Vincent van Gogh – Van Goghs Stuhl

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1871__ Kategorie:

Beschreibung

Van Goghs Stuhl ist das Gemälde, das Vincent van Gogh Ende 1888 in Arles malte, kurz nachdem Paul Gauguin zu ihm gezogen war: ein schlichter gelber Stuhl mit Binsensitz auf einem Boden aus roten Terrakottafliesen, auf dem Sitz seine Pfeife und ein Tabakbeutel. Das Original misst 91,8 x 73 cm und hängt in der National Gallery in London. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 151 x 190 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Van Goghs Stuhl
Weitere Titel:Van Gogh’s Chair · Vincent’s Chair with His Pipe · La sedia di Vincent
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:1888, Arles (im Januar 1889 leicht überarbeitet)
Originalgröße:91,8 cm x 73 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:National Gallery, London (Inv.-Nr. NG3862)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Van Goghs Stuhl – Vincent van Gogh

Was zeigt Van Goghs Stuhl?

Auf einem Boden aus roten Terrakottafliesen steht ein schlichter Holzstuhl, leicht von oben gesehen, und füllt fast die ganze Leinwand. Er hat eine gerade Lehne, keine Armlehnen und einen Sitz aus geflochtenen Binsen, das Holz ist gelb gestrichen. Es ist ein einfacher Bauernstuhl, stabil, aber grob gearbeitet: Die Beine stehen nicht ganz gerade.

Auf dem Sitz liegen eine Pfeife und ein Tabakbeutel. Hinter dem Stuhl, links, steht eine niedrige Kiste mit der Signatur Vincent, in der Knollen keimen, vielleicht Zwiebeln. Rechts sieht man einen Teil einer blauen Tür, deren großes Scharnier die Linie der Stuhlbeine wiederholt. Die Szene liegt im Tageslicht und ist in hellen, einfachen Farben gemalt.

Warum malte Van Gogh einen leeren Stuhl?

Er begann das Gemälde im November 1888, kurz nachdem Paul Gauguin zu ihm nach Arles gekommen war und die beiden gemeinsam im Gelben Haus wohnten. Van Gogh hatte das Haus für diesen Besuch eingerichtet, und der Stuhl war vielleicht einer der zwölf Stühle, die er im September gekauft hatte. Er hoffte, Gauguins Aufenthalt werde der erste Schritt zu einem Atelier des Südens sein, einer Gemeinschaft von Malern, die Seite an Seite arbeiten.

Zur gleichen Zeit malte er eine zweite Leinwand, Gauguins Stuhl, die sich heute im Van Gogh Museum in Amsterdam befindet. Die beiden Gemälde sollten zusammen hängen, ein Stuhl nach rechts gewandt, der andere nach links. Im Dezember 1888 beschrieb er sie seinem Bruder Theo: seinen eigenen Stuhl ganz gelb auf roten Fliesen, bei Tag, und Gauguins Sessel als rot-grüne Nachtwirkung, mit zwei Romanen und einer Kerze auf dem Sitz. Keines der Gemälde zeigt einen Menschen; jeder Stuhl steht für seinen Besitzer.

Was bedeuten Pfeife, Zwiebeln und der leere Sitz?

Die National Gallery beschreibt die beiden Stühle als Ersatzporträts: Sie stehen für den Charakter und die künstlerische Haltung der beiden Maler. Van Goghs Stuhl ist einfach und zweckmäßig, gemalt im hellen Tageslicht des Südens; Gauguins Stuhl ist ein eleganter, fein geschnitzter Sessel, nachts bei Kerzen- und Gaslicht gezeigt. Seinem eigenen Stuhl gab Van Gogh Blau und Orange, dem von Gauguin Rot und Grün – jeweils ein Paar von Komplementärfarben.

Pfeife und Tabak stehen vielleicht für einfache, häusliche Behaglichkeit. Kurz nach dem Tod seines Vaters hatte Van Gogh dessen Pfeife gezeichnet, und in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts war die Pfeife ein Zeichen dafür, wie schnell das Leben vergeht. Die keimenden Zwiebeln mit seinem Namen auf der Kiste erinnern daran, wie viel ihm die Natur bedeutete.

Wo hängt das Original und wie kam es nach London?

Das Original hängt in der National Gallery in London, in Saal 43, unter der Inventarnummer NG3862, in einem italienischen Rahmen aus dem 17. Jahrhundert. Die Galerie erwarb es 1924 mit Mitteln des Courtauld Fund.

Nach Van Goghs Tod gehörte die Leinwand seiner Schwägerin Jo van Gogh-Bonger, danach ihrem Sohn V. W. van Gogh. Sie war in Amsterdam, New York und London ausgestellt, bevor die Treuhänder des Courtauld Fund sie über die Leicester Galleries kauften. Ihr Gegenstück, Gauguins Stuhl, blieb in den Niederlanden.

Van Goghs Stuhl oder Schlafzimmer in Arles – welches wählen?

Beide Gemälde stammen aus dem Gelben Haus in Arles. Zwei sehr ähnliche Stühle stehen in dem Raum, den er 1888 malte und den wir als Schlafzimmer in Arles malen. Das Schlafzimmer zeigt den ganzen Raum, das Gemälde des Stuhls ein einzelnes Möbelstück aus der Nähe, fast wie ein Stillleben.

Für einen ganzen Innenraum mit Bett und Fenster wählen Sie das Schlafzimmer; für ein stilles, persönliches Motiv an einer schmalen Wand oder im Arbeitszimmer den Stuhl. Aus denselben Monaten in Arles malen wir auch die Sonnenblumen I, eines der Sonnenblumen-Gemälde, mit denen er das Gelbe Haus schmückte, und die Nachtszene Caféterrasse am Abend. Im Januar 1889, nach seinem Krankenhausaufenthalt, malte er das Selbstporträt mit verbundenem Ohr.

Wie entsteht unser handgemalter Van Goghs Stuhl?

Der Maler skizziert zuerst Stuhl, Fliesen, Kiste und Tür und prüft die Perspektive am Original. Dann folgen die rotbraunen Fliesen und die helle Wand, danach das Gelb des Stuhls in langen Strichen, die dem Holz folgen, der geflochtene Sitz in kurzen, sich kreuzenden Strichen und zuletzt Pfeife, Tabak und Zwiebeln. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.

Bei diesem Gemälde ist das besonders wichtig, denn der Stuhl ist aus kräftigen, getrennten Strichen reiner Farbe gebaut – gelbes Holz vor der blauen Tür, der Binsensitz vor dem roten Boden. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind Striche und Farbschichten echt.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 60 x 80 oder 70 x 90 cm über einer Kommode oder einem Schreibtisch, 80 x 100 oder 90 x 113 cm über einem Sofa oder Bett und 120 x 150 cm für eine große freie Wand. Das Hochformat des Stuhls passt gut an eine schmale Wand, zwischen zwei Fenster, in einen Flur oder in eine Küchenecke.

Es gibt 16 Formate: 40 x 50, 50 x 62, 51 x 65, 56 x 70, 60 x 80, 70 x 90, 80 x 100, 85 x 105, 90 x 113, 100 x 130, 110 x 140, 120 x 150, 127 x 160, 134 x 170, 142 x 180 und 151 x 190 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 73 cm breit und 91,8 cm hoch; unser Format 70 x 90 cm kommt ihm am nächsten, sodass der Stuhl an Ihrer Wand fast so groß ist wie in der Galerie. Ein kleineres Ölgemälde in 40 x 50 oder 50 x 62 cm passt ins Arbeitszimmer oder in den Flur, die mittleren Formate über Möbel, die größten in einen großen Wohnraum oder ins Treppenhaus. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; ein Hochformat darf auch schmaler sein, wenn es über einem schmalen Möbelstück hängt.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt. Über Sofa oder Kopfteil lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst wird der Stuhl gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zum gelben Stuhl und den roten Fliesen passt ein Rahmen aus Naturholz oder eine warme Goldleiste.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original von Van Goghs Stuhl?

Das Original hängt in der National Gallery in London, in Saal 43, wo es unter NG3862 geführt wird. Die Galerie erwarb es 1924 mit Mitteln des Courtauld Fund. Sein Gegenstück, Gauguins Stuhl, ist nicht in London, sondern im Van Gogh Museum in Amsterdam, sodass Sie für beide Stühle zwei verschiedene Städte besuchen müssen.

Wann und wo malte Van Gogh Van Goghs Stuhl?

In Arles in Südfrankreich, Ende 1888. Er begann das Gemälde im November, kurz nachdem Paul Gauguin zu ihm ins Gelbe Haus gezogen war, und beschrieb es im Dezember in einem Brief an Theo. Nach zwei Wochen im Krankenhaus kehrte er im Januar 1889 zu der Leinwand zurück und überarbeitete sie leicht.

Ist Van Goghs Stuhl Teil eines Paares?

Ja. Van Gogh malte ihn zusammen mit Gauguins Stuhl, der heute im Van Gogh Museum in Amsterdam hängt. Die beiden Gemälde sollten nebeneinander hängen, ein Stuhl nach rechts, der andere nach links gewandt: sein einfacher Stuhl bei Tag in Blau und Orange, Gauguins Sessel bei Nacht in Rot und Grün. Mehr über das Paar steht in der englischen Wikipedia.

Was bedeutet der leere Sitz in Van Goghs Stuhl?

Der Stuhl steht für den Maler selbst. Die National Gallery nennt die beiden Stuhlgemälde Ersatzporträts: Statt eines Gesichts verraten Gegenstände, wem der Stuhl gehört. Leere Stühle hatten Van Gogh schon früher bewegt – 1885 weinte er beim Anblick des leeren Stuhls seines Vaters –, und er kannte den Stich von Luke Fildes mit dem leeren Stuhl von Charles Dickens.

Warum liegt eine Pfeife auf Van Goghs Stuhl?

Weil Pfeife und Tabakbeutel ihm gehören und den Menschen zeigen, ohne sein Gesicht zu zeigen. Sie stehen vielleicht für einfache, häusliche Behaglichkeit; nach dem Tod seines Vaters hatte Van Gogh dessen Pfeife gezeichnet. In der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts war die Pfeife zudem ein Zeichen dafür, dass das Leben wie Rauch vergeht.

Was ist in der Kiste hinter Van Goghs Stuhl?

Keimende Knollen, vielleicht Zwiebeln, in einer niedrigen Kiste, auf der der Name Vincent steht. Zusammen mit dem hellen Tageslicht verweisen die Zwiebeln auf die Natur, die ihm viel bedeutete, und der Name auf der Kiste macht unmissverständlich klar, wessen Stuhl das ist. Auf unserem Gemälde ist auch die Schrift auf der Kiste von Hand gemalt.

Ist der Stuhl in Van Goghs Stuhl derselbe wie in seinem Schlafzimmer?

Sehr wahrscheinlich dieselbe Art. Die National Gallery vermerkt, dass auf seinem Gemälde des Schlafzimmers von 1888 zwei sehr ähnliche Stühle stehen; beide gehörten zur Einrichtung des Gelben Hauses, für das er im September vielleicht zwölf Stühle gekauft hatte. Wenn Sie den ganzen Raum möchten, zeigt das Schlafzimmer-Gemälde die Stühle an ihrem Platz.

Wie groß ist das Original von Van Goghs Stuhl?

Das Original ist 91,8 cm hoch und 73 cm breit, ein Hochformat, das schon über einem Schreibtisch oder einer Kommode gut wirkt. Unser Format 70 x 90 cm kommt dem Original am nächsten, dazu gibt es kleinere und größere Formate von 40 x 50 bis 151 x 190 cm sowie Anfertigungen nach Maß.

Ist das Original von Van Goghs Stuhl verkäuflich und was ist es wert?

Nein, das Original ist nicht verkäuflich. Es gehört der National Gallery in London, die es 1924 erwarb, daher hat es keinen Marktpreis. Angeben können wir den Preis unserer handgemalten Fassung, der auf dieser Seite beim gewählten Format steht. Ein echtes Kunstgemälde in Öl für Ihre Wand ist also erreichbar, das Original bleibt in London.

Hat Ihr Van Goghs Stuhl die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen unseren Van Goghs Stuhl in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das am geflochtenen Sitz und am gelben Holz des Stuhls, wo die kurzen Striche das Licht fangen. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.

  • Motiv: ein schlichter gelber Stuhl mit Binsensitz auf roten Fliesen, auf dem Sitz Pfeife und Tabak.
  • Original: 1888, Arles, 91,8 x 73 cm, National Gallery, London.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 151 x 190 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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