Beschreibung
Siebzehn, irr ist ein Blatt von Paul Klee aus dem Jahr 1923, mit Feder und Aquarell gearbeitet: Auf warmem, wolkigem Grund schweben ein schwarzer Zylinder, Fischaugen, eine dünne Nase, Lippen, ein kleines Herz und federartige Striche, als zerfiele ein Gesicht in seine Einzelteile. Ein schwarzer und ein roter Pfeil zeigen nach rechts, links unten steht die Zahl 17, oben die Buchstaben irr. Das Original, nur 22,3 x 28,6 cm groß, gehört dem Kunstmuseum Basel. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Querformaten von 40 x 30 bis 200 x 159 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Siebzehn, irr |
| Weitere Titel: | Seventeen, Insane (englischer Titel) · Diciassette, folle (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1923 |
| Originalgröße: | 22,3 cm x 28,6 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Feder und Aquarell auf Papier, auf Karton |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Kunstmuseum Basel, Basel, Schweiz |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Siebzehn, irr – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Siebzehn, irr?
Der Grund ist Aquarell, das wie Wolken verläuft: oben dunkel wie Kaffee, in der Mitte pfirsichfarben, unten blassrosa und sandfarben. Darauf hat Klee mit feiner Feder Teile eines Gesichts gezeichnet, die jedes für sich treiben.
Links oben sitzt ein schwarzer Zylinder mit breiter, spitzer Krempe. Darunter berühren sich zwei Fischaugen in einem Punkt, von dem eine dünne, gepunktete Nase herabfällt. Tiefer liegt ein Auge in Form eines Mundes, am unteren Rand ein kleines Herz an einem Stiel. Rechts erkennt man zwei braune Brauen, zwei rote Punkte mit einem schwarzen Tropfen, einen Mund mit dunklem Spalt und lange Federstriche.
Zwei Pfeile weisen nach rechts: ein langer schwarzer unter dem oberen Rand und ein dicker roter in der Mitte. Die 17 ist mit schwarzem Pinsel links unten geschrieben, die Druckbuchstaben irr stehen oben, Klees kleine Signatur rechts unten.
Warum stehen eine Zahl und ein Wort auf dem Blatt?
Klee hat den Titel direkt ins Werk geschrieben: Die 17 und das Wort irr liest jeder, der davorsteht. Warum gerade siebzehn, verrät das Blatt nicht, und auch unsere Quellen erklären es nicht, deshalb erfinden wir keine Deutung.
Die englische Wikipedia schreibt über Klee, dass er oft Buchstaben und Zahlen in seine Arbeiten aufnahm, häufig zusammen mit verspielten Figuren von Menschen und Tieren, und dass viele Werke und Titel seinen trockenen Humor spiegeln. Dieses Blatt ist ein schönes Beispiel: Schrift, Ziffer und Zeichnung sind hier gleichberechtigte Teile derselben Komposition.
Was man sieht, ist ein Gesicht in Stücken: Der Zylinder gehört einem Herrn, Augen, Nase und Mund liegen verstreut, als hätte man sie aus einer Schachtel geschüttelt. Wie sie zusammengehören, hat Klee nicht notiert, also findet jeder Betrachter sein eigenes Gesicht.
Warum amüsiert dieses Blatt so viele Menschen?
Weil es witzig ist, ohne laut zu sein: Ein paar feine Linien, zwei Pfeile und zwei rote Punkte genügen für eine ganze Geschichte.
Klee spielte schon als Kind Geige, und Rilke fand, seine Zeichnungen läsen sich wie aufgeschriebene Musik. Auch hier kehren die Formen wie Motive in einem Stück wieder: Fischauge, Federstrich, Pfeil, wieder ein Auge.
Wer mehr über den Künstler erfahren möchte, liest den Artikel über Paul Klee in der englischen Wikipedia; er ist auf Englisch verfasst und handelt vom Maler, nicht eigens von diesem Werk.
Wo wird das Original aufbewahrt, und wie groß ist es?
Das Original gehört dem Kunstmuseum Basel in der Schweiz und trägt dort die Inventarnummer 1960.59. Klee schuf es 1923, mitten in seinen Jahren als Lehrer am Bauhaus; dort war er von Januar 1921 bis April 1931, lange Zeit an der Seite von Wassily Kandinsky.
Das Blatt ist klein: 22,3 x 28,6 cm (Höhe x Breite), kaum größer als ein Schulheft. Es ist mit Feder und Aquarell auf Papier gearbeitet, das auf Karton aufgezogen ist. Solche bescheidenen Träger nutzte Klee gern, darum sind viele seiner Werke kleiner, als man erwarten würde.
Siebzehn, irr oder ein anderer Klee?
Siebzehn, irr ist ein Kunstgemälde für alle, die Humor lieben und weder Landschaft noch Porträt suchen. Weil die Formen über die ganze Breite verstreut sind, füllt es eine querformatige Wand über dem Schreibtisch, in der Bibliothek oder im Flur, wo Gäste stehen bleiben und nach den Augen suchen.
Aus demselben Basler Museum stammen zwei farbenfrohe Werke von 1914: Stadt mit den drei Kuppeln, eine Stadt aus durchscheinenden Quadraten und Dreiecken, die wie Glasfenster leuchten, und Über ein Motiv aus Hammamet, eine Mauer aus violetten und blauen Flecken mit einem roten Blitz in der Ecke. Wer Klees verschmitzte Seite mag, sollte sich O! diese Gerüchte! von 1939 ansehen, wo sich seltsame Wesen zueinander neigen, als tuschelten sie, und für eine heitere Ecke gibt es Die Vase mit runden gelben Blüten auf grober Jute.
Klees Auswahl, von frühen Aquarellen bis zu späten Arbeiten aus Bern, ist auf der Seite Paul Klee versammelt; dort finden Sie jedes Paul Klee Gemälde, das wir auf Bestellung malen.
Wie malen wir Siebzehn, irr von Hand auf Leinwand?
Klees Original ist ein kleines Papierblatt mit Feder und Aquarell, auf Karton aufgezogen. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler führt sie in Öl oder Acryl aus, in der Größe, die Sie wählen, und so hängt sie an der Wand wie jedes andere Gemälde.
Zuerst legt er in dünnen, lasierenden Schichten den wolkigen Grund an, von dunkler Sepia oben bis zu Pfirsich und Rosa unten, damit die weichen Übergänge des Aquarells sichtbar bleiben. Ist die Fläche trocken, zieht er mit feinem Pinsel Augen, Nase, Lippen und Federstriche, zuletzt setzt er den Zylinder, beide Pfeile, die roten Punkte, die 17 und die Buchstaben oben.
Ob Ihr Werk ein Ölgemälde wird oder in Acryl entsteht: Die feinen Linien bleiben scharf, der Grund so weich wie auf dem Papier in Basel.
Welche Größe passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 40 x 30 oder 50 x 38 cm für ein Regal oder ein schmales Wandstück, 65 x 49 und 80 x 63 cm über einen Schreibtisch oder eine Kommode, 100 x 79 cm über ein Sofa, 125 x 99, 160 x 123 und 200 x 159 cm für eine große freie Wand.
Wir malen Siebzehn, irr in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 40 x 30, 50 x 38, 65 x 49, 80 x 63, 100 x 79, 125 x 99, 160 x 123 und 200 x 159 cm. Das Original misst nur 28,6 x 22,3 cm (Breite x Höhe), alle unsere Größen vergrößern das Blatt also, die größte fast um das Siebenfache. Der warme, leere Raum lässt Pfeile und Augen in jeder Größe atmen.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 100 x 79 oder 125 x 99 cm über dem Sofa am stärksten, wo sich das Gespräch bald um die rätselhafte Siebzehn dreht.
Gibt es eine andere Größe oder einen Rahmen?
Natürlich. Brauchen Sie ein anderes Seitenverhältnis, verbreitern oder verschmälern wir den Grund, während Zylinder, Augen, Pfeile und die 17 vollständig an ihrem Platz bleiben. Nennen Sie uns Ihr Wunschmaß; Preis und Liefertermin teilen wir Ihnen dann mit.
Geliefert wird gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder bereits gerahmt, ganz wie Sie möchten. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch sicher für den Transport vorbereitet. Die Leiste suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die nur dafür gedacht ist; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service. Zu den Sepiatönen passt ein schmaler dunkler Rahmen.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Sobald Sie die Bestellung bestätigen, macht sich der Maler an die Arbeit, und das Gemälde ist nach 15 bis 45 Werktagen versandbereit. Vor dem Verpacken schicken wir Ihnen ein Foto der fertigen Arbeit, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, erledigen wir das.
Zoll fällt weder in Slowenien noch im übrigen EU-Raum an, und jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung abgesichert.
Zylinder, Pfeile und die rätselhafte Siebzehn sind ein gelungenes Geschenk zum siebzehnten Geburtstag, für Freunde mit Sinn für Humor oder fürs neue Büro. Wissen Sie nicht, welche Wand darauf wartet, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und der Beschenkte wählt selbst.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Kunstmuseum Basel in der Schweiz, unter der Inventarnummer 1960.59.
Was ist alles auf dem Blatt gezeichnet?
Ein schwarzer Zylinder, Fischaugen, Nase, Lippen, eine Herzform, ein schwarzer und ein roter Pfeil, die Zahl 17 und die Buchstaben irr auf warmem Grund.
Handelt es sich um einen Druck?
Nein. Sie bekommen eine handgemalte Kopie, die der Maler mit dem Pinsel auf Leinwand ausführt, in Öl oder Acryl.
Welche Maße hat das Original?
22,3 x 28,6 cm (Höhe x Breite); unsere Größen reichen bis 200 x 159 cm.
Gibt es auch Maße außerhalb der Liste?
Ja. Schreiben Sie uns, wie viel Platz Ihre Wand bietet, und wir erstellen ein Angebot genau für dieses Maß.
Wie lange warte ich auf das Gemälde?
15 bis 45 Werktage, und vor dem Versand bekommen Sie noch ein Foto der fertigen Arbeit.
Passt es ins Schlafzimmer, oder eher als Geschenk?
Mehr als im Schlafzimmer kommt es in Wohnräumen, im Büro oder im Flur zur Geltung, wo man es bemerkt; als Geschenk erfreut es jeden mit Sinn für Humor.
Warum stehen die 17 und das Wort irr darauf?
Weil es die Worte des Titels sind, die Klee direkt ins Werk schrieb; warum gerade siebzehn, ist nirgends erklärt.
- Motiv: ein Gesicht in Einzelteilen: Zylinder, Fischaugen, Lippen, zwei Pfeile, die Zahl 17 und die Buchstaben irr auf warmem Grund.
- Original: Feder und Aquarell auf Papier, auf Karton, 1923, 22,3 x 28,6 cm, Kunstmuseum Basel.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 30 bis 200 x 159 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Werk entstand in Klees Bauhaus-Jahren, und der Titel steht auf dem Blatt selbst.









































