Beschreibung
Sumpflegende ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1919: eine dunkle, dicht gemalte Landschaft, in der sich zwischen Tannen, dreieckigen Dächern und runden gelbgrünen Scheiben eine Kirche mit Kreuz, kleine Häuser, eine rote Tür und ganz unten eine winzige Figur mit einer Stange über den Schultern verbergen. Das Original, Öl auf Karton, misst 47 x 40,8 cm und befindet sich seit 1982 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 hochformatigen Größen von 36 x 43 bis 172 x 200 cm oder nach Maß. Bevor wir es verpacken, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Sumpflegende |
| Weitere Titel: | Swamp Legend (englischer Titel) · Močvirska legenda (slowenischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1919 |
| Originalgröße: | 47 cm x 40,8 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Sumpflegende – Paul Klee
Was zeigt die Sumpflegende?
Die Szene ist dunkel und dicht, wie ein Dorf, das man in der Dämmerung zwischen Bäumen erahnt. Braun, tiefes Violett und Olivgrün herrschen vor, dazwischen leuchten weiße Flächen, die dünne schwarze Linien in Dreiecke, Bögen und schräge Rechtecke zerschneiden.
Oben links trägt eine Kirche ein weißes Kreuz auf dem Dach, um sie herum und rechts stehen Häuschen mit spitzen weißen Dächern. In der Mitte öffnet sich eine dunkelrote Tür mit einem kleinen Fenster, daneben liegt ein schräges Gitter wie ein Zaun oder Spalier, und weiter unten führen ein paar weiße Stufen zur Mitte hin.
Zwischen den Gebäuden wachsen weiße Tannen, gezeichnet wie Fischgräten, und über allem hängen runde gelbgrüne Scheiben, die man als Sonnen, Monde oder Baumkronen lesen kann. Links unten steht eine winzige Figur aus weißen Linien mit einer Stange über den Schultern, an deren Enden etwas hängt. Die Farbe ist stellenweise zerkratzt und rissig, und rechts unten hat Klee signiert.
Wovon erzählt diese Legende?
Die englische Wikipedia zählt das Werk zu den „kosmischen Landschaften“, die Klee zwischen 1917 und 1919 in großer Zahl malte und in denen er ein symbolisches Verständnis der Natur ausdrückte. Die Farbräume sind abstrakt, die Dinge ordnen sich naiv an. Nach derselben Quelle wird in dieser traumhaften Szenerie der Mensch selbst zu einem Stück Natur: Die kleine Figur am unteren Rand ist nicht größer als die Tanne neben ihr.
In seinen Tagebüchern notierte Klee sinngemäß, die Landschaft sei ihm schon als Kind ganz klar gewesen, ein Schauplatz für Stimmungen der Seele; nun aber beginne eine gefährliche Zeit, in der die Natur ihn verschlingen wolle, und doch sei er ruhig. Welche Legende der Titel meint, verraten die Quellen nicht.
Warum ist dieses Gemälde so bekannt?
Es verbindet kindlich einfache Zeichen wie Häuschen, Kreuz und Tannen mit einer dunklen, beinahe nächtlichen Palette. Gerade diese Mischung aus Naivem und Rätselhaftem lässt den Blick immer wieder zurückkehren.
Klee kam 1879 in Münchenbuchsee bei Bern zur Welt, als Sohn eines deutschen Musiklehrers und einer Schweizer Sängerin. 1911 und 1912 gehörte er zum Kreis des Blauen Reiters um Kandinsky und Franz Marc, und eine Reise nach Tunesien 1914 wurde sein Durchbruch zur Farbe. Die Sumpflegende malte er fünf Jahre später in München.
Die englische Wikipedia widmet ihr einen kurzen Artikel über die Sumpflegende, auf Englisch verfasst, der auch ihren Weg durch die Sammlungen nachzeichnet.
Wo ist das Original, und was hat es erlebt?
Das Original hängt seit 1982 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Es ist Öl auf Karton und misst 47 x 40,8 cm (Höhe x Breite).
Kurz nach seiner Fertigstellung kauften es Paul Küppers und seine Frau Sophie, später Sophie Lissitzky-Küppers, direkt bei Klee in München. 1926 lieh Sophie es zusammen mit 15 weiteren Werken der Moderne dem Provinzialmuseum in Hannover.
Dort beschlagnahmten es die Nationalsozialisten am 5. Juli 1937 in ihrer Aktion gegen „entartete Kunst“, und ab dem 19. Juli hing es in der gleichnamigen Schmähausstellung an der sogenannten Dada-Wand. Danach wechselte es mehrmals den Besitzer, bis es 1982 die Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung und die Stadt München erwarben.
Die Erben von Sophie Lissitzky-Küppers forderten es jahrzehntelang zurück. Im Juli 2017 wurde bekannt, dass sie sich mit der Stadt geeinigt hatten: Die Erben erhalten eine Entschädigung, und das Gemälde bleibt im Lenbachhaus.
Im selben Jahr 1919 malte Klee auch Villa R auf Karton, eine hellere Landschaft mit weißer Villa, roter Straße und einem großen R im Vordergrund.
Sumpflegende oder ein anderer Klee?
Die Sumpflegende ist ein Kunstgemälde für alle, die dunklere, geheimnisvolle Szenen lieben, die sich nicht auf einen Blick erschließen. An der Wand wirkt sie wie ein Fenster in ein nächtliches Dorf, in dem man jedes Mal etwas Neues entdeckt.
Wer mehr Licht möchte, wählt Hammamet mit der Moschee, ein durchscheinendes Aquarell von Klees Tunesienreise 1914. Eine ganze Stadt aus kleinen farbigen Quadraten und Dreiecken unter einer orangeroten Sonne zeigt Burg und Sonne, und für eine größere Wand gibt es Polyphonie, wo Tausende winziger Punkte über weiche Farbflächen laufen.
Weitere Paul Klee Gemälde, die unsere Maler auf Bestellung malen, versammelt die Seite Paul Klee.
Wie malen wir die Sumpflegende von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein Ölgemälde auf Karton, nicht auf Leinwand, und misst nur 47 x 40,8 cm. Bei uns entsteht eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler arbeitet in Öl oder Acryl, in der Größe Ihrer Wahl, sodass sie an Ihrer Wand hängt wie jedes Gemälde.
Zuerst teilt er die Fläche mit dünnen Linien in dieselben Felder wie Klee, dann baut er Schicht für Schicht die dunklen Braun-, Violett- und Grüntöne auf. Weiße Dächer, Tannen, Kreuz und Figur kommen zuletzt, mit dickerer Farbe, damit sie aus dem Dunkel hervortreten.
Die zerkratzte, rissige Oberfläche des Originals deutet er mit körnigen Strichen und Ritzungen in der frischen Farbe an, sodass sie rau und lebendig bleibt. Weil das Gemälde dunkel ist, kommt es mit seitlich einfallendem Licht am besten zur Geltung.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 36 x 43 oder 47 x 56 cm für Flur, Regal oder eine schmale Wand, 54 x 65 und 72 x 85 cm über Kommode oder Bett, 90 x 107 und 102 x 122 cm über dem Sofa, 133 x 160 oder 172 x 200 cm für eine große Wand, an der die Landschaft Sie hineinziehen darf.
Wir malen die Sumpflegende in 8 hochformatigen Größen (Breite x Höhe): 36 x 43, 47 x 56, 54 x 65, 72 x 85, 90 x 107, 102 x 122, 133 x 160 und 172 x 200 cm. Das Original misst 40,8 x 47 cm (Breite x Höhe); unsere kleinste Größe ist also etwas kleiner, alle anderen vergrößern es, die größte um mehr als das Vierfache.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 90 x 107 oder 102 x 122 cm über Sofa oder Bücherregal am stärksten, wo die dunklen Töne vor einer hellen Wand zur Geltung kommen. Im Schlafzimmer wirkt es beruhigend, weil seine Farben gedämpft sind.
Kann ich eine andere Größe oder einen Rahmen bestellen?
Ja. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, ergänzt oder kürzt der Maler an den Rändern etwas dunklen Grund, während Kirche, Tür und Figur vollständig bleiben. Fragen Sie ein Maß nach Wunsch an, und wir antworten mit Preis und Liefertermin.
Sie bekommen die Sumpflegende gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Das Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die Ihr Gemälde auf Leinwand reisefertig macht. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Leistenwahl dient; Ihr Gemälde an der eigenen Wand zu sehen, ist ein gesonderter Service.
Zu den tiefen Tönen passt ein schmaler Rahmen aus dunklem Holz, eine patinierte Goldleiste greift die gelbgrünen Scheiben auf.
Wie und wann wird das Gemälde geliefert?
Sobald Sie die Bestellung bestätigt haben, beginnt der Maler, und die Sumpflegende ist nach 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, und wenn Sie eine Änderung wünschen, nehmen wir sie vor.
Innerhalb Sloweniens und in alle anderen EU-Länder fallen keine Zölle an, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Sie ist ein schönes Geschenk für alle, die Märchen, Wälder oder moderne Kunst lieben. Sind Sie bei der Größe unsicher, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, dann wählt der Beschenkte selbst.
Häufige Fragen
Wo ist das Original der Sumpflegende zu sehen?
In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, wo es seit 1982 hängt.
Was ist auf dem Gemälde dargestellt?
Eine dunkle, traumhafte Landschaft mit Kirche, Häuschen, Tannen, gelbgrünen Scheiben und einer winzigen Figur links unten.
Bekomme ich einen Druck?
Nein, es ist eine handgemalte Kopie: Unser Maler setzt jeden Pinselstrich selbst, in Öl oder Acryl auf Leinwand.
Wie groß ist Klees Original?
47 x 40,8 cm (Höhe x Breite); unsere Größen reichen bis 172 x 200 cm.
Gibt es Größen außerhalb der Liste?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir erstellen ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie schnell ist es bei mir?
Die Anfertigung dauert 15 bis 45 Werktage, und vor dem Versand sehen Sie ein Foto des fertigen Werks.
Eignet sich die Sumpflegende fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, die gedämpften dunklen Töne passen ins Schlafzimmer, und als Geschenk freut es Liebhaber moderner Kunst.
Was bedeutet die kleine Figur unten?
Laut Wikipedia wird der Mensch in dieser traumhaften Szene zu einem Stück Natur, deshalb ist sie so klein wie die Tannen um sie herum.
- Motiv: dunkle Landschaft mit Kirche, Häuschen, weißen Tannen, gelbgrünen Scheiben und einer winzigen menschlichen Figur.
- Original: Öl auf Karton, 1919, 47 x 40,8 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Hochformate von 36 x 43 bis 172 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten das Gemälde; der Streit um sein Eigentum endete erst 2017 mit einer Einigung.









































