Edgar Degas – Tänzerinnen an der Stange

ab 132,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Tänzerinnen an der Stange ist ein Werk von Edgar Degas aus der Zeit um 1900, auf dem zwei Tänzerinnen an einer waagerechten Stange vor einem glühend orangen Grund üben. Das Original bewahrt die Phillips Collection in Washington unter der Inventarnummer 0479, es misst 130,2 x 97,8 cm und ist in Öl gemalt. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, in neun Größen oder nach Ihrem Maß, und Sie erhalten vor dem Versand ein Foto der fertigen Leinwand zur Freigabe.

Titel:Tänzerinnen an der Stange
Weitere Titel:Danseuses à la barre · Dancers at the Barre · Tänzerinnen an der Barre
Maler:Edgar Degas (1834–1917)
Entstehungsjahr:um 1900
Originalgröße:130,2 cm x 97,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Impressionismus
Standort:The Phillips Collection, Washington (Inv.-Nr. 0479)
Unsere Reproduktion:handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, 9 Größen von 40 x 60 cm bis 110 x 150 cm, auf Wunsch nach Maß

Tänzerinnen an der Stange – Edgar Degas

Was ist zu sehen?

Zwei Tänzerinnen an einer Übungsstange, beide im blaugrünen Rock, beide vom Betrachter abgewandt. Die erste steht aufrecht und hält sich mit der Hand an der Stange; die zweite hat ein Bein bereits daraufgelegt und dehnt sich daran entlang, mit dem Rücken zu uns. Ihre Namen stehen nirgends im Museumseintrag: Degas hat jahrzehntelang das Üben im Opernhaus gemalt und seine Modelle fast nie benannt, deshalb raten wir hier auch nicht, wer sie sind. Das ist kein Auftritt vor Publikum, sondern ein Arbeitsmorgen – Ballett dann, wenn niemand zuschaut.

Was steht auf der Leinwand?

Das Format ist hochkant und fast vollständig ausgefüllt von zwei Gestalten und einer einzigen waagerechten Linie, der Stange, die wie eine Achse durch die Szene läuft und an der die Körper hängen. Der Hintergrund ist glühend orange und beschreibt nichts: keine Wand, kein Fenster, kein Raum, nur eine Farbfläche, an der das Blau der Röcke lauter klingt. Unten öffnet sich der Boden zu einem kühleren grüngrauen Keil, der die rechte Gestalt stützt und ihr Gewicht gibt. Die Farbe liegt in Schichten, stellenweise so dicht, dass sie über dem Gewebe steht, an anderen Stellen so dünn, dass die Webstruktur hindurchscheint. Genau dieses Schwanken zwischen Dichte und Leere trägt die ganze Komposition; wer die orange Fläche abdeckt, bekommt eine Zeichnung, kein Gemälde.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Der Museumseintrag datiert es um 1900, also in das letzte Jahrzehnt von Degas’ Arbeit, als der Maler fast siebzig war und sein Augenlicht spürbar nachließ. Das Motiv der Übung an der Stange hat er über zwanzig Jahre lang behandelt, doch die späten Fassungen sind größer, farbiger und gröber gebaut als die frühen. Dieses Original misst 130,2 x 97,8 cm und damit deutlich mehr als die frühere Fassung desselben Motivs von 1877, die 75,6 x 81,3 cm misst – derselbe Gedanke, die doppelte Fläche, vierundzwanzig Jahre später. Heute hängt es in der ständigen Sammlung der Phillips Collection, in Galerie 201, und es ist eines jener Werke, an denen sichtbar wird, warum ein Kunstgemälde bei Käufern oft die Fotografie schlägt: es zeigt Bewegung, nicht Pose.

Was bedeutet das Werk?

Es erzählt keine Geschichte und zeigt keinen Höhepunkt. Es zeigt die Zwischenzeit: das Dehnen, das Verlagern des Gewichts, das Warten auf den nächsten Takt. Degas ging in die Übungssäle und nicht in die Loge, und genau deshalb gibt es hier weder Bühne noch Publikum – nur die Arbeit, die entsteht, bevor sie jemand sieht. Der orange Grund ist kein Raum, sondern eine Stimmung; da das Auge nirgendwohin ausweichen kann, bleibt es bei den Körpern. Als impressionistisches Gemälde ist das ein ungewöhnlicher Fall: Impressionismus heißt meist Licht, im Freien aufgefangen, hier aber ist alles Licht aus Farbe gemacht. Deshalb wirkt es dort gut, wo Sie eine ruhige, aber nicht leere Wand wollen.

Ist das dasselbe Werk wie Dancers Practicing at the Barre von 1877?

Nein. Degas kehrte über Jahrzehnte zu dem Motiv zurück, und mehrere Arbeiten tragen fast denselben Namen. Am häufigsten verwechselt wird mit unserer Dancers Practicing at the Barre von 1877 im New Yorker Metropolitan Museum of Art (Inv.-Nr. 29.100.34): querformatig, 75,6 x 81,3 cm, und nicht in Öl, sondern in Mischtechnik auf Leinwand. Eine zweite ist Sich an der Stange dehnende Tänzerin im Art Institute of Chicago (Inv.-Nr. 1933.1229), ein Pastell von 1877–1880 auf Papier, 31,8 x 24 cm, mit einer einzigen Gestalt. Unser Werk ist später, hochformatig, deutlich größer, in Öl, und in Washington. Wenn Sie die Szene im Kopf haben, in der sich eine Tänzerin auf einem hohen Hochformat mit orangem Grund an der Stange entlangdehnt, dann ist das diese Seite. Aus derselben Welt haben wir außerdem Zwei Tänzerinnen, Die Tanzstunde und Die Probe.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Sie entsteht mit Pinsel und Ölfarbe, nicht mit einem Drucker. Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Museumsvorlage, damit die orange Fläche und das kühle Blau der Röcke stimmen, und baut die Oberfläche wie das Original auf: dicht dort, wo das Licht ist, dünn dort, wo die Leinwand durchscheinen soll. Auf dem ersten Foto steht die fertige, gerahmte Arbeit auf der Staffelei in unserer Werkstatt, kurz vor der letzten Kontrolle; auf dem zweiten ist dasselbe Stück von der Seite aufgenommen, sodass die Tiefe des Rahmens und das Musterregal dahinter zu sehen sind. Auf dem vierten Foto ist die Oberfläche aus der Nähe aufgenommen: die Striche auf dem Rücken der zweiten Tänzerin stehen sichtbar über dem Gewebe, und dazwischen zeigt sich die Webstruktur selbst. Das Ölgemälde auf dem fünften Foto ist ein zweites Exemplar desselben Motivs, zu anderer Zeit gemalt – der Grund ist dort röter, die Röcke heller – und genau deshalb steht es da: jede handgemalte Kopie ist eine eigene, und zwei Exemplare sind nie ganz gleich. Das ist es, was Sie bekommen: eine von Hand gemalte Reproduktion, vor dem Versand fotografiert.

Unter der Beschreibung läuft ein kurzes Video: die fertige Arbeit steht gerahmt auf der Staffelei in unserer Werkstatt, so sieht sie kurz vor dem Verpacken aus.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind: 70 x 90 cm. Das Original misst 130,2 x 97,8 cm, deshalb ist unser Maß 97 x 130 cm nahezu eins zu eins mit ihm und das einzige, bei dem die Gestalten genau so viel Raum bekommen wie in Washington. Das Format ist hochkant, im Verhältnis nahe 3 : 4, und weil die Stange tief liegt, verträgt die Szene auch eine etwas höhere Hängung. Die Maße 40 x 60 und 50 x 60 cm passen in den Flur, in die Diele oder zwischen zwei Türen; 50 x 70, 60 x 80 und 70 x 90 cm gehen über Sofa, Kommode oder Schreibtisch; 80 x 110, 90 x 120 und 97 x 130 cm tragen eine große Wand allein; 110 x 150 cm ist für Treppenhaus oder hohe Räume, wo die Farbfläche erst richtig atmet. Wie eine Ölarbeit bei echtem Tageslicht wirkt, sehen Sie auf dem fünften Foto, wo das Werk in einem gewöhnlichen Zimmer auf Holzboden steht. Keine der Größen liegt als fertige Ware auf Lager – jedes Exemplar entsteht auf Bestellung, und wer bei uns ein Gemälde kaufen möchte, bestellt damit eine Anfertigung.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der neun Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit die Gestalten nicht gestaucht werden; das ist unser Gemälde nach Maß. Jedes Exemplar liefern wir auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie die Arbeit an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser gesonderter Dienst zur Platzierung im Raum.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie deshalb mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Maß. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto der fertigen Arbeit zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Edgar Degas, den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Edgar Degas.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Phillips Collection in Washington, unter der Inventarnummer 0479, in Galerie 201.

Wer sind die Tänzerinnen auf dem Werk?

Der Museumseintrag nennt sie nicht. Degas malte das Üben im Opernhaus und benannte seine Modelle in der Regel nicht, deshalb nennen wir keine Namen.

Ist Danseuses à la barre dasselbe Werk?

Ja. Danseuses à la barre, Dancers at the Barre und Tänzerinnen an der Barre sind alles Titel desselben Werks aus der Zeit um 1900.

Ist das ein Druck?

Nein. Es ist ein von Hand in Öl auf Leinwand gemaltes Werk; die Pinselstriche sind sichtbar und fühlbar.

Welche Größe soll ich wählen?

Das Maß 97 x 130 cm stimmt fast genau mit dem Original überein; für kleinere und größere Wände sehen Sie den Größenführer oben.

Kann ich ein Maß bekommen, das nicht aufgeführt ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten dabei das Seitenverhältnis des Originals bei.

Wie wird geliefert?

Auf den Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie es so gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie das Foto der fertigen Arbeit freigegeben haben.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Übung statt Auftritt: zwei Körper, eine Stange und eine orange Fläche, die sie nirgendwohin entkommen lässt.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Es gehört zur öffentlichen Sammlung der Phillips Collection und steht nicht zum Verkauf; eine von Hand gemalte Leinwand ist der einzige Weg, es zu Hause zu haben.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über dem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, zu Jahrestag, Hochzeit oder Geburtstag – besonders für jemanden, der tanzt oder getanzt hat. Da jedes Exemplar auf Bestellung entsteht, rechnen Sie mit der Fertigungszeit; wenn Sie die Wahl der beschenkten Person überlassen möchten, gibt es unseren Wertgutschein.

  • Motiv: zwei Tänzerinnen an der Übungsstange vor oranger Fläche, ohne Bühne und ohne Publikum – Paris, um 1900
  • Original: 130,2 x 97,8 cm, Öl auf Leinwand, The Phillips Collection, Washington (Inv.-Nr. 0479)
  • Unsere Ausführung: handgemalte Ölmalerei auf Leinwand, neun Größen von 40 x 60 bis 110 x 150 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: der orange Grund zeigt nichts – keine Wand, keinen Raum; decken Sie ihn ab und die Szene verliert ihre ganze Tiefe

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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