Beschreibung
Der verwundete Hirsch ist ein kleines Gemälde von Frida Kahlo aus dem Jahr 1946, in dem sie sich selbst als jungen Hirsch mit eigenem Gesicht und Geweih darstellt. Neun Pfeile stecken im Körper des springenden Tieres, Blut rinnt aus den Wunden, und ringsum stehen kahle, gebrochene Stämme, zwischen denen das Meer und ein Blitz aus einer weißen Wolke zu sehen sind. Das Original, Öl auf Hartfaserplatte, ist nur 22,4 cm hoch und 30 cm breit und befindet sich in Privatbesitz. Unser Maler malt es von Hand mit Ölfarben auf Leinwand, in einem von 8 Querformaten von 50 x 39 bis 180 x 130 cm oder nach Maß, jedes davon größer als das Original; vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Der verwundete Hirsch |
| Weitere Titel: | El venado herido · The Wounded Deer |
| Maler: | Frida Kahlo (1907–1954) |
| Entstehungsjahr: | 1946 |
| Originalgröße: | 22,4 cm x 30 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Hartfaserplatte |
| Malstil: | Mexikanische Moderne |
| Standort: | Privatsammlung |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der verwundete Hirsch – Frida Kahlo
Was zeigt das Gemälde Der verwundete Hirsch?
Ein junger Hirsch läuft durch den Wald. Sein Körper ist der eines Tieres, schlank und graubraun, die Beine sind im Sprung gestreckt, doch der Kopf ist menschlich: das Gesicht von Frida Kahlo mit dunklen, in der Mitte zusammengewachsenen Brauen und zurückgekämmtem Haar.
Aus dem Kopf wächst ein verzweigtes Geweih, und hinter ihren eigenen Ohren ragen Hirschohren hervor. Der Blick geht gerade auf uns, ruhig und fast ohne ein Zeichen von Schmerz, obwohl neun Pfeile mit weißen Federn in Hals und Rücken stecken. Aus jeder Wunde rinnt rotes Blut.
Um den Hirsch stehen Stämme, deren Kronen man nie sieht, und vorn rechts ist ein Baum abgebrochen. Auf dem Boden im Vordergrund liegt ein abgerissener Ast mit gelbgrünen Blättern.
Zwischen den Bäumen rechts öffnet sich der Blick auf ein blaues Meer. Der Himmel ist hell, doch aus einer weißen Wolke fährt ein Blitz herab. In der unteren linken Ecke des Originals steht das Wort „carma“, Karma.
Was bedeutet das verwundete Tier?
Mit achtzehn Jahren überlebte Frida Kahlo einen Busunfall, bei dem Wirbelsäule, Rippen, Becken und rechtes Bein verletzt wurden; die Folgen begleiteten sie ein Leben lang. Den verwundeten Hirsch malte sie nach einer Operation an der Wirbelsäule, als ihre Gesundheit bereits nachließ.
Der Schmerz, den das Gemälde zeigt, ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und hängt mit ihrer Beziehung zu Diego Rivera zusammen, den sie 1940 ein zweites Mal heiratete.
In dieser Darstellung begegnen sich präkolumbische, buddhistische und christliche Symbole. Nach altmexikanischer Vorstellung steht der Hirsch für den rechten Fuß, und nach dem aztekischen Kalender wurde die Malerin an einem Tag Neun geboren; die Zahl kehrt in den neun Pfeilen und den neun Bäumen vor der Lichtung wieder.
Die Pfeile erinnern an den heiligen Sebastian, einen Märtyrer, der an einen Baum gebunden und mit Pfeilen beschossen wurde. Einen abgebrochenen Ast legt man nach mexikanischem Brauch auf ein Grab, deshalb wird er als Hinweis auf ihre schwindende Gesundheit gelesen.
Das Geweih gehört einem männlichen Tier, das Gesicht ist weiblich; manche Kunsthistoriker sehen in der Gestalt darum männliche und weibliche Züge zugleich. Das erhobene rechte Vorderbein spiegelt vielleicht ihre damaligen Schwierigkeiten beim Gehen.
Warum ist dieses Gemälde so bekannt?
Unter den Frida Kahlo Gemälden prägt es sich besonders ein, weil die Idee einfach und stark ist: ein Tier, das von Pfeilen getroffen wird und doch nicht fällt, und ein Gesicht, das keine Qual zeigt, sondern Stärke.
Kahlo malte kleine Formate, weit kleiner als die großen Wandmalereien ihrer mexikanischen Zeitgenossen Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco. Manche Kritiker lesen die geringe Größe als Zeichen der Isolation; hier ist die ganze Szene kaum größer als ein DIN-A4-Blatt.
Mehr über die Symbole und ihre Deutungen bietet der Wikipedia-Artikel (auf Englisch).
Wo befindet sich das Original des Verwundeten Hirschs?
Das Original gehört heute einer Privatsammlung. Kahlo schenkte es ihren engen Freunden Arcady und Lina Boytler zur Hochzeit.
Es ist in Öl auf Hartfaserplatte (Masonit) gemalt und misst 22,4 cm in der Höhe und 30 cm in der Breite. Unser Gemälde entsteht dagegen mit Ölfarben auf Leinwand und ist in jedem Format größer als das Original.
Das Werk ist auch unter dem Titel Der kleine Hirsch bekannt, auf Spanisch heißt es El venado herido.
Der verwundete Hirsch oder ein anderes Werk von Frida Kahlo?
Der verwundete Hirsch ist ein Kunstgemälde für Menschen, die die Geschichte hinter einer Szene suchen: Es passt ins Arbeitszimmer, in die Hausbibliothek oder in eine Leseecke, wo man es aus der Nähe betrachtet.
Wenn Sie das Gesicht der Malerin anspricht, sehen Sie sich auch das Selbstporträt mit Dornenhalsband und Kolibri an, in dem Tiere und Blätter sie umgeben. Zwei Gestalten derselben Frau, verbunden durch eine gemeinsame Ader, zeigt Die zwei Fridas; noch persönlicher wirkt Diego und ich.
Die Malerin, festlich zwischen zwei Vorhängen stehend, zeigt das Selbstporträt, Leo Trotzki gewidmet.
Alle Reproduktionen ihrer Werke, die wir malen, finden Sie auf der Seite Frida Kahlo.
Wie malt unser Maler Ihren Verwundeten Hirsch?
Zuerst überträgt er die Zeichnung auf die Leinwand: die senkrechten Stämme, die Diagonale des springenden Körpers und den Bogen des Geweihs. Danach legt er in dünnen Schichten den dunklen Boden, die braunen Stämme und den hellen Himmel an, damit der Hintergrund eine gleichmäßige, glatte Oberfläche ohne grobe Aufträge erhält.
Es folgt der Körper des Hirsches mit weichen Übergängen von Grau zu Weiß an Bauch und Beinen. Das Gesicht formt der Maler langsam mit feinen Pinseln, damit der Blick so ruhig bleibt wie im Original. Zum Schluss kommen die Einzelheiten: die Federn an den Pfeilen, die Blutstropfen, die Blätter am abgebrochenen Ast und die dünne Linie des Blitzes.
Weil das Original klein ist, vergrößern wir es nicht mechanisch, sondern malen jedes Detail auf der größeren Leinwand neu mit dem Pinsel. So entsteht eine handgemalte Reproduktion, deren Pinselstriche aus der Nähe sichtbar sind und aus der Entfernung zu jener glatten Fläche verschmelzen, die ihre Malerei auszeichnet.
Ein Druck kann das nicht leisten: Auf der Leinwand hat die Farbe Körper und Glanz, wie ihn nur ein echtes Ölgemälde besitzt.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: für ein Regal oder eine schmale Wand 50 x 39 oder 60 x 43 cm, über Schreibtisch oder Kommode 74 x 55 oder 87 x 62 cm, über dem Sofa 110 x 80 oder 125 x 90 cm und für eine große freie Wand 160 x 115 oder 180 x 130 cm.
Wir bieten 8 Querformate an (Breite x Höhe): 50 x 39, 60 x 43, 74 x 55, 87 x 62, 110 x 80, 125 x 90, 160 x 115 und 180 x 130 cm. Alle sind größer als das Original mit 30 x 22,4 cm; das kleinste, 50 x 39 cm, ist 20 cm breiter und 16,6 cm höher.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa bewährt sich 110 x 80 cm, mit der Unterkante etwa 25 cm über der Rückenlehne.
Kann ich ein anderes Format oder einen Rahmen bekommen?
Ja. Das Original hat ein Seitenverhältnis von etwa 4 : 3, daher malen wir es auch in einem Maß, das nicht in der Liste steht. Schicken Sie uns über die Seite für Gemälde nach Wunschmaß Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Frist.
Der Hirsch kommt gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt zu Ihnen. Gespannt und gerahmt wird der Hirsch in unserer Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand reisefertig macht. Für die Rahmenwahl gibt es unsere 3D-Anwendung, und nur dafür ist sie gedacht; wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, zeigt ein gesonderter Service.
Wann kommt Der verwundete Hirsch bei mir an?
Mit dem Malen fangen wir gleich nach Ihrer Bestätigung an, und nach 15 bis 45 Werktagen kann der Hirsch verschickt werden. Bevor es abgeht, erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes und können uns Änderungswünsche mitteilen, die wir dann umsetzen.
Innerhalb der EU, also auch nach Deutschland und Österreich, reist das Paket ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Der verwundete Hirsch ist ein durchdachtes Geschenk für jemanden, der das Leben von Frida Kahlo kennt und schätzt oder mexikanische Kunst liebt. Wer dem Beschenkten die Wahl zwischen Regal- und Sofaformat lassen möchte, schenkt einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo ist das Original heute?
In einer Privatsammlung. Die Malerin schenkte es ihren Freunden Arcady und Lina Boytler zur Hochzeit.
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Ein Hirsch mit dem Gesicht von Frida Kahlo und einem Geweih, den im Wald neun Pfeile treffen.
Ist das ein Druck?
Nein, es ist eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit Ölfarben auf Leinwand ausführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 22,4 cm hoch und 30 cm breit, deshalb ist jedes unserer Formate größer.
Malen Sie es auch in einem anderen Maß?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir teilen Ihnen vorab Preis und Frist mit.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage, innerhalb der EU fällt kein Zoll an.
Passt es ins Schlafzimmer?
Eher ins Arbeits- oder Wohnzimmer, denn es zeigt Wunden und Blut; fürs Schlafzimmer wählen Sie besser ein ruhigeres Motiv.
Was bedeuten die Pfeile?
Den Schmerz, den die Malerin ein Leben lang trug; sie erinnern auch an den Märtyrer Sebastian.
- Motiv: ein Hirsch mit dem Gesicht von Frida Kahlo und einem Geweih, von neun Pfeilen getroffen, im kahlen Wald am Meer.
- Original: 1946, Öl auf Hartfaserplatte, 22,4 x 30 cm, Privatsammlung.
- Unsere Fassung: Öl auf Leinwand, auf Bestellung handgemalt, 8 Querformate von 50 x 39 bis 180 x 130 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Original ist klein, darum ist jedes Format, das wir anbieten, größer.









































