Edgar Degas – Die Familie Bellelli

ab 124,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1475__ Kategorie:

Beschreibung

Die Familie Bellelli zeigt vier Menschen in einem Salon mit blassblauer Blumentapete. Links steht eine Frau in schwarzem Kleid, die Hand auf den Tisch gestützt; neben ihr steht die ältere Tochter in schwarzem Kleid mit weißer Schürze und sieht als Einzige geradewegs zu uns her. In der Mitte sitzt die jüngere Tochter auf einem Stuhl, ein Bein untergeschlagen, dem Vater zugewandt. Rechts sitzt der Vater im Sessel am Schreibtisch, von hinten und im Dreiviertelprofil gesehen, in graubraunem Rock. Über dem Tisch hängt eine gerahmte Rötelzeichnung, über dem Kamin ein vergoldeter Spiegel und eine Uhr mit eingelegtem Gehäuse, und unten rechts verlässt ein kleiner Hund die Szene. Vier Menschen sehen in vier Richtungen, und kein Blick trifft einen anderen. Das Original ist zweieinhalb Meter breit und wird vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2210 verwahrt. Bei uns entsteht es von Hand, in sieben Größen von 50 x 40 bis 150 x 110 cm oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe.

Titel:Die Familie Bellelli
Weitere Titel:Portrait de famille ou La famille Bellelli, The Bellelli Family
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1860
Maße des Originals:201 cm x 249,5 cm
Technik des Originals:Öl auf Leinwand
Stilrichtung:Impressionismus
Wo das Original hängt:Musée d’Orsay, Paris (Inv. RF 2210; Katalog Schulman MS 1260, Lemoisne I-79)
Unsere Ausführung:handgemaltes Öl auf Leinen, 7 Größen von 50 x 40 cm bis 150 x 110 cm, auf Wunsch Sondermaß

Die Familie Bellelli – Edgar Degas

Wer ist in der Szene?

Vier Menschen und ein Hund. Links steht eine Frau in langem schwarzem Kleid mit weißem Kragen; die rechte Hand liegt auf dem Tisch, der Blick geht an uns vorbei nach links. Neben ihr, dicht unter ihrem Arm, steht das ältere Mädchen in schwarzem Kleid mit großer weißer Schürze, die Hände vor sich gefaltet, und sieht als Einzige geradewegs zu uns her. In der Mitte sitzt das jüngere Mädchen auf einem Stuhl, in derselben schwarzweißen Kleidung, ein Bein untergeschlagen, den Körper nach rechts gewandt, den Kopf noch weiter zum Vater hin. Rechts sitzt ein Mann im Sessel am Schreibtisch, von uns abgewandt, in graubraunem Rock; wir sehen sein Profil und seinen Nacken. Unten rechts verlässt ein kleiner gelockter Hund den Ausschnitt, von dem nur Hinterteil und Rute bleiben.

Was ist auf der Leinwand?

Ein Salon mit blassblaugrauer Tapete in kleinem Blumenmuster. Hinter der Frau hängt eine gerahmte Rötelzeichnung in breitem Goldrahmen. Rechts der Kamin: darüber ein vergoldeter Spiegel, darauf eine Uhr mit eingelegtem rotbraunem Gehäuse und zwei dunkle Schirme mit Blumen, seitlich ein Leuchter. Der Tisch neben der Frau ist mit schwarzem Stoff bedeckt, darauf liegen ein aufgeschlagener bunter Fächer und einige Papiere. Den Boden deckt ein gemusterter Teppich in Oliv, Ocker und Blau. Links der Rand eines Fensterrahmens und die Lehne eines blauen Stuhls. Alle drei Frauen sind in Schwarz; die einzigen hellen Flächen der Szene sind die weißen Schürzen und Kragen.

Warum ist gerade diese Szene wichtig?

Weil sich die vier Blicke nicht treffen. Die Mutter sieht an uns vorbei nach links, die ältere Tochter geradewegs zu uns, die jüngere zum Vater und der Vater von allen weg, zum Kamin hin. In einem Familienporträt ist das ungewöhnlich: solche Arbeiten bemühen sich sonst, Menschen zu verbinden, diese zieht jeden in seine eigene Richtung. Der zweite Grund ist die Anordnung: Mutter und ältere Tochter fließen zu einer einzigen schwarzen Masse zusammen, während der Vater an den rechten Rand geschoben ist und uns den Rücken kehrt. Der dritte ist das Format. Die Leinwand misst 201 x 249,5 cm – ein Maßstab, den der Maler damals für Historienszenen bereithielt, hier für die eigene Verwandtschaft im Wohnzimmer.

Was bedeutet die Szene?

Ein Familienporträt, das nicht schmeichelt. Der Impressionismus steht beim frühen Degas noch nah bei den alten Meistern: die Zeichnung ist genau, die Farben zurückhaltend, der Strich verbirgt sich. Als impressionistisches Gemälde ist es deshalb ungewöhnlich – keine Lichteffekte, aber eine Anordnung, die man schwer vergisst. Als Kunstgemälde wirkt es dort, wo Sie eine Szene mit Menschen wollen und keinen Schmuck; da es überwiegend schwarz, grau und weiß ist, bleibt es auch in einem kleinen Raum ruhig. Wer ein Gemälde kaufen möchte, zu dem man zurückkehrt statt daran vorbeizugehen, ist hier richtig.

Das Motiv unter Degas’ Arbeiten

Die frühen Porträts sind bei Degas eine eigene Gruppe. Edmondo und Thérèse Morbilli ist ein Doppelporträt, in dem sich die Blicke ebenfalls nicht treffen, Hilaire de Gas das Porträt eines alten Mannes im Sessel, und Frau neben einer Blumenvase eine Szene, in der der Mensch an den Rand gedrängt ist. Diese Leinwand ist im Schulman-Katalog der Werke von Degas unter MS 1260 beschrieben und wird vom Musée d’Orsay unter RF 2210 verwahrt. Ein verwandtes Familienporträt desselben Malers, Henri Degas und seine Nichte Lucie, verwahrt das Art Institute of Chicago unter 1933.429.

Wie entsteht unsere handgemalte Ausführung?

Mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker. Das Original ist in Öl auf Leinwand gemalt, unsere Ausführung ist also ein Ölgemälde in derselben Technik. Das Schwierige ist das Schwarz: die Kleider der Mutter und der beiden Mädchen müssen eine einzige dunkle Fläche bleiben und trotzdem zeigen, wo eine Gestalt endet und die nächste beginnt. Deshalb entstehen sie aus mehreren dunklen Farben – Braun, Blau und Grün – und nie aus reinem Schwarz. Die weißen Schürzen sind das zweite Problem: sie werden mit drei oder vier verschiedenen Weißtönen gemalt, sonst verlieren sie ihre Falten. Die Gesichter bleiben zuletzt, weil sie klein sind und weil an ihnen hängt, wohin jeder sieht; verrutscht ein Blick, fällt die Szene auseinander. Den gemusterten Teppich malen wir als Letztes, damit er das untere Drittel nicht übernimmt. Jede Reproduktion entsteht neu, und zwei sind einander nie ganz gleich, weil eine Hand denselben Strich nicht zweimal wiederholt; jede handgemalte Kopie ist deshalb ihre eigene. Für diese Arbeit haben wir keine Fotos unserer fertigen Leinwände, deshalb zeigen wir hier keine und beschreiben auch keine. Das Foto Ihrer eigenen Leinwand erhalten Sie vor dem Versand.

Welches Maß für welche Wand?

Wenn Sie nicht wissen, welches: 100 x 80 cm. Das Original ist erheblich größer als alles, was wir herstellen – 201 x 249,5 cm, also zweieinhalb Meter breit – hier gibt es also keine Stufe, die ihm der Größe nach nahekäme, und wir verschweigen das nicht. Dem Verhältnis nach sind 100 x 80 und 50 x 40 cm am nächsten: 1,25 gegen 1,241. 50 x 40 cm ist klein, dort geht die Uhr auf dem Kamin verloren. 70 x 50, 80 x 60 und 90 x 60 cm sind gestreckter als das Original; dort ist die Szene etwas stärker in der Höhe gestaucht. 100 x 80 cm ist die richtige Wahl über einem Sofa oder einer Kommode. 120 x 90 und 150 x 110 cm verlangen eine breitere Wand und etwas Abstand; bei 150 x 110 cm sind die Gesichter aus der Entfernung lesbar. Messen Sie das gewählte Maß vorher mit einem Papierausschnitt an der Wand ab. Kein Maß liegt als fertiges Stück auf Lager: Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung und bleibt ein Einzelstück.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keines der sieben Maße passt oder wenn Sie genau das Verhältnis des Originals wünschen, malen wir nach Ihrem Maß und bewahren dabei die Anordnung, damit der Vater rechts nicht aus dem Ausschnitt fällt und der Hund unten rechts darin bleibt; das ist unsere Arbeit auf Bestellung. Jedes Exemplar versenden wir auf einen hölzernen Keilrahmen aufgespannt, fertig zum Aufhängen. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt auf diesem Motiv alle Leisten, die wir führen, so dass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können — sie dient der Rahmenwahl und sonst nichts. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, haben wir dafür einen eigenen Dienst, die Platzierung im Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserer Werkstatt in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15-45 Tagen je nach gewähltem Maß; bei den größten Maßen liegt die Zeit meist am oberen Rand. Es reist aufgespannt und für den Transport geschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, zollfrei nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das gesamte Angebot dieses Malers finden Sie in der Galerie Edgar Degas, und sein Leben beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Welches Werk ist das?

Es ist Degas’ Öl Die Familie Bellelli, um 1860, 201 x 249,5 cm, verwahrt vom Musée d’Orsay in Paris unter der Inventarnummer RF 2210.

Wie groß ist das Original?

201 x 249,5 cm, also zweieinhalb Meter breit. Unser größtes Maß ist 150 x 110 cm; keines unserer Maße kommt dem Original der Größe nach nahe, dem Verhältnis nach sind 100 x 80 und 50 x 40 cm am nächsten.

Hat Degas diese Leinwand signiert?

Nein. In der unteren rechten Ecke steht der Stempel der Versteigerung seines Ateliers, Vente Degas, ein Zeichen also, das nach dem Tod des Malers entstand.

Wie kam sie ins Orsay?

Der Katalog nennt den Weg: Atelier Degas, Durand-Ruel & Cie in Paris 1913, Versteigerung Vente Degas 1918 unter Nummer 4, dann Musée du Luxembourg von 1918 bis 1929, Musée du Louvre von 1929 bis 1947, Jeu de Paume von 1947 bis 1986 und Musée d’Orsay seit 1986.

Wo kann man sie sehen?

Im Musée d’Orsay in Paris. Zuletzt war sie dort 2023 in der Ausstellung Manet Degas unter Nummer 39 zu sehen.

Was hängt an der Wand hinter der Frau?

Eine gerahmte Rötelzeichnung in breitem Goldrahmen. Der Eintrag sagt nichts weiter darüber, deshalb behaupten auch wir nicht, wen sie zeigt.

Wer ist der Hund unten rechts?

Ein kleiner gelockter Hund, der den Ausschnitt verlässt; gemalt sind nur Hinterteil und Rute. Er ist die einzige Gestalt der Szene, die sich bewegt.

Warum steht das Jahr als Näherung?

Weil der Katalog es so verzeichnet: um 1860. Wo ein Eintrag eine Näherung nennt, behalten wir sie bei.

Ist das Original Öl oder Pastell?

Öl, auf Leinwand gemalt. Bei dieser Arbeit ist unsere Technik dieselbe wie die des Originals.

Ist das ein Druck?

Nein. Die Arbeit entsteht von Hand in Öl; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, für jemanden, der Porträts und ruhige Farben mag. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie die Herstellungszeit ein; wenn Sie die Wahl lieber den Beschenkten überlassen, gibt es unseren Geschenkgutschein.

  • Motiv: vier Familienmitglieder in einem Salon, jedes sieht in eine andere Richtung; unten rechts verlässt ein Hund den Ausschnitt
  • Original: Edgar Degas, Öl auf Leinwand, 201 x 249,5 cm, Musée d’Orsay, Paris (RF 2210)
  • Unsere Ausführung: von Hand in Öl, sieben Größen von 50 x 40 bis 150 x 110 cm
  • Wissenswert: das Original ist zweieinhalb Meter breit – ein Maßstab, der damals der Historienmalerei vorbehalten war

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