Beschreibung
Die Maske ist ein Gemälde von Frida Kahlo aus dem Jahr 1945: Eine Hand mit rot lackierten Nägeln und einem großen Ring hält eine rosarote Maske mit großen, verweinten Augen vor das Gesicht, fliederfarbene Strähnen fallen über ihre Stirn, und dahinter drängen sich bräunliche Blätter. Das Original in Öl auf Hartfaserplatte, 40 cm hoch und 30,5 cm breit, gehört zur Sammlung des Museo Dolores Olmedo in Mexiko-Stadt. Bei uns überträgt es ein Maler handgemalt in Ölfarben auf Leinwand, in einem von zwei Hochformaten, 40 x 50 oder 45 x 60 cm, und vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Die Maske |
| Weitere Titel: | La máscara (de la locura) · The Mask |
| Maler: | Frida Kahlo (1907–1954) |
| Entstehungsjahr: | 1945 |
| Originalgröße: | 40 cm x 30,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Hartfaserplatte |
| Malstil: | Mexikanische Moderne |
| Standort: | Museo Dolores Olmedo, Mexiko-Stadt |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 2 Formate oder nach Maß |
Die Maske – Frida Kahlo
Was zeigt Die Maske?
Fast die ganze Fläche nimmt ein Gesicht ein, das kein echtes Gesicht ist, sondern eine Maske in Rosarot. Die Brauen sind dunkel und scharf gezogen, der Mund ist klein, mit hängenden Winkeln, und die Wangen sind kräftiger gefärbt als die Stirn, sodass die Maske zu erröten scheint.
Durch die Augenöffnungen blicken zwei große dunkle Pupillen mit hellem Weiß ringsum. Aus beiden Augen rinnen klare Tränen über die Wangen, und der Blick ist direkt auf uns gerichtet; nur dieser Teil des Gesichts wirkt lebendig.
Über die Stirn der Maske hängen fliederfarbene Strähnen, in langen, dünnen Zügen gemalt, als trüge die Maske eine Perücke. Darüber zeigt sich eine dunkle Masse Haar, die zu der Person hinter der Maske gehört.
Gehalten wird die Maske am Kinn von einer Hand mit langen Fingern und dunkelrot gefärbten Nägeln. An einem Finger glänzt ein breiter Ring mit einem hellen, bläulichen Stein in gelblicher Fassung.
Den Raum um den Kopf füllen große Blätter in Ocker, Oliv und Braun, stellenweise mit helleren Adern. Am unteren Rand ist nur ein schmaler Streifen blassgelber Kleidung zu sehen.
Wann und unter welchen Umständen entstand das Werk?
Kahlo malte es 1945. Der spanische Titel lautet La máscara (de la locura); der Zusatz in Klammern bedeutet »des Wahnsinns«, eine weitere Deutung des Titels liefern unsere Quellen nicht.
Laut Wikipedia verschlechterte sich ihre Gesundheit Mitte der 1940er-Jahre rasch. Im Juni 1945 reiste sie für eine Operation nach New York, bei der ihre Wirbelsäule mit einem Knochentransplantat und einer Stahlstütze begradigt werden sollte; der schwierige Eingriff misslang.
Dieselbe Quelle nennt Ohne Hoffnung (1945) und Der verwundete Hirsch (1946) unter den Werken dieser Zeit, die ihren körperlichen Zustand spiegeln. Ob auch Die Maske dazugehört, steht dort nicht, und deshalb behaupten wir es ebenso wenig.
Warum fesselt Die Maske den Blick?
Wikipedia schreibt, dass Kahlo in den meisten Selbstporträts ihr Gesicht starr und maskenhaft darstellte und darum sichtbare Hinweise anordnete, aus denen der Betrachter selbst eine tiefere Bedeutung erschließt. Hier steht die Maske buchstäblich vor uns: Eine Hand hält sie, und dahinter verbirgt sich jemand, den wir nicht sehen.
Genau diese Umkehrung lässt den Blick verweilen. Statt vertrauter Züge sehen wir ein gefertigtes, fast puppenhaftes Gesicht, und lebendig sind nur die Augen und die Tränen, die durch die Maske fließen.
Mitte der 1940er-Jahre waren ihre Werke laut der Kunsthistorikerin Andrea Kettenmann in den meisten Gruppenausstellungen Mexikos vertreten, und Martha Zamora berichtet, sie habe damals alles verkaufen können, was sie gerade malte. Mehr über ihr Leben erzählt der englischsprachige Wikipedia-Artikel über Frida Kahlo; einen eigenen Artikel zu diesem Gemälde gibt es dort nicht.
Wo wird das Original aufbewahrt?
Die Maske befindet sich heute in der Sammlung des Museo Dolores Olmedo in Mexiko-Stadt, ein Werk im Kammerformat.
Kahlo malte es in Öl auf Masonit, eine harte, glatte Platte aus gepressten Holzfasern. Jahr, Maße, Technik und Sammlung übernehmen wir aus der Werkliste auf der englischen Wikipedia; wie das Gemälde ins Museum gelangte, beschreiben unsere Quellen nicht.
Nach derselben Liste bewahrt diese mexikanische Sammlung auch das Porträt von Doña Rosita Morillo von 1944 auf, das wir ebenfalls auf Bestellung malen.
Ihre handgemalte Kopie unterscheidet sich vom Original im Malgrund: Der Maler setzt die Maske in Ölfarben auf Leinwand statt auf Hartfaser, sodass wir sie auf einen Keilrahmen spannen oder rahmen können.
Die Maske oder ein anderes Werk von Kahlo?
Wer ein verhaltenes, ernstes Gesicht schätzt, sollte auch das Selbstporträt (1948) ansehen, entstanden drei Jahre nach der Maske mit dem fliederfarbenen Haar.
Aus denselben Jahren, in denen die Krankheit ihren Alltag immer stärker bestimmte, stammt Der verwundete Hirsch von 1946. Die Dualität, die Wikipedia zu den zentralen Elementen ihrer Malerei zählt, steht im Mittelpunkt von Die zwei Fridas.
Die Maske und jedes weitere Frida Kahlo Gemälde, das wir nach Bestellung malen, stehen auf der Seite Frida Kahlo.
Wie malt unser Maler Maske, Tränen und Ring?
Kahlo malte auf eine glatte Platte, deshalb hat das Original keine Gewebestruktur, und die Farbflächen sind eben und rein. Die Leinwand für Ihre Maske bereitet der Maler darum zuerst mit mehreren dünnen Grundierschichten vor, damit sie unter dem Pinsel möglichst glatt ist.
Er beginnt mit dem Blätterhintergrund: Zuerst legt er dunklere braune und olivfarbene Flächen an, dann zieht er mit feinem Pinsel die helleren Adern. Erst danach baut er in dünnen Schichten aus Rosa und Ziegelrot die Maske auf, deren Farbe zu den Wangen hin kräftiger wird.
Die meiste Sorgfalt verlangen die Augen. Das Weiß bekommt reines Weiß, die Pupillen einen tiefdunklen Ton, und den Tränen setzt der Maler winzige weiße Lichter auf, damit sie feucht und durchsichtig wirken.
Die fliederfarbenen Strähnen entstehen aus langen, dünnen Zügen, die Nägel aus einem Tupfer Dunkelrot, der Ring aus einem bläulich grauen Stein und einer gelblichen Fassung. So entsteht eine handgemalte Reproduktion, die der Maler Schicht um Schicht allein für Sie aufbaut.
Welches Format passt zu Ihrer Wand?
Kurz gesagt: 40 x 50 cm für Schlafzimmer, Arbeitsecke oder einen schmalen Flur, 45 x 60 cm für die Wand über der Kommode, neben dem Sofa oder im Esszimmer.
Für Die Maske bieten wir nur zwei Formate an, beide im Hochformat (Breite x Höhe): 40 x 50 cm und 45 x 60 cm. Beide sind größer als das Original, das rund 31 x 40 cm misst: Das kleinere ist 9,5 cm breiter und 10 cm höher, das größere 14,5 cm breiter und 20 cm höher.
Das Format 45 x 60 cm hat ein Seitenverhältnis von 3 : 4, das dem Original fast genau entspricht, während das Gemälde bei 40 x 50 cm eine Spur breiter ausfällt. Als Gemälde fürs Wohnzimmer eignet sich eher das größere Format, in Augenhöhe neben der Sitzgruppe oder zwischen zwei Fenstern aufgehängt.
Gibt es ein anderes Maß, und welcher Rahmen passt?
Brauchen Sie Die Maske in anderen Abmessungen, nennen Sie uns Breite und Höhe über die Seite Gemälde nach Wunsch. Wir prüfen, ob sich das Motiv in diesem Maß gut umsetzen lässt, und antworten mit Preis und Frist.
Wir können Ihnen die Maske gerollt, auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt schicken. Das Spannen und Rahmen der Maske erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand aus unserem Haus fertig macht.
Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient; die Ansicht des Gemäldes auf einem Foto Ihrer Wand ist ein eigener, getrennter Service.
Wie lange dauert die Anfertigung, und wie wird geliefert?
Sobald Sie die Bestellung bestätigen, malt der Maler Die Maske in 15 bis 45 Werktagen. Bevor wir sie verpacken, senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, korrigiert der Maler es vor dem Versand.
Nach Deutschland, Österreich, Slowenien und in alle übrigen EU-Länder reist das Gemälde mit der Maske ohne Zollformalitäten. Für Die Maske gilt, wie für jede unserer Bestellungen, unsere Rückgaberegelung.
Als Kunstgemälde mit einem klaren Gesicht in der Mitte ist Die Maske ein schönes Geschenk für alle, die sich für mexikanische Kunst und Motive mit Geschichte interessieren. Wenn Sie unsicher sind, welches der beiden Formate besser passt, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und lassen Sie die beschenkte Person wählen.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original der Maske sehen?
Im Museo Dolores Olmedo in Mexiko-Stadt, zu dessen Sammlung das Werk gehört.
Was hält die Hand in dem Gemälde?
Eine rosarote Maske mit großen, verweinten Augen und fliederfarbenem Haar, dicht vor das Gesicht gehalten.
Ist das ein Druck?
Nein. Der Maler setzt Die Maske mit dem Pinsel auf Leinwand, deshalb ist jedes Exemplar ein echtes Ölgemälde ohne Druckschicht.
Wie groß ist die originale Maske?
Sie ist 40 cm hoch und 30,5 cm breit, also kleiner als unsere beiden Formate.
Bekomme ich Die Maske auch in anderer Größe?
Ja, schreiben Sie uns Breite und Höhe; vor der Bestellung sagen wir Ihnen, ob es machbar ist, und nennen den Preis.
Wann kommt das Gemälde bei mir an?
Das Malen dauert 15 bis 45 Werktage, danach versenden wir es; innerhalb der EU ohne Zoll.
Passt die Maske ins Schlafzimmer oder ins Arbeitszimmer?
Ja. Das kleinere Format wirkt gut über dem Bett oder dem Schreibtisch, und die warmen Brauntöne der Blätter beruhigen den Raum.
Was bedeutet die Maske in dem Gemälde?
Der spanische Titel fügt die Worte »de la locura« (des Wahnsinns) hinzu; eine genauere Deutung geben unsere Quellen nicht.
- Motiv: eine Hand mit roten Nägeln und Ring hält eine rosarote Maske mit verweinten Augen und fliederfarbenem Haar vor braunem Laub.
- Original: 1945, Öl auf Hartfaserplatte, 40 x 30,5 cm, Museo Dolores Olmedo, Mexiko-Stadt.
- Unsere Fassung: Die Maske, handgemalt in Öl auf Leinwand, in zwei Hochformaten: 40 x 50 oder 45 x 60 cm.
- Gut zu wissen: beide Formate sind größer als das Original; 45 x 60 cm behält sein Seitenverhältnis fast genau bei.









































