Beschreibung
Paul Gauguin – Die Badestelle (La Baignade) – handgemaltes Leinwandgemälde
Auf diesem Blatt liegt echtes Gold. Die Arbeit entstand 1889 und ist kein Ölbild: der Katalog der Ausstellung Paul Gauguin: Paris, 1889 führt sie als Gouache, Aquarell, Pastell und Goldfarbe auf grünem Velinpapier, auf Holz aufgezogen, 34,5 × 45 cm (Höhe × Breite, Querformat). Das Original ist in Privatbesitz. Bei uns entsteht diese Badeszene neu unter dem Pinsel: ein handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, ohne Druck.
Gold im Haar, nicht am Rahmen
Das Mädchen im Vordergrund ist von uns abgewandt und wringt das orangefarbene Tuch aus seinem Haar. Genau dieses Tuch ist die Stelle, an der Gauguin die Goldfarbe auftrug: im Licht verhält sich diese Fläche anders als alles um sie herum, denn sie ist kein Pigment, sondern Metall. Gold war damals kein Schmuck der Maler, sondern gehörte den Kirchenbildern und dem Handwerk – und Gauguin holte es in eine Szene von Mädchen am Wasser.
Das grüne Papier leistet die halbe Arbeit
Der Bildträger ist nicht weiß. Das Blatt ist grün, und über weite Strecken des Wassers lässt Gauguin es einfach durchscheinen; das Grün um die Körper ist nicht gemalt, es ist das Papier selbst. Deshalb ist die Oberfläche matt und körnig, und die Pastellstriche bleiben einzeln stehen, statt zu verschmelzen. Rechts zerschneidet ein dunkler Baumstamm die Szene, oben links treibt eine zweite Badende, und am unteren Rand liegen ein Paar Holzschuhe und zusammengelegte blau-rote Kleidung – das einzige Zeichen, dass sich die Mädchen eben ausgezogen haben.
Was das für eine Reproduktion bedeutet
Ganz offen gesagt: das Original ist eine Arbeit auf Papier, unsere Ausführung dagegen Öl auf Leinwand. Den grünen Grund, der beim Original unter der Farbe hervorleuchtet, ersetzt bei uns eine dünne Untermalung: sie wird zuerst aufgetragen, und erst auf ihr wird das kalte Grün aufgebaut. Die Goldfläche malen wir als Farbe, nicht als Metall, und wir sagen das vorher, statt einen Glanz zu versprechen, den Ölfarbe nicht gibt. Alles übrige – die Verhältnisse, das kalte Grün, der orangefarbene Akzent – wird genau übertragen.
Handgemalte Reproduktion für Ihr Zuhause
Das kalte Grün und das kleine Querformat machen dies zu einem Werk für eine nahe Wand: einen Flur, ein Bad, einen Ort, den man aus der Nähe betrachtet. Wir malen es in acht Größen; dem Original am nächsten kommt 45 × 35 cm, für eine größere Wand wird oft 100 × 80 cm gewählt. Aus demselben Jahr 1889 stammt Bretonische Eva – das einzige andere Werk dieses Regals, dessen Original ebenfalls kein Öl ist, sondern ein Blatt Papier; Der grüne Christus gehört in denselben bretonischen Sommer, und Junges christliches Mädchen zeigt dieselbe Gegend fünf Jahre später.
- Motiv: Die Badestelle (La Baignade), Paul Gauguin, 1889, Bretagne
- Technik: handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion – niemals gedruckt
- Original: Gouache, Aquarell, Pastell und Gold auf grünem Papier auf Holz, 34,5 × 45 cm, Privatbesitz
- Wissenswertes: das Gold auf dem Kopftuch des Mädchens ist echtes Gold in der Farbe, kein gelbes Pigment









































