Beschreibung
Botanisches Theater ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1934: Auf einer dunklen, warmen Bühne in Rosa, Braun und Moosgrün, seitlich gerahmt von hohen Pfosten und Stängeln, wachsen erfundene Pflanzen, gezeichnet mit feinsten Linien und Schraffuren wie auf einem alten Kupferstich. Das Original, ausgeführt in Öl, Aquarell, Feder und Tusche, misst 50 x 67 cm und gehört der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Wir malen es für Sie von Hand nach, in Öl oder Acryl auf Leinwand, wahlweise in einem von 8 Querformaten zwischen 40 x 30 und 200 x 148 cm oder nach Maß. Bevor es auf die Reise geht, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Botanisches Theater |
| Weitere Titel: | Botanical Theater (englischer Titel) · Teatro botanico (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1934 |
| Originalgröße: | 50 cm x 67 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl, Aquarell, Feder und Tusche |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Botanisches Theater – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Botanisches Theater?
Die Mitte nimmt ein dunkles, rosiges Feld ein, das wie eine Bühne oder ein tiefer Kasten wirkt. Links und rechts stehen hohe Pfosten, Stäbe und Stängel in Braun, Ocker und Moosgrün, oben schließt eine Reihe waagrechter Balken die Szene ab, sodass man wie durch eine Bühnenöffnung hineinschaut.
Auf dieser Bühne wachsen Pflanzen, die in keinem Herbarium zu finden sind. Oben links öffnet sich eine blasse, sternförmige Blüte, darunter hängt eine große rosa Schale wie ein Korb. Rechts ragen stachelige Stängel auf, die an Kakteen erinnern, und dazwischen verteilen sich kleine Kelche, Schälchen, Trauben winziger Beeren und rautenförmige Blätter.
In der Mitte schwebt eine ovale Schale voller kleiner, gelblicher Blüten, darunter hängt ein rotes Blatt in Tropfenform. Am linken Rand steht ein weißes, eiförmiges Oval mit Klees kleiner Signatur, und links unten windet sich eine Spirale wie ein Schneckenhaus.
Was sagt der Titel Botanisches Theater?
Der Titel verbindet zwei Welten, die selten zusammenkommen: die Botanik, die Lehre von den Pflanzen, und das Theater. Das Gemälde nimmt beides wörtlich. Die Pflanzen stehen auf einer Bühne, seitlich rahmen hohe Stängel sie wie Kulissen.
Unsere Quellen nennen keine eigene Deutung dieses Werks, deshalb erfinden wir keine. Der englische Wikipedia-Artikel über den Maler berichtet, dass für Klee nach der Tunesienreise von 1914 die Treue zur Natur an Gewicht verlor; die Pflanzen hier sind also keine Abschriften echter Arten, sondern Erfindungen aus Blättern, Blüten, Gefäßen und Spiralen.
Die Natur beschäftigte ihn trotzdem stets. 1923 veröffentlichte er den kurzen Text Wege des Naturstudiums im Katalog der ersten Bauhaus-Ausstellung.
Warum betrachtet man dieses Gemälde gern aus der Nähe?
Das Werk gibt nicht alles auf einmal preis. Zuerst fällt die dunkle, warme Bühne auf, dann die einzelnen Pflanzen und erst nach einer Weile die Kleinigkeiten: rote Äderchen auf der Korbschale, gelbe Staubgefäße im mittleren Gefäß, die Schneckenspirale und winzige Blättchen am unteren Rand.
Die feinen Linien kommen nicht von ungefähr. Als junger Künstler schuf Klee zwischen 1903 und 1905 einen Zyklus von elf Radierungen auf Zinkplatten mit dem Titel Inventionen, seine ersten ausgestellten Werke.
Auch ist das Original kein reines Ölgemälde: Klee verband Öl mit Aquarell, Feder und Tusche.
Mehr über den Maler, einen in der Schweiz geborenen deutschen Künstler aus dem Kreis des Blauen Reiters und Lehrer am Bauhaus, erzählt der Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch verfasst und behandelt den Maler, nicht dieses Werk.
Wo ist das Original, und wann entstand es?
Das Original gehört der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München und ist dort unter G 15632 und AK 24 verzeichnet. Es misst 50 x 67 cm (Höhe x Breite) und ist damit für Klee, der oft kleine Formate wählte, ein mittelgroßes Werk. Auf welchem Träger es gemalt ist, halten unsere Daten nicht fest.
Entstanden ist es 1934, im ersten Jahr nach Klees Abschied aus Deutschland. Ende 1933 zog er mit seiner Familie in die Schweiz, nach Bern, wo er aufgewachsen war.
Aus den Berner Jahren stammt auch das späte Werk O! diese Gerüchte! von 1939, in dem dicke, dunkle Linien seltsame Wesen zeichnen, die sich zueinander neigen, als tauschten sie den neuesten Klatsch aus.
Botanisches Theater oder lieber ein anderer Klee?
Als Kunstgemälde für Liebhaber feiner Details und warmer, dunkler Töne passt Botanisches Theater in eine Bibliothek, ein Arbeitszimmer oder einen Flur, wo man es aus der Nähe ansieht.
Wer helle, durchscheinende Farben bevorzugt, sollte sich Stadt mit den drei Kuppeln von 1914 ansehen, wo Häuser und Dächer wie Kirchenfenster leuchten. Aus demselben Jahr stammt Über ein Motiv aus Hammamet mit breiten, locker gesetzten Flächen in Violett und Blau. Für einen witzigen Akzent sorgt Siebzehn, irr von 1923, wo Zylinder, Augen, Lippen und die Zahl 17 schweben.
Jedes Paul Klee Gemälde aus unserem Sortiment, von frühen Aquarellen bis zu späten Berner Werken, finden Sie auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir Botanisches Theater von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist in Mischtechnik ausgeführt: Öl, Aquarell, Feder und Tusche. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand, die der Maler in Öl oder Acryl ausführt, in der Größe Ihrer Wahl.
Zuerst legt er das Gerüst der Szene an: Bühne, seitliche Pfosten, Balken oben und die Umrisse der Pflanzen. Danach trägt er Rosa, Braun und Grün in dünnen, lasierenden Schichten auf, damit die Bühne Tiefe und Wärme bekommt.
Am anspruchsvollsten ist die Zeichnung. Mit feinsten Pinseln zieht der Maler Tausende dünner Linien und Schraffuren, die der Fläche das körnige Aussehen eines alten Stichs geben, und setzt zuletzt die hellen Akzente: die Sternblüte, das weiße Oval, die gelben Blüten in der mittleren Schale und das rote Blatt.
Welche Größe passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 40 x 30 oder 53 x 38 cm für ein Regal, einen Nachttisch oder eine schmale Wand, 65 x 50 und 87 x 62 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 98 x 70 und 120 x 90 cm über ein Sofa oder ein Bett, 160 x 115 und 200 x 148 cm für eine große Wand, auf der die Bühne ganz zur Geltung kommen soll.
Wir malen Botanisches Theater in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 30, 53 x 38, 65 x 50, 87 x 62, 98 x 70, 120 x 90, 160 x 115 und 200 x 148 cm. Das Original misst 67 x 50 cm (Breite x Höhe); die kleinsten Formate sind also kleiner, die größten vergrößern es fast auf die dreifache Breite.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 98 x 70 oder 120 x 90 cm über dem Sofa am schönsten, wo man es auch von nahem betrachten kann. Weil die Töne dunkel und warm sind, braucht es eine helle Wand oder gutes Licht; auf Weiß oder hellem Beige öffnet sich die rosige Bühne besonders schön.
Gibt es ein Sondermaß, und welcher Rahmen passt?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Seitenverhältnis, passen wir das Gemälde so an, dass Bühne, Pfosten und alle Pflanzen vollständig bleiben; nur die Breite des dunklen Randes ändert sich. Teilen Sie uns Ihr Wunschmaß mit, und wir antworten mit Preis und Termin.
Geliefert wird es gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt; das Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand für die Reise fertig macht. In unserer 3D-Anwendung suchen Sie nur die Rahmenleiste aus; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand bieten wir als gesonderten Service an.
Wann ist Ihr Botanisches Theater bei Ihnen?
Sobald Sie bestätigt haben, greift der Maler zum Pinsel, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde bereit für den Versand. Ist es fertig, schicken wir Ihnen ein Foto; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor dem Verpacken vor.
Zoll fällt weder innerhalb Sloweniens noch für andere Länder der Europäischen Union an, und jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung abgesichert.
Botanisches Theater ist ein schönes Geschenk für Gärtner, Pflanzenfreunde und alle, die gern Details entdecken. Wissen Sie nicht, welche Größe an die Wand der beschenkten Person passt, schenken Sie einen Geschenkgutschein und überlassen Sie ihr die Wahl.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original?
In München, in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, unter G 15632 und AK 24.
Was steht auf der Bühne?
Erfundene Pflanzen: eine Sternblüte, kakteenartige Stängel, Kelche, Schälchen, eine Schneckenspirale und eine ovale Schale mit kleinen Blüten.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, es ist eine handgemalte Kopie: Unser Maler setzt jede Linie mit dem Pinsel auf Leinwand, in Öl oder Acryl.
Wie groß ist das Original?
Es misst 50 x 67 cm (Höhe x Breite); unsere Formate reichen von 40 x 30 bis 200 x 148 cm.
Malen Sie es auch in einem Format außerhalb der Liste?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir senden Ihnen ein Angebot mit Preis und Liefertermin.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks.
Ist Botanisches Theater etwas fürs Schlafzimmer oder zum Verschenken?
Ja, die warmen, dunklen Töne wirken im Schlafzimmer ruhig, und als Geschenk freut es alle, die Pflanzen und Gärten lieben.
Was bedeutet der Titel?
Er verbindet Pflanzen und Bühne: Erfundene Gewächse stehen wie Darsteller in einer Szene; eine eigene Deutung nennen unsere Quellen nicht.
- Motiv: erfundene Pflanzen auf einer dunkelrosa Bühne zwischen hohen Pfosten und Stängeln, in feinsten Linien gezeichnet.
- Original: Öl, Aquarell, Feder und Tusche, 1934, 50 x 67 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Formate von 40 x 30 bis 200 x 148 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: es entstand 1934, im ersten Jahr nach Klees Umzug aus Deutschland in die Schweiz.









































