Edgar Degas – Nach dem Bad (vorgebeugte Gestalt)

ab 108,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Nach dem Bad (vorgebeugte Gestalt) zeigt eine nackte Frau, die sich nach dem Bad vorgebeugt abtrocknet, vom Betrachter abgewandt; das Haar ist rot, und die Szene tragen Orange und Blau, die sich über die ganze Fläche verweben. Als Kunstgemälde ist dies eine breite, querformatige Szene einer alltäglichen Verrichtung, ohne Blick zum Betrachter. Für dieses Werk haben wir keinen Museumseintrag gefunden, deshalb nennen wir weder Entstehungsjahr noch Technik des Originals noch Sammlung – was genau und warum, steht weiter unten. Bei uns entsteht es als handgemaltes Öl auf Leinwand, in Maßen von 40 x 30 bis 120 x 90 cm oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Nach dem Bad (vorgebeugte Gestalt)
Maler:Edgar Degas
Motiv:nackte Gestalt, vorgebeugt und abgewandt, rotes Haar, Orange und Blau
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Maße von 40 x 30 cm bis 120 x 90 cm, auf Wunsch Sondermaß

Nach dem Bad (vorgebeugte Gestalt) – Edgar Degas

Was zeigt die Szene?

Eine einzige Gestalt, ohne Namen. Die Frau trocknet sich vorgebeugt Rücken und Schultern ab; das Gesicht ist zur Seite gedreht und praktisch nicht zu sehen. Das ist keine Pose. Die Szene wäre genau dieselbe, wenn niemand hinsähe, und eben darin liegt ihr Kern – der Betrachter ist Beobachter und nicht der, an den sich jemand wendet. Degas hat in seinen späten Jahren eine umfangreiche Reihe solcher Szenen geschaffen, in denen Frauen sich waschen, abtrocknen oder nach dem Bad ausruhen, und er hat seine Modelle fast nie benannt.

Was ist auf der Leinwand?

Das Format ist quer, deutlich breiter als hoch, und die Gestalt füllt es fast bis an die Ränder. Der Körper neigt sich nach vorn, der Rücken ist uns zugekehrt, der Arm mit dem Tuch greift über die Schulter. Das Haar ist rot und die stärkste Einzelfarbe der ganzen Szene. Um den Körper und hinter ihm fließen Orange und Blau – nicht als Wand und nicht als Stoff, sondern als Farbmasse, die den Körper umgibt und nach vorn drängt. Scharfe Kanten gibt es kaum; die Formen halten über die Farbe zusammen, nicht über die Linie. Unten links steht die Signatur.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sie Degas am äußersten Punkt seines Spätwerks zeigt. Das Motiv hat sich auf eine einzige Verrichtung verengt, die Farbe dagegen hat sich über alles andere ausgedehnt: Raum, Stoff und Haut bestehen aus demselben Material und unterscheiden sich nur in der Wärme. Die Szene ist deshalb gleichzeitig ganz alltäglich und beinahe abstrakt – lesbar genug, dass man sofort erkennt, was geschieht, und offen genug, dass sie bei längerem Hinsehen in lauter Farblagen zerfällt. Für eine heutige Wand ist das eine ungewöhnlich dankbare Verbindung: das Motiv ist still, die Oberfläche ist lebendig.

Was bedeutet die Szene?

Nichts Erzählerisches. Es gibt kein Ereignis, keine zweite Person, keinen Blick zu uns. Der Körper ist mit einer ganz gewöhnlichen Verrichtung beschäftigt und wirkt genau deshalb wahr und nicht ausgestellt. Die Szene ist nackt, aber ihr Ton ist beobachtend und nicht vorführend; sie wirkt ruhig und nicht aufdringlich. Impressionismus hat bei Degas immer einen Körper in einer Haltung bedeutet, die niemand für ein Porträt wählen würde; hier ist diese Haltung reine Arbeit, und deshalb wirkt ein impressionistisches Gemälde von ihm wie eine Beobachtung und nicht wie eine für den Betrachter hergerichtete Szene. Ein Ölgemälde dieser Art trägt einen Raum eher über die Wärme der Farbe als über eine Geschichte.

Was wir hier bewusst nicht angeben: das Entstehungsjahr, die Technik des Originals, den Namen der Sammlung und die Inventarnummer. Die Frau, die sich nach dem Bad abtrocknet, ist eines der am häufigsten wiederholten Motive von Degas – es existiert in Dutzenden eigenhändigen Fassungen, die sowohl die Haltung als auch das Format teilen, weshalb sich kein Museumseintrag mit Sicherheit gerade diesem Werk zuordnen lässt. Die Suche wurde zweimal durchgeführt und endete zweimal ohne Übereinstimmung; das verschweigen wir nicht und wir helfen uns auch nicht mit Vermutungen. Die Oberfläche ist körnig und trocken und erinnert eher an Pastell als an Öl, doch das ist eine Beobachtung beim Hinsehen und keine Angabe aus einem Eintrag, deshalb behaupten wir die Technik nicht. Angaben aus zweiter Hand schreiben wir nicht ab; wir sagen, was an der Arbeit zu sehen ist. Zu sehen ist auch ein Name, unten links signiert.

Das Motiv unter den Werken von Degas

Das Bad und die Badenden gehören zu den großen späten Themen von Degas. Am nächsten steht dieser Szene bei uns Nach dem Bad, wo derselbe Augenblick in Orange und Rot brennt, sowie Auf dem Boden ausgestreckte Badende, wo die Gestalt ausgestreckt liegt und das Format noch breiter ist. Wer dasselbe Motiv im Freien und mit mehreren Personen sehen möchte, sieht sich Bauernmädchen baden in der Dämmerung im Meer an. Alle drei Arbeiten zeigen, wie Degas dieselbe Handlung durch verschiedene Formate und Farbräume gedreht hat.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Mit Pinsel und Ölfarben, nicht mit einem Drucker. Jede unserer Leinwände entsteht von Hand, Schicht für Schicht, und gerade diese Szene ist dabei anspruchsvoll: die Farbe muss als einzelner Strich sichtbar bleiben, sonst fließen Orange und Blau zu einer einheitlichen Fläche zusammen und die Szene verliert ihre Lebendigkeit. Der Maler trägt deshalb kurze, getrennte Striche auf und lässt den Grund dazwischen offen. Am schwersten ist es, die Weichheit der Übergänge am Körper zu halten, ohne dass die Haut glatt wie Porzellan wird. Jede Reproduktion entsteht neu und zwei Exemplare sind nie ganz gleich, denn die Hand wiederholt denselben Strich nicht zweimal; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für dieses Werk haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen und beschreiben wir hier keine. Das Foto Ihrer Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 80 x 60 cm. Das Format ist quer und verhältnismäßig ruhig, deshalb wirkt es gut über einer Kommode, einem Bett oder einem Sofa. Die Maße 40 x 30 und 50 x 40 cm sind für einen kleineren Raum, einen Flur oder eine schmale Wand zwischen Türen; 59 x 50 und 70 x 55 cm passen über einen Schreibtisch oder ins Schlafzimmer; 80 x 60 und 90 x 70 cm sind die Maße über der Kommode und werden am häufigsten gewählt, denn bei ihnen ist die Gestalt groß genug, dass das rote Haar und die blauen Töne wirklich lesbar werden. Das Maß 100 x 80 cm gehört über das Sofa, wo die Szene die Wand übernimmt. Bei 120 x 90 cm sind wir bei den Maßen, in denen die Arbeit wirklich Luft bekommt und sich die Oberfläche in lauter Farblagen öffnet – das ist das Maß für eine lange, leere Wand. Wer bei uns ein Gemälde kaufen möchte, misst das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab; beim Querformat passiert der Fehler meist in der Breite. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der acht Maße zu Ihrer Wand passt, malen wir nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei, damit die Gestalt ihre Breite nicht verliert und Orange und Blau um sie herum ihren Raum behalten; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Jedes Exemplar liefern wir auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: an diesem Motiv zeigt sie Ihnen alle unsere Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Möchten Sie sehen, wie die Arbeit gerade an Ihrer Wand aussieht, haben wir dafür unseren gesonderten Dienst der Raumplatzierung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb je nach gewähltem Maß mit 15 bis 45 Tagen; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Ende. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, auf Wunsch gerahmt, überallhin in die Europäische Union ohne Zoll. Ein Foto der fertigen Arbeit erhalten Sie vor dem Versand zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und das Leben des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Was geschieht in der Szene?

Eine Frau trocknet sich nach dem Bad vorgebeugt ab. Es gibt kein Ereignis und keine zweite Person.

Warum fehlen Jahr, Technik und Sammlung?

Weil wir für dieses Werk keinen Museumseintrag gefunden haben, der diese Angaben bestätigt. Das Motiv existiert in Dutzenden Fassungen, die Suche haben wir zweimal durchgeführt und zweimal ohne Übereinstimmung. Lieber schreiben wir nichts, als dass wir raten.

Was ist unten links zu sehen?

Eine von Hand geschriebene Signatur. Sie ist die einzige Schrift in der Szene und unser Maler überträgt sie so, wie sie ist.

Ist das ein Druck?

Nein. Diese Fassung ist von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt; die Striche sind sichtbar und fühlbar.

Welches Maß soll ich wählen?

Über einer Kommode oder einem Bett meist 80 x 60 cm, für einen kleineren Raum 50 x 40 cm. Der Maßführer steht oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Ihrem Maß und behalten dabei das Verhältnis der Szene bei.

Eignet sich die Arbeit als Geschenk?

Ja, besonders für jemanden, der warme Farben und den klassischen Akt mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Fertigungszeit ein; möchten Sie die Wahl lieber überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: nackte Gestalt, vorgebeugt und abgewandt, rotes Haar, Orange und Blau über die ganze Fläche
  • Original: Edgar Degas; Jahr, Technik, Sammlung und Inventarnummer geben wir bewusst nicht an, weil kein Eintrag zu finden war
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl gemalt, acht Maße von 40 x 30 bis 120 x 90 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Gut zu wissen: die Signatur unten links ist die einzige Schrift in der Szene – und die einzige feste Angabe, die wir zu dieser Arbeit haben

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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