Beschreibung
Felsen in der Nacht ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1939: Ein Netz kantiger Steine, getrennt durch dünne dunkle Linien, bedeckt die ganze Fläche in tiefem Ultramarin, Kobalt und violettem Blau, dazwischen liegen einige graue und bräunliche Felder. Das Original ist ein winziges Aquarell mit Tusche auf Papier, nur 20,9 x 29,5 cm groß, und gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Unser Maler überträgt es von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Querformaten von 45 x 31 bis 190 x 130 cm oder nach Maß. Bevor es auf die Reise geht, zeigen wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Felsen in der Nacht |
| Weitere Titel: | Rocks at Night (englischer Titel) · Rocce di notte (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1939 |
| Originalgröße: | 20,9 cm x 29,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Aquarell und Tusche auf Papier |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Felsen in der Nacht – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Felsen in der Nacht?
Auf dem querformatigen Blatt drängen sich mehr als zwanzig steinerne Flächen aneinander. Jede hat ihre eigene Form: Trapez, Keil, unregelmäßiges Fünfeck, schmales Dreieck. Keine ist rechtwinklig, keine wiederholt sich, und so wirkt das Ganze wie eine Bruchsteinmauer oder ein Hang, an dem sich die Felsen ineinander verkeilt haben.
Die Grenzen zwischen den Steinen sind dünne, fast schwarze Linien. Wo drei oder vier Flächen zusammenstoßen, entsteht ein Knoten, von dem die Linien wie Risse auseinanderlaufen.
Die Farben reichen von dunklem, beinahe nächtlichem Ultramarin bis zu hellem Kobaltblau, das sich in der Mitte wie eine beleuchtete Felswand erhebt. Zwischen den blauen Steinen liegen graue und bräunliche, stellenweise rötlich schimmernd, als lägen sie im Schatten. Der Pinsel hat sichtbare Striche, Kratzer und hellere Flecken hinterlassen, deshalb sind die Steine nicht glatt, sondern rau wie echter Fels. Links unten hat Klee in Rotbraun signiert.
Was verrät der Titel?
Der Titel stammt von Klee und sagt zweierlei: Es geht um Felsen, und es ist Nacht. Mond, Sterne oder Himmel gibt es auf dem Blatt nicht, die Nacht steckt allein in der Farbe. Blau beherrscht alles, und die grauen und braunen Steine wirken wie Stellen, die das nächtliche Licht nicht erreicht.
Eine Deutung, die Klee selbst zu diesem Werk notiert hätte, ist nicht bekannt, und wir erfinden keine. Was man sieht, genügt: eine Landschaft aus Stein, aus nächster Nähe und ohne Horizont, sodass man vor einer Wand steht und nicht vor einer Aussicht.
Viele finden darin Ruhe. Andere spüren in den scharfen Kanten eine Spannung.
Warum wirkt diese blaue Landschaft so stark?
Felsen in der Nacht ist ein Kunstgemälde, dessen Kraft aus der Einfachheit kommt. Klee nutzte eine einzige Farbfamilie und ein einziges Zeichen, die dünne Linie, und doch entsteht eine dichte, lebendige Oberfläche, die man nicht auf einen Blick erfasst.
1939 war sein produktivstes Jahr: Laut der englischen Wikipedia schuf er damals mehr als 1.200 Werke, so viele wie in keinem anderen Jahr. In seinen letzten Jahren arbeitete er mit kräftigeren Linien und vor allem mit geometrischen Formen, mit weniger, aber größeren Farbflächen.
Aus einer anderen Phase stammt Barbaren-Opfer von 1932, entstanden in den Düsseldorfer Jahren und übersät mit Tausenden winziger Punkte; im Vergleich sieht man gut, wie sehr sich Klees Handschrift gewandelt hat.
Zuvor lehrte Klee am Bauhaus und an der Düsseldorfer Akademie, dann kehrte er nach Bern zurück, wo der Großteil seines Spätwerks entstand. Mehr über sein Leben bietet ein Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia, auf Englisch und dem Maler gewidmet, denn zu diesem Blatt gibt es keinen eigenen Artikel.
Wo befindet sich das Original, und wie groß ist es?
Heute liegt das Original im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, Inventarnummer 48.1172.538. Es entstand 1939 in Bern, ein Jahr vor dem Tod des Malers.
Das Blatt misst 20,9 x 29,5 cm (Höhe x Breite) und ist damit knapp kleiner als ein A4-Bogen. Klee führte es in Aquarell und Tusche aus.
Als die Nationalsozialisten 1937 die Ausstellung „Entartete Kunst“ zeigten, waren dort siebzehn seiner Werke zu sehen, und aus öffentlichen Sammlungen wurden 102 seiner Arbeiten beschlagnahmt. Klee starb im Juni 1940 in der Schweiz und hinterließ rund 9.000 Werke.
Felsen in der Nacht oder ein anderer Klee?
Wer Blau und ruhige geometrische Formen liebt, hat an diesem Blatt lange Freude. Es verträgt sich mit Holz ebenso wie mit weißen Wänden.
Aus denselben späten Jahren stammt Erzengel von 1938, in dem dicke schwarze Bögen auf buntem Grund ein hohes, schmales Gesicht formen. Ruhiger ist Zwei Gänge von 1932, wo graue Rechtecke sich zu einem weißen Licht in der Mitte öffnen. Wer eine feine, schriftartige Zeichnung sucht, sollte sich Inschrift von 1926 ansehen, ein Blatt aus braunen Zeilen mit rätselhaften Zeichen.
Auf der Seite Paul Klee sehen Sie jedes Paul Klee Gemälde, das unsere Maler auf Bestellung ausführen.
Wie malen wir Felsen in der Nacht von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein kleines Aquarell mit Tusche auf Papier, kein Ölgemälde. Unsere Fassung ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der von Ihnen gewählten Größe, und so hängt sie ohne Glas und Passepartout an der Wand wie jedes andere Gemälde.
Zuerst zeichnet er mit dünner Linie das Netz der Steine an, denn jede Fläche braucht ihre richtige Form und ihren Platz. Dann füllt er die Steine mit Blautönen, Schicht für Schicht, von den dunkelsten zu den hellsten, und setzt dazwischen die grauen und bräunlichen Flächen.
Aquarell ist durchscheinend, deshalb schimmern im Blau stellenweise untere Schichten und helle Kratzer durch. Der Maler erreicht das mit dünnen Lasuren und einem trockenen Pinsel, der die Spur des Strichs stehen lässt. Zum Schluss zieht er mit feinem Pinsel die dunklen Grenzen zwischen den Steinen und die Signatur links unten.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: 45 x 31 oder 56 x 40 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 63 x 45 und 80 x 59 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 101 x 74 cm über Bett oder Sofa, und 130 x 90, 150 x 102 oder 190 x 130 cm für eine große Wand, auf der die blauen Steine den Blick füllen sollen.
Wir malen Felsen in der Nacht in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 45 x 31, 56 x 40, 63 x 45, 80 x 59, 101 x 74, 130 x 90, 150 x 102 und 190 x 130 cm. Das Original ist nur 29,5 cm breit, schon unser kleinstes Format vergrößert also das Blatt, und bei 190 x 130 cm ist die Felswand mehr als sechsmal so breit wie in New York. Große Flächen und klare Linien vertragen die Vergrößerung gut.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am schönsten in 130 x 90 oder 150 x 102 cm über dem Sofa, wo das tiefe Blau den Raum beruhigt. Im Schlafzimmer macht sich 101 x 74 cm über dem Bett gut, denn die nächtlichen Töne wirken nicht unruhig.
Gibt es andere Maße oder einen Rahmen?
Ja. Weil die Steine bis an alle Ränder reichen, können wir die Komposition für ein anderes Seitenverhältnis etwas erweitern oder beschneiden, ohne dass sie ihren Charakter verliert. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß; Preis und Termin kommen dann von uns.
Sie erhalten das Werk gerollt in einer Röhre, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt. Unsere Werkstatt in Slowenien spannt und rahmt es und verpackt jedes Gemälde auf Leinwand gut geschützt für die Reise. Die Leiste wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient; die Ansicht auf Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Zum kühlen Blau passt ein schmaler schwarzer oder dunkelgrauer Rahmen, ebenso naturbelassene Eiche.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Der Maler beginnt, sobald Sie die Bestellung bestätigen, und Felsen in der Nacht ist nach 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Vor dem Verpacken bekommen Sie ein Foto der fertigen Leinwand, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, ändern wir es.
Innerhalb der EU fällt kein Zoll an, auch nicht nach Deutschland oder Österreich, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die blaue Nachtlandschaft ist ein schönes Geschenk für alle, die Berge, das Meer oder einfach ruhige Farben lieben. Kennen Sie die Wand nicht, schenken Sie einen Geschenkgutschein und überlassen Sie die Wahl der Größe dem Beschenkten.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
Im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, unter der Inventarnummer 48.1172.538.
Was ist darauf zu sehen?
Ein Netz kantiger Steine in dunklem und hellem Blau, Grau und Braun, getrennt durch dünne dunkle Linien.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, jeder Strich entsteht mit dem Pinsel: Sie erhalten eine handgemalte Kopie in Öl oder Acryl auf Leinwand.
Wie klein ist das Original?
Es misst 20,9 x 29,5 cm (Höhe x Breite), fast wie ein A4-Bogen; unsere Formate reichen bis 190 x 130 cm.
Malen Sie auch Formate, die nicht angeboten werden?
Ja, schreiben Sie uns Breite und Höhe, und wir nennen Preis und Lieferzeit.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
Zwischen 15 und 45 Werktagen, und das Foto der fertigen Arbeit sehen Sie noch vor dem Versand.
Passt es ins Schlafzimmer?
Ja, die dunklen Blautöne sind ruhig, deshalb passt es gut über das Bett oder ins Arbeitszimmer.
Was bedeuten die blauen Steine?
Klee hat keine Deutung hinterlassen; der Titel nennt nur Felsen und Nacht, das Blau deutet auf nächtliches Licht.
- Motiv: ein Netz kantiger Steine in Ultramarin, Kobalt und Violettblau mit grauen und bräunlichen Flächen.
- Original: Aquarell und Tusche auf Papier, 1939, 20,9 x 29,5 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
- Unser Gemälde: mit dem Pinsel in Öl oder Acryl auf Leinwand ausgeführt, 8 Größen von 45 x 31 bis 190 x 130 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: entstanden 1939 in Bern, in Klees produktivstem Jahr.









































