Egon Schiele – Bildnis Eduard Kosmack

ab 163,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_122 Kategorie:

Beschreibung

Bildnis Eduard Kosmack ist ein Gemälde Egon Schieles von 1910: Der Verleger sitzt uns frontal gegenüber, im dunklen Anzug, die Hände zwischen den Knien gefaltet und den Blick fest auf den Betrachter gerichtet; unten rechts steht als einziger Bruch der Symmetrie eine kleine Sonnenblume. Wir malen es von Hand in Ölfarben in der Größe Ihrer Wahl und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Bildnis Eduard Kosmack
Weitere Titel:Eduard Kosmack · Portrait of Eduard Kosmack
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1910, signiert und datiert links Mitte „S.10.“
Originalgröße:99,8 cm x 99,5 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Belvedere, Wien
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 15 Größen von 50 x 50 cm bis 200 x 200 cm oder ein Maß nach Wunsch

Bildnis Eduard Kosmack – Egon Schiele

Was zeigt das Gemälde?

Einen Mann, der uns frontal vor einem blassgrauen Grund gegenübersitzt. Das dunkle Haar ist über der hohen Stirn kurz geschnitten, über dem geschlossenen Mund sitzt ein dunkler Schnurrbart, und die hellen, rot umrandeten Augen starren geradeaus. Er trägt einen dunklen Anzug in Grün- und Brauntönen, am Hals zeigt sich ein weißer Hemdkragen. Die Arme liegen eng am Körper, die langen, knochigen Hände sind zwischen den Knien gefaltet. Unten verläuft ein hellerer Streifen, und rechts unten steht eine kleine Sonnenblume in Braun, Grün und Orange. Der Eintrag des Belvedere nennt den Dargestellten einen Verleger und hält fest, dass allein die Sonnenblume die strenge Symmetrie des Porträts unterbricht. Signiert und datiert ist das Werk links in der Mitte: S.10.

Warum lieben Menschen dieses Gemälde?

Weil es Präsenz hat. Der Blick trifft Sie frontal, und eine einzige dunkle Figur auf hellem Grund ist schon quer durch den Raum klar zu lesen. Die Komposition ist ruhig und ausgewogen, und die kleine Sonnenblume bringt sie gerade so weit aus dem Lot, dass das Auge in Bewegung bleibt. Der Museumseintrag spricht von einem durchdringenden Blick und von knochigen Händen und eng angelegten Armen, die einen verschlossenen Charakter betonen; beides ist deutlich zu sehen und verleiht dem Werk eine stille Spannung. Die Farben sind zurückhaltend – Grau, dunkles Grün und Braun mit einem einzigen orangen Akzent –, deshalb passt es als Kunstgemälde leicht zu Holz, Stein oder weißen Wänden im Arbeitszimmer, im Flur oder im Wohnzimmer.

Wo steht es in Schieles Werk?

Wenn Sie unter seinen figürlichen Werken wählen, vergleichen Sie es in unserem Sortiment mit Porträt Herbert Reiner (Der Knabe Reiner), Porträt Wally Neuzil und Mutter mit zwei Kindern III. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Ein Maler unserer Werkstatt malt Ihre Kopie von Hand in Ölfarben, Strich für Strich, eigens für Ihre Bestellung; ein Druck ist das nicht. Das Original ist Öl auf Leinwand, und unsere Kopie ebenso. Drei Partien verlangen die meiste Sorgfalt. Die erste ist das Gesicht: Die hellen, rot umrandeten Augen und die grünlichen und rötlichen Hauttöne tragen das ganze Porträt, geglättet ginge es verloren. Die zweite ist der Anzug, der keine gleichmäßige dunkle Fläche ist, sondern ein Gewebe sichtbarer grüner und brauner Striche. Die dritte ist der helle Grund, der ein lebendiges Grau mit sichtbarem Pinselduktus bleiben muss, keine leere Wand. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe; erst dann geht es auf den Weg. Dieses Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert, daher zeigt die Seite noch keine Werkstattfotos; wir ergänzen sie, sobald wir sie haben.

Welche Größe für welche Wand?

Wir bieten fünfzehn Größen an, von 50 x 50 cm bis 200 x 200 cm. Über einem Schreibtisch oder einer Kommode passen 60 x 60 cm oder 70 x 70 cm. Im Arbeitszimmer oder im Flur, wo man nah vorbeigeht, genügt 90 x 90 cm, damit das Gesicht zur Geltung kommt. Über einem Sofa oder Bett wählen Sie 100 x 100 cm oder 120 x 120 cm. An einer großen Wand, im Treppenhaus oder in einem Raum mit hoher Decke passen 150 x 150 cm oder 200 x 200 cm. Ein handgemaltes Gemälde mit so direktem Blick braucht auch etwas Abstand, lassen Sie also Platz davor. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, schneiden Sie Papier in beiden Größen zu, kleben Sie es an die Wand und sehen Sie es sich einen Tag lang an. Am besten wirkt das Gemälde mit der Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Wer war Eduard Kosmack?

Eduard Kosmack (1880–1947) war ein Wiener Verleger, in dessen Verlag die Zeitschriften Der Architekt und Das Interieur erschienen. Als Schiele ihn malte, war er 30 Jahre alt. Den Kontakt stellte der Kritiker Arthur Roessler her, der 1910 Chefredakteur der Zeitschrift „Das Interieur“ wurde und den Porträtauftrag anregte.

Wann malte Schiele das Bildnis Eduard Kosmack?

Im Jahr 1910, als Schiele zwanzig war; die Leinwand trägt links in der Mitte Signatur und Datum „S.10.“ als Kennzeichen. Das Gemälde ist in Ölfarben ausgeführt und misst 99,8 x 99,5 cm, ist also fast genau quadratisch.

Wo befindet sich das Bildnis Eduard Kosmack heute?

Im Belvedere in Wien, wo es im Oberen Belvedere unter der Inventarnummer 4702 hängt. Das Museum erwarb es 1953 von Ferdinand Eckhardt, der es seit 1928 besaß; davor gehörte es Kosmack selbst in Mödling.

Was bedeutet das Bildnis Eduard Kosmack?

Das Belvedere vergleicht den Dargestellten mit einem Hypnotiseur, der uns in seinen Bann zieht: Unter einer extrem hohen Stirn trifft uns sein durchdringender Blick frontal. Die knochigen Hände und die eng am Körper liegenden Arme betonen seinen verschlossenen Charakter. Gestik, Haltung und Mimik tragen das Porträt, und allein die kleine Sonnenblume unterbricht seine strenge Symmetrie.

Ist das Bildnis Eduard Kosmack ein berühmtes Gemälde?

Es zählt zu den zentralen Porträts aus Schieles frühen expressionistischen Jahren und ist in der Schausammlung des Oberen Belvedere zu sehen. Wer darüber schreibt, hebt die streng frontale, symmetrische Haltung hervor, die an Ferdinand Hodler erinnert, und den starren, fast hypnotischen Blick.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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