet das Werk in den Mythos Venedig ein, der Künstler des neunzehnten Jahrhunderts in die Lagunenstadt zog: Das Spiel von Himmel, Wasser und Licht nährte dort neue Wege der modernen Kunst. Die Datierung schwankt, denn das Museum nennt 1875, andere Quellen 1874.
Warum wird dieser Manet so geschätzt?
Ihr Maler, Édouard Manet (1832–1883), zählt zu den ersten Künstlern des neunzehnten Jahrhunderts, die das moderne Leben darstellten, und gilt als Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus.
Die amerikanische Malerin Mary Cassatt, Beraterin von Louisine Havemeyer, befürwortete den Kauf und zählte das Werk zu Manets glänzendsten Arbeiten. Auf der venezianischen Leinwand zerlegte der Maler Wasser und Licht in rasche, sichtbare Striche, die er nie glättete.
Wer mehr über den Maler selbst erfahren möchte, findet einen Artikel über Édouard Manet in der englischen Wikipedia; er behandelt sein Leben und Werk und ist auf Englisch verfasst.
Wo hängt das Original, und wem gehörte es?
Das Original, Öl auf Leinwand, misst nach Angaben des Museums etwa 58,7 x 71,4 cm (Höhe x Breite). Es gehört dem Shelburne Museum in Shelburne, Vermont, und trägt die Inventarnummer 1972-69.15. Signiert hat Manet es mit seinem Namen.
Rund zwanzig Jahre nach der Entstehung kaufte der New Yorker Sammler H. O. Havemeyer es für seine Frau Louisine. Ihre Tochter Electra Havemeyer Webb, die 1947 das Shelburne Museum gründete, erbte es und hängte es in ihrer New Yorker Wohnung auf. Nach ihrem Tod 1960 wurde dieser Raum im Gedenkbau des Museums wieder eingerichtet, und 1972 kam das Gemälde als Schenkung des Electra Havemeyer Webb Fund in die Sammlung.
Auf derselben Reise malte Manet eine zweite Venedig-Leinwand, einen Blick auf den Kanal im Hochformat, heute in Privatbesitz. Verwechseln Sie die beiden nicht: Wir malen die blaue Fassung im Querformat aus Shelburne.
Der Canal Grande in Venedig oder ein anderer Manet?
Dies ist ein Kunstgemälde für alle, die Venedig, Wasser und ein helles, kühles Blau lieben, das einem Raum Frische gibt.
Fluss und Licht malte Manet auch in Frankreich. Seine-Ufer bei Argenteuil zeigt eine Frau mit einem Kind auf einem grasigen Ufer, die auf Segelboote am blauen, glitzernden Fluss schauen, und Die Familie Monet in ihrem Garten in Argenteuil zeigt Camille Monet im weißen Kleid mit ihrem Sohn Jean auf dem Rasen, während Claude Monet sich über sein Blumenbeet beugt. Eine geschlossenere, aber ebenso farbige Welt öffnet Madame Manet im Wintergarten: Suzanne, die Frau des Malers, sitzt im grauen Seidenkleid vor einer Wand aus Grün und Blüten.
Alle weiteren Édouard Manet Gemälde, die wir für Ihr Zuhause malen, zeigt die Seite Édouard Manet.
Wie malen wir den Canal Grande in Venedig von Hand?
Manets Original ist ein Ölgemälde mittleren Formats, etwa 71 cm breit. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion, die der Maler in Öl auf Leinwand ausführt, in der Größe Ihrer Wahl und Schicht um Schicht.
Zuerst setzt er die Senkrechten der Pfähle, den Umriss der Gondel und die Linie der Fassaden, denn dieses Gerüst trägt die ganze Szene. Danach legt er die hellen Paläste und den Himmel an, dann den dunklen Rumpf der Gondel und zuletzt das Wasser, das er wie Manet aus getrennten blauen, weißen und goldenen Strichen aufbaut, ohne sie zu verwischen.
Wie ein Werk Manets in einem frühen Zustand aussieht, zeigt das unvollendete George Moore im Café mit dünnen dunklen Pinsellinien auf blanker Leinwand; die venezianische Szene dagegen ist bis zum letzten Fleck ausgeführt.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz: 40 x 32 oder 50 x 42 cm für eine schmale Wand, ein Regal oder den Flur, 56 x 48 und 74 x 59 cm fürs Schlafzimmer oder über eine Kommode, 95 x 75 und 105 x 85 cm über das Sofa, 130 x 110 und 170 x 134 cm für eine große Wand.
Wir malen das Werk in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 32, 50 x 42, 56 x 48, 74 x 59, 95 x 75, 105 x 85, 130 x 110 und 170 x 134 cm. Das Original misst etwa 71,4 x 58,7 cm (Breite x Höhe); die ersten drei Größen sind also kleiner, 74 x 59 cm ist fast genauso groß, und ab 95 x 75 cm sind alle Formate größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 95 x 75 oder 105 x 85 cm am besten, wo die Striche im Wasser schon als einzelne Flecken zu lesen sind.
Gibt es eine andere Größe oder einen Rahmen?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Seitenverhältnis, bleiben Gondel, Gondoliere und Pfähle vollständig, und wir passen nur den Rand von Wasser und Fassaden an. Schreiben Sie uns Ihr Wunschformat, und wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Wir versenden das Gemälde gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sorgfältig für den Weg verpackt. Die passende Leiste für die Gondelszene wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; die Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Mit Gondel und Pfählen beginnt der Maler, sobald Sie bestellt haben; nach 15 bis 45 Werktagen ist die venezianische Szene versandbereit. Bevor wir es verpacken, schicken wir Ihnen ein Foto und nehmen gewünschte Änderungen vor.
Das Paket mit der Gondel reist zollfrei nach Deutschland, Österreich und in die übrigen EU-Länder, und jede Bestellung fällt unter unsere Rückgaberegelung.
Die venezianische Szene ist ein schönes Geschenk als Erinnerung an eine Reise oder Hochzeitsreise nach Venedig oder zum Einzug. Ist die Wand unbekannt, schenken Sie einen Geschenkgutschein, und die Größe seines Venedig wählt der Beschenkte selbst.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
Im Shelburne Museum in Vermont, USA, unter der Inventarnummer 1972-69.15.
Wer gab dem Gemälde den Namen Blue Venice?
Die Sammlerin Louisine Havemeyer, für die ihr Mann H. O. Havemeyer das Werk kaufte.
Ist das ein Druck?
Nein. Was Sie erhalten, ist eine handgemalte Kopie: Strich für Strich mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand gemalt.
Wie groß ist das Original?
Etwa 58,7 x 71,4 cm (Höhe x Breite). Unsere 74 x 59 cm kommen ihm sehr nahe, ab 95 x 75 cm sind unsere Gemälde größer.
Malen Sie es auch in einer Größe, die nicht auf der Liste steht?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe für Ihren Canal Grande, dann kommt ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage; die fertige Gondel sehen Sie vor dem Versand auf einem Foto.
Passt die blaue Gondelszene ins Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, die kühlen Blautöne wirken im Schlafzimmer ruhig, und wer Venedig liebt, freut sich darüber als Geschenk.
Ist das dieselbe Szene wie Manets hochformatiges Venedig-Gemälde?
Nein. Manet malte in Venedig zwei Leinwände; wir malen die blaue Fassung im Querformat aus Shelburne.
- Motiv: schwarze Gondel mit Gondoliere zwischen blau-weißen Pfählen, dahinter helle Paläste mit roten Dächern.
- Original: Öl auf Leinwand, 1874 oder 1875, ca. 58,7 x 71,4 cm, Shelburne Museum, Vermont.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 32 bis 170 x 134 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: den Beinamen Blue Venice gab ihm die Sammlerin Louisine Havemeyer.









































