Beschreibung
Haus und Mauer vor hügeligem Gelände ist ein Werk Egon Schieles von 1911: blasse grau-ockerfarbene Gebäude und eine lange Mauer am Fuß dunkler rotbrauner Hügel, in dicken, unruhigen Strichen gemalt. Das Original, 52 x 43,7 cm, bewahrt das Leopold Museum in Wien auf. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand in der Größe Ihrer Wahl und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Haus und Mauer vor hügeligem Gelände |
| Weitere Titel: | House and Wall in Hilly Landscape |
| Maler: | Egon Schiele (1890–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1911, monogrammiert und datiert links oben „ES / 1911“ |
| Originalgröße: | 52 cm x 43,7 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Expressionismus |
| Standort: | Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. 476) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 5 Größen von 50 x 60 cm bis 130 x 155 cm oder ein Maß nach Wunsch |
Haus und Mauer vor hügeligem Gelände – Egon Schiele
Was zeigt das Gemälde?
Fast den ganzen oberen Teil nehmen Hügel in tiefen Rotbraun- und beinahe Schwarztönen ein, in schweren, unruhigen Strichen gemalt, mit orangeroten Aufblitzern links und einigen blassgrauen Flecken rechts oben. Darunter stehen blasse grau-ockerfarbene Gebäude: links ein hoher Block mit dunklen Fensteröffnungen nahe der Oberkante, davor eine lange Mauer, die nach rechts läuft, und rechts unten ein niedrigerer Bau mit einer dunklen Bogentür. Aus der Mauer steigt eine dünne helle Linie in die Hügel, am linken Rand läuft ein schmaler weißer Streifen herab. In die linke obere Ecke setzte Schiele in Weiß sein Monogramm ES und die Jahreszahl 1911. Die Farbe ist überall dick aufgetragen, stellenweise scheint das Gewebe der Leinwand durch.
Warum mögen es die Menschen?
Weil es so unmittelbar ist. Keine Menschen, kein Himmel und kaum Details, nur helle Gebäude, die gegen eine dunkle, schwere Masse gedrückt sind, und dieser Kontrast trägt die ganze Komposition. Die Häuser wirken fest und gebaut, die Hügel beinahe lebendig, und der dicke Farbauftrag macht die Oberfläche zu etwas, das man aus der Nähe ansehen möchte. Es ist auch ein ungewöhnlicher Schiele: bekannt vor allem für Figuren, macht er hier aus einem schlichten Haus und einer Mauer eine dichte, düstere Komposition aus Hell und Dunkel.
Wo steht es unter Schieles Arbeiten?
Unter den Stadtansichten und Häuserstücken, die sich ab 1910 durch sein Werk ziehen. Dasselbe Interesse an Mauern, Fenstern und Häuserblöcken kehrt in Krumau an der Moldau („Die kleine Stadt“ IV), in Häuser am Fluss (Die alte Stadt) und in Hauswand am Fluss wieder, wo Hausfassaden fast die ganze Leinwand füllen. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Kopie ist ein handgemaltes Gemälde, für Ihre Bestellung angefertigt und kein Druck: Es wird Strich für Strich in Ölfarben aufgebaut. Wie das Original ist auch unsere Kopie Öl auf Leinwand. Am schwierigsten ist hier die dunkle obere Hälfte: Die Rotbraun- und Schwarztöne müssen getrennt und warm bleiben, statt zu einem trüben Ton zu verschwimmen, und der Farbauftrag muss seine Dicke behalten. Die blassen Gebäude, der weiße Streifen links und das weiße Monogramm müssen dann so vor dem dunklen Grund stehen wie im Original. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk haben wir in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; die Aufnahmen ergänzen wir auf dieser Seite, sobald wir sie haben.
Welche Größe für welche Wand?
Das Original ist 52 cm hoch und 43,7 cm breit, daher ist schon unsere kleinste Größe, 50 x 60 cm, etwas größer. Sie und 55 x 66 cm passen in einen Flur, über einen Schreibtisch oder eine Kommode, wo die dunklen Hügel einen kräftigen Akzent setzen. Im Wohnzimmer über dem Sofa geben 100 x 120 cm oder 110 x 130 cm den Gebäuden echtes Gewicht; an eine große Wand oder in einen hohen Raum passt 130 x 155 cm. Ein so dunkles Kunstgemälde mag eine helle Wand und gutes Licht, damit die Rotbrauntöne nicht im Schatten versinken. Hängen Sie es so, dass die Mitte auf Augenhöhe liegt, etwa 145–150 cm über dem Boden.
Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen
Passt keine der fünf Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.
Lieferung und Garantie
Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Werk kommt geschützt verpackt und, wenn Sie bei Podokvir JA gewählt haben, auf einen Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.
Häufige Fragen
Welchen Ort zeigt es?
Die Titel nennen nur ein Haus, eine Mauer und hügeliges Gelände, und der Museumseintrag nennt weder einen Ort noch ein Gebäude. Man liest das Werk daher besser als Komposition aus Gebäuden vor Hügeln denn als Porträt eines bekannten Ortes.
Wann malte Schiele es?
Im Jahr 1911, als er zwanzig oder einundzwanzig Jahre alt war. In der linken oberen Ecke bezeichnete er es in Weiß mit seinem Monogramm ES und der Jahreszahl.
Wo ist das Original?
Im Leopold Museum in Wien, unter der Inventarnummer 476. Es ist ein Ölgemälde auf Leinwand und misst 52 x 43,7 cm.
Hat es noch andere Titel?
Ja. Otto Nirensteins Werkverzeichnis von 1930 führte es als Studie zu einer Stadtansicht, und Rudolf Leopold veröffentlichte es 1995 als „Mauer und Haus vor hügeligem Gelände mit Zaun“, also mit einem Zaun. Das Museum verwendet heute den Titel Haus und Mauer vor hügeligem Gelände.
Wer besaß es vor dem Leopold Museum?
Die Provenienz des Museums nennt der Reihe nach Alfred Spitzer, Hanna Spitzer und Edith Neumann, geb. Spitzer, Fritz Wotruba, Lucy Wotruba-Vorel, Wolfgang Duchon und den Wiener Kunsthandel. Rudolf Leopold besaß es ab 1986, und 1994 ging es an die Leopold Museum-Privatstiftung.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.









































