Beschreibung
Paul Gauguin – Winterlandschaft (Vinterlandskap) – handgemaltes Leinwandgemälde
Zwei Winterbilder Gauguins werden leicht verwechselt; dieses ist schwedisch. Die Leinwand, die Sie sehen, führt ihr Eigentümer als Vinterlandskap – Winterlandschaft. Sie entstand 1888, Öl auf Leinwand, 72,5 × 92 cm (Höhe × Breite, also Querformat), und wird vom Göteborgs konstmuseum in Schweden unter der Inventarnummer F 29 bewahrt. Bei uns entsteht dieser Schnee neu unter dem Pinsel: ein handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, ohne Druck.
Was auf der Leinwand steht und was fehlt
Ein Dorf liegt unter Schnee: ein großes dunkles Schieferdach mit einem weißen Fleck in der Mitte, daneben ein blasses Strohdach, steinerne Giebel, eine Reihe von Schornsteinen. Dahinter steigt ein verschneiter Hang an, durchzogen von einem Weg, den der Maler als zwei blaue Linien gezogen hat; links stehen zwei kahle Pappeln, unten links liegt ein Heuhaufen. Ein Kirchturm fehlt. In der unteren rechten Ecke steht die Signatur „P Gauguin“ und daneben eine Jahreszahl, die der Museumseintrag als 88 liest. Nichts daran ist Erzählung – das Werk ist aus drei Flächen gebaut: Schnee, Dach und Himmel.
Der Weg nach Göteborg
Die Leinwand kam auf einem einzigen Weg in den Norden. Gesammelt wurde sie von Pontus und Göthilda Fürstenberg, einem Göteborger Ehepaar, das in den 1880er und 1890er Jahren eine der größten Privatsammlungen Skandinaviens zusammentrug. Nach dem Tod von Pontus ging die Sammlung 1902 an das städtische Museum über, und dort hängt das Werk seither. Deshalb befindet sich eine Winterlandschaft Gauguins heute in Schweden und nicht in Frankreich.
Zwei verschneite Dörfer, zwei verschiedene Werke
Der Name „Bretonisches Dorf im Schnee“ gehört einem anderen Gauguin: entstanden um 1894, 87 × 62 cm groß, bewahrt vom Musée d’Orsay in Paris, mit einem roten Kirchturm in der Mitte, nach seinem Tod auf der Staffelei im Atelier gefunden. Das ist nicht dieses Werk. Die Trennlinie ist einfach: die Pariser Leinwand hat einen Kirchturm und gehört in die 1890er Jahre, die Göteborger hat keinen und trägt die Jahreszahl 1888. Gemalt wird bei uns die Göteborger.
Handgemalte Reproduktion für Ihr Zuhause
Die Schneefläche und das niedrige, breite Format machen dies zu einer Leinwand für eine ruhige Wand – einen Flur, ein Schlafzimmer, einen Raum, in dem nichts geschehen soll. Wir malen sie in acht Größen, die Sie im Wähler über diesem Text auswählen; das Original misst 72,5 × 92 cm. Aus demselben Jahr 1888 stammen Tanzende bretonische Mädchen, Pont-Aven – dieselbe Landschaft, aber im Sommer und mit Menschen darin; Bretonische Eva folgt ein Jahr später und ist ebenfalls kein Öl, sondern ein Blatt Papier, und Der grüne Christus zeigt dieselbe Gegend im religiösen Motiv.
- Motiv: Winterlandschaft (Vinterlandskap), Paul Gauguin, 1888
- Technik: handgemaltes Leinwandgemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion – niemals gedruckt
- Original: Öl auf Leinwand, 72,5 × 92 cm, Göteborgs konstmuseum, Inv. F 29, Sammlung Fürstenberg
- Wissenswertes: „Bretonisches Dorf im Schnee“ ist der Titel eines anderen Gauguin – der Leinwand von 1894 im Musée d’Orsay, jener mit dem roten Kirchturm









































