Beschreibung
Te burao (Der Hibiskusbaum) – ein Vordergrund ganz aus geschlagenem Holz
Am äußersten linken Rand steigt ein mächtiger dunkler Stamm auf, der vom unteren bis zum oberen Bildrand reicht. Quer über die Mitte der rechten Hälfte liegt ein gefällter Baum: sein langer Stamm läuft waagerecht, und aus ihm ragen abgeschlagene Äste und Wurzeln. Im Vordergrund dehnt sich eine breite blassgraue und fliederfarbene Fläche, bestreut mit geschnittenen Zweigen, langen Blättern und orangefarbenen und rosa Formen; darüber schwingt sich ein dünner dunkler Ast im Bogen. Über diese Fläche schreitet ein kleiner schwarzer Hund. Im Mittelgrund leuchten ein Sandstreifen und blassblaues Wasser, rechts steht eine Hütte mit dunkelrotem Dach und daneben eine dunkle Gestalt. Oben zieht sich über die ganze Breite dichtes grünes Laub. Das Werk bewahrt das Art Institute of Chicago unter der Inventarnummer 1923.308.
Der Baum des Titels und das Holz am Boden
Der Titel nennt einen Baum, aber der Baum, den er nennt, steht am Rand. Mitte und Vordergrund nimmt etwas anderes ein: das Holz, das gefallen ist. Der gefällte Stamm, die abgeschlagenen Äste, die geschnittenen Blätter und die verstreuten Wedel besetzen fast ein Drittel der Leinwand. Das Bild ist deshalb keine Ansicht eines Baumes, sondern die Ansicht dessen, was von den Bäumen am Boden geblieben ist.
Der Hund im geschlagenen Holz
Mitten auf dieser verstreuten Fläche steht ein kleiner schwarzer Hund, das einzige Lebewesen im Vordergrund. Er ist klein und ohne Betonung gemalt, doch weil er dunkel ist und sich bewegt, hält das Auge bei ihm an. Gerade er gibt dem Vordergrund seinen Maßstab: erst neben ihm sieht man, wie groß die Äste um ihn herum sind.
Die Aufschrift, die das Museum nennt und die wir sehen
Unten rechts ist auf ein dunkelrotes Band die Aufschrift mit dem Titel und der Signatur samt Jahreszahl gemalt. Der Museumseintrag nennt genau dies, und zwar unten rechts. Eintrag und Leinwand stimmen also überein, was bei Aufschriften nicht immer der Fall ist.
Wie eine handgemalte Reproduktion entsteht
Eine Ölgemälde-Reproduktion entsteht bei uns ausschließlich von Hand, auf Leinwand, Strich für Strich. Bei diesem Motiv ist der Vordergrund das Schwierigste: er besteht aus vielen einzelnen Zweigen und Blättern, und verschmelzen sie zu einer einzigen Fläche, verliert das Bild sein vorderes Drittel. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werkes zur Freigabe.
- Motiv: ein mächtiger Stamm links, ein gefällter Baum quer durch die Mitte, davor geschlagene Äste und ein schwarzer Hund.
- Technik: Öl auf Leinwand, dunkles Grün oben und blasse Fläche unten.
- Größen: Querformat, von 40 x 30 cm bis 200 x 150 cm; häufig gewählt werden 80 x 60 cm und 100 x 75 cm.
- Wissenswertes: der Baum, nach dem das Bild benannt ist, steht am äußersten linken Rand.
Wenn Sie dieselbe Zeit interessiert, sehen Sie auch Fatata te Miti (Am Meer), Arearea (Freude) und Dort ist der Tempel (Parahi te marae). Das Museum gibt das Maß als Höhe mal Breite an: 68 x 90,7 cm.









































