Vincent van Gogh – Der Maulbeerbaum

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Der Maulbeerbaum ist die Herbstlandschaft, die Vincent van Gogh im Oktober 1889 in Saint-Rémy-de-Provence malte: ein einzelner Maulbeerbaum mit leuchtend gelbem und orangefarbenem Laub erhebt sich von einem hellen, felsigen Hang vor einem tiefblauen Himmel. Das Original misst 54 x 65 cm und hängt im Norton Simon Museum in Pasadena, Kalifornien. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 13 Formaten von 50 x 40 bis 150 x 120 cm oder nach Ihrem Maß, und senden Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Der Maulbeerbaum
Weitere Titel:The Mulberry Tree · Le Mûrier
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:Oktober 1889, Saint-Rémy-de-Provence
Originalgröße:54 cm x 65 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:Norton Simon Museum, Pasadena (Inv.-Nr. M.1976.09.P)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 13 Formate oder nach Maß

Der Maulbeerbaum – Vincent van Gogh

Was zeigt das Gemälde Der Maulbeerbaum?

Das Gemälde zeigt einen einzigen Baum, der fast die ganze Leinwand ausfüllt. Sein Stamm, braun mit blauen Schatten, windet sich aus der unteren Mitte nach oben, und von ihm breiten sich die Äste zu einer weiten, nahezu symmetrischen Krone aus gelbem, ockerfarbenem und orangem Laub aus. Jedes Blattbüschel ist eine Locke aus dicker Farbe, dunkelblau und schwarz umrandet, sodass die Krone wie eine Menge kleiner Flammen wirkt.

Hinter dem Baum steigt links ein weißer, felsiger Hang auf, gemalt in Strichen aus Creme, Grau und Hellblau. Rechts ziehen sich unter der Krone niedrige Hügel in die Ferne, nicht weit vom Stamm stehen ein dunkelgrüner Busch und ein kleiner rotoranger Busch. Der Boden im Vordergrund ist blassgelb und cremefarben, durchzogen von dünnen Strichen grünen Grases, und am Fuß des Stammes liegt ein Fleck aus grauem und blauem Schatten. Über allem steht ein tiefblauer Himmel, in kurzen schrägen Strichen aufgetragen.

Warum scheinen sich die Blätter im Maulbeerbaum zu bewegen?

Weil Van Gogh sie in gewundenen Spiralen malte. Der Lexikonartikel über das Gemälde beschreibt einen dicken Impasto-Auftrag, durch den das Laub fast dreidimensional wirkt, und gewundene orange und schwarze Spiralen, die den Wind in den Ästen andeuten. In der Krone gibt es keine flache Farbfläche: Jeder Strich hat eine Richtung, und zusammen drehen und heben sie sich wie Blätter in einer Bö.

Der zweite Grund ist die Farbe. Die warmen Gelb- und Orangetöne des Baumes stehen direkt neben den kühlen Blau- und Violetttönen des Himmels, und jede Farbe verstärkt die andere. 1892 schrieb der Kritiker Charles Saunier in der Zeitschrift L’En-Dehors, der Baum sei in dickem Kobalt und Chromgelb gemeißelt.

Was bedeutete Der Maulbeerbaum für Van Gogh?

Van Gogh malte das Gemälde im Oktober 1889, als er in der Anstalt Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence im Süden Frankreichs lebte. In jenem Herbst entstand eine Reihe von Leinwänden, die er seine Herbststudien nannte, und gerade diese stellte er über alle anderen.

In einem Brief an seinen Bruder Theo im Dezember 1889 beschrieb er das Gemälde als den gelben Maulbeerbaum vor einem sehr blauen Himmel und hielt es für die beste dieser Herbststudien. So wissen wir genau, was der Maler von dieser Leinwand hielt: keine Skizze auf dem Weg zu etwas anderem, sondern ein Werk, das er selbst hervorhob.

Wo ist das Original, und wie kam es dorthin?

Das Original hängt im Norton Simon Museum in Pasadena, Kalifornien. Es gehört der Norton Simon Art Foundation, der es Norton Simon 1976 schenkte, und trägt die Inventarnummer M.1976.09.P. Es ist ein Öl auf Leinwand von 54 x 65 cm und führt in den Werkverzeichnissen Van Goghs die Nummern F637 und JH1796.

Erster Besitzer war der Maler Camille Pissarro in Paris, von ihm ging es durch Erbschaft an Madame Pissarro. Danach gehörte es dem Kunsthändler Ambroise Vollard, dem Sammler Alphonse Kann in Saint-Germain-en-Laye bis 1928 und schließlich Michael Stewart und David Gibbs in London. Im Oktober 1961 verkaufte Gibbs es an Marlborough Fine Art, und im November 1961 verkaufte Marlborough es an Norton Simon.

1901 wurde das Gemälde in der Galerie Bernheim-Jeune in Paris gezeigt, und der österreichische Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal schilderte seinen Besuch dieser Ausstellung in einem fiktiven Brief mit dem Titel Die Farben. Die Besitzgeschichte und die Urteile der Kritiker sind auf der Wikipedia-Seite über das Gemälde (auf Englisch) zusammengetragen.

Der Maulbeerbaum oder ein anderer Van Gogh aus Saint-Rémy – welches wählen?

Alle fünf Werke malte Van Gogh in dem Jahr, das er in Saint-Rémy verbrachte. 1889 entstanden die violettblauen Blüten der Schwertlilien, die dunklen, flammenartigen Bäume der Zypressen und das gelbe Licht der Olivenbäume mit gelbem Himmel und Sonne. 1890 folgten die weißen Blüten auf blauem Grund der Mandelblüte.

Wählen Sie den Maulbeerbaum für warme Herbstfarben und eine Krone voller Bewegung, die Schwertlilien für ein ruhigeres Blumengemälde, die Mandelblüte für helles, frisches Blau und die Olivenbäume, wenn Sie dasselbe kräftige Gelb wünschen, nur im Himmel statt im Laub.

Wie entsteht unser handgemalter Maulbeerbaum?

Der Maler skizziert zuerst den Stamm und die Hauptäste und prüft die Proportionen am Original, damit die Krone breit und ausgewogen bleibt. Dann folgen der Hang, die Hügel und der Himmel, zuletzt das Laub, Locke für Locke in Gelb, Ocker und Orange aufgebaut und dunkelblau umrandet. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und auf jedem Blatt das Licht fangen. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.

Die erste Aufnahme zeigt unser fertiges Gemälde in einem Goldrahmen von vorn auf einer Staffelei in unserer Werkstatt. Die zweite Aufnahme zeigt dasselbe gerahmte Gemälde schräg von rechts, sodass Sie sehen, wie das Laub im Relief hervortritt. Die dritte Aufnahme ist eine Nahsicht der Rahmenecke mit den gelben Blättern in dicker Farbe vor dem blauen Himmel. Die vierte Aufnahme ist eine Nahsicht des Stammes und des dunkelgrünen Busches, in der Sie jedem Pinselstrich und dem Gewebe der Leinwand folgen können.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen das Foto zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 60 x 50 oder 65 x 54 cm über einer Kommode, einem Schreibtisch oder im Flur, 80 x 60 oder 90 x 70 cm über einem Bett oder einem Sideboard, 120 x 100 oder 150 x 120 cm über einem Sofa oder an einer großen freien Wand.

Es gibt 13 Formate: 50 x 40, 60 x 50, 65 x 54, 70 x 53, 70 x 56, 70 x 59, 70 x 60, 80 x 60, 80 x 62, 80 x 67, 90 x 70, 120 x 100 und 150 x 120 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 65 cm breit und 54 cm hoch, unser Format 65 x 54 cm gibt Ihnen das Gemälde also genau in der Größe, in der es in Pasadena hängt. Die gelbe Krone leuchtet auf einer weißen, cremefarbenen oder hellgrauen Wand und wirkt warm vor dunklem Holz. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 40 cm passt gut über einen Schreibtisch. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 13 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Bleiben Sie nah am Seitenverhältnis des Originals, sonst werden Krone und Hang gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Goldrahmen wie auf unseren Aufnahmen nimmt das Gelb des Laubs auf, ein dunkler Holzrahmen gibt den Herbstfarben eine ruhigere Fassung.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie unter allen unseren Gemälden von Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original von Der Maulbeerbaum heute?

Im Norton Simon Museum in Pasadena, Kalifornien. Das Gemälde gehört der Norton Simon Art Foundation als Schenkung von Norton Simon aus dem Jahr 1976, mit der Inventarnummer M.1976.09.P. Norton Simon kaufte es im November 1961 von Marlborough Fine Art in London. In den Werkverzeichnissen Van Goghs ist es unter F637 und JH1796 geführt.

Wann und wo malte Van Gogh den Maulbeerbaum?

Im Oktober 1889 in Saint-Rémy-de-Provence im Süden Frankreichs, als er in der Anstalt Saint-Paul-de-Mausole lebte. Es gehört zu den Gemälden, die er selbst seine Herbststudien nannte, und das gelbe und orange Laub zeigt die Jahreszeit, in der es entstand. Van Gogh war damals 36 Jahre alt.

Was schrieb Van Gogh über den Maulbeerbaum?

Er schätzte ihn sehr. In einem Brief an seinen Bruder Theo im Dezember 1889 beschrieb er das Gemälde als den gelben Maulbeerbaum vor einem sehr blauen Himmel und nannte es die beste seiner Herbststudien. Selten wissen wir so genau, welche seiner Leinwände der Maler selbst für die beste einer Jahreszeit hielt.

Was bedeutet Van Goghs Maulbeerbaum?

Van Gogh hinterließ keine verborgene Bedeutung: In seinem Brief schrieb er über Farbe, über Gelb vor einem sehr blauen Himmel. Das Gemälde zeigt einen einzelnen Baum im Herbst, dessen Krone in gewundenen Spiralen gemalt ist, die Wind in den Ästen andeuten. Deutungen als Zeichen für Ausdauer oder innere Unruhe sind spätere Auslegungen, nicht seine Worte.

Wem gehörte der Maulbeerbaum vor dem Norton Simon Museum?

Erster Besitzer war der Maler Camille Pissarro in Paris, nach ihm durch Erbschaft Madame Pissarro. Später gehörte das Gemälde dem Kunsthändler Ambroise Vollard, dem Sammler Alphonse Kann bis 1928 sowie Michael Stewart und David Gibbs in London. 1961 kam es über Marlborough Fine Art zu Norton Simon, der es 1976 seiner Stiftung schenkte.

Ist das Original von Der Maulbeerbaum verkäuflich, und was ist es wert?

Nein, das Original ist nicht verkäuflich: Es gehört der Norton Simon Art Foundation und hängt im Museum in Pasadena. Die von uns geprüften Quellen nennen weder einen Preis für den Kauf von 1961 noch einen heutigen Wert, jede Zahl wäre also geraten. Besitzen können Sie eine von Hand in Öl gemalte Kopie im Format Ihrer Wahl.

Wie groß ist das Original von Der Maulbeerbaum?

Das Original ist 54 cm hoch und 65 cm breit, ein mittleres Querformat. Unser Format 65 x 54 cm entspricht ihm genau, sodass das Gemälde an Ihrer Wand so groß ist wie das in Pasadena. Für mehr Wirkung gibt es größere Formate bis 150 x 120 cm, kleinere ab 50 x 40 cm sowie Sonderformate nach Maß.

Ist Ihr Maulbeerbaum ein Druck?

Nein. Unsere Fassung ist ein Kunstgemälde, das ein Maler von Hand in Öl malt, Strich für Strich, und das wir anschließend auf einen Keilrahmen aus Holz spannen. Auf die Leinwand wird nichts gedruckt. Vor dem Versand fotografieren wir das fertige Werk und senden Ihnen das Foto zur Freigabe, so sehen Sie Ihr Gemälde, bevor es unser Atelier in Slowenien verlässt.

Hat Ihr Maulbeerbaum die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unsere Kopie in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das an den gewundenen gelben Blättern und am Stamm, wo das Relief das Licht fängt, wie die dritte und die vierte Aufnahme zeigen. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.

  • Motiv: ein Maulbeerbaum mit gelbem und orangem Herbstlaub auf einem hellen, felsigen Hang vor tiefblauem Himmel.
  • Original: Oktober 1889, Saint-Rémy-de-Provence, 54 x 65 cm, Norton Simon Museum, Pasadena.
  • Unseres: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 13 Formaten von 50 x 40 bis 150 x 120 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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