Beschreibung
Kaktusfrüchte ist ein kleines Stillleben, das Frida Kahlo 1937 malte: Auf einem weißen Teller mit grünem Rand liegen drei Kaktusfeigen, zwei rote und eine gelbgrüne, und der Teller steht auf einem faltigen blauen Tuch. Das Original in Öl auf Metall misst nur 20 x 24 cm (Höhe x Breite) und gehört zur Sammlung Robert Holmes in Perth, Australien. Unser Maler überträgt es handgemalt mit Ölfarben auf Leinwand, in drei Querformaten von 50 x 40 bis 62 x 54 cm oder in einem vereinbarten Maß; jedes dieser Formate ist größer als das Original, und bevor es auf die Reise geht, zeigen wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Kaktusfrüchte |
| Weitere Titel: | Tunas · Cactus Fruits |
| Maler: | Frida Kahlo (1907–1954) |
| Entstehungsjahr: | 1937 |
| Originalgröße: | 20 cm x 24 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Metall |
| Malstil: | Mexikanische Moderne |
| Standort: | Sammlung Robert Holmes, Perth, Australien |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 3 Formate oder nach Maß |
Kaktusfrüchte – Frida Kahlo
Was zeigt das Gemälde Kaktusfrüchte?
Der Blick fällt von oben und leicht schräg auf einen runden weißen Teller, den ein dunkelgrüner Streifen einfasst. Der Teller füllt fast die ganze Fläche; um ihn herum gibt es keinen Tisch, keine Wand und keine weiteren Gegenstände, nur blauen Stoff, der sich an den Rändern in weichen Falten aufwirft.
Auf dem Teller liegen drei Früchte des Feigenkaktus, auf Spanisch tunas, so lautet auch der Originaltitel. Oben in der Mitte steht eine ganze, gelbgrüne Frucht mit gesprenkelter, etwas rauer Schale. Links liegt eine rosarote Frucht mit helleren, fast cremefarbenen Streifen, rechts eine tiefrote, geöffnete Frucht, deren körniges Fruchtfleisch saftig und weich wirkt.
An beiden roten Früchten ist an einem Ende ein runder, grünlich brauner Fleck zu sehen. Auf der weißen Tellerfläche und unten rechts auf dem blauen Tuch sind rote Saftflecken verteilt.
Auf dem Teller liegen weiche, gräuliche Schatten, und die Falten des Stoffs schimmern in Weiß und Violett. Es gibt keine Schrift und keine Szene im Hintergrund; der ganze Blick gehört den drei Früchten.
Was geschah 1937 im Leben von Frida Kahlo?
Laut der englischen Wikipedia waren 1937 und 1938 für Frida Kahlo außerordentlich fruchtbare Jahre: Sie malte mehr als in den acht vorangegangenen Ehejahren mit Diego Rivera zusammen. Aus dem Jahr 1937 stammen etwa Meine Amme und ich sowie Erinnerung, das Herz.
Mit Rivera wohnte sie damals in einem Haus im Viertel San Ángel, während in ihrem Familienhaus, der Casa Azul in Coyoacán, ab Januar 1937 Leo Trotzki und seine Frau Natalja Sedowa lebten, denen Mexiko Asyl gewährt hatte.
Seit 1932 malte Kahlo vor allem auf kleine Metalltafeln, wie sie Volksmaler für Votivtafeln, die sogenannten Retablos, verwendeten; in der Casa Azul sammelte sie rund 2000 solcher Täfelchen. Zu großen Leinwänden wechselte sie erst nach der Scheidung von Rivera 1939, und so ist auch dieses Stillleben auf Metall gemalt.
Warum betrachten so viele dieses Stillleben gern?
Kahlo ist vor allem für ihre Selbstporträts berühmt, daher überrascht viele, wie schlicht dieses Werk ist: kein Gesicht, kein Symbol zum Entschlüsseln, nur drei Früchte auf einem Teller. Gerade in dieser Direktheit liegt seine Kraft; das Obst ist so greifbar gemalt, dass man die raue Schale und das süße Fleisch fast spürt.
Wikipedia schreibt, dass sie sich von der Natur und den Gegenständen Mexikos anregen ließ und zunehmend aus der mexikanischen Volkskunst schöpfte. Heimisches Obst auf einem einfachen Teller folgt dieser Tradition ohne jeden Schmuck.
In ihren letzten Lebensjahren malte sie laut derselben Quelle überwiegend Stillleben mit Obst und Blumen. Dieses frühe Werk zeigt, dass Früchte sie als Motiv schon viel früher beschäftigten.
Mehr über Leben und Werk der Malerin bietet der englischsprachige Wikipedia-Artikel über Frida Kahlo; einen eigenen Artikel zu diesem Gemälde gibt es dort nicht, seine Daten stehen in der Liste ihrer Werke.
Wo befindet sich das Original, und worauf ist es gemalt?
Das Original gehört zur Sammlung Robert Holmes in Perth, Australien, so verzeichnet es die englische Werkliste auf Wikipedia.
Es ist in Ölfarben auf eine Metallplatte gemalt, 20 cm hoch und 24 cm breit. Ein so kleines Stück will aus der Nähe betrachtet werden, ungefähr wie ein Brief, den man in der Hand hält.
Wie das Werk nach Australien kam, beschreiben unsere Quellen nicht, deshalb spekulieren wir darüber nicht.
Ihre handgemalte Kopie entsteht auf Leinwand statt auf Metall: Der Maler führt sie in Ölfarben auf Malleinwand aus, die Sie später rahmen oder auch ohne Rahmen aufhängen können.
Kaktusfrüchte oder ein anderes Werk von Kahlo?
Als Kunstgemälde für Küche, Essbereich oder Flur ist dieses Stillleben eine dankbare Wahl: Blau, Weiß und Rot sind lebhaft, aber nicht laut, und vertragen sich gut mit Holz, weißen Wänden oder Keramik.
Ein Jahr später, 1938, entstand Pitahayas, ebenfalls Öl auf Metall, mit roten Früchten auf vulkanischem Gestein unter einem stürmischen Himmel. Ein weiteres Stillleben mit Obst ist Früchte der Erde.
Aus demselben Jahr wie die Kaktusfeigen stammt Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet, auf dem Kahlo einen Brief mit einer Inschrift hält. Zu ihren letzten Arbeiten zählt das Stillleben Viva la Vida (Wassermelonen) von 1954. Unsere ganze Auswahl, jedes Frida Kahlo Gemälde auf Bestellung gemalt, steht auf der Seite Frida Kahlo.
Wie fängt unser Maler Saft, Teller und Stofffalten ein?
Die Metallplatte des Originals ist völlig glatt, die Farbe liegt darauf ohne jede Gewebespur. Deshalb ebnet unser Maler die Leinwand zuerst mit mehreren dünnen Grundierschichten, damit sich das körnige Fruchtfleisch nicht mit dem Korn der Leinwand vermischt.
Zuerst legt er das Oval des Tellers und den grünen Rand an, denn die Ellipse muss stimmen, sonst wirkt der Teller schief. Dann baut er in dünnen Lagen das blaue Tuch auf: dunkle Faltentäler, helle Grate und violette Übergänge dazwischen.
Die Früchte kommen zuletzt an die Reihe. Der gelbgrünen gibt er eine Schale mit winzigen dunkleren Tupfen, der linken roten die cremefarbenen Streifen, der rechten das körnige, fast samtige Fleisch aus unzähligen roten Punkten. Die Safttropfen auf Teller und Tuch setzt er mit einem feinen Pinsel, wenn alles andere schon trocken ist.
So entsteht eine handgemalte Reproduktion mit echten Schichten Ölfarbe, die man sogar ertasten kann; jede Bestellung beginnt der Maler von vorn, nur für Sie.
Welches Format passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 50 x 40 cm für die Küche oder eine schmale Wand am Fenster, 55 x 46 cm über eine Kommode oder in die Essecke, 62 x 54 cm über den Esstisch oder ein kleines Sofa.
Für dieses Werk bieten wir nur drei Querformate an (Breite x Höhe): 50 x 40, 55 x 46 und 62 x 54 cm. Das Original misst bloß 24 x 20 cm, also ist jedes davon größer; schon das kleinste ist 26 cm breiter und 20 cm höher.
Das Format 55 x 46 cm hat fast dasselbe Seitenverhältnis wie das Original, etwa 6 : 5, deshalb sitzt der Teller darin am ehesten so wie auf der Metallplatte. Bei den beiden anderen weicht das Verhältnis etwas ab, und der Maler passt die Komposition an den Rändern des Tuchs an.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer bewährt sich 62 x 54 cm, auf Augenhöhe über einem niedrigen Sideboard oder neben dem Lesesessel, wo man ganz nah herantreten kann.
Ist ein anderes Maß möglich, und welcher Rahmen passt?
Wenn keines der drei Formate passt, schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe; wir prüfen, ob es sich umsetzen lässt, und nennen Ihnen Preis und Frist.
Sie können das Gemälde gerollt in einer Versandrolle bestellen, auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die sich um jedes Gemälde auf Leinwand aus unserem Haus kümmert.
Den Rahmen wählen Sie in der 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient. Das Gemälde auf einem Foto Ihrer Wand zu zeigen, ist ein anderer, getrennter Service und hat mit der Anwendung nichts zu tun.
Zum blauen Tuch und zum grünen Tellerrand passt ein schmaler Rahmen in Naturholz oder mattem Weiß; ein dunklerer Rahmen hebt die roten Früchte noch stärker hervor.
Wie lange dauert die Anfertigung, und wie kommt das Gemälde zu Ihnen?
Von Ihrer Bestätigung bis zum Versand vergehen 15 bis 45 Werktage.
Ist das Gemälde fertig, schicken wir Ihnen ein Foto davon; soll ein Farbton anders ausfallen, korrigiert der Maler ihn, bevor wir verpacken.
Sendungen nach Deutschland, Österreich, Slowenien und in alle übrigen EU-Länder kommen ohne Zollformalitäten an, und jede Bestellung fällt unter unsere Rückgaberegelung.
Ein kleines Obststillleben ist ein schönes Geschenk für Menschen, die gern kochen oder Mexiko lieben. Kennen Sie das passende Format nicht, verschenken Sie statt des Gemäldes einen Geschenkgutschein und lassen Sie selbst wählen.
Fragen und Antworten
Wo kann ich das Original sehen?
Es gehört zur Sammlung Robert Holmes in Perth, Australien.
Welche Früchte liegen auf dem Teller?
Drei Kaktusfeigen, spanisch tunas: zwei rote und eine gelbgrüne.
Bekomme ich einen Kunstdruck?
Nein, jeder Strich stammt aus der Hand des Malers; Sie erhalten ein echtes Ölgemälde, keinen Druck.
Welche Maße hat das Original?
20 cm hoch und 24 cm breit; alle drei unserer Formate sind größer.
Geht auch ein Maß außerhalb der drei Formate?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe; wir antworten mit Preis und Malzeit.
Wann kommt das Gemälde bei mir an?
Das Malen dauert 15 bis 45 Werktage, innerhalb der EU fällt kein Zoll an.
Passt es in Küche oder Esszimmer?
Ja, Obst auf dem Teller ist eine natürliche Wahl für Räume, in denen gekocht und gegessen wird.
Haben die Früchte eine besondere Bedeutung?
Unsere Quellen deuten dieses Stillleben nicht; wir beschreiben nur, was darauf zu sehen ist.
- Motiv: drei Kaktusfeigen, zwei rote und eine gelbgrüne, auf einem weißen Teller mit grünem Rand und faltigem blauem Tuch.
- Original: 1937, Öl auf Metall, 20 x 24 cm, Sammlung Robert Holmes, Perth, Australien.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, nach Ihrer Bestellung, in drei Querformaten von 50 x 40 bis 62 x 54 cm oder nach Absprache.
- Gut zu wissen: Das Original ist kleiner als ein DIN-A4-Blatt, jedes unserer Formate ist also größer.









































