Beschreibung
Die Ernte ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im Juni 1888 bei Arles malte: eine weite Ebene aus gelben und grünen Weizenfeldern unter azurblauem Himmel, links ein Heuschober mit Leiter, in der Mitte ein blauer Karren und in der Ferne Bauernhäuser. Das Original misst 73,4 x 91,8 cm und hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 160 x 127 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Die Ernte |
| Weitere Titel: | The Harvest · La moisson |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | Juni 1888, Arles |
| Originalgröße: | 73,4 cm x 91,8 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Postimpressionismus |
| Standort: | Van Gogh Museum, Amsterdam (Inv.-Nr. s0030V1962) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 17 Formate oder nach Maß |
Die Ernte – Vincent van Gogh
Was zeigt das Gemälde Die Ernte?
Die Ernte ist ein weiter Blick über das flache Ackerland bei Arles, von einem leicht erhöhten Punkt aus, sodass die Felder in Streifen bis zu niedrigen blauen Hügeln am Horizont zurückweichen. Im Vordergrund zieht sich ein Zaun aus dünnen Pfählen über goldene Stoppeln quer über die Leinwand, dahinter steht zwischen dunkelgrünen Büschen eine kleine Gestalt. Links ragt ein Heuschober mit angelehnter Leiter auf, in der Mitte steht ein leerer blauer Karren, rechts lehnen zwei rote Wagenräder an einem Zaun.
Weiter hinten fährt ein kleiner Wagen einen Weg entlang, zwischen dem Weizen liegen Höfe mit orangefarbenen Dächern, und ganz rechts steht ein hohes weißes Bauernhaus. Das Van Gogh Museum beschreibt ein halb gemähtes Weizenfeld, Leitern und mehrere Karren sowie einen Schnitter, der im Hintergrund arbeitet, unter einem Himmel, den es azurblau nennt.
Wie malte Van Gogh Die Ernte im Juni 1888?
Im Juni 1888 verbrachte Van Gogh seine Tage in den Weizenfeldern um Arles. Das Van Gogh Museum schreibt, dass er dort tagelang unter der brennenden Sonne arbeitete: zehn Gemälde und fünf Zeichnungen in gut einer Woche, bis ein heftiges Unwetter die Erntezeit beendete. Man spürt die Trockenheit und Hitze in dem Gemälde fast, wie das Museum sagt.
Für dieses Motiv wählte er eine größere Leinwand, das Format 30, etwa 73 x 92 cm, die ihn in Arles, wie er schrieb, je 4 Francs kostete. Seinem Bruder Theo beschrieb er auch die Farben jener Wochen: altes Gold, Bronze und Kupfer in allem, was mit dem grünblauen, weißglühenden Himmel eine überaus harmonische Farbe ergab, mit gebrochenen Tönen in der Art von Delacroix.
Was bedeutet Die Ernte?
Das Museum erklärt, Van Gogh habe das bäuerliche Leben und die Arbeit auf dem Land zeigen wollen, ein wiederkehrendes Thema seiner Kunst, und mehrere Phasen der Ernte gemalt. Hier liegen sie nebeneinander: Weizen, der noch steht, ein halb gemähtes Feld, ein Schober und Karren. Weil im Hintergrund ein Schnitter arbeitet, nannte er das Werk La moisson, Die Ernte. Die Menschen sind winzig; das Thema sind die Arbeit und das Land.
Auch als Maler bedeutete es ihm viel. In seinem Brief an Theo vom 12. oder 13. Juni 1888, den man vollständig im Projekt Van Gogh Letters lesen kann, schrieb er, die letzte Leinwand schlage alles andere völlig tot; nach seinen Worten konnte nur ein Stillleben mit Kaffeekannen, Tassen und Tellern in Blau und Gelb neben ihr bestehen. Er stellte sie auf den roten Ziegelboden seines Ateliers, und ihre Farbe wirkte weder hohl noch weißlich. Das Museum ergänzt, dass er es für eines seiner gelungensten Gemälde hielt.
Wo hängt das Original?
Das Original hängt im Van Gogh Museum in Amsterdam, das es als The Harvest führt, Arles, Juni 1888, Öl auf Leinwand, 73,4 x 91,8 cm, unter der Objektnummer s0030V1962. Es gehört zur Sammlung der Vincent van Gogh Stiftung.
Van Gogh gab die Leinwand Mitte August 1888 Paul Eugène Milliet mit, der sie zu Theo nach Paris bringen sollte. Nach Theos Tod im Januar 1891 ging sie an seine Witwe Jo van Gogh-Bonger und ihren Sohn über, der sie 1962 der Stiftung übertrug. Bis zur Eröffnung des Museums am 2. Juni 1973 war sie als Leihgabe im Stedelijk Museum, seither ist sie im Van Gogh Museum.
Die Ernte oder eine andere Landschaft von Van Gogh – welche wählen?
Der Sämann, ebenfalls 1888 in Arles gemalt, zeigt das andere Ende des bäuerlichen Jahres, einen Mann, der ein Feld besät. Das Gelbe Haus zeigt das Haus in Arles, in dem er wohnte und arbeitete, und die Sternennacht über der Rhône aus demselben Jahr wendet sich vom Sommertag zum Fluss bei Nacht. Auch Weizenfeld mit Krähen zeigt ein Weizenfeld, entstand aber 1890 in Auvers-sur-Oise, unter einem dunklen, stürmischen Himmel.
Wählen Sie Die Ernte für eine helle, ruhige Sommerlandschaft voller Details, Weizenfeld mit Krähen für Dramatik und die Sternennacht über der Rhône für das Blau der Nacht statt des Golds des Tages.
Wie entsteht unsere handgemalte Ernte?
Der Maler skizziert zuerst den Horizont und die Streifen der Felder, setzt den Schober, den Karren, die Bauernhäuser und den Zaun und prüft die Perspektive am Original, damit die Ebene ihre Tiefe behält. Dann folgen der Himmel in kurzen blauen Strichen, die gelben und grünen Felder, die dunklen Büsche und zuletzt die kleinen Details: Leiter, Räder und Gestalt. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Bei diesem Gemälde zählt das Relief vor allem in den Stoppeln des Vordergrunds, die in langen parallelen Strichen aufgetragen sind, in den Büschen und im Heuschober. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen. Vor dem Versand fotografieren wir es und senden Ihnen die Aufnahme zur Freigabe.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 80 x 60 oder 92 x 73 cm über einer Kommode oder einem Bett, 120 x 100 oder 140 x 105 cm über einem Sofa und 160 x 127 cm für eine große freie Wand. Das Querformat passt gut in ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, einen Flur oder eine Küche.
Es gibt 17 Formate: 50 x 40, 60 x 50, 70 x 55, 80 x 60, 80 x 65, 85 x 67, 92 x 73, 100 x 80, 105 x 85, 110 x 90, 115 x 93, 120 x 100, 130 x 102, 140 x 105, 145 x 113, 150 x 120 und 160 x 127 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 91,8 cm breit und 73,4 cm hoch; unser Format 92 x 73 cm kommt ihm am nächsten, sodass das Gemälde an Ihrer Wand fast genau so groß ist wie im Museum. Dieses helle, warme Gemälde wirkt an einer weißen, cremefarbenen oder hellgrauen Wand, aber auch an einer zartgrünen oder blauen, die seine Felder und seinen Himmel aufnimmt. Ein kleineres Ölgemälde in 50 x 40 oder 60 x 50 cm passt gut über einen Schreibtisch. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 17 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Bleiben Sie nah am Seitenverhältnis des Originals, sonst werden Felder und Schober gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Gold- oder Naturholzrahmen nimmt den Weizen und das Stroh auf, ein weißer Rahmen hält das Gemälde hell.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original von Die Ernte heute?
Im Van Gogh Museum in Amsterdam. Das Museum führt es als The Harvest, Arles, Juni 1888, Öl auf Leinwand, 73,4 x 91,8 cm, unter der Objektnummer s0030V1962, in der Sammlung der Vincent van Gogh Stiftung. Van Gogh schickte es im August 1888 zu Theo nach Paris, und es blieb in der Familie, bis es ins Museum kam.
Wann und wo malte Van Gogh Die Ernte?
Im Juni 1888 in den Weizenfeldern um Arles in Südfrankreich. Das Van Gogh Museum schreibt, dass er dort in gut einer Woche zehn Gemälde und fünf Zeichnungen vollendete und unter der brennenden Sonne arbeitete, bis ein heftiges Unwetter die Erntezeit beendete. Über diese Leinwand schrieb er Theo am 12. oder 13. Juni 1888.
Welche Bedeutung hat Van Goghs Ernte?
Es ist ein Gemälde über die Arbeit auf dem Land. Das Museum erklärt, Van Gogh habe das bäuerliche Leben und die Feldarbeit zeigen wollen, ein wiederkehrendes Thema seiner Kunst, und mehrere Phasen der Ernte gemalt. Ein halb gemähtes Feld, Leitern, Karren und ein Schnitter erzählen in einem einzigen weiten Blick, wie der Weizen eingebracht wird.
Warum nannte Van Gogh das Gemälde Die Ernte?
Wegen der Arbeit, die darauf zu sehen ist. Laut dem Van Gogh Museum arbeitet im Hintergrund ein Schnitter, deshalb gab Van Gogh dem Werk den Titel La moisson, französisch für die Ernte. Die Gestalten sind klein und leicht zu übersehen, suchen Sie sie zwischen den Feldern, dem Schober und den Karren.
Was sagte Van Gogh selbst über Die Ernte?
Er war sehr zufrieden damit. In einem Brief an Theo vom 12. oder 13. Juni 1888 schrieb er, die letzte Leinwand schlage alles andere völlig tot, und nur ein Stillleben mit Kaffeekannen, Tassen und Tellern in Blau und Gelb könne neben ihr bestehen. Das Museum vermerkt, dass er es für eines seiner gelungensten Gemälde hielt.
Wie groß ist das Original von Die Ernte?
Das Original ist 73,4 cm hoch und 91,8 cm breit, ein Querformat, das gut über einem Sofa, einer Kommode oder einem Esstisch wirkt. Unser Format 92 x 73 cm ist praktisch gleich groß, dazu gibt es kleinere und größere Formate von 50 x 40 bis 160 x 127 cm sowie Anfertigungen nach Maß.
Eignet sich Die Ernte als Geschenk?
Es ist ein warmes, helles Geschenk, das zu vielen Wohnungen passt: zu einem Haus auf dem Land, einer Küche oder einem Esszimmer, zu jemandem, der auf einem Bauernhof aufgewachsen ist oder Sommer in der Provence verbracht hat, und als heiteres Kunstgemälde voller Licht. Sein Thema, das Einbringen der Ernte, macht es auch zu einem passenden Geschenk zum Einzug.
Hat Ihre Ernte die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unsere Kopie in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in den Stoppeln des Vordergrunds, am Heuschober, in den Büschen und in den kurzen Strichen des Himmels, wo das Relief das Licht fängt. Ein Druck kann dieses Relief nicht haben, denn seine Oberfläche ist flach.
- Motiv: die Weizenfelder bei Arles zur Erntezeit, mit Heuschober, blauem Karren und Bauernhäusern unter azurblauem Himmel.
- Original: Juni 1888, Arles, 73,4 x 91,8 cm, Van Gogh Museum, Amsterdam.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 50 x 40 bis 160 x 127 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































